News Bundestagswahl 2025: Startschuss für den Wahl-O-Mat

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habla2k schrieb:
offen ihren AfD Kurs hier preisgeben.
Warum auch nicht?
Es wäre fatal, wenn man das nicht machen dürfte, könnte oder sollte!
Außerdem fördert das eine Debatte und Diskussion, damit man sich und seine Ansichten hinterfragen sollte.
habla2k schrieb:
Gehört in meinen Augen nicht zum demokratischen Spektrum und ist damit unwählbar.
Wurde aber doch demokratisch von genug Menschen gewählt und hat somit die Berechtigung erhalten.
Man kann doch nicht für eine Demokratie sein und gleichzeitig behaupten, die eine Partei (egal welche auch immer das sein mag), für welche offenkundig genug Menschen gestimmt haben, dürfe aber nicht mitmachen, weil sie ja nicht "unseren" Vorstellungen entspricht.
Man sollte sich halt fragen, warum diese oder jene Partei es überhaupt so weit geschafft hat. Oder glaubt hier ernsthaft jemand, dass die Wähler der AFD alles fremdenfeindliche, destruktive Ungutmeschen seien?
habla2k schrieb:
Gäbe genug wirkliche Alternativen, wenn man mit der aktuellen Lage nicht einverstanden ist.
Na eben nicht!
Ich wähle die AFD, weil mir die Alternative fehlt. Ich persönlich sehe mich ehrlich gesagt in der politischen Mitte - kann aber diese aktuell entweder nicht finden oder nicht gutheißen. Wo gibt es eine Partei, die konservative Werte vertritt? Vielleicht habe ich ja auch etwas nicht mitbekommen - da lerne ich dann gerne dazu. So wären wir wieder beim einem förderlichen Diskurs. :)

Und eines fällt mir dazu noch ein: Wenn das System (welches wir nun wirklich lange haben machen lassen) dermaßen gegen etwas ist und sich mit allen möglichen Mitteln wehrt, dann frage ich mich, ob da nicht dieser jemand genau diesem System gefährlich werden könnte. Und vielleicht wäre das mal auch an der Zeit.
 
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TigerNationDE schrieb:
Auch umgekehrt passiert es. Solang der Algo dieses Wahl O Mat nicht bekannt ist und wie wichtig welcher Klick für welche Partei gewertet wird, ist das Ding einfach nur ein riesiges Gesellschaftsspiel.
Wie? Das ist eine einfache "Ja/Nein" Abfrage und Auswertung. Mir wäre auch nicht bekannt, dass Parteien mit Doppeltgewichtung etwas angeben (können) wie man es selbst kann.
 
Gesualdo schrieb:
dann frage ich mich, ob da nicht dieser jemand genau diesem System gefährlich werden könnte.
Ja, nur heißt das System Demokratie und nein, es ist nicht Zeit dafür, dass die zerbricht.

Christian1976B schrieb:
wenn die CDU nicht immer weiter nach Links gerückt wäre
https://www.welt.de/debatte/kommentare/article135995173/Der-Mythos-vom-Linksruck-der-CDU.html

Und das von "der Welt" also keinem linken Flugblatt. Das ist einfach Unsinn. Nur weil da welche rechts überholen wollen, ist die CDU keine linke Partei geworden.
 
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Gesualdo schrieb:
ch wähle die AFD, weil mir die Alternative fehlt. Ich persönlich sehe mich ehrlich gesagt in der politischen Mitte - kann aber diese aktuell entweder nicht finden oder nicht gutheißen.
Ich würde sagen 80 % bis 90 % fühlen sich politisch Mitte, egal welche Partei sie wählen. Aber du wirst die politische Mitte auch nicht finden, da sie nur ein Werbegag ist.
 
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Gesualdo schrieb:
Man kann doch nicht für eine Demokratie sein und gleichzeitig behaupten, die eine Partei (egal welche auch immer das sein mag), für welche offenkundig genug Menschen gestimmt haben, dürfe aber nicht mitmachen, weil sie ja nicht "unseren" Vorstellungen entspricht.
Nur weil der Prozess demokratisch ist, ist der Inhalt nicht automatisch auch demokratisch.
 
