Atomkraft?

Was haltet ihr von Atomkraft und der Austeigepolitik?

  • Atomkraft? Nein, danke!

    Stimmen: 60 8,8%
  • Atomkraft finde ich richtig, zumal sie die Umwelt mehr schohnt als irgendwelche Kohlekraftwerke

    Stimmen: 394 57,9%
  • Deutschland sollte die Reaktoren abschalten, dafür aber auf erneuerbare Energieen setzten

    Stimmen: 226 33,2%

  • Umfrageteilnehmer
    680
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Eon-Deon schrieb:
Also ich finde die Diskussion etwas abwägig, zumal es derzeit schlichtweg keine "echte" Möglichkeit gibt Atomkraft zu ersetzen.

Ist halt "typisch Deutsch".

Die Katastrophe von Tschernobyl 1986 (Wikipedia) ging damals um den Erdball, aber ausser Deutschland ist mir keine Nation bekannt welche deswegen auf Atomenergie verzichten will.

Im Gegenteil die großen Nationen bauen sogar immer noch neue AKWs und auch Schiffe bzw. U-Boote mit Reaktor.

Was bringt es da also, dass Deutschland aus der Atomenergie aussteigen will und dafür im Osten neue Reaktoren mit Unterstützung deutscher Lieferanten entstehen? Wobei dazu auch noch unsere Energiekonzerne von dort ihren Strom beziehen, da er garantiert günstiger ist als unser eigener und strengen Auflagen aus fossilen Brennstoffen erzeugter.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eon-Deon schrieb:
Was sind denn die Alternativen?

Fossile Kraftwerke? Wohl kaum.
Warum nicht? Kohle gibts wenigstens noch genug, sogar in Deutschland und das tollste: Kohle ist nicht derart knapp.
Na gut, beobachten eben wir einfach die steigenden Uranpreise.

Obwohl ganz vergessen es geht nicht um die Kosten, die werden eh subventioniert, sondern um die CO2 Bilanz, da können wir natürlich auf teure neue saubere Kohlekraftwerke verzichten und die alten stehen lassen.

Eon-Deon schrieb:
Man sollte dabei bedenken das Wasserkraftwerke alles andere als Umweltschonend sind.
Strahlung ist natürlich vollkommen umweltschonend und ist völlig ungefährlich für anwohnende Lebewesen.
Besonders die Endlagerung für die nächsten Millionen Jahre ist ein Klacks.

Eon-Deon schrieb:
Windräder im Meer, was ja grade im kommen ist, zerstören den Meeresboden und verändern diesen durch künstliche Kleinstriffe.
Ist doch schön, sind neue Lebensräume.

NewUser schrieb:
aber ausser Deutschland ist mir keine Nation bekannt welche deswegen auf Atomenergie verzichten will.
Was ist mit anderen europäischen Ländern?

Konti schrieb:
1. Schlimm wäre, wenn das Zeug jetzt tatsächlich schon irgendwo im Grundwasser wär. Im Moment ist defakto noch nichts passiert, was irgendjemandem irgendwie schaden würde.
Ja ist ja alles halb so wild, das Ding ist gerade mal einsturzgefährdet, es dringt fröhlich Wasser ein und das eingedrungende Wasser ist gerade mal kontaminiert.

Lösung: Fröhlich weiter einlagern und zukippen. Hebt schon die nächsten 50 Jahre. Danach schön ausbudeln und ins nächste Endlager.

Konti schrieb:
2. Der Energie-Bedarf ist gestiegen und wurde mitunter durch Kernkraft gedeckt. Wenn du diese Kernkraft jetzt raus nimmst aus dem Kreislauf, musst du sie mit etwas anderem replacen, da der Bedarf nicht auf einmal sprunghaft sinken wird.
Wie hat man bloß die Abschaltung gewießer Kraftwerke, zb. Stade (2003) und Obrigheim (2005) überlebt?

Niemand nimmt die Kernkraft von heute auf morgen raus.
Erst wenn der Beton der Kraftwerke weggebröckelt ist, zahlt der Staat dem Betreiber das marode Kraftwerk.
 
