Bericht Bericht: GPU-Leistung in Abhängigkeit der CPU

Zhan

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prima test - danke für die umfangreiche arbeit. hoffentlich kann das ein paar besitzer älterer systeme vor der sinnlosen investition in eine bessere graka abhalten.

richtig spannend wäre aktuell natürlich zu wissen, ab welcher cpu-power sich beispielsweise eine nVidia GeForce 7950 GX2 tatsächlich lohnt - aber ich denk mal, ihr habt (zurecht) erstmal die nase voll von derartigen benchmarks :p
 

Scorpion1800

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Super toller Test,
Habs mal ausprobiert.

Sempron 3000+ ( 2000Mhz 512KB Barton Kern ) 12300Punkte im 3D-Mark03

Übertacktet auf 2400Mhz 12*200Mhz bei 1,775V (63°C) 1GB-DualCannel 2,8V
ATI X850Pro @ 540 / 590 Mhz 14600 Punkte
ASUS A7N8X-E Deluxe

Geht doch noch was....

Danke werde wohl doch noch einen A64 nachlegen ....:D
 

henroldus

Ensign
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mein Fazit wäre etwas anders:

in den meisten benchmarks sind die linien fast waagerecht, also die CPU hat wenig einfluss auf die FPS. eine ausnahme ist hier aber z.B. farcry.
dagegen wächst mit zunehmender qualität der abstand der 3 linien, was ja wohl nur bedeuten kann, dass die grafikkarte nach wie vor der entscheidendere faktor ist.
natürlich sollte eine CPU nicht zu schwach sein, aber die unterschiede sind doch eher gering.

damit bestätigt sich auch wieder, dass die (halb-)jährliche investition in eine graka wichtiger ist als die in eine neue CPU

(mein AthlonXP 3200+ macht es also noch bis jahresende, dann wird sich entscheiden ob Conroe oder AM2).
 

perfekt!57

Commodore
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Was den Stromverbrauch angeht sieht man, dass nur der Pentium M akzetabel ist. Und der Unterschied zu allen anderen System signifikant ist und erheblich.

Im Vergleich zum Pentium M eigentlich kein anderes System auch nur halbwegs gut.

Von daher ergänze ich das Fazit für mich dahingehend, dass die "Verbesserungen" von CoreDuo etc., die jetzt anstehen, im Grunde nur selbstverständlich sind und Notwendigkeit waren.

Der Test wird hoffentlich fortgesetzt.

.
 
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Sign_X

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"Auch wenn es dem Artikel ohne Frage gut getan hätte, schon vor Monaten das Licht der Welt zu erblicken..."

Wie wahr, wie wahr. Auch ist, bzw. sollte das logisch sein. Der Test war miener Meinung nach zu spät und ... :)
 

RIDD1CK

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Toller Test, keine Frage aber ich schließe mich hier auch eher den kritischen Kommentaren an:

Besonders an dem rein auf die Grafikkarte ausgelegten 3dmark 05 ist gut zu erkennen, dass ausschließlich die Graka unabhängig von der CPU die Leistung bestimmt. Des Weiteren ist es ja klar, dass eine schnellere CPU (unabhängig von der Graka) auch Faktoren wie Physik, KI, Sound usw. schneller berechnet, was eine erhöhte FPS-Rate zur Folge hat.
Ich würde mir auch jetzt noch zu einem X2 3800+ ne 7950 GX2 kaufen. Klar stößt die CPU (non OC) hier teilweise an seine Grenzen aber das ist doch unabhängig von der Graka. Dafür könnt ich dann theoretisch in 1600x1200 mit alles auf Max zocken, da die Graka ein höchstmöglichen Maß an Qualitätseinstellungen gewährleistet.. im Gegensatz z.B. zu einer 6800 GT.
Logisch ist auch, dass die teuerste CPU natürlich am besten mit der teuertsen Graka skaliert, doch als normaler User muss man halt Prioritäten setzen, und die liegen bei mir eher bei der Graka als bei der CPU ;)
 

wHiTeCaP

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Naja der Artikel wurde zum ungünstigsten Zeitpunkt released. Gerade jetzt wo die Diskussionen um den Conroe und den neuen Sockel-AM2 auf höchstem Niveau entfacht sind und sich Intel schon vor Release mit AMD eine Preisschlacht liefert, sind solche alten Knochen nicht sehr hilfreich.