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habla2k schrieb:
@ Topic
Ich bin tatsächlich ein bisschen überrascht, wie viele offen ihren AfD Kurs hier preisgeben. Gehört in meinen Augen nicht zum demokratischen Spektrum und ist damit unwählbar.
Du teilst doch auch deine Meinung zu dem Thema, warum können Andere denn nicht ihre Meinung in eine andere Richtung äußern? Menschen sind verschiedener Meinung und dadurch nicht direkt Rassistisch oder Linksradikal.

Menschen neigen immer dazu dass ihre Meinung DIE RICHTIGE Meinung ist, gerade in Bezug auf Politik.
Dem ist aber nicht so. In der Politik gibt es keine RICHTIGE Meinung.

Manchmal stoße ich genau dieses Thema an - Politik.. und beobachte dann wie die Leute diskutieren.
Da stellt man nach 5 Sekunden jedes Mal fest das die Leute nur Ihre eigene Meinung für die Richtige halten. :)
 
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Die blauen Windmühlenabreiser ganz unten. Passt. ☠️
Piraten, PDF, Tierschutzpartei mit über 70 %.
Und das, obwohl ich für restriktive Asylpolitik bin. Okay.
Gewählt werden eh Freie Wähler als Notlösung.
Schwierig dieses Mal.
Die Grünen und SPD sind keine schlechten Menschen, aber haben immer noch eine rosarote Brille auf. Union unter Merz unwählbar. Für mich war Herr Burns der Worst-Case-Kandidat. Und die blauen Putin-Freunde sind für mich dermaßen verschoben in ihrem Gedankengut, dass die bei mir beim letzten Wahl-O-Mat noch unter der NPD waren.😅
 
gaym0r schrieb:
Ist das wirklich alles worums geht? Ist das unser Anspruch?
„Scheißegal wie schlecht die Politik ist, hauptsache es ist nicht AfD“
Absolut deiner Meinung.
So fühlt es sich zumindest an, aber die Berichterstattung ist da ja auch nicht ganz unschuldig an diesem Gefühl.
opoderoso schrieb:
die meisten deutschen Foren sind komplett überwiegend links (geführt). Auch Reddit die deutschen Subreddits z.B. da brauchst du außerhalb von links/grün fast keine Meinung mehr äußern und wirst sofort angegangen.

Kann jeder bewerten wie er will, aber die Diskussion sollte wenigstens aus beiden Richtungen erlaubt sein. Danach kann jeder für sich urteilen.
Sehe ich auch so.
Jeder hat eine Ansicht zu dem Thema und die meisten werden wohl bei ihren vordefinierten Meinungen bleiben. Allerdings ist der Austausch für mich persönlich extrem wichtig. Vor allem mit denjenigen, die einer anderer Meinung sind als ich. Nur so kann ich doch überhaupt die Dinge aus andren Perspektiven betrachten. Dafür muss man sich auch eingestehen können, dass man halt falsch gelegen hat. Was ja per se nichts Schlimmes ist, solange man (rechtzeitig) daraus lernt.
xexex schrieb:
Ich denke am einfachsten ist es sich seine Schwerpunktthemen auszusuchen und sich nur auf die zu konzentrieren. In vier Jahren können eh nur wenige Punkte aus einem Wahlprogramm umgesetzt werden und nur die wichtigsten Themen der jeweiligen Partei schaffen es überhaupt in einen Koalitionsvertrag. Es macht also gar keinen Sinn sich bei einer Partei an "Nebenschauplätzen" zu stören, die kommen später sowieso nie wieder zur Sprache.
Das ist vermutlich der beste Ansatz für Leute mit wenig Zeit und / oder Lust.
Wer von uns hat den die Kapazität um die 90 Seiten pro Partei zu lesen? Und dann muss man sich in einigen Bereichen auch noch tiefer informieren!
 
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Danke Computerbase für den Artikel. Da kann man gleich mal paar Leute ignorieren
Gesualdo schrieb:
Und das Digitalisierung absolut nicht erwähnt wird hat nicht nicht irritiert? o.0

Jetzt wo du das sagst. Stimmt. Aber ich denke in Deutschland ist das Thema schon abgehakt.
 