@Unyu

Du hast mich kein bisschen verstanden. Ich befürworte Atomkraft nicht. Aber zeig mir eine Alternative Möglichkeit die Atomkraft wirklich ersetzen kann. Und sei dabei mal realistisch.
Und Fossile Krafwerke können nicht die Lösung sein, da Kohle und andere Stoffe dieser Art nicht unendlich vorhanden sind. Dazu kommt das wohl riesige Tagebauten nicht Umweltbelastend sind, ganz zu schweigen von den Abgasen die zwangsweise bei einer Verbrennung dessen bestehen. Klar, Filter u.s.w. fangen vieles ab, aber der Russ muss auch irgendwohin. Man Filter die Stoffe raus damit sie nicht in die Luft gelangen, aber irgendwo landen sie trotzdem.

Allein die Aussage das es doch schön ist wenn Windräder Lebensraum zerstören und anderen schaffen der eigentlich dort gar nicht vorhanden sein dürfte als "schön" zu bezeichnen, zeigt deine Kurzsichtigkeit bei diesem Thema.

Ich möchte einmal erleben das ein anagierter Atomkraftgegner nicht nur meckert sondern eine Alternative aufzeigt.

Manche Dinge kann man hassen, sie als Schlimm und Grauenhaft bezeichnen, aber man sollte die Klappe halten bis man es wirklich ändern kann. Und derzeit können wir Atomkraft nicht ersetzen sofern wir uns nicht wieder in die Steinzeit zurückversetzen wollen.
 
Dein Name lässt anderes vermuten. ;)

Immerhin reichen die Kohlevorräte länger als die Uranvorräte. Und Kohle haben wir eben in Deutschland, Uran nicht.

Also was ist besser:
A) Uran importieren und Müll behalten
B) (Atom)strom importieren und den Müll im Ausland lassen
C) Kohle selbst abbauen (jetzt mal angenommen die Steuern würden den Abbau nicht verhindern) und Abgase der ganzen Welt zur Verfügung stellen

Riesige Tagebauten? Das betrifft die Braunkohle und die Uranminen. Steinkohle nicht.

Da wir ja wissen das der Feinstaub das Schlimmste aller Dinge ist, kann man das enstehende CO2 ja ähnlich gut runterspielen wie den Atommüll. :)
 
NewUser schrieb:
Vieles vom Mehrbedarf kommt einfach vom technischen Fortschritt.

Oder TV - früher hatte man nen Röhrengerät und wenn es hoch kommt noch ein Videorekorder. Heute braucht man noch zusätzlich einen SAT-Receiver oder einen DVB-T Empfänger, da die wenigstens noch im Umlauf befindlichen TV sowas integriert haben. Dazu kommt dann oft noch der DVD-Player und/oder der HD- oder DVD-Recorder.
okei, röhre mit ..hm 200watt ? vs dvdplayer 15 (?) watt hd recorder 30? + tft tv 100W?
sollte in etwa das selbe sein, wodurch entsteht da nun der mehrverbauch?

NewUser schrieb:
Was willst jetzt machen? Technischer Fortschritt, oder sollen wir alle wieder in die Steinzeit zurück, nur um Strom/Energie zu sparen?
was ich machen will? einfach und GRATIS/billig für jeden, klein beginnen mit zb

  • lichtquellen reduzieren
  • wo möglich energiesparlampen verwenden
  • STANDBY wirtschaftlich machen durch ausschalten oder zusätzliche standbynetzgeräte (in guten geräten seit jahren verbaut)

weiter denkbar aber nicht gratis/billig

  • effiziente haushaltsgeräte mit energieeff. klasse A oder 'beser' (A+ o.ä. ist keine normierte 'klasse')
  • SINNVOLLER einsatz unserer energie. wer zb zum internetsurfen einen PC mit 300W oder gar 400W leistung verwendet iverschwendet energie.
  • höhere strompreise/energiebewusstsein - vergeudet wird nur etwas wofür der wertebezug fehlt
  • ...

