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Computerspiele am PC sterben aus!

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Faszinierend an dem Thema ist, dass das wohl in gleicher Form alle 5-10 Jahre wieder hochkommt. Dem SpielePC wurde schon oft der Tod vorhergesagt. Bislang hat er sich immer wieder aus dem Grab herausgezogen oder besser gesagt, er war wohl noch nicht drin. Denke mal, dass das auch noch eine Weile so weiter geht.

Interessant ist doch mal die Entwicklung der Spielekonsolen zu betrachten. Früher gab es Cartridges/Kassetten die man in so ein Teil reinsteckte; danach wurden CDs eingelegt; mittlerweile haben die Teile Maus, Tastatur und Internet erhalten. Irgendwie entwickeln die sich immer mehr zu einem PC. :D

Im Bereich OnlineSpiele wie 3D-Shooter oder MMORPGs und vermutlich auch Strategiespiele wird der SpielePC noch die erste Wahl bleiben. Momentan wird anscheinend auch sehr intensiv in diese Richtung entwickelt.

Zum Thema Kopierschutz: Onlineaktivierung ist in Ordnung. Mehr Geld sollte da nicht investiert werden. Vielleicht werden die Spiele dann auch günstiger und der potenzielle Raubkopierer überlegt sich dann sein Handeln.
 
Faszinierend an dem Thema ist, dass das wohl in gleicher Form alle 5-10 Jahre wieder hochkommt. Dem SpielePC wurde schon oft der Tod vorhergesagt. Bislang hat er sich immer wieder aus dem Grab herausgezogen oder besser gesagt, er war wohl noch nicht drin. Denke mal, dass das auch noch eine Weile so weiter geht.

Das kommt daher, dass sich die ältere Generation einfach damit abgefunden hat.
Die neue Generation kennt die alten Spiele nichtmal und gibt sich mit diesen 50€ - 2 Stunden Spielen zufrieden.

Aber OK, anscheinend lohnt es sich einfach nicht mehr, perfekte Spiele zu produzieren. Ich denke mal GTA IV wird das letzte seiner Art werden.

mfg,
Markus
 
Die neue Generation kennt die alten Spiele nichtmal und gibt sich mit diesen 50€ - 2 Stunden Spielen zufrieden.
Sind eher 4 Stunden *hust*

Wir sollten einmal kritisch hinterfragen, wie die Spielekultur 2018 aussieht.
  • Entweder die Hersteller wollen nichts mehr für den PC Markt machen, dann fahren auch Firmen wie Nvidia und Intel anders. Dort spielt der Markt mit Gamern sowieso keine große Rolle und dient manchmal auch nur Prestigegründen.

    Das heißt wir haben dann alle einen Office PC zu Haus, um die Steuererklärung zu machen und spielen mit einer Konsole. Modding und Raubkopie wird zurückgehen. Ersteres interessiert die Hersteller nur sekundär, zweiteres ist der Hauptgrund für den Tod der PC-Spiele (in meinen Augen).
    Da es schwieriger ist, eine Raubkopie an einer Konsole zu betreiben, geht dort der Anteil auf ein 'verkraftbares' Maß zurück und alle sind glücklich.
  • Oder der PC wird weiterhin zum Nischenprodukt für all die Anno-, Starcraft-, und Strategiejunkies.

Hat jemand ein Argument, warum das nicht so eintreten könnte?
 
falles so ein eintritt wie du es vorrausagst , warum entwickeln Nvidia, AMD,Intel,ATI usw. immer besser Hardware bestimmt nicht um ne Steurerklärung aufm High Endrechner zu schreiben, weil dann würden die Firmen bald Pleite , nee also ich denke der PC Spielemarkt wird es noch sehr lage geben nur nicht auf die Weise wie wir ihn jetzt kennen, ich tippe mal es wird bald nur noch Spiele übern lizensierte Downloadfirmen geben mit onlinestream bzw. onlinaktivierung und das Programm wir immer wieder wärend es ausgeführt wird auf Orignalzustand geprüft das läuft ja schon so ähnlich wenn du wir übern EA Store ein spiel runterlädst da wird immer vorm Spielstart gecheck ob der CD key mit den online erworbenden Key übereinstimmt , wenn nicht starte das spiel nicht.
 
Ich denke das vor allem Spiele, bei denen man weiß das sie sehr kurz sind, raubkopiert werden. Spiele die einem sehr viel Langzeitmotivation bieten sind hier im Vorteil.

Zum Beispiel:
- Operation Flashpoint
- Baldurs Gate 2
- PES 2008
- Combat Mission
- The Elder Scrolls IV: Oblivion
- GTA
Spiele die ich in 6-8 Stunden durchgespielt habe sind keine 40€ wert.
Wenn die Entwickler interessante und umfangreiche Spiele zu einem fairen Preis veröffentlichen wird es auch weniger Raubkopien geben.
Die Kunden mit immer aggressiveren Kopierschutzmaßnahmen zu nerven ist genau das falsche Weg.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hat jemand ein Argument, warum das nicht so eintreten könnte?