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iimpact schrieb:
Da frage ich mich doch wo das Geld bei FDP und AfD Herkommen soll wenn man dogmatisch an der Schuldenbremse festehält bzw. diese nicht reformieren will.

Dazu gibt es eine etwas ausführlichere Analyse in der SZ:

https://archive.is/Y46nj

»Ein ganz zentraler Punkt: Sowohl AfD wie FDP versprechen insgesamt sehr viel. Die Ausgaben dafür würden aber zugleich ein großes Loch in die Staatskasse reißen: fast 100 beziehungsweise fast 120 Milliarden Euro. Und das, ohne dass geklärt wäre, woher genau das Geld kommen soll (siehe unten: „Was die Wahlversprechen kosten“).«
 
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Child schrieb:
Zum Punkt undemokratisch: Momentan kratzen FDP, Linke und BSW an der Hürde. Außerdem - je nach Umfrage - zwischen 5-10% Sonstige. Heißt: Wenn es doof läuft, dann fallen über 20 % an Wählerstimmen einfach unter Tisch und werden im Parlament an die anderen Parteien "verteilt".

Wenn wir nicht schon vor der Wahl wüssten, welche Parteien es evt nicht schaffen werden, wäre die 5%-Hürde gar nicht so schlimm. Das größere Problem ist doch, dass Leute ihre Wahlentscheidung an diesem vermeintlichen Wissen ausrichten, weil sie ihre Stimme nicht verschwenden wollen, und so davon abgehalten werden, mal was neues zu wählen. Die Umfragen erschweren den demokratischen Wandel.
 
feris schrieb:
Von denen, die eine anlasslose Vorratsdatenspeicherung von allen Bürgen fordern, fällt mir als Erstes ein.

Aber der Kollege, der das geschrieben hat, hängt ja eher dem rechten Lager an. Das ist dann die viel beschworene Projektion, das man den "links-grün Versifften" die totalitäre Haltung vorwirft, die man selber gerne installieren möchte.
 
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snickii schrieb:
Du teilst doch auch deine Meinung zu dem Thema, warum können Andere denn nicht ihre Meinung in eine andere Richtung äußern?
Können sie und tun sie ja offensichtlich hier auch. Mich überrascht nur, wie viele eine zu Teilen gesichert Rechtsextreme Partei wählen. Und da braucht man mir nicht kommen mit "ja aber sind doch nicht alle!" das ist naiv. Man weiß ganz genau wen und was man dort wählt und das so offen mitzuteilen ist schon ne andere Ebene für mich, als zu sagen "Ich wähle FDP".

Aber ich bin gespannt wie die Pläne von Zwangsarbeit für Bürgergeldempfänger der AfD so ankommen werden bei der Wählerschaft, die bestimmt gerade dort ziemlich groß ist. Ich vermute das dreht man dann so, dass entweder Merkel oder die Grünen schuld daran sind.
 
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Ich bin politisch wohl nicht kategorisierbar. Bei mir befinden sich sämtliche Parteien in einem Fenster von 41% bis 71%. Also noch nicht mal annähernd irgendwelche Extreme nach unten oder nach oben. Und die Abstände zwischen den Parteien sind auch extrem gering. Grüne 64%, CDU 61%? Äh...ja.
 
GrooveXT schrieb:
Ganz ehrlich in der aktuellen Lage in Deutschland würden auch vier Fragen reichen. Hier dampft und brodelt es überall. Ich habe Bekannte die sind seit einem Jahr in Kurzarbeit, über 100 Insolvenen am Tag, die Wirtschaft ist am Boden, Leute können ihre Energiekosten kaum bezahlen und dazu werden Kleinkinder am hellichten Tag im Park abgestochen...was interessiert mich die Frage nach Kernenergie und Grundsteuer? Das ist doch was für nen hohlen Zahn. Darüber können wir uns Gedanken machen, wenn wir den Karren aus'm Dreck gezogen haben, wenn wir das in den nächsten 4 Jahren geschafft haben, können wir weiter sehen und dann sind auch Neuwahlen.
Es hängt meines Erachtens einfach viel zusammen. Während einige Dinge - auch wenn sie so empfunden werden - meines Erachtens nach gar nicht zusammenhängen.

