Bericht Bericht: AMDs „Bulldozer“ im Detail

Motkachler schrieb:
Dise Fehler fallen unter intel artenschutz da wird nichts veräppelt bei der Katze.:D

Sehs mal so, mit dem Intel-Fehler mußte man ein paar Wochen leben (der Fehler sollte erst nach Jahren auftauchen), falls man überhaupt betroffen war.

Mit dem "Fehler" von AMD wird man sich rumschlagen müssen, so lange man einen BD hat
 
Hi,

Mit dem "Fehler" von AMD wird man sich rumschlagen müssen, so lange man einen BD hat

Aber das weiss man ja echt vorher.

Wir haben unseren BD in vollem Bewusstsein der Probleme gekauft, weil er fuer das, was wir damit vorhaben, perfekt geeignet ist. Ebenso haben wir bewusst deb FX6100 genommen, der fuer seinen Preispunkt und seine TDP IMO besser ist als der grosse FX8150 an seinem Preis- und TDP-Punkt.

Privat wuerde ich derzeit keinen BD kaufen und das im wesentlichen wegen der schlechten Energiebilanz und des schlechten Preis/Performanceverhaeltnisses.

Viele Gruesse,

Jan
 
JanR schrieb:
Schaut euch mal Suns Niagara an... das ist das ultimative Beispiel fuer "wir opfern IPC und machen ganz viele Kerne".

Jetzt hat Oracle aber eine Kehrtwende vollzogen und den T4 auf höhere Singlethreadleistung getrimmt. Gegenüber dem Vorgänger T3 wurde die Zahl der Cores halbiert, aber insgesamt leistet der T4 dank höherem Takt und OoO mehr als sein Vorgänger.
 
Iscaran, Dir ist schon der Unterschied zwischen einer CPU und dem MoBo bekannt? Der Chipsatzfehlschuß Anfang des Jahres hat mit der CPU nichts zu tun.

Ja schon. Aber hast du schon mal versucht eine CPU ohne Mainboard zu betreiben ?

Gut jetzt wo das geklärt wurde - weiter im Text.

Der Fehler war immerhin so gravierend dass er aufgetreten ist und zwar nicht erst nach Jahren sondern bei einigen direkt bei Kauf - bei anderen sogar direkt beim Benchmarken. Je nach Mainboard trat der Fehler auch nur an bestimmten Ports und Configurationen auf - dennoch ist der "Chipsatz-Bug" von den Auswirkungen mind. ! vergleichbar mit dem Cache-Bug vom Phenom I wenn nicht gar höher.

Und ein massiver Datenverlust war noch das kleinste übel bei dem "nicht-aufgetrenen"-Chipsatz-Bug.

Aber gut dass du auch hier auf die Intel Propaganda reingefallen bist die den Bug heruntergespielt hat wo's nur geht ;).
 
Zuletzt bearbeitet: (Rechtschreipfeller)
Ich finde die BD Architektur keines Wegs als unnütz.
Dieser hat seine voreile allerdings müssen diese Vorteile erst über die Software realisiert werden.
Wie früher bei Intel P4 als Hyperthreading neu raus kam. Keine Software dieser zeit konnte was damit anfangen bis auf ADOBE mit einem Patch für Photoshop und Co raus kam.
Oder bei AMD mit den Ersten Dual Core CPU´s da wahr es genauso.
bei den ersten 4 Kern beziehungsweise 6 Kern CPU´s wahr das ganze auch nicht besser.

Dieser Test ist ein gutes Beispiel dafür das es noch längst keine Spiele gibt die auf mehr als 4 beziehungsweise 6 Thread´s ausgelegt sind.
Der BD ist auch wie schon endliche Leute auch schon gesagt haben eher für Server gedacht diese Leisten da ihre Dienste sehr gut und werden auch gut von Firmen angenommen.

