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lucid dream
Gast
Na ja, so sauber ist die Kernfusion auch nicht. Tritium muss erst erbrütet werden, die freigesetzte Neutronenstrahlung aktiviert den Reaktormantel.HappyMutant schrieb:Ja Kernfusion wäre eine Alternative wenn sie funktioniert, aber man sollte sich beeilen.
Im schnellen Brutreaktor ist es möglich mehr spaltbares Material zu erzeugt, als gleichzeitig verbraucht wird.HappyMutant schrieb:Es ist ein totes Pferd, auf das man setzt.
http://de.rian.ru/analysis/20071207/91373950.htmlNach Ansicht der Profis der Atomwissenschaft und -industrie basiert die moderne Sicht auf dieses Problem auf drei Axiomen. Erstens hat die Zivilisation ohne die Kernenergetik kein Morgen, denn bisher ist nichts Effektiveres und Konkurrenzfähigeres erfunden worden. Die Kernenergetik ihrerseits hat ohne den geschlossenen Spaltstoffkreislauf keine Zukunft. Ohne diese Technologie könnten ihre Tage schon in unserem Jahrhundert gezählt sein. Das liegt daran, dass die Kernenergetik die bescheidenen natürlichen Uranvorräte stürmisch vernichtet. Nur Schnelle Brüter versprechen, das Spaltstoffproblem für lange Zeit, ja vielleicht für immer aufzuheben. Das ist denn auch das dritte Axiom.
Es hat sich historisch so ergeben, dass sich die Wissenschaft in Russland bereits im Frühstadium der Kernenergetik recht viel mit Schnellen Brütern beschäftigte. Allmählich und etappenweise wurde das Problem gelöst und der Weg von kleinen Forschungsanlagen zu industriell verwertbaren Reaktoren zurückgelegt. Seit 1980 besteht im KKW Belojarsk (Ural) ein experimentell-industrieller Schneller Brüter BN 600. Er funktioniert bis heute erfolgreich und speist das Netz mit Strom. Die Technologie wird weiterhin Schritt für Schritt perfektioniert: Fehler müssen ausgeschlossen werden.
Allerdings wenn so ein Ding hochfliegt, dann gute Nacht.
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