News Bahnfunk-Störung: Wenn ein Update den Bahnverkehr stoppt

@Nagilum99 Hat dir wer dein Förmchen weggenommen, dass du so salty bist?

Die offizielle Firmierung ist AG. That’s it.

Nagilum99 schrieb:
Der Börsengang wurde abgeblasen, nachdem man endlich eingesehen hat, dass das nicht funktionieren kann. Danach hätte man sich aber auch wieder darum kümmern und nicht alles verhungern lassen müssen.
Stimme ich zu und habe auch nie etwas anderes behauptet.
 
HOCLN2 schrieb:
Ist aber nicht passiert.

Doch, denn es gab nie einen Börsengang, also ist es keine Tatsache, aber yolo
Hä? Mehdorn hat die DB für den Börsengang "kaputt" gespart. Der Börsengang hat so nie stattgefunden. Und jetzt soll das Sparprogramm deswegen nicht stattgefunden haben? Oder auf was willst du hinaus?
 
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Die Bahn macht Updates? Von IT-Systemen? Echt?

Ich kann mich an einen Artikel erinnern wo berichtet wurde das in den ICE‘s Systeme mit Win3.11 laufen und das man „Experten“ sucht um diese System zu warten….wo war er denn nur gleich….

Ein Schelm wer……..
 
Mystique_ schrieb:
Wer den Unterschied von IT und OT nicht kennt. Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Willst du beim ICE jeden Patchday erst mal alle Züge stoppen, damit das EBA eine Neuzulassung aussprechen kann. Dann fahren wirklich keine Züge mehr, egal ob Windows, Linux oder MAC.

Ist aber wie bei der WM, plötzlich hat Deutschland 83 Mio Bundestrainer.
 
Cr4y schrieb:
Und jetzt soll das Sparprogramm deswegen nicht stattgefunden haben? Oder auf was willst du hinaus?
Du bist glaub ich auf einem ganz anderen Dampfer unterwegs, denn wer redet die ganze Zeit vom Mehdorn? Um den geht es gar nicht.

Es geht um die falsche Tatsachenbehauptung, dass der Börsengang ja eine so gute Idee war (Ironisch). Es gab nie einen Börsengang und damit hat sich die Sache erledigt und ist gelogen. Da fängt nämlich Stammtisch Gelaber an.

Wieso weshalb warum die DB da ist wo sie ist, interessiert mich grade in der Diskussion einen Furz (und ich nutze sie nicht, also doppelt Furz).
 
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evilhunter schrieb:
Auch wenn hier wieder viel auf die Bahn geschimpft wird, oft auch zurecht.
1. großen Respekt an die Techniker, die den Fehler unter diesem Druck trotzdem zügig (hehe) beseitigen konnten.
2. großen Respekt an das Personal, welches die Unmut der Kunden ertragen musste.
3. Die Politik hat die Bahn über Jahrzehnte in diesen Zustand gebracht. Direkt für das fehlerhafte Update können Sie nichts, aber der allgemein Zustand mit andauernden Problemen ist dort zu suchen.


https://www.n-tv.de/politik/Deutsch...in-Gefahr-weil-das-Geld-fehlt-id30964110.html


Das Versagen der Infrastruktur ist nach solchen Nachrichten einfach vorprogrammiert.
Danke für deinen wertvollen Beitrag.

Ich kann das was du sagst aus erster Hand bestätigen.

Natürlich läuft bei der Bahn nicht alles richtig, aber in welchem Unternehmen läuft alles richtig?

Die Leute denken dort lebt es sich wie die Made im Speck. Die Realität sieht aber ganz anders aus. Hier sind mal einige Punkte über die in der Öffentlichkeit nicht gesprochen wird!