Ich kann mir zum Beispiel überhaupt nicht vorstellen, dass man diesen Test auf den Conroe spiegeln kann. Ich gehe davon aus, dass sogar der Conroe 6600 @ OC vollkommen ausreicht um die aktuelle 7900GTX locker zu unterhalten.

Ja, wird sich alles noch zeigen.


Der Test ist auf jedenfall gut gemacht und ich hoffe, dass solche Tests auch in Zukunft zeitnah folgen werden ;)
 

DVNO

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Und so kann ein topaktuelles Modell, das auf einer extrem schnellen CPU noch ein passables Preis-Leistungs-Verhältnis aufweist, auf einer langsameren Recheneinheit zu einer vergleichsweise schlechten Partie für jeden investierten Euro werden.

Dann sollte man ja die Grafikkarten auch mal mit älteren Cpus durchlaufen lassen. (mainstream) ( xp 3200+; 64 3500+) , das ist nämlich was den Kunden wirklich interessieren würde:

Der Unterschied zu seinem aktuellen System!

und nicht den Unterschied zu einem System, dass er sich garnicht leisten will.
 

Detonator_x64

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Super Artikel...

Danke!
 

Grandepunto

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Danke für den artikel. steckt echt viel arbeit drin! respekt.

Schade nur das der Strom verbrauch in windows für die x800 und 6600 nicht mit angegeben war.
 

muad_dib

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Hi CB,

die Test haben sicher viel arbeit gemacht und ich hoffe die Daten habt ihr noch. Denn die Auswertung der Daten ist z.Z. noch suboptimal. Auf jedenfall bei den Diagrammen müsst ihr nochmal handanlegen. Denn sie sind zum Teil falsch beschrifftet oder wenig ausagekräftig.

Desweiter wird in "Verwendete Grafikkarten" auf 4 Grafikkarten hingewiesen, in den Tests tauchen dann aber nur noch drei Grafikkarten auf. die X850 fehlt. warum? Außerdem hab ich keine aussage gefunden, ob ihr nun AGP oder PCIe getestet habt.

Ganz besonders negativ sind mir die Diagrammen zur Leistungsaufnahme aufgefallen. 8 Liniendiagramme mit jeweils einer Linie? Da kann man doch was zusammenfassen. Denn Aufgrund der unterschiedlichen Skalierung der Watt-Zahl läst sich an den Diagrammen bisher nur sehen, das die Leistungsaufnahme steigt. Ein Vergleich zwischen den Prozessoren ist nur schwer möglich. Außerdem sind die Diagramme falsch beschrifftet. Statt "Ordinatenwerte in Watt" steht "in Minuten" oder "in Bildern pro Sekunden". Und wenn man nur eine Grafikkarte Testet, dann braucht man nicht die anderen in der Legende erwähnen.

Mein Vorschlag ist: Ein Diagramm mit Watt (y-Achse) und MHz (x-Achse) und für jeden Sockel eine Linie.

Bei den Benschmarkdiagramm würde ich zu dem Vorschlagen:
1. Jeder Sockel ein Diagramm (also auch s939 und s754 trennen)
2. bei allen Diagrammen die selbe Skalierung der y-Achse. Denn dann wären die Leistungsunterschiede wesenltich besser zu sehen.

Schließlich geht es ja darum, zu zeigen, wie sich die Leistung des Prozessors auf die Leistung der Garafikarte auswirkt und das zeigt man nun man am besten, wenn man auch wirklich nur den Prozessor ändert, und nicht noch die Platform und damit z.b. die Speicherbandbreite.

Und das bringt mich auch schon zu eurem Performancerating. Wer hat sich denn diese Auswahl ausgedacht? 6 Diagramme die nichts aussagen. Wie könnt ihr denn die Prozessoren zusammenlegen und dann noch eine prozentuale Angabe der Leistung machen? (nirgendwo steht, was 100% ist) Also als Performancerating hätte ich mir gewünsch, das ihr für jede Grafikkarte ein diagramm macht. Auf der y-Achse die CPUs und auf der x-Achse die Grafik-Leistung (in Punkten, wie sonst auch). Denn an so einem Diagramm könnte man dann wenigstens sehen, wann eine CPU mit der Grafikkarte überfordert ist und somit ein aufrüsten der Grafikkarte kaum Mehrleistung bringen würde.