Pro Kernkraft bedeutet höhere Energiekosten.
Grundsteuer auf Mieter umzulegen, erhöht die Lebenshaltungskosten.

Dass jemand Kinder absticht...tut mir Leid, aber ich sehe nicht, wie irgendwelche von den Vorschlägen der Parteien das verhindern könnten?
Ebenso wenig was die Politik machen könnte, um die Wirtschaftssituation in den nächsten Jahren zu mehr als 5% zum Positiven zu beeinflussen.

Für die Leute, die ihre Energiekosten nicht bezahlen können. Tut mir teilweise gar nicht leid, denn es ist mir schleierhaft, wie so viele so absurd viel Strom und Gas verbrauchen können. Bei uns wird viel selbst gebacken, die kleinen Kinder müssen nicht frieren, es ist eher mäßig isoliert und trotzdem können wir die Abschläge gar nicht so niedrig einstellen, wie sie tatsächlich passen würden.

Wir machen uns eher Sorgen, wie die aktuelle knappe rechte Mehrheit die Freiheit ihrer Bürger einschränken werden ohne dabei für ein tatsächliches Mehr an Sicherheit zu sorgen. Und wie sie auch keine Alternativen zu unserem nun verfehlten Generationensystem haben, was ja ein großer, wenn nicht der Hauptgrund für die aktuelle Misslage ist.
 
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heroesgaming schrieb:
Wäre zwar wünschenswert, ist in der Realität aber eben nicht umsetzbar, denn erstmal müsste man dazu das Wahlergebnis, mithin die Stärkeverhältnisse zwischen den Parteien und schlussendlich auch die Verhandlungsergebnisse kennen. So eine Kristallkugel besitzt keiner, auch in Zeiten von KI nicht ^_^
Doch, das würde gehen: Jede Partei müsste eben definieren, welche Punkte ihres Wahlprogrammes sie wie aufweichen wollen würden oder auch ganz fallen lassen würden. Es muss ein Kern übrig bleiben, auf den man sich verlassen kann. Wenn die CDU z. B. gewählt wird, um die Migrationspolitik zu ändern und dann die Grünen einen Koalition mit der CDU anstreben, sollte für die Wähler vorher klar sein, ob die Migrationspolitik dann geändert wird, oder eben nicht und an welchen Ecken man sparen will. Das war natürlich nur ein Beispiel, aber wohl eines, das aktuell über 70 % der Wähler beschäftigt.
 
luckysh0t schrieb:
Den habe ich gestern gemacht, SPD, FDP, Grüne in dieser Reihenfolge alle mit 70 %.
Also so wirklich hilft mir das nun nur bedingt ^^.
Naja aber genau das kommt ja hin, das Abstimmungsverhalten ist koalitionsbedingt recht nah und bei vielen Themen ist man eben in der realen Ausführung dann doch nicht so unterschiedlich.

Das was über Medien und Parteiprogramme kommuniziert wird, ist halt eben nur ein sehr kleiner Teil der tatsächlichen Politik und ja, das macht das Wählen schwieriger wenn man keine vorgegebene Parteipräferenz hat und sich eher an die realpolitischen Gegebenheiten orientiert.
 
Gesualdo schrieb:
Das ist vermutlich der beste Ansatz für Leute mit wenig Zeit und / oder Lust.
Wer von uns hat den die Kapazität um die 90 Seiten pro Partei zu lesen? Und dann muss man sich in einigen Bereichen auch noch tiefer informieren!
Es ist der beste Ansatz für Menschen, die nicht völlig von der Politik enttäuscht werden wollen! Man kann schlichtweg davon ausgehen, die Schwerpunktthemen bleiben auch in einer möglichen Koalition bestehen und um diese werden die Parteien auch kämpfen, der Rest geht früher oder später in Rauschen unter oder wird von der Opposition zerrissen.

Ein Beispiel für Schwarz/Grün? Was wäre denn wohl das Ergebnis? Striktere Regeln für Migration sind gesetzt, bei der Energiewende würde man vermutlich Grün etwas stutzen, aber über Kernenergie brauchen wir gar nicht zu reden.

