News Cheza: Chromebook mit Snapdragon 845 immer wahrscheinlicher

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#1
Hinweise auf ein erstes Google Chromebook mit Snapdragon 845 verdichten sich. Die Codeaktivität im Chromium Gerrit lässt keinen anderen Schluss zu, als dass es ein bereits seit Herbst 2017 in der Gerüchteküche kursierendes Gerät namens „Cheza“ tatsächlich geben wird. Wie bei Always-Connected-PCs mit Windows wäre LTE mit an Bord.

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#2
Die Chromebooks sind ja ziemlich erfolgreich (wenn auch nicht beim typischen CB-Nutzer, was ja auch OK ist).

Gut möglich, dass sie dem gescheiterten "Windows for ARM" den Rang ablaufen. Die Chromebooks waren halt von Anfang an als Mobilgeräte konzipiert worden:
ChromeOS ist bei gleicher Prozessorleistung deutlich performanter und hält mit der gleichen Akkuladung länger durch. Zudem kann es Android-Apps auf Snapdragons geradezu in Perfektion ausführen.
Microsoft doktert stattdessen an einer uralten Codebasis herum, und versucht krampfhaft, Geräte "zusammenzuführen", die der Kunde so nicht will. Siehe die Bauchlandung mit Windows Phone.
 
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LamaTux

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#3
Bin auf jeden Fall schon gespannt :)
 
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#5
Ich kann die Propaganda gegen Win 10 auf ARM nicht nachvollziehen. Einschlägige, besonders deutschsprachige, Medien haben die Teile abgeschrieben, ehe sie jemals hier in den Verkauf kamen. Dass Microsoft selbst sich verhalten zur Partnerschaft mit Qualcomm geäußert haben soll - was aber kurz darauf auch wieder anders klang - mag zwar kein positives Licht auf die Sache scheinen lassen, aber dennoch hätte man zunächst auf verfügbare Geräte warten können.

Ansonsten bin ich auf den Support gespannt, den Snapdragon Chromebooks erhalten könnten. Wenn diese auch mit Support für Linux Applikationen kommen, könnten es sehr interessante Systeme werden.
Mein erstes Chromebook lief mit dem Tegra 4 und hatte neben brauchbarer Performance - außer Chrome lief darauf leider nix und ArchARM wollte nicht richtig starten - eine sehr gute Akku-Leistung.
Wenn der Linux-Support zeitnah in den Dev- oder besser Stable-Channel kommt, könnte ich mich für ein Chromebook wieder erwärmen
 

Aphelon

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#6
Ein vollwertiges Laptop für ein einziges Programm ist schon etwas übertrieben... Demnächst gibt es dann noch ein Firefox-Book und ein Edge-Book und ein Opera-Book, etc... ne Scherz

Aber mal im Ernst: Braucht die Welt wirklich ein Chrome OS? Gibt es da nicht genug Android-Tablets, wo man ne Tastatur dran packen und abnehmen kann. Was soll dieses Chrome OS denn einzigartig machen, dass es sich von einem Android-Gerät abhebt? Wären die nicht besser beraten ein stink normales Android-Gerät heraus zu bringen, dass allerdings innovativ und Leistungsstark ist. Ich sehe nur Daten, die von besserer Leistung sprechen. Wo ist die Innovation bei dem Gerät? Da hätte ich mir ein bisschen mehr erwartet.
 

RYZ3N

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#7
Auch wenn ich Notebooks mit aktueller ARM-Technik (Snapdragon 845 & Co.) noch für Totgeburten halte, zukünftig könnte das was werden.

Ich traue Google (Chromebook) und Apple (neues Einsteiger-MacBook) durchaus zu sowas hinzubekommen.

Microsoft hingegen sehe ich nicht in der Lage das zu schaffen, u.a. oder vor allem wegen den jeweiligen App-Stores.

Während Google unter Android den PlayStore und Apple unter iOS den App Store etabliert haben, lehnen die meisten User den Windows Store (in meinen Augen zurecht) ab.

Liebe Grüße
Sven
 
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#8
das teil mit android und es ist gekauft.


"Während Google unter Android den PlayStore und Apple unter iOS den App Store etabliert haben, lehnen die meisten User den Windows Store (in meinen Augen zurecht) ab. "

die aussage ist ein widerspruch in sich.
 

