Bitte um Gaming-Zusammenstellung-Check

NumberNine

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Hallo zusammen, nach gefühlten zehn Jahren (in der Realität dürften es so sieben sein) steht mal wieder der Kauf eines neuen Rechners an:

1. Was ist der Verwendungszweck?
In aller erster Linie Gaming, die ein oder andere Office-Anwendung dürfte auch mit VBA-Spielerei nicht der Rede wert sein.

1.1 Falls Spiele: Welche Spiele genau? Welche Auflösung? Hohe/mittlere/niedrige Qualität? Wie viele FPS?
Querbeet durch die Genres. Meine alte Mühle tut mir aktuell unter der Last von Witcher 3 schon fast leid, von bspw. GTA5 hab ich bislang Abstand genommen, das würde ich nachholen. Hohe Qualität ist schon der Anspruch, 60 FPS sollten reichen.

1.2 Falls Bild-/Musik-/Videobearbeitung oder CAD: Als Hobby oder bist du Profi? Welche Software wirst du nutzen?
/

1.3 Hast du besondere Anforderungen oder Wünsche (Overclocking, ein besonders leiser PC, …)?
Leise sollte er sein und ein optisches Laufwerk haben. Von OC würde ich erst mal die Finger lassen, wäre aber wohl mit Blick auf möglichst langandauernde Nutzung ein "nice to have".

1.4 Wieviele und welche Monitore möchtest du nutzen? Anzahl, Modell, Auflösung, Bildwiederholfrequenz (Hertz)? Wird FreeSync (AMD) oder G-Sync (Nvidia) unterstützt?
Also aktuell nutze ich (noch) einen Samsung P2450H (1920x1080). Ich überlege allerdings gerade vor dem Hintergrund eines neuen Systems, hier in absehbarer Zeit auch nachzurüsten (aber wohl nicht über 27 Zoll hinaus). Empfehlugen für einen günstigen FreeSync-Monitor sind daher natürlich auch gerne gesehen.

2. Ist noch ein alter PC vorhanden?
Im Prinzip ja (Radeon 6950, Phenom II X4 965, 8 GB RAM...), von der Verwendung von Teilen würde ich jedoch aufgrund des Alters und der Möglichkeit diesen ggf. noch anderweitig nutzen zu können absehen.

3. Wie viel Geld bist du bereit auszugeben?
ca. 1300 € (ohne Bildschirm).

4. In wie vielen Jahren möchtest du das System frühestens upgraden oder ersetzen müssen?
"Möglichst lange" ist hier wohl die Standard-Antwort. 3 Jahre absolut keine Gedanken machen müssen wäre schön, mit geringen Abstrichen 5 auskommen auch.

5. Wann soll gekauft werden?
Gerne sofort. Eile besteht aber nicht, falls gute Gründe fürs Warten bestehen, spräche auch nichts gegen Februar.

6. Möchtest du den PC selbst zusammenbauen oder zusammenbauen lassen?
Selber zusammenbauen ist kein Problem.

Ich hätte mich jetzt im Prinzip nahezu komplett an die 1200€-AMD-Empfehlung gehalten, den Speicher ein bisschen ausgebaut und - nachdem es die gerade des Öfteren im Mindstar gibt - die Sapphire Pulse-Version der Vega 56 (359 €) genommen. Sähe dann folgendermaßen aus:


Besten Dank im Voraus!
 

Deathangel008

Grauer Jedi
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sieht gut aus, wobei ein 2600(X) wohl auch ausreichend wäre. für leise ggfs noch nen besseren CPU-kühler, z.b. den Scythe Mugen 5 Rev.B.

ich persönlich würde keine HDD mehr verbauen und beim NT zum Straight Power 11 greifen.

edit: bei drei SATA-laufwerken bräuchtest du noch ein SATA-datenkabel, dem MB liegen nur zwei bei.
 

Sasi Black

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https://geizhals.de/sapphire-nitro-radeon-rx-vega-56-11276-01-40g-a1750600.html (taken schneller und leiser) muss jeder selbst wissen mit dem mehr preis.
ansonsten würd ich beim NT eher richtung +600W gehen, (um auf Nr. sicher zu gehen), und auch Luft zum OC'n zu haben.
Besonders bei der Vega...sind 550W nicht viel. Da die CPU auch nicht zu den Sparsamen gehört, würd ich die paar € noch in ein größeres NT investieren.
 

