Bootvorgang mit AHCI langsamer als mit IDE?

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MixMasterMike

Gast
Hi,

ich habe eine WD Caviar Blue 640GB und ein AMD780G Mainboard mit SB700. Ich habe Windows 7 neu installiert mit AHCI im Bios aktiviert und die AMD AHCI Treibern im Setup hinzugefügt. Es funktioniert auch alles, nur startet das ganze System deutlich langsamer als vorher im IDE Modus und im Windows selber merke ich keinen Unterschied.

Woran liegt das? Hat sich meine Mühe nicht gelohnt und ich kann nun alles im IDE Modus nochmal installieren? Vielleicht kennt sich ja jemand damit besser aus als ich. Mit HDTune habe ich 12.2ms und 82MB Burst, was mir als normal erscheint, aber ich habe vorher keinen Test gemacht. Auf jeden Fall dauert der Windows Start ewig und sicher mindestens 20 Sekunden länger als vorher.
 
Wenn du den IDE-Modus nutzen willst, musst du nur AHCI im Bios deaktivieren, neu installieren ist nicht nötig.
 
Ich habe es schon probiert, wenn ich wieder IDE einstelle dann startet Windows 7 nicht mehr.
 
Is bei Win7 glaub au nich mehr möglich, is nämlich bei mir au so.

Ansonsten kann ich nur sagen:
Die Transferraten sehen gut aus und die Reaktionszeit sogar sehr gut.
Dennoch kann AHCI das System bei gewissen Vorgängen verlangsamen.
Defragmentieren könnte vllt. was bringen.
Ansonsten würd ich nix machen, wenns dich jetzt nicht so stört. Gut, seit ich AHCI+SSD hab startet mein rechner in 35s.^^
 
Weil dir die IDE Treiber fehlen.
Musst mal schauen ob du im abgesicherten Modus starten kannst und er so die IDE Treiber findet.
Es gibt auch, google mal, ein Anleitung wie man Vista/7 von IDE auf AHCI ohne Neuinstallation umstellen kann.
Diese sollte auch andersherum, wie du es willst, funktionieren.
 
Eigentlich will ich ja nicht schon wieder sone Google Treiber Aktion starten, sondern der AHCI Modus soll so schnell sein wie immer erzählt wird, da ich schon versucht habe von IDE auf AHCI umzustellen, aber das hat auch nicht richtig funktioniert wie in vielen Beiträgen auch erklärt wird. Zumindest ist es kompliziert, wenn man nur alle SATA Laufwerke zusammen umstellen kann und nicht Schrittweise.

Mich wundert nur dass das Problem scheinbar nicht mehr Leute haben und naja ich kann die Platte mal defragmentieren, nur hat es ja auch vorher funktioniert Windows schnell zu starten.

*edit:

Abgesicherter Modus startet auch nicht wenn IDE Modus aktiviert ist. Es bleibt genau beim AHCI Treiber hängen und startet neu.
 
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AHCI ist nur schneller wenn mehrere Aufgaben in einer sinnvolleren abfolge bearbeitet werden können.

Ansonsten kann AHCI langsamer sein als IDE. Im Grunde wird das Laufwerk nicht schneller sondern arbeitet etwas effizenter bei Multithreading. Da es aber immer eine "Gedenksekunde" benötigt, um eine Command Queu zu erstellen, kann es auch langsamer werden.

Bei mir war XP beim booten auf AHCI auch etwas langsamer. Bei Vista bemerkte ich keinen Unterschied und jetzt bei Win7 merk ich erst einen kleinen geschwindigkeitsschub. Auf Win7 läufts bei mir definitiv am besten.
 
Bei mir ist es jedenfalls unglaublich lahm.

