News Breitbandausbau: Bund wird Fördergelder nicht los

Andy

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#1

Volkimann

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#2
Ich wollte gerade sagen, es liegt doch daran das die Gelder erst fließen wenn es die Baugenehmigungen vorliegen und die Baufirma anfängt, vorher wird kein Geld überwiesen.
 

estros

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#3
Beim Ausbau sind viele Interessenkonflikte zu bewältigen in Deutschland, da jeder Mitspracherecht haben will. Wenn dann noch öffentliche Fördergelder mit der zusätzlichen Bürokratie hinzukommen, ahnt man die Probleme.

Kein Wunder, dass die Kabelfirmen schnell ausbauen können im Vergleich.
 
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#6
ich glaub ich werde eine baufirma ins leben rufen :D Genau für solche Situationen^^
 

estros

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#7
Die ziehen ja auch kaum neue Strippen in
nicht erschlossene Gebiete (wenn doch wird es mindestens 4 stellig für den Hausbesitzer), sondern upgraden nur ihr bestehendes Netz.
Das hättest du jetzt nicht erklären müssen.:D
Man verdient es nicht, es muss in einem aufwendigen und erstmal unwirtschaftlichen Prozess investiert werden, bevor man einen Teil über die Regierung wiederbekommt. Und ob sich es dann rentiert, ist nochmals eine andere Frage.
 
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#8
Das mit den Baufirmen mag ein Problem sein, das viel größere ist wohl eher, das die Kommunen einfach pleite sind und den erforderlichen Eigenantanteil nicht aufbringen können um die Fördergelder in Anspruch nehmen zu können.
 

aklaa

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#9
Der Netzbetreiber ala Telekom&co muss sich nur um die Telefonanlagen/Server kümmern. Finde ich eine gute Sache dass Geld vorhanden ist, da bleiben die Preise für Endkunden/Verbraucher weiterhin kostengünstig.
 

Gamenick

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#10
Als selber Betroffener hab ich die Hoffnung aufgegeben, wenn man sich mal bei Gemeinde und co erkundigt, wie es denn nun läuft hat eh wieder jeder Gedächtnisverlust :(

Momentan hab ich deswegen einmal nen günstigen LTE Tarif für`s Online-Gaming (Ping ist ca. 40-50, damit kann ich leben) und DSL über Satellit 25mbit. Ist nicht perfekt, etwas teuer und umständlich aber außer Umziehen gibt es halt keine Möglichkeit und solange man nicht gerade 100 gb in 2 Stunden laden muss geht es ja meistens :freak:
 
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#12
Das mit den Baufirmen mag ein Problem sein, das viel größere ist wohl eher, das die Kommunen einfach pleite sind und den erforderlichen Eigenantanteil nicht aufbringen können um die Fördergelder in Anspruch nehmen zu können.
Ganz richtig, die Kommunen nagen teilweise am Hungertuch und da haben andere Baustellen Priorität als die Förderung vom #Neuland, denn den meisten Bürgern im hohen Alter sowie Familien mit Kindern kann man schlecht verkaufen dass man das Internet ausbaut aber die Spielplätze o.ä. vermodern lässt.

Ein Trauerspiel ist das, aber es wird sich auch kaum was ändern in der Zukunft.
 

Volkimann

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#13
Und dann werden die Spielplätze quasi nicht genutzt... Ich habe es hier gesehen.
Wegen eines Pilzbefalls wurden die alte Kletterburg abgerissen, dann haben einige Eltern protestiert das sie Ersatz haben wollen.
Wurde dann nach einem Jahr neu aufgebaut, Fazit: es wird quasi nicht genutzt :rolleyes:

Egal wann wir mit unserem Lütten hingehen, man trifft fast nie jemanden.
 

Gamenick

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#14
Und dann werden die Spielplätze quasi nicht genutzt... Ich habe es hier gesehen.
Wegen eines Pilzbefalls wurden die alte Kletterburg abgerissen, dann haben einige Eltern protestiert das sie Ersatz haben wollen.
Wurde dann nach einem Jahr neu aufgebaut, Fazit: es wird quasi nicht genutzt :rolleyes:

Egal wann wir mit unserem Lütten hingehen, man trifft fast nie jemanden.
Erst beschweren und dann nicht nutzen? :lol:
 

Sennin

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#16
Das mit den Baufirmen mag ein Problem sein, das viel größere ist wohl eher, das die Kommunen einfach pleite sind und den erforderlichen Eigenantanteil nicht aufbringen können um die Fördergelder in Anspruch nehmen zu können.
Meine Gemeinde steht schon seit längerem kurz vor der Zwangsverwaltung und seit 5 Tagen gibt es Vectoring. Also möglich ist es auf jeden Fall :D
 
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#17
Und dann werden die Spielplätze quasi nicht genutzt... Ich habe es hier gesehen.
Wegen eines Pilzbefalls wurden die alte Kletterburg abgerissen, dann haben einige Eltern protestiert das sie Ersatz haben wollen.
Wurde dann nach einem Jahr neu aufgebaut, Fazit: es wird quasi nicht genutzt :rolleyes:

Egal wann wir mit unserem Lütten hingehen, man trifft fast nie jemanden.
Also ich hatte von jemandes Signatur hier eine Seite, die die Liste der "Einzelfälle" aufführt und aktualisiert.
Meine Frage ist, gibt es sowas auch für Geldverschwenderei (auch auf Kommunenbasis)?

Ich hatte mal einen Zeitungsartikel gelesen vor 1-2 Jahren, in der so etwas aufgelistet worden war (wenn auch unvollständig natürlich). Da sind mal eben mehrere Dausend Euro in "Designer"(? - Anders kann ich mir den Preis nicht erklären)-Mülleimer für eine Innenstadt draufgegangen. Wunderbare Lektüre, die es mal wieder auf die Diagonale zwischen traurig und sehr unterhaltsam geschafft hat.
 

Drölfzehn

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#18
Bei uns hier in Grävenwiesbach (etwas über 5200 Einwohner) ist das ein reiner Flickenteppich.

Ein paar Straßen werden von Unitymedia versorgt, von der Telekom gibt's nur größtenteils 25 Mbit/s, jetzt baut auch noch Nexiu aus bis 50 Mbit/s aber auch nicht alle Straßen und Häuser, weil die der Meinung sind, es ginge nicht wegen der Telekom. Dann gibt es noch die Firma TG.net, die ein paar Bereiche bis 100 Mbit/s über Richtfunk abdeckt, aber auch bei weitem nicht flächendeckend. Unser Bürgermeister würde gerne Glasfaser verlegen lassen, geht aber nicht, weil Fördermittel verweigert werden mit der Begründung: Wir hätten genug Anbieter und Auswahl.

Was soll man dazu noch sagen.. :freak:
 
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