NewUser schrieb:
Ach ja, schau Dir mal die aktuelle und geplante Haustechnik an - ich sag nur elektrisch über Sensoren betriebene Rolladen und Fenster. Licht und etliche elektrische Geräte zentral von einem PC aus gesteuert. Das alles verbraucht auch ohne Bewegung Energie, denn alle Motoren/Sensoren verbrauchen Strom um überhaupt vom PC aus erreichbar zu sein.
kenn ich, ist mein zukünftiges berufsfeld.
ABER für mich eine frage der sinnhaftigkeit.
wer braucht so etwas und warum?

allerdings führst du nur eine seite an, durch diese automatische regelung wird nämlich WESENTLICH mehr energie gespart als verbraucht wird. mitunter weil die dauer von lüftung usw. optimal abgestimmt an die raumgrößte bzw. deren nötige luftwechselzahlen abgestimmt ist --> es wird im winter/kalte aussentemperatur nicht zulange gelüftet und wärme verloren.
andererseits wird in büros zb in der nacht automatisch das gesamte gebäude gekühlt um am tag kühlkosten zu sparen, ganz zu schweigen von konzepten wie betonkernaktivierung usw usw.
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NewUser schrieb:
Ist halt "typisch Deutsch".
typisch deutsch ist wohl eher diese rumgesuddere wie eben gerade von dir ;)
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florian. schrieb:
das mag stimmen, hängt aber auch direkt mit Wohlstand zusammen.und davon kann man nicht genug haben.
ist schon klar, bloß nicht auf andere rücksicht nehmen, gell?
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Konti schrieb:
1. Schlimm wäre, wenn das Zeug jetzt tatsächlich schon irgendwo im Grundwasser wär. Im Moment ist defakto noch nichts passiert, was irgendjemandem irgendwie schaden würde.
wie definierst du schaden? ein volkswirtschaftlicher schaden ist bereits durch mehrkosten eingetreten. das verteuert die angeblich billige kernenergie. diese zahlen sind allerdings nicht abschätzbar und werden verständlicherweise in keiner werbung angeführt.

Konti schrieb:
2. Der Energie-Bedarf ist gestiegen und wurde mitunter durch Kernkraft gedeckt. Wenn du diese Kernkraft jetzt raus nimmst aus dem Kreislauf, musst du sie mit etwas anderem replacen, da der Bedarf nicht auf einmal sprunghaft sinken wird.
NICHT unbedingt. wie bereits erwähnt lässt sich durch geschickte resourcenverwaltung -etwa durch erdwärme- sehr viel energie einsparen die dann nicht mehr benötigt wird.

Konti schrieb:
Gut, das wird da unten so nebenbei erwähnt, ohne weiter darauf einzugehen.
Möglich, daß es stimmt. Möglich, daß der Journalist das Thema etwas pikanter gestalten wollte.
die anderen quellen sind wohl auch alle haltlos was?

Konti schrieb:
Überrascht mich übrigens nicht, daß du deine eigenen Quellen garnicht richtig durchliest. Das suggeriert mir, daß du nur ein Auge für die eine Seite der Medaille hast, und für Argumente der Gegenseite nicht offen bist.
nur weil ich mir meine argumente aussuche heißt das nicht, dass ich die gegenseite nicht kenne, ignoriere oder deren argumente nicht kenne bzw. dafür offen bin und schon garnicht, dass ich meine zitierten quellen nicht sorgfältig durchgelesen hätte.

Konti schrieb:
Das sind jetzt nicht ernsthaft deine "Argumente", oder?
argumente? das ist ein wink auf eine andere problematik bei der GENAU GLEICH ARGUMENTIERT wird für einen ausbau des straßennetztes. ohne mir bekannte erfoglreiche bewältigung dieses 'problems'.