Hab jetzt wieder frisches Windows im IDE Modus drauf und alles ist super. Was für eine Zeitverschwendung das war und wie schlecht dieser AHCI Standart ist.... unfassbar. Aus gutem Grund ist das meist abgeschaltet.
 
also du hättest das windows nicht nochmal installieren müssen. der befehl um die ide treiber beim windowsstart mit zu laden war einfach nur in der registry deaktiviert. hatte das problem auch gestern. so musste ich nur in der registry den wert verändern und schon ging alles wunderbar nach der umstellung von ahci auf ide ))))))
 
naja von ahci auf ide gehts net so einfach andersrum. du musst dann bei pciide den "Wert" auf 0 stellen. und im bios nach reboot auf ide stellen.
 
Allein die Initialisierung des AHCI-Controllers nach dem BIOS und das Laden der Treiber in Windows sorgt dafür, dass der Start auf jeden Fall länger als bei IDE dauert. Unter bestimmten Umständen bekommt man einen messbaren Performance-Unterschied heraus. 95% der User dürften das nicht merken, mit HDDs erst recht nicht.

Einzig die Hotplug-Funktion für externe eSATA-Platten wäre ein Vorteil von AHCI gegenüber IDE. Im IDE-Modus muss man 3-4x klicken, damit die Platte On-the-fly eingebunden ist.
 
mumpel schrieb:
...
Einzig die Hotplug-Funktion für externe eSATA-Platten wäre ein Vorteil von AHCI gegenüber IDE. Im IDE-Modus muss man 3-4x klicken, damit die Platte On-the-fly eingebunden ist.
??? Im IDE Modus ist es prizipiell absolut unmöglich im Betrieb Platten einzubinden - sobald du das Kabel einer neuen Platte an einem im IDE-Modus laufenden Anschluss reinsteckst, macht der Rechner einen Reset. Deswegen wird eSATA auch immer über einen zusätzlichen Controller realisiert.

@ MixMasterMike wegen "unfassbar schlechter Standard"

Das liegt mit Sicherheit nicht an AHCI-Standard - Geschwindigkeitsunterschiede beim Windows-Start verlangsamen sich dadurch auf einem vernünftigen AHCI-Controller wenn, dann nur unfeststellbar homöopathisch. Was ich dazu sagen kann, warum das bei dir im AHCI-Modus plötzlich alles lahm war, ist, dass ich, die kann ich aber nicht bestätigen, Gerüchte in der Blogosphere gehört habe, dass AMD bei seinen Chipsätzen heftige Probleme mit AHCI haben soll und deine Erfahrung passt ganz gut dazu.
 
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Mal ganz ab vom ACHI-Loading nach BIOS und pre-boot. War bei mir (Vistax64 SamsungF3 an SB770) der ACHI eine dezente Katastrophe. Egal ob mit Windowstreibern oder mit AMD Treibern beim Herunterfahren hängten sich die Festplatte in gleichmäßigen "Klackgeräuschen" auf und ich sah quasi ewig den Windows Herunterfahrhintergrund.

HDTune ist bei ACHI komplett ausgestiegen und hat Sprünge von 2MB-110MB/s vollbracht über das gesammte Diagramm.

Hier läuft es nun mit IDE alles reibungslos. Ich wüßte auch kein Einsatzgebiet im Privatbereich wo mir ACHI einen sichtbaren nicht im Millisekunden liegenden Vorteil bringt.

Bevor Du aber einen "ACHI auf IDE" Guide umgekehrt anwendest mach bitte ein Image. Nicht dass es nacher weden in ACHI noch im IDE Modus bootet.
 
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Hotplugging ist der Vorteil schechthin. Fürs Backup Festplatten extern einhängen kostet nicht nur zusätzlich deren externe Gehäuse, sondern ist idR. auch mit einer stark gebremsten Übertragungsgeschwindigkeit verbunden, weswegen das Backup deutlich länger braucht, als wenn man die Backup-Platte intern einhängt. Damit eine Lösung mit internem Einhängen der Backup-Platte aber praktikabel ist, muss diese während des Betriebs eingehängt werden können und das ist ohne AHCI einfach nicht möglich. ;)
 
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@MountWalker:
Unterscheide bitte IDE-Modus von SATA-Controllern und echte IDE-Platten. Ich rede vom IDE-Modus der SATA-Controller, an die per SATA-Kabel SATA-HDDs angeschlossen sind - ob intern oder extern als eSATA.

