NewUser schrieb:
Vieles vom Mehrbedarf kommt einfach vom technischen Fortschritt.
Oder TV - früher hatte man nen Röhrengerät und wenn es hoch kommt noch ein Videorekorder. Heute braucht man noch zusätzlich einen SAT-Receiver oder einen DVB-T Empfänger, da die wenigstens noch im Umlauf befindlichen TV sowas integriert haben. Dazu kommt dann oft noch der DVD-Player und/oder der HD- oder DVD-Recorder.
okei, röhre mit ..hm 200watt ? vs dvdplayer 15 (?) watt hd recorder 30? + tft tv 100W?
sollte in etwa das selbe sein, wodurch entsteht da nun der mehrverbauch?
NewUser schrieb:
Was willst jetzt machen? Technischer Fortschritt, oder sollen wir alle wieder in die Steinzeit zurück, nur um Strom/Energie zu sparen?
was ich machen will? einfach und
GRATIS/billig für jeden, klein beginnen mit zb
- lichtquellen reduzieren
- wo möglich energiesparlampen verwenden
- STANDBY wirtschaftlich machen durch ausschalten oder zusätzliche standbynetzgeräte (in guten geräten seit jahren verbaut)
weiter denkbar aber nicht gratis/billig
effiziente haushaltsgeräte mit energieeff. klasse A oder 'beser' (A+ o.ä. ist keine normierte 'klasse')
- SINNVOLLER einsatz unserer energie. wer zb zum internetsurfen einen PC mit 300W oder gar 400W leistung verwendet iverschwendet energie.
- höhere strompreise/energiebewusstsein - vergeudet wird nur etwas wofür der wertebezug fehlt
- ...
NewUser schrieb:
Ach ja, schau Dir mal die aktuelle und geplante Haustechnik an - ich sag nur elektrisch über Sensoren betriebene Rolladen und Fenster. Licht und etliche elektrische Geräte zentral von einem PC aus gesteuert. Das alles verbraucht auch ohne Bewegung Energie, denn alle Motoren/Sensoren verbrauchen Strom um überhaupt vom PC aus erreichbar zu sein.
kenn ich, ist mein zukünftiges berufsfeld.
ABER für mich eine frage der sinnhaftigkeit.
wer braucht so etwas und warum?
allerdings führst du nur eine seite an, durch diese automatische regelung wird nämlich WESENTLICH mehr energie gespart als verbraucht wird. mitunter weil die dauer von lüftung usw. optimal abgestimmt an die raumgrößte bzw. deren nötige luftwechselzahlen abgestimmt ist --> es wird im winter/kalte aussentemperatur nicht zulange gelüftet und wärme verloren.
andererseits wird in büros zb in der nacht automatisch das gesamte gebäude gekühlt um am tag kühlkosten zu sparen, ganz zu schweigen von konzepten wie betonkernaktivierung usw usw.
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NewUser schrieb:
Ist halt "typisch Deutsch".
typisch deutsch ist wohl eher diese rumgesuddere wie eben gerade von dir

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florian. schrieb:
das mag stimmen, hängt aber auch direkt mit Wohlstand zusammen.und davon kann man nicht genug haben.
ist schon klar, bloß nicht auf andere rücksicht nehmen, gell?
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Konti schrieb:
1. Schlimm wäre, wenn das Zeug jetzt tatsächlich schon irgendwo im Grundwasser wär. Im Moment ist defakto noch nichts passiert, was irgendjemandem irgendwie schaden würde.
wie definierst du schaden? ein volkswirtschaftlicher schaden ist bereits durch mehrkosten eingetreten. das verteuert die angeblich billige kernenergie. diese zahlen sind allerdings nicht abschätzbar und werden verständlicherweise in keiner werbung angeführt.
Konti schrieb:
2. Der Energie-Bedarf ist gestiegen und wurde mitunter durch Kernkraft gedeckt. Wenn du diese Kernkraft jetzt raus nimmst aus dem Kreislauf, musst du sie mit etwas anderem replacen, da der Bedarf nicht auf einmal sprunghaft sinken wird.
NICHT unbedingt. wie bereits erwähnt lässt sich durch geschickte resourcenverwaltung -etwa durch erdwärme- sehr viel energie einsparen die dann nicht mehr benötigt wird.
Konti schrieb:
Gut, das wird da unten so nebenbei erwähnt, ohne weiter darauf einzugehen.
Möglich, daß es stimmt. Möglich, daß der Journalist das Thema etwas pikanter gestalten wollte.
die anderen quellen sind wohl auch alle haltlos was?