Konti schrieb:
Ok, diskuttiert ohne mich weiter, das wird mir hier echt zu anstrengend ...
offensichtlich offen für andere meinungen :D
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Eon-Deon schrieb:
Also ich finde die Diskussion etwas abwägig, zumal es derzeit schlichtweg keine "echte" Möglichkeit gibt Atomkraft zu ersetzen.
Ich bin kein Freund von Atomkraft, doch sehe ich darin derzeit "noch" das kleinste Übel. Was sind denn die Alternativen?
ich ersticke lieber am feinstaub anstatt unseren lebensraum nachaltig zu beeinträchtigen. die luft säubert sich nämlich schneller als die 'paar' halbwertszeiten des atommüll

Eon-Deon schrieb:
Fossile Kraftwerke? Wohl kaum.
gerade eben auf ZDF ein bericht über algen mit denen zb ~75% des CO2 gebunden werden kann. die algen werden als dünger weiterverwendet.

Eon-Deon schrieb:
Solarenergie?
Leider noch zu teuer und zu ineffizient. Jedoch könnte man hier zumindest viele Dinge über Solarenergie betreiben. Man stelle sich vor alle Dächer Deutschlands hätten Solarzellen. Das würde mit Sicherheit das eine oder andere Atomkraftwerk unnötig machen. Aber hier geht es ja wieder ums Geld.
Zumal es Städte geben soll die Solarzellen an Häusern verbieten da sie das Stadtbild verschandeln würden :freak:
geld? wenn man etwas haben will muss einem das etwas wert sein. wer sorglos mit der natur umgeht steigt meist billiger aus, viele projekte (ich nenne sie mal visionäre) beweisen aber, dass es auch anders geht - etwa die autonomen gemeinden unabhängig von AKWs, wie schaffen die das durch ökostrom wo das angeblich unmöglich ist?

Eon-Deon schrieb:
Wasserkraft?
Man sollte dabei bedenken das Wasserkraftwerke alles andere als Umweltschonend sind. Allein die Begradigung der Flüsse in Deutschland hat dafür gesorgt das viele Tiere vom Aussterben bedroht sind, da diese Wildwasser benötigen.
was hat begradigung mit wasserkraft zu tun? wie bereits hier im beitrag verlinkt (!) sind für anlangen mit kaplanturbinen nur wenige ZENTIMETER höhenunterschied nötig.
dennoch haben sie natürlich auch nachteile bzw. schädigen trotz nebenläufe auf denen sich tiere und pflanzen bewegen können die umwelt.
diese schädigung nehme ich aber gerne in kauf, insbesonders weil sie rückbaubar ist.


Eon-Deon schrieb:
Windenergie?
Würde man alle Atomkraftwerke Deutschlands ersetzen wollen, müsste man ca. 1/6 der Landesfläche mit Windrädern verbauen
QUELLEN? QUELLEN?!?
ebenfalls hier im beitrag habe ich das ausgerechnet -basierend auf daten von bereits bestehenden anlagen und komme auf ganz andere ergebnisse.
nichts desto trotz gefällt mir das erscheinungsbild dieser windräder nicht.
Eon-Deon schrieb:
Windräder im Meer....
sind ein finanzielles desaster weil die anlagen den harten bedinungen auf see nicht trotzden können ein projekt in dänemark ist wurde teilweise schon abgebaut.

Eon-Deon schrieb:
Erdwärme?
Tolle Sache, man kann damit viel Energie sparen. Aber der Nutzumfang ist leider begrenzt, aber sicherlich ein toller Beitrag weniger Energie zu verbrauchen.

kühlung/heizung von gebäuden: MINDESTENS 3/4 der energie kann durch verwendung von erdwärme eingespart werden!

Eon-Deon schrieb:
Ich hab sicherlich noch einige Möglichkeiten vergessen aufzulisten, aber allgemein seh ich einfach keine Alternative zu Atomkraft. Man könnte sicherlich dafür sorgen das wir weniger Kraftwerke benötigen, aber ich bin da der Hoffnung das wir bald eine wirklich Alternative finden. Unser Energieverbrauch steigt nahezu Jährlich Weltweit und wird auch weiterhin steigen.
hinzunehmen, dass er steigt ist m.e. der völlig falsche weg, vielmehr stellt sich die frage WARUM das der fall ist /sein sollte!