1. Man versucht ein staatlich reguliertes Unternehmen wie einen privaten Aktienkonzern zu führen
2. Man möchte fleissige und engagierte Mitarbeiter, aber die Löhne liegen 10-15% unter dem was andere Unternehmen zahlen. Wer engagiert und fleissig ist, wird mit noch mehr Arbeit bestraft, mehr Geld? Geht nicht. Zusatzleistungen wie Dienstwagen gibt es zwar, fangen aber erst in den höheren Tarifstufen an und dann gibt es maximal ein Auto aus der Kompaktklasse. A6, E-Klasse und Co. gibt es nur für obere Führungskräfte. Die haben aber dann tausende Mitarbeiter unter sich.
3. Extrem starre Hierarchien. Gutes Geld verdient man bei der Bahn nur als Führungskraft. Alle anderen können gucken wo sie bleiben, egal wieviel Mehrwert sie für das Unternehmen liefern. Die guten gehen irgendwann und was übrig bleibt sind die Low Performer die durch die Gewerkschaften geschützt werden.
4. Man hat Anfang der 2000er tausende Kilometer Schienen zurückgebaut. Grund: Instandhaltung zu teuer. Viele Strecken waren zwar nicht wirtschaftlich, aber konnten als Ausweichstrecken im Falle von Störungen genutzt werden. Wenn heute ein Zug ausfällt, geht es für die folgenden Züge entweder garnicht weiter oder die Ausweichstrecken sind enorm lang.
5. Das Schienennetz ist veraltet, wir reden von mindst. 100 Mrd. an fehlenden Investitionen. Ein Schienennetz dieser Größe lässt sich nicht durch den Verkauf von Bahntickets unterhalten! Die Politik hat jahrzehntelang die Verantwortung an die Bahn abgedrückt. Das Resultat sieht man jeden Tag in den Nachrichten.
6. Bei der Bahn gibt es auch nicht mehr oder weniger faule Mitarbeiter als in vergleichbaren Unternehmen.
7. Fr. Palla kann noch so gut und engagiert sein, wenn die Rückendeckung durch die Politik fehlt und notwendige Investitionen ausbleiben. Dann wird sich auch nichts ändern.
8. Die Bahn wäre problemlos wirtschaftlich wenn die Politik für die notwendigen Rahmenbedingungen Sorgen würde (modernes Schienennetz).
 
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FrAGgi schrieb:
Meiner persönlichen Erfahrung nach ist das doch der Normalzustand. Wie ist hier aufgefallen, dass es eine Störung gab? :rolleyes:
Nicht mal die Öffentlichkeitsarbeit hat die Bahn im Griff. Hätten die das nicht nach außen kommuniziert, hätte keiner was bemerkt.

Seit 4 Jahren muss ich berufsbedingt die Bahn zum Flughafen nehmen und zurück. Kein einziges Mal pünktlich gewesen die Bahn. Einfach nur Erbärmlich
 
Mystique_ schrieb:
Ich kann mich an einen Artikel erinnern wo berichtet wurde das in den ICE‘s Systeme mit Win3.11 laufen und das man „Experten“ sucht um diese System zu warten….wo war er denn nur gleich….

Der springende Punkt dabei, der ICE 1 wurde 1991 gebaut. Nun erkläre mir mal welchen Vorteil es hätte, die Steuerungssoftware auf einem aktuelleren System laufen zu lassen? Die Züge sollen übrigens noch bis 2036 auf den Schienen unterwegs sein, weshalb sie gerade die zweite Modernisierungswelle durchlaufen.

Was hier im Computerforum scheinbar unmöglich scheint, die meisten kümmert es nicht die Bohne was da für ein Betriebssystem dahinter läuft, es dient nur als Basis für die eingesetzte Software. Wir nutzen noch immer ein Netzwerktestgerät was auf WindowsCE basiert, weil es völlig irrelevant ist auf welchen OS die Software läuft.

Von Zeit zu Zeit müssen solche Systeme natürlich zwangsweise auf einen aktuellen Stand gebracht werden, weil es keine Ersatzteile mehr dafür gibt. Dafür muss dann aber der gesamte Zug komplett neu abgenommen werden, da bastelt nicht einfach jemand einen neuen Rechner rein, oder spielt ein paar Windows Updates auf das System.
 
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HOCLN2 schrieb:
Es gab nie einen Börsengang und damit hat sich die Sache erledigt und ist gelogen. Da fängt nämlich Stammtisch Gelaber an.
Geht es dir also darum, dass nicht ganz sauber formuliert war? Hängst du dich daran auf?
HOCLN2 schrieb:
Wieso weshalb warum die DB da ist wo sie ist, interessiert mich grade in der Diskussion einen Furz (und ich nutze sie nicht, also doppelt Furz).
Warum beteiligst du dich dann überhaupt? Zumal du auch 0 dazu beiträgst, dass unser Stammtischniveau steigt. Alles was du tust ist zu sagen "nä".
 
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@Pontus Vielleicht einfach aneinander vorbei geschrieben/gedacht...
 
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Mystique_ schrieb:
Ich kann mich an einen Artikel erinnern wo berichtet wurde das in den ICE‘s Systeme mit Win3.11 laufen und das man „Experten“ sucht um diese System zu warten….wo war er denn nur gleich….

