Also hier herscht viel Halbwissen.
Ein PlugIn Balkonkraftwerk ist die sinnvollsten Lösung, mit Akku und co ist zu teuer das stimmt.
1. Ein Balkonkraftwerk mit einem Panel kostet weit unter 1000€. Leider wird aktuell abgezockt. Aktuell sind China Module für ca. 400-500€ verfügbar. Deutsche Module (Aleo) kosten ca. 750€. Dazu noch ein Halterungssystem für max 150€. Hat man nach ca. 10 Jahren raus, Panels haben mind. 20 Jahre Garantie, Wechselrichter 10-20 Jahre. Lohnt sich also in der Regel. Steigen die Strompreise lohnt es sich noch eher.
2. Balkonmontage (0°) hat weniger Effizenz (nur ca. 50%) aber! dafür bekommt man im Winter noch etwas Strom was bei 35° Montage (für den Sommer in D) kaum der Fall ist.
3. Es gibt 2 Wege:
A: "ich mach alles wie von der Stromindustrie, Staat und VDE gewünscht
B: "Ist mir egal, merkt eh keiner"
A: Normentreue:
1. Jedes Modul muss man Netzbetreiber und im Markstammregister angemeldet werden
--> Netzbetreiber tauscht gegen einen Digitalen Zähler wenn noch nicht vorhanden
2. Nur 600W dürfen eingespeist werden, bei schlechter Ausrichtung also auch 4 Module möglich
3. VDE (eine Empfehlung, keine Vorschrift) will eine extra Vilant Einspeisesteckdose und Installation und Abnahme durch Elektromeister
B: Ist mir Egal, merkt eh keiner:
1. Modul anstecken, fertig. Meldest du deine 2000W Wasserkocher an? Nein gut. Ist hier genau das Gleiche.
2. Hast du noch einen Ferraris Zähler (Metallscheibe die sich dreht) -> Zähler dreht Rückwärts!*
--> Dreht der Zähler Rückwärts kannst du den Strom der am Tage eingespeist wurde Abends verbrauchen.
*Ganz Böse! Darf nicht sein.
Der Netzanbieter mag deinen Strom zwar aber du sollst ihn verschenken (digitaler Zähler).
Wer mehr wissen möchte:
1. YouTube Kanal "Dennis Witthus" -> Balkonkraftwerk / Mini-PV Playlist
https://www.youtube.com/playlist?list=PLgB4IEm8iE5agGGFa7m_nEJPumTzxd6UG