Eines steht doch bereits so gut wie fest, keine Partei wird die absolute Mehrheit bekommen, also zählen nur die Schwerpunktthemen und auf die sollte sich ein Wähler konzentrieren. Ob was über Gott im Grundgesetz steht, kann eigentlich jedem der kein religiöser Fanatiker ist völlig egal sein. Es geht um Migration, Energiepolitik und Wirtschaft, denn auch die Kriegsthemen werden nicht lange überleben.

Was ich persönlich in der Politik vermisse, ist die Klarheit darüber wer dann später auf den Ministerposten sitzen wird. Natürlich lässt sich das heute noch nicht sagen, aber einige Posten waren für mich eine absolute Fehlbesetzung. Wir brauchen für die kommenden Jahre eine starke Außenpolitik, die mit den Schwachköppen draußen umzugehen weiß.
 
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WTF? Was soll ich jetzt machen?:confused_alt:

-7Parteien

Alle zwischen 59% bis 61% bei mir. Na ob das wirklich so gut programmiert ist.

PS: Hatte 3x neutral. Vieleicht hätte das den Unterschied gemacht.
 
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Gesualdo schrieb:
Wurde aber doch demokratisch von genug Menschen gewählt und hat somit die Berechtigung erhalten.
Man kann doch nicht für eine Demokratie sein und gleichzeitig behaupten, die eine Partei (egal welche auch immer das sein mag), für welche offenkundig genug Menschen gestimmt haben, dürfe aber nicht mitmachen, weil sie ja nicht "unseren" Vorstellungen entspricht.
Nur weil viele Menschen etwas tun, legitimiert das erstmal gar nichts. Viele Menschen fahren betrunken Auto, viele Menschen gehen in Beziehungen Fremd,... Der Mensch tut einfach gerne dummes, selbst wenn er es teilweise besser weiß.

Gesualdo schrieb:
Man sollte sich halt fragen, warum diese oder jene Partei es überhaupt so weit geschafft hat. Oder glaubt hier ernsthaft jemand, dass die Wähler der AFD alles fremdenfeindliche, destruktive Ungutmeschen seien?
Die Wähler nicht, aber die Politiker ind er AfD sind entweder das (Höcke), oder harte Opportunisten (Weidel).
Gerade letztere sind interssant, da ihnen jedes Mittel recht ist an der macht zu bleiben. Nur zur Erinnerung, Weidel ist eine Queere Frau, die mit ihrer Partnerin aus Sri Lanka (Achtung Ausländerin!!!) in der Schweiz lebt (also im Ausland). Trotzdem wettert sie hier gegen all das, wofür ihre Frau in der Schweiz Werbung macht, einfach weil es ihr nur um die Macht geht, nicht um gute Politik.

Ist es nicht genau das, wogegen die AfD angeblich ist? Das "Establishment", dass nur für die eigene Bereicherung in der Politik ist?


Gesualdo schrieb:
Na eben nicht!
Ich wähle die AFD, weil mir die Alternative fehlt. Ich persönlich sehe mich ehrlich gesagt in der politischen Mitte - kann aber diese aktuell entweder nicht finden oder nicht gutheißen. Wo gibt es eine Partei, die konservative Werte vertritt? Vielleicht habe ich ja auch etwas nicht mitbekommen - da lerne ich dann gerne dazu. So wären wir wieder beim einem förderlichen Diskurs. :)
Wenn es dir nur darum geht deinen Protest gegen die etablierten Parteien zu zeigen, warum wählst du danan nicht kleine Parteien, die für irgendwas positives stehen, z.B, die Tierschutzpartei? Warum muss es eine demokratiefeindliche, rassistische Partei sein?

Gesualdo schrieb:
Und eines fällt mir dazu noch ein: Wenn das System (welches wir nun wirklich lange haben machen lassen) dermaßen gegen etwas ist und sich mit allen möglichen Mitteln wehrt, dann frage ich mich, ob da nicht dieser jemand genau diesem System gefährlich werden könnte. Und vielleicht wäre das mal auch an der Zeit.
Aber welches System hättest du gerne? Bei der AfD wartet eine Oligarchie doer Autokratie? Hälst du das für das bessere System? Welches andere System hättest du sonst gerne?
 
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