Eon-Deon schrieb:
Wir verbrauchen ja an allen Ecken Energie.
Blödes Beispiel, aber als ich Kind war (bin 29), gab es bei weitem nicht so viel Spielzeug das Energie benötigt als heute. Rechnet man das auf ein paar Millionen Kinder im Verbrauch hoch, kann man sich Vorstellen wie selbst solche Kleinigkeiten einen enormen Energieverbrauch erzeugen.
naja, dann nehme ich als gegenvergleich die vielen kaufhausauslagen mit ihren energiefressenden beleuchtungen in der nacht her.
in meiner stadt gibt es bereits viele geschäfte die nur noch einen kleinen/garkeinen teil ihrer filliale in der nacht beleuchten (zwischen 22 und 04 uhr werden wohl auch wenige deren objekte bewundern) wenn man bedenkt dass es hier oft um mehrere TAUSEND watt pro geschäft gehen kann ....
Eon-Deon schrieb:
Der Trend das man jetzt langsam beginnt zu verstehen das wir Energie sparen müssen, oder besser Ausgedrückt, unseren Verbrauch senken müssen, ist ein guter Trend der etwas spät angefangen hat.
mann? die vordenker/prinzipienreiter wurden früher als verrückte abgetan ohne ahnung vom leben usw usw. eben wie hier von den befürwortern der Kernkraft.

erleichtert würde dieser trend natürlich durch höhere preise wie man ja bereits beim treibstoff erkennen kann. kaum steigt der gibts wieder mehr fahrradfahrer u.ä. - seltsam, ob da ein zuammenhang zwischen verfügbarkeit und ökonimie besteht?

Eon-Deon schrieb:
Und seien wir mal ehrlich... im Grunde stecken wir Technisch noch in den Kinderschuhen. Was heutige Technik betrifft, ist die Entwicklung im Vergleich zur MEnschheitsgeschichte auf dem Niveau von Lichtgeschwindigkeit. In 100 Jahren haben wir unseren Energieverbrauch um weiß Gott wie viele Potenzen erhöht. Das die Herstellung von Energie dieser Entwicklung nicht gewachsen ist und hinter her hinkt, ist zwar erschreckend aber verständlich.
100 jahre? dann schau dir die bisherigen energiekrisen an, das war nicht erst vorgestern, oder die imense umweltbelastung anfang des 20. jhdts, all dies wurde "gelöst", OHNE KERNKRAFT.

Eon-Deon schrieb:
Ich denke aber das es viele Möglichkeiten gibt Strom anderweitig Herzustellen und so zumindest dafür zu sorgen das der immer größer werdende Energiebedarf nicht durch noch mehr Atomkraftwerke aufgewogen werden muss sondenr das man durch Kombination der bestehenden Mittel vielleicht sogar das eine oder andere schließen könnte. Grade eine weitere Verbreitung der Solarenergie, so wie größeren Nutzen aus Erdwärme in Kombination mit Windkraft (das aber nur im begrenzten Rahmen) würde viel dazu beitragen.
das denke ich auch, ja hoffe es um in ZUKUNFT keine AKWs mehr zu benötigen.

Eon-Deon schrieb:
Ich denke auch nicht das irgendjemand behaupten kann das Atomkraft wirklich Umweltfreundlich ist. Grade das Ablagern der Uranstäbe kann nicht Umweltfreundlich sein, egal wie man es dreht und wendet.
:)

Unyu schrieb:
Ja ist ja alles halb so wild, das Ding ist gerade mal einsturzgefährdet, es dringt fröhlich Wasser ein und das eingedrungende Wasser ist gerade mal kontaminiert.

Lösung: Fröhlich weiter einlagern und zukippen. Hebt schon die nächsten 50 Jahre. Danach schön ausbudeln und ins nächste Endlager.

:evillol: das video bringts auf den puntk
 
Zuletzt bearbeitet:
ich ersticke lieber am feinstaub anstatt unseren lebensraum nachaltig zu beeinträchtigen. die luft säubert sich nämlich schneller als die 'paar' halbwertszeiten des atommüll


Stichwort Klimaerwärmung, CO2 Ausstoß von den AKW Alternativen, Stein - und Braunkohle.