Erst der BD2 soll für Spiele ausgelegt sein. Das wurde auch vor der Veröffentlichung des BD´s bekannt gegeben.

Für´s erste bin ich mit meinem PII x4 ausreichend bedient.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich hab gelesen, dass ein fx 6100 @4ghz schneller sei (in games) als eni fx 8150 @3,9ghz.
hat jemand ein bench parat fx 6100 OC (4ghz bis 4,5ghz) vs intel 2500k?

PS: gibts benches zum neuen i7 3820 irgendwo?
 
Naja dafür das er im Normalleben ein vermurckster Prozessor ist, schafft er aber unter Extrembedingungen 8,585 Ghz und hält damit den momentanen Weltrekord

AMD :stacheln: Intel
 
Gibts ein Performancerating wo man die Bullis mal im Vergleich zu den aktuellen und älteren Prozessoren von AMD und Intel sieht ?

MfG
 
Ohne den neuen Prozessor in Schutz nehmen zu wollen, glaube ich dennoch, daß diesem auf der einen Seite gern Unrecht getan wird, und auf der anderen Seite, diesem mehr abverlangt wird, als dieser leisten soll.

So wie ich dies verstehe ich es eine CPU mit 4 Modulen, welche die Intel-Idee aufgreift, und somit einen Konkurrenten für 4-Kerner darstellen soll. Unter dieser Prämisse sehen die Werte dieses Prozessors recht ordentlich aus! Sieht man von der Leistungsaufnahme ab, ist es eine recht gelungene CPU. Die Frage ist daher nicht, ob diese nun die schnellste im Hause ist, sondern wie sie sich gegen andere 4-Kerner bei gleicher Taktung schlägt!

Meiner Meinung nach wurde diese CPU aus diesem Blickwinkel bisher nirgendwo getestet, was schade ist! Auch ist aus meiner Sicht die Tatsache schwer nachvollziehbar, warum man im Jahre 2011 immer noch die Leistung einer CPU testet wie zu Zeiten der Einkerner.

Realistische Tests wären meiner Meinung nach, wenn die CPU durch alltägliche Aufgaben belastet ist, und neben dessen einen Benchmark durchlaufen muß. Schließlich ist es die primäre Aufgabe von Mehrkernprozessoren: komfortables Arbeiten trotz mehrerer Anwendungen. Und wenn wir ehrlich sind, arbeitet heute niemand mit nacktem Windows und einer einzigen gestarteten Anwendung.
Bsp:
- Rechner mit mehreren Monitoren
- es laufen viele Anwendungen (Antivirus, Firewall, Browser, E-Mail-Client, Messenger, diverse Gadgets, Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, ...)
- bei solchen Bedingungen der CPU einen Auftrag erteilen: Video-Wiedergabe, Spiel, Video-Schnitt, Bildbearbeitung ... oder ... oder ... oder ...
 
Das was du als "viele Anwendungen" bezeichnest, sorgt idR für keine nennenswerte CPU-Last und verringert ergo auch nicht die Fps nicht Spielen oder die Leistung in Apps (und wenn, unter 10%). Mehrere Monitore sind der CPU ohnehin egal.
_greatest_ schrieb:
Die Frage ist daher nicht, ob diese nun die schnellste im Hause ist, sondern wie sie sich gegen andere 4-Kerner bei gleicher Taktung schlägt!
Alle FX sind bei gleichem Takt idR langsamer als ihre Phenom II oder SNB Pendants.
=_greatest_ schrieb:
Auch ist aus meiner Sicht die Tatsache schwer nachvollziehbar, warum man im Jahre 2011 immer noch die Leistung einer CPU testet wie zu Zeiten der Einkerner.
Komisch, die Spiele und Programme sind Multithreaded - das war zu Zeiten von Singlecores nicht der Fall.
 
der bulldozer ist eine "desktop"-gurke.
da kann man nix dran drehen und biegen...