Ein Schelm wer……..
Ein Schelm wer auf Spezialsystemen kein Windows 11 betreibt und dafür sehr große Beträge ausgibt:
Anzeigen, Maschinensteuerungen... und dann wirft man einfach alles in einen Topf, weil man unbedingt irgendwas zum Thema sagen muss.
Ergänzung ()

Macerkopf schrieb:
Danke für deinen wertvollen Beitrag.

Ich kann das was du sagst aus erster Hand bestätigen.

[...]
Danke. Nagl zu ersetzen war IMHO auch nur ein Bauernopfer. Was soll der ohne Geld schon groß sanieren oder bauen? Das ist alles nur Flicken und versuchen auf Sparflamme Dinge zu verbessern.
Die Krönung ist dann noch, wenn Verkehrsminister etc. großmäulig Verantwortliche wollen und anprangern, dass das alles endlich richtig muss - und gleichzeitig die Kohle dafür blockieren. Inkompetenz sitzt vor allem in der Politik - und die "Alternative" ist leider ein Totalausfall.
 
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Cr4y schrieb:
dass nicht ganz sauber formuliert war? Hängst du dich daran auf?
Sauber formuliert also jetzt? Es ist eine falsche Tatsachenbehauptung. oder darf ich jetzt auch nicht sauber formulieren, dass es AMD damals schlecht ging, weil die ATI übernommen haben, aber eigentlich Bulldozer die Ursache war?

Würdest du mir widersprechen, wenn ich solche Falschinformationen verbreite oder wäre das auch nur "ungünstig formuliert"?

Falschinformationen sollten nicht stolz rausposaunt werden und da ist es mir egal, wem es betrifft (bspw. mit Elon Musk/ZDF).
 
HOCLN2 schrieb:
Sauber formuliert also jetzt?
Ja, da hast du recht, war unkorrekt formuliert.

Um die Gemüter zu besänftigen, habe ich vorhin bereits in meinem Ursprungspost das Wort „geplante“ hinzugefügt.
 
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HOCLN2 schrieb:
Sauber formuliert also jetzt? Es ist eine falsche Tatsachenbehauptung. oder darf ich jetzt auch nicht sauber formulieren, dass es AMD damals schlecht ging, weil die ATI übernommen haben, aber eigentlich Bulldozer die Ursache war?
Ne, ist ok. Entweder du hast ne komische Art zu kommunizieren oder ich hab ne komische Art, deine Aussagen zu verstehen oder beides - ich würds n Missverständnis nennen.
 
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Fliz schrieb:
Wir sind mittlerweile dritte Welt Land, wenn sowas passieren kann.

Basti__1990 schrieb:
Hoffentlich lernen die Verantwortlichen und Politiker daraus und geben der Schiene mehr Beachtung

Nighteye schrieb:
Das Bahnsystem in Japan ist gegen unseres Paradiesisch.

Schiene war dem Durchschnittsdeutschen eben nie wichtig genug. Der Durschnitt (über die letzten 20 Jahre) der jährlichen Investitionen in die Schiene liegt in Deutschland bei der Hälfte von dem, was Japan pro Kopf jedes Jahr investiert hat. Schweiz und Österreich liegen da nochmal deutlich darüber. Insofern haben "wir" genau das, was "wir" wollten auch bekommen. Die Investitionen ziehen allerdings in den letzten Jahren an - bis das aber in der Fläche spürbar aufgeholt ist, wird (von mir geraten) wenigstens noch ein Jahrzehnt vergehen.
 
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Child schrieb:
der jährlichen Investitionen in die Schiene liegt in Deutschland bei der Hälfte von dem, was Japan pro Kopf jedes Jahr investiert hat.
Dafür hat Japan einen extremen Grad der Staatsverschuldung und wir konnten die schwarze Null halten. Yay…wenn ich die Wahl gehabt hätte, wäre eine höhere Staatsverschuldung sinnvoller gewesen, anstelle die komplette Infrastruktur an die Wand zu fahren.
 
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knoxxi schrieb:
Yay…wenn ich die Wahl gehabt hätte, wäre eine höhere Staatsverschuldung sinnvoller gewesen, anstelle die komplette Infrastruktur an die Wand zu fahren.
Absolut - soviel zur Belastung der zukünftigen Generation durch Staatsschulden ;) ... aber das ist hier ein kleines bisschen Off-Topic.
 
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Child schrieb:
Schiene war dem Durchschnittsdeutschen eben nie wichtig genug.
Ich korrigiere Dich mal, Schiene war dem Staat nie wichtig genug..
 
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