Da gehen dann die Küstenregionen unter und Millionen Menschen verlieren ihren Lebensraum. (Weil wir die Prozesse durch den erhöhten CO2 Ausstoß beschleunigen)

ist schon klar, bloß nicht auf andere rücksicht nehmen, gell?
 
Solange es keine Alternative zur Kernenergie gibt (und das ist zZ der Fall) ist es unverantwortlich aus der Atomenergie auszusteigen.
 
fjmi schrieb:
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ist schon klar, bloß nicht auf andere rücksicht nehmen, gell?
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oh ein Samariter
du hast also ein 3 Liter Auto welches du nur bei Strecken >5Km benutzt den rest machst du mit dem Fahrrad.
nur Energiesparlampen.
einen Sparsamen 2. PC um ins Internet zu gehn.
alle Geräte Ausgesteckt um Strom zu sparen.
usw.

am besten immer alles auf die anderen schieben, die sollen Sparen.
 
ich finds momentan nicht besonders warm! Dieses ganze CO2 -Gelaber nervt doch nur noch!

Außerdem wird die Technik in Zukunft immer sparsamer,( leider haben die Penner von ATI beim letzten Chip die Stromsparfunktion vergessen, ich bin aber guter Dinge, das das bei der nächsten Generation besser wird)

Energiesparen liegt durchaus in den Händen der Politik, beispielsweise hat China Gesetze erlassen, das Autos in Zukunft nur noch einen bestimmten Verbrauch haben dürfen. Ähnliche Gesetze KÖNNTE man auch für den standby-Verbrauch machen. Aber ich seh nicht, das eine Partei sich da reinhängt, für mich unverständlich und unglaubwürdig.
 
Zitat Walter08

ich finds momentan nicht besonders warm! Dieses ganze CO2 -Gelaber nervt doch nur noch!

Fakten, Hintergrundwissen, Informationen = Null

Der Klimawandel ist Fakt; durch den Mensch nicht verursacht aber beschleunigt.

Die rasante Klimaerwärmung trägt dazu bei, dass bis in ein paar Jahrzehnten ganze Küstengebiete von der Landkarte verschwinden; inklusive der Menschen die dort leben.
Hauptantreiber ist - neben Lachgas und Methan - das CO2.

Man kann nur hoffen, dass nicht alle Menschen so unverantwortlich, denken, schreiben und handeln wie du walter08.
 
Zuletzt bearbeitet:
ah ja,
und was meinst du sollte man tun, wenn die Meeresspiegel steigen? Hier die Atomkraftwerke abschalten? oder keine Kohlekraftwerke mehr bauen? oder das Auto öfter mal stehen lassen? Energiesparlampen kaufen? etc

keine dieser Maßnahmen hilft auch nur einem Menschen in einem Überschwemmungsgebiet, verstehst?
 
Befass dich mal mit den Klimazielen der Staaten, den Auswirkungen von CO 2 auf die Atmosphäre und unseren Planeten, dann kannst dich nochmal hier melden.
 
@DugDanger
"Der Klimawandel ist Fakt; durch den Mensch nicht verursacht aber beschleunigt..."

Klimawandel gab es schon immer und wird es immer geben. Dass der Mensch entscheidend zuträglich ist, ist aber nur eine Annahme auf den wenigen Erkenntnissen, die man über das Klimamodell Erde hat. Wissenschaftlich nachgewiesen ist das nicht.

Man schliesst lediglich von vereinfachten Modellen auf die möglichen Auswirkungen im globalen Maßstab. Jedoch entdeckt die Wissenschaft in Sachen Klimawandel regelmäßig neue Stellschrauben, die den einen oder anderen Effekt teilweise wieder neutralisieren.
Laut Wissenschaft ist es also sehr wahrscheinlich, dass wir als Menschen inzwischen beim Klimawandel mitmischen. Gesichert sind die Erkenntnisse keinesfalls und schon gar kein Fakt.
 