zum glück dann doch mit nur 1,2mrd. schaltern^^
mit 2mrd. wäre das teil noch peinlicher.

mfg
 
y33H@ schrieb:
Komisch, die Spiele und Programme sind Multithreaded - das war zu Zeiten von Singlecores nicht der Fall.

sei bitte so freundlich ohne Sarkasmus zu argumentieren, wenn du an einem ernsthaften Austausch interessiert bist! ;)
Wenn du erneut aufmerksam meinen Beitrag ließt, so wirst du sicherlich erkennen, daß ich die Art zu testen kritisierte und nicht die Anwendungswahl ;)

Wenn wir davon sprechen, daß die Leistung einer CPU durch mehrere Kerne gestiegen ist, und parallele Berechnungen deutlich schneller verlaufen, so wäre ein Test, bei dem mehr als nur ein Programm läuft sicher naheliegend! Gerade das waren ja ursprünglich die Argumente:
"du kannst im Internet surfen und gleichzeitig eine CD brennen"

Sicherlich ist dies für die CPU von heute keine Herausforderung mehr. Doch die Beachtung dieses Prinzips sehe ich für den Test einer heutigen CPU als Pflicht an. Insbesondere wenn stets die Tests überdacht werden um möglichst praxisnahe Werte liefern zu können.


y33H@ schrieb:
Das was du als "viele Anwendungen" bezeichnest, sorgt idR für keine nennenswerte CPU-Last und verringert ergo auch nicht die Fps nicht Spielen oder die Leistung in Apps (und wenn, unter 10%).

1. es ist eine theoretische Aussage von dir persönlich. Speziel Programme wie AV, AntiSpy-Monitore und Firewall benehmen sich höchst unterschiedlich und können durchaus die Benchmarks eines Programms beeinflußen. ;)
2. genau darum geht es mir! Stets und überall heißt es, daß man möglichst praxisnahe Test durchführen möchte. Es ist nicht praxisnahe auf nacktem Windows ein Programm laufen zu lassen. Ich habe sowohl hier, als auch bei Tests anderer Seiten Beiträge von Nutzern gelesen, welche stets eine aktuelle CPU haben, ihre CPU's deutlich intensiver nutzen als ein 08/15-Nutzer, und teilweise deutliche Unterschiede zu den Testergebnissen sehen, die hier und da veröffentlicht werden.

Um diese beiden Punkte ging es mir, als ich schrieb, daß viele Anwendungen laufen müssen. ;) Für einen solchen Anwendungsmix könnte man sicherlich Beiträge sammeln, und einen "Pool" definieren, der stets vor dem Benchmark-Test im Hintergrund gestartet wird. Was kommt bei einem Benchmark heraus, wenn ich auf einem Monitor TV schaue, und auf dem anderen arbeite?

y33H@ schrieb:
Mehrere Monitore sind der CPU ohnehin egal.

dies ist klar. Ich hätte vielleicht es deutlicher ausführen müssen:
als ich nur 1 Monitor hatte, da habe ich versucht die Anzahl geöffneter Programme und Fester klein zu halten. Jetzt wo ich 3 Monitore zur Verfügung habe, habe ich entsprechend mehr Platz zum Arbeiten. Und deshalb laufen im Hintergrund gern alle Programme, auf die ich gerade lustig bin! Die Folge: Die CPU-Last steigt ... ;)


y33H@ schrieb:
Alle FX sind bei gleichem Takt idR langsamer als ihre Phenom II oder SNB Pendants.

genau das ist scheinbar bei allen nach den verzerrten Test so angekommen! Auch wenn ich die neue CPU nicht das ist, was ich persönlich erwartete, dennoch muß sie an dieser Stelle verteidigt werden! Diese ist seinem Vorgänger (abgesehen von den Spielen) deutlichst überlegen! Ich möchte wiederholen: wir reden hier nicht von einem 8-Kerner, sondern von einem 4-Kerner, der die Idee von Intel aufgegriffen hat, und diese weiterentwickelte, es besser machen wollte ...