Lässt man also seinen Controller im IDE-Modus laufen, dann werden die Platten ganz regulär ohne Treiber-Hickhack, lange Bootzeit und evtl. Probleme angesprochen. Die Performance ändert sich quasi kaum und alle anderen Funktionen von SATA2 stehen quasi auch zur Verfügung. Einzig Hotpluging benötigt 2-3 extra Klicks: Man schließt seine externe eSATA-HDD an, geht in den Gerätemanager (Win-Pause) und klickt auf "Nach geänderter Hardware suchen". 2 Sekunden später ist die Externe im Explorer benutzbar. Per Hotplug würde sich die HDD von alleine wie eine USB-Platte einbinden. Wer das also braucht, fährt komfortabler mit dem AHCI-Modus.
 
@ mumpel

Das stimmt so nicht - ich weiß ncht, welche Funktionen manche Hersteller in ihren BIOS-Setups "IDE-Modus" nennen, aber wenns Anschluss im Betrieb direkt an den Controller erlaubt ist es kein IDE-Modus. Wenn ich an einer ICH10 den SATA-Controller auf IDE-Modus schalte und im laufenden Betrieb eine SATA-Platte an einen SATA-Port des nun im IDE-Modus laufenden ICH10 stecke, ist augenbicklich ein Reset immer in dem Moment, in dem ich das Kabel reinstecke.

Vielleicht gibt es einige eSATA-Anschlüsse, bei manchen Herstellern, die in einem sogenannten "IDE-Modus" so funktionieren, wie IDE-Wechselrahmen - dh. der Anschluss enthält ein dauerhaft angemeldetes Laufwerk. Aber Anschluss direkt am SATA-Controller im IDE-Modus während des Betrieben gibt es nicht. Ich kenne allerdings keinen Grund für IDE-Modus am eSATA-Port - alle Boards die ich kenne, kennen am eSATA-Controller auch nur die Einstellungen ein und aus. (haben auch alle einen extra Controller dafür)

P.S.
Probier das mal mit internen Anschlüssen aus, ich bin mir ziemlich sicher, dass deine Erfahrung eigentlich nur an dem liegen kann, was ich im zweiten Absatz vermute. ;)
 
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Sorry wenn ich mich hier einklinke... Bringt dann also der AHCI Mode ausser dem Hotplugging keine größeren Vorteile?

Hab ein P5B, mit Intel Controller für die normalen SATA Platten und nen Jmicron Controller für eSata - der Intel läuft auf IDE-Mode. Da ich mir ne neue Festplatte gekauft habe, ist die Frage ob ich bei der Neuinstallation von Windows auf den AHCI Mode wechseln sollte.

Grüße
 
Es ist für den Home-User schwer zu sagen, weil Leute bei Home-User-Anwendungen unterschiedliches für unterschiedliche Anwendungen gemessen haben. Da gabs z.B. mal einen, der gemessen hat, dass das Laden eines Levels in Doom3 mit AHCI schneller, auf dem selben System aber das Laden eines Levels in Unreal Tournament XY langsamer geht. In jedem Fall sind die Vor- und Nachteile beim Thema Geschwindigkeit an einem vernünftigen AHCI-Controller äußerst gering und diese ganze Geschwindigkeitsfrage wird noch dadurch verkompliziert, dass es auch Chipsätze gibt, die NCQ, das, was die Geschwindigkeitsfrage auslöst, auch im IDE-Modus erlauben. Der Nvidia Nforce 3 hat bspw. keinen AHCI-Modus, erlaubt aber NCQ im IDE-Modus. Und bei Intel ICH10R gibts zwei verschiedene IDE-Modi, "compatible" und "enhanced" - ich weiß nicht wofür "enhanced" steht, aber NCQ wäre naheliegend.

P.S.
Wenn du mit TV-Software TV-Sendungen aufzeichnest, während du Spiele spielst (wenn also unterschiedliche Zugriffe zeitgleich erfolgen) oä. ist NCQ sicherlich von Vorteil.
 
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