Naru schrieb:
Ein erstaunliches Resultat aus der Abstimmung: Ein klares Plus für die Gegenwart-Shooter.
Umso konfuser wirkt es, dass in dem letzten Jahrzehnt vermehrt Retro-Shooter übers Band gelaufen sind.
Würde eine solche Abstimmung in bis vor etwa 10 Jahren anders aussehen?
-Wünschten die Spieler sich Retro-Settings und haben von der Monotonie zum bisherigen Gamesetting allmählich ihre Nasen gestrichen voll?-
Kann ich dir sagen, vor 10 Jahren hatten schon alle die Schnauze voll von diesen Jetpack - Scifi Call of Duty Spielen und es wurde nach "Boots on the Ground" gerufen.
Das liegt an den Marktforschern den diese Firmen anheuern, keine Ahnung in welchen Löchern man so Personal findet, was den Markt überhaupt nicht kennt und aber eine Entscheidungskräftige Meinung hat.
Genauso mit dem WW1 und WW2 Setting, die sind schlicht und ergreifend vom Umfang her zu stark limitiert und wenn dann son Mittelding rauskommt wie Battlefield V, mit schmutzigen Attachments und Scopes, dann ist schon wieder die Glaubwürdigkeit kaputt.
Das Mindeste was man im Shooter möchte ist Vietnam Szenario, wo es wenigstens einen Blackhawk oder die M16 schon gibt.
Wobei man aber auch dazu sagen muss, dass die damaligen Spiele auch einfach vom spielen selbst her nicht oder kaum zu gebrauchen waren.
Von den Entwicklern hat nämlich keiner die Lösung parat, wie man sowas wie ein Jetpack überhaupt mit Mapdesign und Spielfluss vereinen kann, ohne dass es zu Chaos wird.
Der Wingsuit oder Grappelhook in BF2042 ist ja kein deut besser in der Hinsicht, macht einfach nur den Spielfluss kaputt.
Bzgl. Glaubwürdigkeit zieht am ehesten leider auch nur Star Wars als Setting, weil vieles davon ja auch auf realen Dingen aufgebaut hat und Laser nicht abwegig waren.