surfix schrieb:
@ fjmi
Du willst aber nicht behaupten, dass die Atomkraft nicht zur Grundlastversorgung beiträgt.
Da machen mir Solar (Wolken vor der Sonne) und Wind -Energie (Wind weht tagelang nur mäßig) größere Sorgen, was die Grundlast angeht. Gerade wenn man bedenkt, dass die Energiespeicherung aus oben genannten Technologien sehr ineffizient ist.
hab ich nie behauptet oder?
wie ich schon unzählige male geschrieben habe, ein sofortiger ausstieg ist m.e. nicht erstrebenswert!
außerdem stellt sich für mich viel mehr die frage ob wir denn nicht mehr strom sparen sollten anstatt uns sorgen über grundlasten zu machen? energie wird ohne grenzen vergeudet der ruf nach billigerem strom mmer lauter - irgendwas passt da nicht.
abgesehen davon gibt es - im thema teilweise zitiert - gemeinden die sich völlig autonom selbst mit "ökostrom" versorgen, dürfte es deiner meinung ja nicht geben oder?
Konti schrieb:
Ein paar Quellen-Angaben wären ganz nett, wenn du solche Behauptungen aufstellst.
schaust du dir eigentlich nachrichten an? wenn nicht dann lege ich dir das nahe. nichtmal als österreich entging mir dieses desaster. auf ZDF wurde zb erst gestern in den nachrichten darüber berichtet. inkl. auslaufenden fäsern usw.
Geforce schrieb:
ich muss ehrlichgesagt immer schmunzeln das man sich hier in de über die paar tonnen brennstäbe aufregt....keine 2000km weiter in russland oder in den usa rosten und vergammeln tausende tonnen radioaktiver abfall (plutonium) an der freien luft/wasser
aber wie halt immer....sieht man nicht is weit weg ...kümmert uns nicht
das regt mich genauso auf und dabei gehts ja auch ums selbe thema: endlagerung. eigentlich regt es mich sogar noch mehr auf, wenn ich zb an den zubetonierten see in russland denke und die uboote im wasser.
DugDanger schrieb:
Schon unverschämt was manch einer hier von sich gibt.
Wär dir wahrscheinlich aber auch eher lieb wenns dann weit weg wär, oder doch vor deiner Haustür?
anscheinend ist so etwas nötig um der stetigen verdrängung bestehender probleme entgegenzuwirken.
schlimmes szenario, aber wenn ich mir ansehe wie unbekümmert hier welche über DAS fiasko in der deutschen endlagerung schreiben so fehlen mir nicht nur die worte ich frage mich wie man derart verblendet und naiv sein kann.
florian. schrieb:
Wie sah die Welt nochmal vor 100 Jahren aus?
Du Darfst natürlich nicht nur 5 Jahre zurück denken.
das war keine antwort,
BEISPIELE BITTE! anstatt gegenfragen.
aber wenn wir schon dabei sind, ja wie sah sie denn vor 100 jahren aus? industrielle revolution - schonmal gehört?
florian. schrieb:
siehst eingentlich du dir nachrichten an? nach ein paar jahren mussten bereits die lager untergraben werden um danach mit dem wasser das bereits radioaktiv kontaminiert war gefüllt zu werden. warum? damit es nicht ins grundwasser gelangt.
auf die schnelle gefunden:
http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/13/0,1872,7263053,00.html
florian. schrieb:
Wie viel Energie es Kostet spielt keine rolle, Ist das gleiche wie ein Kredit, man bekommt jetzt Geld weil man es braucht und zahlt dafür Später mehr zurück
natürlich spielt das eine rolle!! wenn durch die AKWs und deren endlagerung inkl. ins all schießen mehr energie benötigt wird als regenerativen energien, so ist der ganze aufwand umsonst. möglicherweise sogar die energiegewinnung durch KKW selbst ein humbug.
florian. schrieb:
wenn es Probleme gibt Ja
wenn es keine gibt Nein
na dann schau dir an was nach 40 jahren in asse passiert ist und du weißt die antwort. von rausholen ist derzeit soweit ich mitbekam wenig die rede.
florian. schrieb:
Ganz ehrlich nicht im geringsten.
würde es mich auch nicht warum auch bin ja zum glück schon tot wenn die kacke am dampfen ist. ... nur was ist mit meinen kindern?
p.s. ja ich weiß, verwantwortung ist für dich in anderen themen schon ein frendwort gewesen insofern erwarte ich eigentlich überhaupt keine konstruktiven beiträge von dir, bei dem m.e. vorherrschenden egoismus.
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abschließend ein paar zitate aus dem verlinkten artikel:
Das Problem ist den Betreibern der Grube bereits seit 1988 bekannt, doch erst 2002 erklärte das Helmholtz Zentrum München plötzlich: Das Absaufen des Bergwerks sei unvermeidbar. Bis maximal 2014 könne es noch offen bleiben.
hm, sind ja eh NUR 14 JAHRE verzögerung. das ist doch mal ein schneller vertrauenserweckender informationsfluss.
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Der Schacht soll sogar schon undicht gewesen sein, als er 1965 von der bundeseigenen Gesellschaft für Strahlenforschung im Auftrag des Bundesforschungsministeriums gekauft wurde, behauptet Jürgens.
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Denn die Cäsium-137-Strahlung der harmlos aussehenden Pfütze ist achtmal höher, als es Grenzwerte erlauben. Der Betreiber wusste davon seit vier Jahren. Die Öffentlichkeit erfährt davon erst jetzt.
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Nach und nach jedoch wurde immer mehr Atommüll in die Grube gebracht - bis 1978 mehr als 120.000 Fässer mit schwach und mittelradioaktivem Abfall.
bevor alle aufschrein wie dumm ich sei oder sonst was....verinnerlicht euch wieviel 120.000 fässer sind!
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weitere links:
http://www.focus.de/politik/deutschland/asse-skandal-hannover-leitet-verfahren-ein_aid_330942.html
http://www.stern.de/politik/deutschland/:Atomm%FCll-Erste-Konsequenzen-Asse-Skandal/637967.html
http://www.net-tribune.de/article/040908-44.php
http://www.google.at/search?hl=de&q=asse+skandal&btnG=Google-Suche&meta=