Zuletzt bearbeitet:
es gibt ne Menge Wissenschaftler, die den Zusammenhang menschlicher CO2-Ausstoß und Klimaveränderung abstreiten, und das auch gut belegen können, aber das wirst du eh nicht gelten lassen, geschenkt.


Du raffst net, das es völlig egal ist, was der Auslöser einer Klimaänderung ist. Es kommt einzig und allein darauf an, wie man möglichst vielen Menschen im Falle des Falles hilft. Und da sind alle diese Maßnahmen unwirksamer Aktionismus.
 
machen wir uns doch nichts vor, jedes bisschen Uran/Öl/Kohle/Gas.... wird früher oder später zu Energie gemacht.

ein Ausstieg Deutschlands würde nur bewirken das Andere Länder länger Uran haben.



PS: Ich bin mir sicher das in 300 Jahren wenn alles Uran aufgebraucht ist buddeln sie das Alte wieder aus um mit Effizienteren Reaktoren noch nen Bisschen Energie Heraus zu Quetschen.
 
GAR NICHTS GEHT UNTER durch die Erderwärmung!
Eis im Wasser ist schon zu 6/7 versenkt.
Würde das gesamte Festlandeis schmelzen, dann wäre der Wasserspiegel trotzdem kaum messbar höher,

Außerdem: Mehr Wärme = mehr Wasser in der Luft

Landhebungen und Senkungen gab es auch schon immer.
Sonst wären heute nicht viele Ausgrabungsstätten unter dem Meeresspiegel oder aber weit darüber, je nach dem wie sich der Boden bewegt.

Problem:
Heute leben in eigentlich "unbewohnbaren Gebieten" 100erte Millionen Menschen, die alljährlich von Hochwasser, Stürmen, Springfluten usw. heimgesucht werden.

Das gilt auch für Mitteleuropa.
Heute betrifft ein Hochwasser eben weit mehr Häuser/Leute als vor 50 Jahren, der Zersiedelung sei dank...


Atomaustieg:
Ist doch eine Sache auf 20 Jahre!
Man muß sich eben überlegen was nacher kommen soll.
Auf das große Energiewunder zu warten hat keinen Sinn.

Man kann übrigends mit überraschend wenig Strom "überleben", fragt einmal euere Eltern/Großeltern wieviel KWh sie 1970 verbraucht haben...
 
Zuletzt bearbeitet:
florian. schrieb:
oh ein Samariter
du hast also ein 3 Liter Auto welches du nur bei Strecken >5Km benutzt den rest machst du mit dem Fahrrad.
nur Energiesparlampen.
einen Sparsamen 2. PC um ins Internet zu gehn.
alle Geräte Ausgesteckt um Strom zu sparen.
usw.

am besten immer alles auf die anderen schieben, die sollen Sparen.

das waren zwar nur vorschläge und antworten aber wenn du es unbedingt wissen willst:
  • was immer ein AUTO mit atomkraft zu tun hat will sich mir nicht erschließen
    auch egal, ich habe kein auto -bei bedarf borge ich mir eines- alle strecken mit dem fahrrad bei fast jedem wetter ansonsten zu fuß oder mit dem ÖV unterwegs. (ich weiß, es gibt einzelfälle wo das schwer/garnicht möglich sind, das nenn ich dann ausnahme)
  • nur energiesparlampen/neonröhren bis auf eine in bad und eine im backrohr.
  • einen verhältnismäßig 'sparsamen' pc für alles (siehe signatur) je nach tätigkeit zwischen -wenn ich mich recht erinner- 140 und 220W inkl. bildschirm und aller zusatzgeräte sowie einer lampe. allerdings überlege ich mir einen zweiten fürs internet anzuschaffen oder ein sparsames notebook - vorallem aus preisgründen und weil ich gerne leise pcs habe und mir meiner immernoch zu laut ist.
  • klar immer mit steckerleiste die ausgeschaltet wird nicht wegen dem strom sondern eher wegen dem surren diverser netzteile, zb von den ikealampen.
  • hm...dann noch eine sparsame fußbodenheizung, gute lüftungszeiten im winter große fensterflächen die im winter heizen und für viel licht ohne energiebedarf sorgen usw usw :p

kein samariter aber wenigstens predige ich nicht wasser und trinke wein.

p.s. und wie siehts mit dir aus?
 