Keine Geduld!

Commander
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Beim RAM würde ich lieber 3200er nehmen und evtl. eher auf eine RX Vega 64 setzen.

Und beim Laufwerk auf eine USB Lösung setzen.
 

NumberNine

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Ah, das ging ja fix, Danke!

Also der Reihe nach: die HDD würde ich in erster Linie als Datengrab nutzen wollen, nachdem ich bei meinem aktuellen System feststelle, dass mir 1 TB nicht wirklich reicht und mir eine 2 TB SSD dann doch verhältnismäßig teuer erscheint.
Laufwerk würde ich sowohl für das ein oder andere ältere Spiel als auch für die gelegentliche DVD mit reinnehmen. An die USB-Lösung hab ich dabei offengestanden gar nicht gedacht, sähe aber jetzt auch nicht den Vorteil gegenüber dem Verbauen, oder wo läge der? (SATA-Kabel ist kein Problem, das hätte ich noch)

Der 2600(X) wäre natürlich durchaus ne deutliche Einsparung. Meine Hoffnung wäre gewesen, dass mich die schnellere CPU langfristig ein Stückchen weiter trägt und sich in unbestimmter Zukunft eventuell ein Tausch der Graka lohnt, ohne Prozessor (und Board?) zu ersetzen, gibt's da Abschätzungen zu? Wenn ansonsten für das halbe Geld eine ähnliche Performance drin ist, sag ich dazu nicht nein.

Bei der Nitro+ erscheint mir 80€ für einen Taken schon relativ viel, wobei ich die Lautstärke schwer einschätzen kann. Bei dem Netzteil hatte ich die Überlegung auch schon, gibts da sonst weitere Meinungen zu, bzw. wo liegt ein 650er gegenüber einem 550er im Verbrauch bei gleicher Auslastung? Sonst ist das größere wohl auch, wenn mal irgendwann ein Upgrade ansteht, ganz sinnig.

Was die Graka angeht bestünde meine Hoffnung darin ein ganz gutes Preis/Leistungs-Verhältnis getroffen zu haben, die Vega 64 ist ja doch ne ganze Ecke teurer und scheint mir jetzt nicht dementsprechend mehr zu bringen, demenstprechend die konkrete Frage: Wieso? Würde mich auch beim Arbeitsspeicher interessieren, bin da wirklich nicht so drin...
Ergänzung ()

Edit zur Lautstärke: spricht außer dem Aufwand etwas gegen das nachträgliche Umrüsten des CPU-Kühlers, wenn ich merke, dass mir der zu laut ist?
 

Keine Geduld!

Commander
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Meine Hoffnung wäre gewesen, dass mich die schnellere CPU langfristig ein Stückchen weiter trägt und sich in unbestimmter Zukunft eventuell ein Tausch der Graka lohnt, ohne Prozessor (und Board?) zu ersetzen, gibt's da Abschätzungen zu?
Mittlerweile kommen jährlich neue Ryzen CPUs auf den Markt. Die nächste Generation steht schon fast in den Startlöchern. Aber im Augenblick ist der Ryzen 2700(X) eine sehr gute CPU. Und der Boxed-Kühler ist nicht schlecht, ist allerdings nicht vergleichbar mit einem Kühler der 4/5/6 Heatpipes hat. Z.B. wie der Scythe Mugen 5 Rev.B

Würde mich auch beim Arbeitsspeicher interessieren, bin da wirklich nicht so drin...
Gerade die Ryzen profitieren vom schnellen RAM.

Und bei der Grafikkarte hätte ich Dir normal zu einer 2070 oder einer 1070ti (ählich schnell wie eine Vega64) geraten, aber Du willst ja auf FreeSync setzen. Von daher auch lieber ein 600 Watt Netzteil nehmen.
 