Candy_Cloud

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#10
Microsoft hat bei der Optimierung von W10 auf dem Surface mit Intel Core Prozessoren gute Arbeit geleistet. Mein Surface 3 Pro hält nach nun 4 Jahren beim Surfen immer noch knapp 6h durch mit einem i5 der die meiste Zeit halt auf 800MHz bleibt (und einem 200 Zyklen alten 42Wh Akku). Dafür läuft alles flüssig und selbst einige Desktop-Spiele sind möglich.

Im direkten Vergleich der Effizienz zwischen Intel Atom basierten SoCs und ARM SoCs sind die Atom nicht immer die Verlierer. Das sollte man auch ganz klar gesagt haben.

Der Knackpunkt bleibt die Optimierung des OS auf die Hardware. Ein gutes Beispiel ist Apple, die durch eine geringe Hardwarevielfalt halt ihr OS gut auf diese optimieren können.
 

Zulgohlan

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#11
Der Knackpunkt bleibt die Optimierung des OS auf die Hardware. Ein gutes Beispiel ist Apple, die durch eine geringe Hardwarevielfalt halt ihr OS gut auf diese optimieren können.
Ganz richtig, wenn ich für eine Hand voll Konfigurationen mein OS auslege, oder für ein paar Millionen verschiedene ist schon ein gravierender Unterschied

Ich finde die Entwicklung sehr spannend, btw das mit den Shops ist kaum zu vergleichen, da müsste Mircrosoft eine sehr restriktive Politik aufziehen und Alles über den Shop laufen lassen. Nicht vorstellbar für die Standardnutzung dieses Betriebssystems und auch nicht sinnvoll, mir graust vor dem Gedanken wie auf dem Handy einen Appstore am PC als Diktator über meine sämtlichen Programme zu haben (da genügt schon steam alleine voll und ganz....).
 
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#12
So widersprüchlich ist die Aussage gar nicht. Bei Apple hatte man NIE eine Wahl. Bei Android hat sich der Playstore durchgesetzt, weil er die erste Anlaufstelle ist und relativ wenige Einschränkungen bzgl. der kaufbaren Inhalte herrschen. Microsoft geht den Apple-Weg mit relativ hohen Hürden bei der erlaubten Software in einem Ökosystem, wo der Bezug von Software bislang völlig unabhängig vom OS-Hersteller war. Und während Google alternative Appstores IMMER zugelassen hat, hat Microsoft sehr klar gesagt, dass sie es lieber hätten, wenn Software nur von Microsoft zentral zu beziehen sei. Mit Windows 10S (oder dem jetzigen S-Modus) haben sie ja gezeigt, dass es ihnen damit ernst ist. Auch hatte der Microsoft-Shop zu Microsoft Phone 7.x/8.x-Zeiten neben der wenigen Software das Problem, dass alternative Anwendungen gar nicht auf den Telefonen möglich waren. Gleiches gilt für die ersten Gehversuche mit WinOnARM zi Win8-Zeiten.

Selbst in der Linux-Welt versuchen immer wieder Leute, strenger regulierbare "Appstores" (a.k.a. Repositories) einzurichten, die dann auch Geld abwerfen. Ubuntu ist hier ein dominanter Vertreter. Dort konnte man aus diesem speziellen Ubuntu-Repo nichtmal mehr Steam (die App ist kostenlos) beziehen, ohne seine Kreditkartendaten zu hinterlegen. Und als das nicht fruchtete, haben sie es mit SNAP nochmal probiert. Dort MUSS(te) alles über die Ubuntu-eigene Infrastruktur laufen. - Zumindest bis sie merkten, dass sie mit dem Konzept nicht mehr alleine waren und Gefahr liefen, ihr Format in der Versenkung verschwinden zu sehen.

Im Prinzip sind zentrale Repos ja auch keine schlechte Sache. Alle Programme werden zentral aktualisiert, nicht jeder Hersteller muss eigene Upload-Infrastruktur vorhalten und - potentiell unsichere - Update-Routinen implementieren. Aber man muss den Leuten wie bei Android oder Linux die Chance dazu geben, selber zu entscheiden. Microsoft hingegen tut alles, um die Leute an den MS-Store zu binden. Und Zwang erzeugt in der menschlichen Psyche automatisch Abneigung (solange man nicht bekennender Masochist ist).