Daher tritt der FX-8150 gegen Phenom II X4 975 (weil beide den Grundtakt von 3,6 GHz haben)

01.jpg
 
_greatest_ schrieb:
Sicherlich ist dies für die CPU von heute keine Herausforderung mehr. Doch die Beachtung dieses Prinzips sehe ich für den Test einer heutigen CPU als Pflicht an. Insbesondere wenn stets die Tests überdacht werden um möglichst praxisnahe Werte liefern zu können.
Weil du ein Dutzend unbenutzter Programme im Hintergrund laufen hast muss CB so testen ?
Ich habe in der Regel nichts im Hintergrund laufen (was CPU-Power braucht), imo wäre deine Art zu "messen" nichts weiter als künstlich ungenauer gemacht.
Wenn du so testest musst du jeden Test 10 mal machen um nen Mittelwert bilden zu können da die Abweichungen durch die Fremdeinwirkung viel gravierender wären.


Diese ist seinem Vorgänger (abgesehen von den Spielen) deutlichst überlegen! Ich möchte wiederholen: wir reden hier nicht von einem 8-Kerner, sondern von einem 4-Kerner, der die Idee von Intel aufgegriffen hat, und diese weiterentwickelte, es besser machen wollte ...
Nur verkauft AMD ihn als 8-Kerner zu einem Preis der auch 8 und nicht 4 Phenom2-Kernen entspricht.

Aber wir können gerne auch zu dem Schluss kommen, dass der Bulldozer ne akzeptable CPU ist die für das Geleistete lediglich 100-150 Euro zu viel kostet. ;)
Dem könnte ich durchaus zustimmen, der FX-8150 wäre für unter 100 Euro sicherlich ne gute Wahl.
 