Fazit: Der Ansatz des Artikels ist sehr gut und lobenswert, doch die Auswertung der Testdaten ist zur Zeit ungenügend und zum Teil unbrauchbar. Die gesammelten Werte bieten wesenlich mehr Potential als bisher genutzt wurde. Bitte nutzt es doch, wäre schade, wenn nicht.

Grüße,
Tobias Lindig
 

Enigma

Captain
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Super test.

Sehr gut finde ich, dass der Test sehr realitätsnah ist. Keine Abgehobenen Grafikkarten die eh keiner Benutzt, sondern Grafikkarte die sich Enthusiasten vor einem Jahr gekauft haben und seit ein paar Monaten auch Einzug in Mainstream-Rechner enthalten.
Auch die Prozessoren wurden klug ausgewähltl. Meiner Ansicht nach habt ihr auch hier eine fast komplette Abdeckung der Produktpaletten beider Prozessorhersteller.

Klar wünschen sich jetzt ein paar dass mit der aktuellen Grafikkarten-Generation getestet wird - jedoch sehe ich das nicht für zwingend notwendig. Wenn man sich die Benchmarks mit dem Athlon XP ankuckt, sieht man sehr schnell wie ein Spiel mit der CPU skaliert und man kann Schlüsse auf Systeme mit anderer Ausstattung ziehen.

Wo ich jedoch auch ein bissl Kritisieren muss, sind die Diagramme. Sie zeigen zwar das was sie zeigen sollen sehr gut, jedoch sind sie zum vergleichen zwischen verschiedenen Systemen denkbar ungeeignet.
Wenn ihr die Testergebnisse eventuell als CSV-Datei zum Download anbietet, könnte jeder im Excel noch eigene Diagramme erstellen und sich die gewünschten Ergebnisse zusammenbasteln.

Zitat von henroldus:
damit bestätigt sich auch wieder, dass die (halb-)jährliche investition in eine graka wichtiger ist als die in eine neue CPU
Das würd ich jetzt nicht ungedingt so unterschreiben. Selbst eine 2-Jahre-Alte 6800GT ist immernoch gutes Mittelfeld. Es dauert mindestens noch bis Ende des Jahres, bis Spiele herauskommen die nach einer besseren Grafikkarte lechzen (mal von Oblivion abgesehen ;)). Somit kann man sagen, dass alle 2-3 Jahre 400 Euro für eine neue Grafikkarte ausgegeben werden sollte, damit man alle Spiele in guter Grafikqualität spielen kann. Wer jedoch nur spielen will, dem reichen 200 Euro alle 2-3 Jahre.
 
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wow.auch von mir herzlichen dank für den artikel.das hat auch mein gefühl bestätigt was ich von meinem system hatte nachdem ich es wieder heruntergetacktet habe (von 3.0 auf 2.4).klasse artikel und nochmals danke für die hammer arbeit,die ihr euch für uns gemacht habt!
 

- MechBuster -

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Klasse Bericht, habt ihr schon mal überlegt die ganzen Berichte als Buch heraus zu bringen...:D
 

rauwman

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Was ist den mit Performence Rating ... in allen test geht die Leistung hoch je nach Prozessor und bei Performence Rating ist alles gleich... noch dazu sind das doch alte Karte da braucht man net soviel CPU Power. Bei SLI bringts ne menge 10-15 Frames mehr .... aber naja
 
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antzen

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:daumen: super artikel !
allein schon die vorstellung der CPUs war das lesen wert.
 

@rne

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Schön geschrieben, mal etwas anderes, eine Frage die wohl jeden schon einmal interessiert hat. Dennoch habe ich eine kleine Anmerkung zum beschreibenden Text des Thorton kerns. Der Thorton wurde auch geschaffen, um die Nachfrage an kleineren Prozessoren zu decken;)
 
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