Zuletzt bearbeitet:
@fjmi
Es wäre nett, wenn du einem nicht die Wörter im Mund umdrehen und aus dem Zusammenhang reißen würdest.

wie definierst du schaden? ein volkswirtschaftlicher schaden ist bereits durch mehrkosten eingetreten.
Die Aussage bezog sich einzig und allein auf die akute Gefahr für Menschen, über die wir kurz zuvor geredet hatten.
+@Unyu
Und natürlich ist das scheiße und sollte einem zu denken geben (was anderes habe ich auch nie behauptet), aber seid doch froh, daß es nicht NOCH schlimmer ist.

die anderen quellen sind wohl auch alle haltlos was?
Ich hatte wie gesagt in keiner einzigen anderen Quelle ähnliche Behauptungen gefunden.

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nur weil ich mir meine argumente aussuche heißt das nicht, dass ich die gegenseite nicht kenne, ignoriere oder deren argumente nicht kenne bzw. dafür offen bin und schon garnicht, dass ich meine zitierten quellen nicht sorgfältig durchgelesen hätte.
OK

offensichtlich offen für andere meinungen :D
Das liegt wirklich nur an meiner Faulheit.
Aber hey .. ich bin back!!!
... was euch sicher alle freut, denn ich habe meine Meinung nochmal überdacht.

Ich würde einen schnellen Ausstieg jetzt willkommen heißen. Das bedeutet zwar viele Opfer zu bringen, aber was tut man nicht alles für ein gutes Gefühl.
(War jetzt übrigens nicht ironisch gemeint.)
 
florian. schrieb:
ein Ausstieg Deutschlands würde nur bewirken das Andere Länder länger Uran haben.
Ist das wirklich ein Nachteil?
Wie lange gibts noch Uran? 50 Jahre? Gilt das auch unter Berücksichtigung des ausgebrochenen Atomwahns?

Was ist dann, 30 Jahre nach dem Atomaustieg, während Andere an astronomischen Uranpreisen knabbern und sich um die letzten Krümmel bekämpfen?

Martinfrost2003 schrieb:
Solange es keine Alternative zur Kernenergie gibt
Wenns keine Alternative gibt, warum liegt der Atomstromanteil nicht bei 100%?

DugDanger schrieb:
Stichwort Klimaerwärmung, CO2 Ausstoß von den AKW Alternativen, Stein - und Braunkohle.
Stichwort Uranabau != CO2 frei
Stichwort (End)Lagerung != CO2 frei

Stichwort moderne Kraftwerke mit höherem Wirkungsgrad

DugDanger schrieb:
Hauptantreiber ist - neben Lachgas und Methan - das CO2.
Nicht zu vergessen: H20, Treibgas #1, das produzieren die Atomkraftwerke übrigens auch in rauen Mengen

Konti schrieb:
Und natürlich ist das scheiße und sollte einem zu denken geben (was anderes habe ich auch nie behauptet), aber seid doch froh, daß es nicht NOCH schlimmer ist.
Wissen wir mit absoluter Sicherheit, das es nicht noch schlimmer ist?
 
nach derzeitigen schätzungen reicht Uran noch für mehr als 200 Jahre.
und wie wir alle Wissen sollte das Öl auch schon seid 1980 alle sein.
wir haben aber immer noch schätzungsweise für 40 Jahre Öl. und das seit 20 Jahren...

also wird Uran warscheinlich auch noch länger als 200 Jahre reichen.


@fimji
schlecht, sehr schlecht.
aber ich bin auch nicht der der Predigt die anderen sollen sparen.
steigende Preise Fordert und sich in anderen Themen über Steigende Preise aufregt.
 
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