Konti schrieb:
Überrascht mich übrigens nicht, daß du deine eigenen Quellen garnicht richtig durchliest. Das suggeriert mir, daß du nur ein Auge für die eine Seite der Medaille hast, und für Argumente der Gegenseite nicht offen bist.
nur weil ich mir meine argumente aussuche heißt das nicht, dass ich die gegenseite nicht kenne, ignoriere oder deren argumente nicht kenne bzw. dafür offen bin und schon garnicht, dass ich meine zitierten quellen nicht sorgfältig durchgelesen hätte.
Konti schrieb:
Das sind jetzt nicht ernsthaft deine "Argumente", oder?
argumente? das ist ein wink auf eine andere problematik bei der GENAU GLEICH ARGUMENTIERT wird für einen ausbau des straßennetztes. ohne mir bekannte erfoglreiche bewältigung dieses 'problems'.
Konti schrieb:
Ok, diskuttiert ohne mich weiter, das wird mir hier echt zu anstrengend ...
offensichtlich offen für andere meinungen

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Eon-Deon schrieb:
Also ich finde die Diskussion etwas abwägig, zumal es derzeit schlichtweg keine "echte" Möglichkeit gibt Atomkraft zu ersetzen.
Ich bin kein Freund von Atomkraft, doch sehe ich darin derzeit "noch" das kleinste Übel. Was sind denn die Alternativen?
ich ersticke lieber am feinstaub anstatt unseren lebensraum nachaltig zu beeinträchtigen. die luft säubert sich nämlich schneller als die 'paar' halbwertszeiten des atommüll
Eon-Deon schrieb:
Fossile Kraftwerke? Wohl kaum.
gerade eben auf ZDF ein bericht über algen mit denen zb ~75% des CO2 gebunden werden kann. die algen werden als dünger weiterverwendet.
Eon-Deon schrieb:
Solarenergie?
Leider noch zu teuer und zu ineffizient. Jedoch könnte man hier zumindest viele Dinge über Solarenergie betreiben. Man stelle sich vor alle Dächer Deutschlands hätten Solarzellen. Das würde mit Sicherheit das eine oder andere Atomkraftwerk unnötig machen.
Aber hier geht es ja wieder ums Geld.
Zumal es Städte geben soll die Solarzellen an Häusern verbieten da sie das Stadtbild verschandeln würden
geld? wenn man etwas haben will muss einem das etwas wert sein. wer sorglos mit der natur umgeht steigt meist billiger aus, viele projekte (ich nenne sie mal visionäre) beweisen aber, dass es auch anders geht - etwa die autonomen gemeinden unabhängig von AKWs, wie schaffen die das durch ökostrom wo das angeblich unmöglich ist?
Eon-Deon schrieb:
Wasserkraft?
Man sollte dabei bedenken das Wasserkraftwerke alles andere als Umweltschonend sind. Allein die Begradigung der Flüsse in Deutschland hat dafür gesorgt das viele Tiere vom Aussterben bedroht sind, da diese Wildwasser benötigen.
was hat begradigung mit wasserkraft zu tun? wie bereits hier im beitrag verlinkt (!) sind für anlangen mit kaplanturbinen nur wenige ZENTIMETER höhenunterschied nötig.
dennoch haben sie natürlich auch nachteile bzw. schädigen trotz nebenläufe auf denen sich tiere und pflanzen bewegen können die umwelt.
diese schädigung nehme ich aber gerne in kauf, insbesonders weil sie rückbaubar ist.
Eon-Deon schrieb:
Windenergie?
Würde man alle Atomkraftwerke Deutschlands ersetzen wollen, müsste man ca. 1/6 der Landesfläche mit Windrädern verbauen
QUELLEN? QUELLEN?!?
ebenfalls hier im beitrag habe ich das ausgerechnet -basierend auf daten von bereits bestehenden anlagen und komme auf ganz andere ergebnisse.
nichts desto trotz gefällt mir das erscheinungsbild dieser windräder nicht.
Eon-Deon schrieb:
sind ein finanzielles desaster weil die anlagen den harten bedinungen auf see nicht trotzden können ein projekt in dänemark ist wurde teilweise schon abgebaut.
Eon-Deon schrieb:
Erdwärme?
Tolle Sache, man kann damit viel Energie sparen. Aber der Nutzumfang ist leider begrenzt, aber sicherlich ein toller Beitrag weniger Energie zu verbrauchen.
kühlung/heizung von gebäuden: MINDESTENS 3/4 der energie kann durch verwendung von erdwärme eingespart werden!