Regards, Bigfoot29
 

Zulgohlan

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#13
Volle Zustimmung, ich will mir nur ein Betriebssystem kaufen und keinen Appstore. Die Windows Systemupdates an sich, spacken schon genug herum.
 

AlanK

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#14

aydin_bln

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#15
Hinweise auf ein erstes Google Chromebook mit Snapdragon 845 verdichten sich. Die Codeaktivität im Chromium Gerrit lässt keinen anderen Schluss zu, als dass es ein bereits seit Herbst 2017 in der Gerüchteküche kursierendes Gerät namens „Cheza“ tatsächlich geben wird. Wie bei Always-Connected-PCs mit Windows wäre LTE mit an Bord.

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Nicht nur Microsoft sondern vor allem Apple könnte dann Google eine Lektion erteilen 👉
 

foofoobar

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#16
Ich kann die Propaganda gegen Win 10 auf ARM nicht nachvollziehen. Einschlägige, besonders deutschsprachige, Medien haben die Teile abgeschrieben, ehe sie jemals hier in den Verkauf kamen. Dass Microsoft selbst sich verhalten zur Partnerschaft mit Qualcomm geäußert haben soll - was aber kurz darauf auch wieder anders klang - mag zwar kein positives Licht auf die Sache scheinen lassen, aber dennoch hätte man zunächst auf verfügbare Geräte warten können.
Intel und MS haben bisher alles ausserhalb von X86 völlig verkackt, warum sollte es diesmal anders sein?

Wenn der Linux-Support zeitnah in den Dev- oder besser Stable-Channel kommt, könnte ich mich für ein Chromebook wieder erwärmen
Japp, das würde ich auch begrüßen. es scheint in letzter Zeit auch wieder etwas mehr Aktivität bei Freedreno zu geben.
 
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#17
Nun, das ist das Schöne bei den Chromebooks: Google besteht darauf, dass die verbaute Hardware komplett per OpenSource ansprechbar sind. Ergo werden diese Geräte eine recht gute Kernel-Unterstützung bekommen. Ob man auf den Dingern aber ggf. selber mal Linux installieren kann, obliegt dann wieder den Herstellern (geschlossene Bootloader und so).

Regards, Bigfoot29
 

blaub4r

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#18
Während Google unter Android den PlayStore und Apple unter iOS den App Store etabliert haben, lehnen die meisten User den Windows Store (in meinen Augen zurecht) ab.
Der Grund ist einfach. Der Vorteil, oder besser gesagt das Argument dafür, bei Windows war es sämtliche Software ohne Store einfach zu Installieren.

Wenn sie das nun Langsam Abschaffen wollen, wo nach es ja aktuell aussieht, werden sie probleme kriegen mit den usern.

Hier versucht halt Kramphaft ein Unternehmen Apple und co zu kopieren. Anstatt sich aber auf die eigenen Stärken zu konzentrieren wird hier krampfhaft versucht was zu basteln was bis jetzt nur daneben ging.

Windows Phone, Zune, GfWL, eigene Hardware Spalte. Die Liste ist Lang.
 

RYZ3N

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#19
Schuster bleib bei deinen Leisten, kann man da nur sagen.

Die Leute regen sich zurecht auf, denn ein weiteres Ökosystem mit eigenem Store braucht kein Mensch und es wird ja vollkommen zurecht von den meisten (Computer-) Usern abgelehnt.

Bei Smartphones und Tablets macht das ganze ja durchaus Sinn. Hier geht’s einzig und allein um Unterhaltung und Mobilität.

An einem Desktopcomputer und Notebook wollen User aber die Freiheit ihre Software aus der Quelle ihrer Wahl zu beziehen und zu installieren.

Sollte Microsoft und Google weiterhin versuchen ARM, Notebooks und App Stores (zwangs-) zu verheiraten, ist das zum scheitern verdammt, wie all die Male vorher.

Aber warum auch auf die User hören, wenn man auch versuchen kann ihnen was aufzuzwingen? ;)

Liebe Grüße
Sven
 
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