_greatest_ schrieb:
Wenn wir davon sprechen, daß die Leistung einer CPU durch mehrere Kerne gestiegen ist, und parallele Berechnungen deutlich schneller verlaufen, so wäre ein Test, bei dem mehr als nur ein Programm läuft sicher naheliegend!
Die Software wächst mit den CPUs - wo du einst einen Singlecore mit Video-Rendering ausgelastet hast, tust du dies heute immer noch.
_greatest_ schrieb:
1. es ist eine theoretische Aussage von dir persönlich. Speziel Programme wie AV, AntiSpy-Monitore und Firewall benehmen sich höchst unterschiedlich und können durchaus die Benchmarks eines Programms beeinflußen.
Diese Programme verhalten sich idR passiv und erhöhen die CPU-Last nur dann, wenn du zB aktiv einen Scan des Systems anordnest.
_greatest_ schrieb:
2. genau darum geht es mir! Stets und überall heißt es, daß man möglichst praxisnahe Test durchführen möchte. Es ist nicht praxisnahe auf nacktem Windows ein Programm laufen zu lassen. Ich habe sowohl hier, als auch bei Tests anderer Seiten Beiträge von Nutzern gelesen, welche stets eine aktuelle CPU haben, ihre CPU's deutlich intensiver nutzen als ein 08/15-Nutzer, und teilweise deutliche Unterschiede zu den Testergebnissen sehen, die hier und da veröffentlicht werden.
Da kann ich nicht bestätigen.
_greatest_ schrieb:
Für einen solchen Anwendungsmix könnte man sicherlich Beiträge sammeln, und einen "Pool" definieren, der stets vor dem Benchmark-Test im Hintergrund gestartet wird. Was kommt bei einem Benchmark heraus, wenn ich auf einem Monitor TV schaue, und auf dem anderen arbeite?
Das habe ich mit einem SNB-i7, einem PII X4 und einem X6 getestet: Die absoluten Werte verringern sich, d.h. die Fps werden weniger oder das Video-Rendering dauert länger, die CPUs unter sich aber sind in Relation immer noch ähnlich weit voneinander entfernt.
_greatest_ schrieb:
als ich nur 1 Monitor hatte, da habe ich versucht die Anzahl geöffneter Programme und Fester klein zu halten. Jetzt wo ich 3 Monitore zur Verfügung habe, habe ich entsprechend mehr Platz zum Arbeiten. Und deshalb laufen im Hintergrund gern alle Programme, auf die ich gerade lustig bin! Die Folge: Die CPU-Last steigt ...
Ich habe daheim Antivir, Firewall, Trillian, Skype, Firefox und Winamp laufen - meine Fps aber unterscheiden sich nicht von denen, wie wenn alles aus ist. Nur weil da was im Hintergrund läuft, bedeutet das nicht, dass die CPU-Last derart ansteigt, dass die Leistung in Anwendungen oder Spielen sinkt - zumindest nicht auf einem Phenom II oder gar einem flotten Sandy Bridge.
_greatest_ schrieb:
genau das ist scheinbar bei allen nach den verzerrten Test so angekommen! Auch wenn ich die neue CPU nicht das ist, was ich persönlich erwartete, dennoch muß sie an dieser Stelle verteidigt werden! Diese ist seinem Vorgänger (abgesehen von den Spielen) deutlichst überlegen! Ich möchte wiederholen: wir reden hier nicht von einem 8-Kerner, sondern von einem 4-Kerner, der die Idee von Intel aufgegriffen hat, und diese weiterentwickelte, es besser machen wollte ...
Das Teil hat acht Integer-Einheiten und wird auch so beworben. Bei gleichem Preis ist der FX nicht nennenswert besser oder gar langsamer als ein Phenom II.
_greatest_ schrieb:
Daher tritt der FX-8150 gegen Phenom II X4 975 (weil beide den Grundtakt von 3,6 GHz haben)
Der Vergleich ist Unsinn, da der FX viel mehr kostet. Der Gegner des X4 975 ist laut AMD-Preisliste der FX-6100 und der ist nur schneller, weil er sechs statt vier "Kerne" hat - werden zB nur zwei drei genutzt, ist der X4 meist flotter.
 
@die.foenfrisur
vielen Dank. Diesen Test kenne ich. Der war mit der Anlaß für meinen Beitrag ;)

@y33H@
vielen Dank für deine Ausführungen!!!

y33H@ schrieb:
Die Software wächst mit den CPUs - wo du einst einen Singlecore mit Video-Rendering ausgelastet hast, tust du dies heute immer noch.

sicherlich! Nur ist dies nicht der Punkt, der mir wichtig ist: ich meine die Werbung hatte man fast 1 Jahr lang überall in den Ohren: "während du dies tust, lässt du das erledigen ... "

Die eigentliche Frage ist: während ich TV am PC schaue, oder ... oder ... will ich den gefertigten Video-Schnitt rendern. Was leistet das neue Ding? Bei den Tests wird auch die Frage der Effektivität, die Frage des neuen Designs angesprochen. wieviel besser ist das neue Design, wenn es um parallele Verarbeitung unterschiedlicher Aufgaben geht? ;)

y33H@ schrieb:
Diese Programme verhalten sich idR passiv und erhöhen die CPU-Last nur dann, wenn du zB aktiv einen Scan des Systems anordnest.