Eon-Deon schrieb:
Ich hab sicherlich noch einige Möglichkeiten vergessen aufzulisten, aber allgemein seh ich einfach keine Alternative zu Atomkraft. Man könnte sicherlich dafür sorgen das wir weniger Kraftwerke benötigen, aber ich bin da der Hoffnung das wir bald eine wirklich Alternative finden. Unser Energieverbrauch steigt nahezu Jährlich Weltweit und wird auch weiterhin steigen.
hinzunehmen, dass er steigt ist m.e. der völlig falsche weg, vielmehr stellt sich die frage WARUM das der fall ist /sein sollte!
Eon-Deon schrieb:
Wir verbrauchen ja an allen Ecken Energie.
Blödes Beispiel, aber als ich Kind war (bin 29), gab es bei weitem nicht so viel Spielzeug das Energie benötigt als heute. Rechnet man das auf ein paar Millionen Kinder im Verbrauch hoch, kann man sich Vorstellen wie selbst solche Kleinigkeiten einen enormen Energieverbrauch erzeugen.
naja, dann nehme ich als gegenvergleich die vielen kaufhausauslagen mit ihren energiefressenden beleuchtungen in der nacht her.
in meiner stadt gibt es bereits viele geschäfte die nur noch einen kleinen/garkeinen teil ihrer filliale in der nacht beleuchten (zwischen 22 und 04 uhr werden wohl auch wenige deren objekte bewundern) wenn man bedenkt dass es hier oft um mehrere TAUSEND watt pro geschäft gehen kann ....
Eon-Deon schrieb:
Der Trend das man jetzt langsam beginnt zu verstehen das wir Energie sparen müssen, oder besser Ausgedrückt, unseren Verbrauch senken müssen, ist ein guter Trend der etwas spät angefangen hat.
mann? die vordenker/prinzipienreiter wurden früher als verrückte abgetan ohne ahnung vom leben usw usw. eben wie hier von den befürwortern der Kernkraft.
erleichtert würde dieser trend natürlich durch höhere preise wie man ja bereits beim treibstoff erkennen kann. kaum steigt der gibts wieder mehr fahrradfahrer u.ä. - seltsam, ob da ein zuammenhang zwischen verfügbarkeit und ökonimie besteht?
Eon-Deon schrieb:
Und seien wir mal ehrlich... im Grunde stecken wir Technisch noch in den Kinderschuhen. Was heutige Technik betrifft, ist die Entwicklung im Vergleich zur MEnschheitsgeschichte auf dem Niveau von Lichtgeschwindigkeit. In 100 Jahren haben wir unseren Energieverbrauch um weiß Gott wie viele Potenzen erhöht. Das die Herstellung von Energie dieser Entwicklung nicht gewachsen ist und hinter her hinkt, ist zwar erschreckend aber verständlich.
100 jahre? dann schau dir die bisherigen energiekrisen an, das war nicht erst vorgestern, oder die imense umweltbelastung anfang des 20. jhdts, all dies wurde "gelöst", OHNE KERNKRAFT.
Eon-Deon schrieb:
Ich denke aber das es viele Möglichkeiten gibt Strom anderweitig Herzustellen und so zumindest dafür zu sorgen das der immer größer werdende Energiebedarf nicht durch noch mehr Atomkraftwerke aufgewogen werden muss sondenr das man durch Kombination der bestehenden Mittel vielleicht sogar das eine oder andere schließen könnte. Grade eine weitere Verbreitung der Solarenergie, so wie größeren Nutzen aus Erdwärme in Kombination mit Windkraft (das aber nur im begrenzten Rahmen) würde viel dazu beitragen.
das denke ich auch, ja hoffe es um in ZUKUNFT keine AKWs mehr zu benötigen.
Eon-Deon schrieb:
Ich denke auch nicht das irgendjemand behaupten kann das Atomkraft wirklich Umweltfreundlich ist. Grade das Ablagern der Uranstäbe kann nicht Umweltfreundlich sein, egal wie man es dreht und wendet.
Unyu schrieb:
Ja ist ja alles halb so wild, das Ding ist gerade mal einsturzgefährdet, es dringt fröhlich Wasser ein und das eingedrungende Wasser ist gerade mal kontaminiert.
Lösung:
Fröhlich weiter einlagern und zukippen. Hebt schon die nächsten 50 Jahre. Danach schön ausbudeln und ins nächste Endlager.

das video bringts auf den puntk