Zuletzt bearbeitet:

JollyRoger2408

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@NumberNine
schöne Zusammenstellung. :)
Die PSU würde ich lieber einer Nummer stärker wählen: Seasonic Focus Plus Gold 650W ATX 2.4 (SSR-650FX) Kostet nur um ca. 4,- (GH Bestpreis) mehr.

spricht außer dem Aufwand etwas gegen das nachträgliche Umrüsten des CPU-Kühlers, wenn ich merke, dass mir der zu laut ist?
Nein, da spricht nichts dagegen.

Solltest du dich mit RAM OC beschäftigen wollen, wäre der leider immer noch recht teure RAM mit den "8 GB Samsung B-Di Chips" sehr geeignet: https://geizhals.de/?cat=ramddr3&xf=1126_G.Skill~1454_8192~253_16384~255_14~256_2x~5015_3200~5828_DDR4~5830_UDIMM1~5831_DIMM
Wenn RAM OC kein Thema ist, bleibe bei deiner Wahl aus dem Eröffnungsbeitrag.

Mehr zu RAM OC gibt es von ...
@cm87
https://www.computerbase.de/forum/threads/amd-ryzen-ram-oc-community.1829356/
und von
@RYZ3N
https://www.computerbase.de/forum/threads/amd-ryzen-systemoptimierung-durch-ram-oc-und-weitere-massnahmen.1836527/
 

Kombra

Lieutenant
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Der 2600(X) wäre natürlich durchaus ne deutliche Einsparung. Meine Hoffnung wäre gewesen, dass mich die schnellere CPU langfristig ein Stückchen weiter trägt und sich in unbestimmter Zukunft eventuell ein Tausch der Graka lohnt, ohne Prozessor (und Board?) zu ersetzen, gibt's da Abschätzungen zu? Wenn ansonsten für das halbe Geld eine ähnliche Performance drin ist, sag ich dazu nicht nein.
Der 2700X wäre nur vorzuziehen, wenn du wirklich öfter mit Virtual Machines, Videobearbeitung oder anderen CPU lastigen Tasks arbeitest.

Nur für gaming hat der 2700(X) gegenüber dem 2600 so gut wie keinerlei Vorteile denn die Spiele, die mehr als 6 Cores sinnvoll nutzen können kannst du an einer Hand abzählen. Spar das Geld und hol dir stattdessen einen 2600 und übertakte den auf 4Ghz da hast du mehr Freude dran. Wenn dann in ein paar Monaten die Ryzen 3000er Reihe eventuell zum Kauf verfügbar sind kannst du das gesparte Geld dort investieren falls dir die Spieleleistung nicht reichen sollte.

Ich stand vor ein paar Wochen vor dem selben Problem und den Ryzen 2600 gab es zwischenzeitlich für 139€...also weniger als die Hälfte als ein Ryzen 2700X kostet. Der Aufpreis für die 2 Kerne und ein wenig mehr Takt sind einfach nicht sinnvoll zu begründen. Es sei denn du willst einfach einen 2700X haben aber das ist dann mehr Wunsch als Sinn.

Wenn du allerdings selbst nicht übertakten möchtest wäre es wiederum ein wenig anders denn der Ryzen 2600X wäre nur 50€ weniger als der Ryzen 2700 (ohne X) und vom Takt durchaus vergleichbar.
 

NumberNine

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Das lässt mich dann doch stark zum 2600 tendieren, wobei ich deinen letzten Absatz @Kombra gerade nicht so ganz verstehe. Bei mir ist aktuell so: Mit OC habe ich noch keine Erfahrungen gemacht, würde grundsätzlich aber nicht vor zurückschrecken. Für OC von Beginn an ist mir an sich die Garantie zu schade und ich würde sichergehen wollen, dass das System rund läuft, ohne dass möglicherweise von mir irgendwas verbockt wurde. Daher fänd ichs als Option in ein paar Jahren nett um eventuell ein Upgrade herauszuschieben, unmittelbar hab ichs aber nicht vor. Ich greife also zum 2600X?

Ein 650W Netzteil wird es dann auch. Ob das Seasonic oder ein Straight Power ist wohl reine "Geschmacksache"?