so wie auch an anderen Stellen von dir beantwortet, sprechen wir teilweise von persönlichen Beobachtungen. ;) Bei meinen Beobachtungen haben von System zu System doch Belastungen bis zu 10% gesehen (zugegebenermaßen kein aktuelles System). ;) Und auch das sind persönliche Beobachtungen. Einige Tests hatten in der Vergangenheit gezeigt, daß zwischen Produkten einzelner Softwarehersteller die CPU-Belastung unterschiedlich hoch ausfiel.
Nun weil wir alle unterschiedlich sind, nutzen wir unterschiedliche Produkte, die eben unterschiedlich stark die CPU auslasten.
Und an dieser Stelle komme ich zurück zu meiner Ausgangsfrage:
was leistet eine CPU, wenn im Hintergrund ein Anwendungspool gestartet wird, den ein für den PC interessierter 08/15-Nutzer einsetzt? Wie effektiv teilt diese die vielen kleinen Anwendungen zwischen den Kernen auf (im Sinne einer schnellen Verarbeitung des Benchmarks)? Genau so, wie wir bei Einzelanwendungen nicht allein auf eigene Beobachtungen vertrauen, sondern auf fest definierte Test zurückgreifen, wären zumindest ab und zu solche Tests wünschenswert.

y33H@ schrieb:
Das Teil hat acht Integer-Einheiten und wird auch so beworben. Bei gleichem Preis ist der FX nicht nennenswert besser oder gar langsamer als ein Phenom II.Der Vergleich ist Unsinn, da der FX viel mehr kostet. Der Gegner des X4 975 ist laut AMD-Preisliste der FX-6100 und der ist nur schneller, weil er sechs statt vier "Kerne" hat - werden zB nur zwei drei genutzt, ist der X4 meist flotter.

was AMD dazu sagt ist mir bekannt. Doch gleichzeitig sagt AMD fairerweise daß ein Modul nicht zwei vollwertigen Kernen entspricht. Weiterhin war im Vorfeld zu lesen, daß ihre neue Idee besser als die von Intel werden soll. Am Ende spricht Intel bei einem i7-2600K nicht von einem 8-Kerner, nur weil der 8 Threads zu Verfügung stellt. Selbiges gilt, meiner Meinung nach, auch für den FX.

Aus meiner Sicht ist es eine Frage der Definition! Unabhängig von der Werbung sehe ich den FX-8xxx weiterhin als einen 4-kerner, der ebenso wie 4-Kern-Intel 8 Threads bietet (jedoch möglicherweise besser funktionierende / besser ausgebaute?). Gerade in dem Vergleich zum X6 wird es der ähnlichen Leistung wegen deutlich, daß ein theoretischer X8 den FX schlagen würde (die neuesten Funktionen des FX lasse ich an dieser Stelle ein mal unberücksichtigt, weil es mir an dieser Stelle um die Definition geht).
 
_greatest_ schrieb:
Was leistet das neue Ding? Bei den Tests wird auch die Frage der Effektivität, die Frage des neuen Designs angesprochen. wieviel besser ist das neue Design, wenn es um parallele Verarbeitung unterschiedlicher Aufgaben geht? ;)
Dann guck dir die Benchmarks von Programm a alleine an und dann die von Programm b alleine.
Wenn der Sandy da in beiden Programmen einzeln besser abschneidet wird er es auch in der Kombination der beiden Programme, der Bulli wird nicht durch Magie schneller wen du versch. Programme laufen lässt.
Aus deinen Posts geht keine sinnvolle Möglichkeit hervor die man testen könnte/sollte.

was leistet eine CPU, wenn im Hintergrund ein Anwendungspool gestartet wird, den ein für den PC interessierter 08/15-Nutzer einsetzt?
Das gleiche wie auf einem sauberen System minus den Anteil den die andere Software braucht, da wirds keine nennenswerten Unterschiede zwsichen den CPUs geben.
Tendentiell schneiden hier dann natürlich die schnelleren CPUs in Relation noch besser ab da die Grundlast durch AV und co. gleich (absolut, nicht prozentual) sein dürfte.
Multitasking hat schon vor 10 Jahren mit nem SingleCore gut funktioniert wenn nicht gerade eine Anwendung Amok lief.

Wie effektiv teilt diese die vielen kleinen Anwendungen zwischen den Kernen auf (im Sinne einer schnellen Verarbeitung des Benchmarks)?
Die CPU teilt gar nichts auf, das macht der Kernel des OS.
Da gabs hier übrigens auch nen Review mit Windows8 zu und (wen wunderts) der Bulli hat auch da nicht so richtig glänzen können:
https://www.computerbase.de/artikel/prozessoren/bericht-amds-bulldozer-im-detail.1621/
 
Theoretisch magst du recht haben aber praktisch fühlt sich der Bulldozer einfach besser an. Bei einzelnen Anwendungen mag der 2500er in vielen Bereichen einen Vorteil haben aber praktisch fühlen sich die 8 Kerne deutlich besser an. Wenn ich im Windows arbeite der Browser viele Tabs hat Antivirus, Steam etc läuft dann fühlt sich der Bulldozer flüssiger an. Starte ich ein Spiel (Ich kenne keins das mehr als 4 Kerne nutzen kann) schmeisst er den Boost auf die Kerne. Auch was Programme angeht die wirklich die volle Kernanzahl nutzen können gibt es keine Schwierigkeiten.
Ich schau mir da nur mal Deep Rybka 4 an. Eine Vollanalyse wo alle 8 Kerne zu 100% ausgelastet sind mit Turbo bringt das System nicht in die Knie.
Ich möchte damit den Bulldozer nicht verteidigen. Aber ich möchte ihn gleichstellen mit den Intel CPUs. Es kommt halt ganz darauf an was man damit machen möchte. Beim zocken hat Intel die Nase vorn. Aber bei vielen Anwendungen im Live System sieht die Sache oft anders aus. Wenn man dann auch noch virtualisiert oder Videobearbeitungen durchführt etc. wird es auch erst interessant.

Gaming: Sandy > Bulldozer (Was aber nicht heißt das man nicht trotzdem alles flüssig spielen kann mit dem AMD.)
Programme: Sandy = Bulldozer
Mehrere Anwendungen bzw. volle Kernauslastung: Sandy < Bulldozer

Was für mich den Bulldozer zu einer Allround CPU macht die bei nichts wirklich ins straucheln kommt.
Und bevor du fragst ich hab hier einen FX-8120 und einen 2500K (oc auf 4 GHz) stehen. Beide laufen auf Windows 8 DevPre und "rennen" sehr gut. Beide empfehlenswert, bloß um auf den Bulldozer zurück zu kommen: Wenn man mit dem Rechner auch wirklich arbeitet (zB. 2 VMs offen hat, nebenbei mit Rybka ne Partie analysiert und 20 Tabs im Browser offen hat + Chat,AV,Steam usw.) dann laufen 8 Kerne einfach besser als 4.

AMD ist dort stark, wo es um Produktivität geht, wenn Anwendungen über viele Kerne hinweg effizient ausgeführt werden.
Dank einer guten Skalierung über die immerhin acht Kerne hinweg ist ein FX-8150 in der parallelen Disziplin mit vielen Threads eine sehr leistungstarke CPU.
Diesen Aussagen stimme ich aus praktischer Erfahrung voll zu.

Das ist nur meine persönliche Meinung aufgrund der beiden Rechner die ich hier stehen habe.
 
Bei voller Auslastung ist ein SNB-DT wie der i7-2600K mindestens genauso gut wie ein FX-8150 [gerade FPU ohne FMA4], benötigt aber weniger Strom. Dass sich der FX flüssiger anfühlt, ist rein subjektiv und lässt sich objektiv nicht wirklich messen - es ist eher umgekehrt. Wobei ein i5-2500K mangels SMT fei ins Hintertreffen geraten kann.
 
offenbar kennt ihr die Bench Tests nicht ?
nur mal so raus gegriffen


der 1 Benchmarks: Videobearbeitung
der 2 Benchmarks: Spiele

bei PC Mark 7 sie der richtig alt aus Benchmarks: Spiele

der AMD ist recht langsam, für eine Neue CPU kann man freilich mehr erwarten als was geboten wird z.z.
 
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