Ich glaube von RAM-OC lasse ich erst mal die Finger. Sollte ich mich für die 3200er-Variante (G.Skill RipJaws V schwarz DIMM Kit 16GB, DDR4-3200, CL16-18-18-38 (F4-3200C16D-16GVKB), die praktischerweise im Gegensatz zur 3000er bei Mindfactory lieferbar wäre, d.h. von der Preisdifferenz gingen schonmal anderweitige Versandkosten runter) entscheiden, führt das auch nicht zu Platzproblemen, richtig?
 

Kombra

Lieutenant
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Wenn du nicht direkt übertakten möchtest und ein paar Monate oder sogar Jahre warten möchtest:
Ja greif zum 2600X. Denn dann hast du in der Zeit einfach mehr Leistung verfügbar als mit dem 2600.

Wir reden hier zwar "nur" von 200-300Mhz Unterschied zwischen X und non-X CPU aber die könnte man über einen längeren Zeitraum durchaus merken.


Wenn du aber gerne übertakten möchtest und es dir nichts ausmacht das auch direkt nach Zusammenbau auszuprobieren spar dir das Geld und hol den 2600.

Als Beispiel:
Es kann sein, dass du dir einen 2600X zulegst, der beim Übertakten bei 4.1Ghz auf allen Kernen schlapp macht.
Es kann aber auch sein, dass du dir einen 2600 kaufst und der beim Übertakten ohne Probleme 4.2Ghz auf allen Kernen schaffst. Das ist ein wenig Glück.

Beim 2600X hast du aber zumindest die Garantie, dass die von Haus aus höheren Taktraten auf jeden Fall funktionieren ohne dass du noch selbst Hand anlegen musst.

Ich hatte vor ein paar Monaten einer Freundin ein System gebaut mit einem 1600X. Den X aus eben diesem Grund. Sie kennt sich nicht mit der technik aus und für sie ist der höhere Takt den der Chip mitbringt einfach sinnvoller. Vor ein paar Wochen habe ich mir dann den 2600 gekauft. Den dann direkt nach Einbau auf 4Ghz übertaktet (mehr brauche ich vom Gefühl auch nicht) und gut war es. Die 60€ die ich dann gegenüber dem X Modell gespart hab wurden dann natürlich sinnvoll angelegt.........In RGB damit ich dadurch dann mehr FPS bekomme. :schluck:

(Nein, wollte einfach mal bissl Bling Bling ausprobieren :D)



P.S.: Du könntest es natürlich auch mit dem 1600X probieren und dann auf einen 3000er Chip wechseln wenn du möchtest. Der 1600X nimmt sich kaum was zum 2600X und der Hauptunterschied besteht eben, in meinen Augen, darin dass die 2te Generation etwas einfacher übertaktet werden kann.

Einen wirklichen Sprung mit der Taktrate bekommen wir dagegen hoffentlich nächsten Monat mit Zen 2 präsentiert. :)
 

JollyRoger2408

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Ich glaube von RAM-OC lasse ich erst mal die Finger. Sollte ich mich für die 3200er-Variante (G.Skill RipJaws V schwarz DIMM Kit 16GB, DDR4-3200, CL16-18-18-38 (F4-3200C16D-16GVKB), die praktischerweise im Gegensatz zur 3000er bei Mindfactory lieferbar wäre, d.h. von der Preisdifferenz gingen schonmal anderweitige Versandkosten runter) entscheiden, führt das auch nicht zu Platzproblemen, richtig?
Wenn du kein RAM OC planst, wäre dieser RAM ok.
 

Kombra

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Sieht gut aus.

Wenn es dein Budget noch zulässt würde ich jetzt noch eine ordentliche Kühlung mit einplanen.
Also bspw. für die CPU einen be quiet! Dark Rock Pro 4 vorschlagen und ein paar be quiet! Silent Wings 3 PWM.

(Natürlich geht auch Noctua oder Corsair oder Andere. Ich hatte bisher immer gute Erfahrungen mit be quiet! deswegen hatte ich auch diese jetzt vorgeschlagen)
 

Deathangel008

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@NumberNine:
ich persönlich finde den aufpreis vom 2600 zum 2600X zu hoch.

optimalerweise verwendest du beide PCIe-kabelstränge um die graka anzuschließen, bei ner Vega 56 sollte das aber nicht unbedingt nötig sein.
 

JollyRoger2408

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@JollyRoger2408 Mit der Sapphire Pulse im Mindstar steigt der Unterschied auf 80€, das ist es mir glaube ich nicht wert - auch wenn ich den Vergleich natürlich gerne mal hören würde ;)

@Kombra Was die Silent Wings angeht, sind ja so wie ich das sehe im Sharkoon standardmäßig 2 Lüfter verbaut. Du würdest da noch welche vorne dazusetzen (einen?) oder die eingebauten ersetzen? (Nehmen die sich was?)

@Deathangel008 Die Tests hier scheinen dich da ja zu stützen. Ich nehme an, wahrnehmbar ist der Unterschied bei aktuellen Spielen kaum, oder in welchen Fällen würde tatsächlich die CPU und nicht die Graka zur Beschränkung werden?
 

Kombra

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@Kombra Was die Silent Wings angeht, sind ja so wie ich das sehe im Sharkoon standardmäßig 2 Lüfter verbaut. Du würdest da noch welche vorne dazusetzen (einen?) oder die eingebauten ersetzen? (Nehmen die sich was?)
Ja, die eingebauten Lüfter sind in 90% der Gehäuse eigentlich nicht vergleichbar mit "richtigen" Lüftern.

In dem Sharkoon Gehäuse sind 2 140mm Lüfter verbaut die dauerhaft auf 800rpm laufen. Also ohne Pulsweitenmodulation (PWM). Soll heißen du kannst die Geschwindigkeit der Lüfter nicht steuern.

Die von mir verlinkten be quiet! sind mit PWM ausgestattet und können daher eine variable RPM je nach deinem Geschmack erreichen. Auch von Luftdruck, Lautstärke und schlichtweg vom Material liegen zwischen den billigen Standardlüftern im Gehäuse und besseren PWM Lüftern Welten.

Die von mir verlinkten sind natürlich was die Lüftung angeht auch schon Oberklasse. Das schlägt sich dann auch im Preis nieder. Wenn dir das nicht ganz so wichtig ist um so viel Geld darin zu investieren würde ich eine Nummer kleiner vorschlagen und dann bspw. die Pure Wings 2 140mm PWM nehmen. Die liegen preislich etwas unter den Silent Wings 3 aber auch nicht so leistungsstark. (Zu sehen insbesondere bei der Lautstärke sowie vor allem beim Luftdruck)

Diese dann auch, wie du schon so richtig bemerkt hast, als Austausch für die bereits vorhandenen Lüfter. Also dann 4 insgesamt.



Edit:
Weil ich sie eh noch rumliegen habe hier mal ein kleiner Foto-Vergleich zwischen 2 generischen 140mm Lüftern, die in preiswerten Gehäusen eingebaut waren, sowie zwischen einem Silent Wings 3 und einem Pure Wings 2.

Alleine vom Aussehen her dürte man bereits einige Unterschiede in der Größe und auch im Aufbau der Lüfterblätter feststellen können. Die "Riffel" auf den be quiet! sind übrigens keine aufgetragene Farbe, die Lüfterblätter sind wirklich mit einem Muster geriffelt, dass für eine bessere Zirkulation und geringere Lautstärke sorgen soll. (Betonung auf "soll")

20181230_204319.jpg20181230_204330.jpgPure Wings 2.jpgSilent Wings 3.jpg
 
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Deathangel008

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@Kombra:
Soll heißen du kannst die Geschwindigkeit der Lüfter nicht steuern.
das ist doch quark. ja, man kann die nicht per PWM steuern, aber über die spannung.

@NumberNine:
oder in welchen Fällen würde tatsächlich die CPU und nicht die Graka zur Beschränkung werden?
irgendwas limitiert immer. kommt ganz auf game und settings an. und darauf wo man in game x gerade ist.
 

Kombra

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das ist doch quark. ja, man kann die nicht per PWM steuern, aber über die spannung.
Das ist an sich natürlich korrekt.

Korrigiere mich wenn ich falsch liege aber zum Einen ist das immer noch deutlich ungenauer als per PWM und zum Anderen unterstützt das nicht jede Software bzw. jedes BIOS von Haus aus?

Oder hat sich da über die Jahre was geändert?
 
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