So lange sind wir nicht mehr am Leben, dafür gibt es zuviele Nuklearwaffen und zu wenig Hirnzellen auf dieser Erde :D

Wie wäre es mit dem Ansatz:

Die Computerspieleindustrie wird sich hervorheben und Massentaugliche Systeme auf Basis neuer Techniken entwickeln, die spätestens 2012 für alle erschwinglich sind.

Diese Rechner werden später auch in Wohnungen integriert, ein neuer Weltstandart wird daruch entstehen.

Für das optionale Spielen bezahlt man zukünftig nach Minutenpreisen, Spiele kann man nicht mehr kaufen, nur noch leihen.

Als Alternative dazu gibt es mehr oder weniger neue Mini-Computer die kaum größer als ein aktuelles Handy sein werden und mittels einer speziellen Brille, die die inzwischen fotorealistischen Computerwelten vor die Iris des Brillenträgers projeziert.

Erm ja .. mal kucken.

mfg,
Markus
 
werden sie wohl nicht..
denn irgendwann wird der hype mit/um die Konsolen auch wieder abklingen und
Nvidia + AMD + Intel wollen ja auch ihre PC-HW weterverkaufen >und gerade da ist der Anteil am
Verkauf von Hightech-Equipment doch nicht unerheblich - falls es stagnieren sollte werden die Firmen
schon einen Weg finden die Produktion von PC-Games zu sposoren - haben sie ja auch schon gemacht...
ausserdem laufen ja gerade PC-Online-Games recht gut und schätze da ist der PC wohl auch noch ne Weile im Vorteil...
ausserdem bleibt die Entwicklung richtung Photorealistik-& realistik Pysiks -Games auch nicht stehen und da ist dann bei den Konsolen irendwie ende oder man muss sich wieder ne neue "next-Gen" zulegen...
 
Ich denke der PC Markt wird tendenziell weiterhin stark in Richtung MMO(RPG)s gehen, wo ein gewisser Erfolg selbst bei eher geringen Verkaufszahlen vorprogrammiert ist.

Sieht man von ein paar Freeshards ab, hat sich auch das Thema Raubkopien in dem Sektor automatisch erledigt.
 
Ich denke der PC Markt wird tendenziell weiterhin stark in Richtung MMO(RPG)s gehen, wo ein gewisser Erfolg selbst bei eher geringen Verkaufszahlen vorprogrammiert ist.

Sieht man von ein paar Freeshards ab, hat sich auch das Thema Raubkopien in dem Sektor automatisch erledigt.

Was zum Kotzen währe!
 
Auf der Games Developers Conference in Leipzig wurde deutlich gemacht, dass die Zukunft modularen, pc-ähnlichen Systemen gehört, da diese über höhere Flexibilität verfügen. Der Konsolenhype werde u.a. durch die hohe Zahl an Gelegenheitsspielern forciert, von denen jedoch ein gewisser Prozentsatz nach ein paar Jahren in das Lager der "Tiefenspieler" überwechselt.

Bzgl. der Spieldauer: obwohl ich auch die moderne Tendenz beklage, dass bspw. die Kampagnen in Echtzeitstrategiespielen immer kürzer werden und oftmals nur als inoffizielle Tutorials für den Mehrspieler/Skirmish-Modus dienen, bin ich doch keineswegs der Meinung, dass die Spieldauer general abnimmt. Ich bin eher gegensätzlicher Ansicht: an modernen Rollenspielen wie The Witcher oder Mass Effect, aber auch actionorientierten 3D-Spielen wie Stalker sitze ich wesentlich länger als bei früheren vergleichbaren Spielen. Gleiches kann ich über Adventures behaupten: Perry Rhodan ist von der Spieldauer her wesentlich länger als die klassischen Adventures der Neunziger (oder mein Skill hat sich massiv verschlechtert, was ich mir aber nicht vorstellen kann ;-)

Ein Spiel wie Crysis - als Bsp. für ein technisch überlegenes, aber extrem kurzes Spiel -
sollte man nicht als Beispiel wählen - und auch nicht fehlinterpretieren: Crysis ist in erster Linie eine technische Revolution, ein Grafikdemo, welches Möglichkeiten allenfalls tangiert, initiiert, aber nicht ansatzweise bis in die letzte Konsequenz treibt. Den Entwicklern ging es von vorn herein m.E. nicht darum, eine lange, fesselnde Story zu entwickeln, sondern erstmal für einen Aha-Effekt zu sorgen. Die großen "Erzählungen" kommen womöglich erst später, durch Entwicklerstudios, die die Engine lizensieren und eigene Titel entwickeln.

Zum Abschluß: Auf der Games Developers Conference wurde die Ansicht geäußert, dass tendenziell der auf den Entwicklern lastende Zeitdruck wieder abnehmen wird. Als Referenz dafür hat man einige Aussagen namhafter Spieleentwickler und Publisher, unter ihnen EA-Chef Riticello, gewählt, aus denen wohl hervorging, dass die extreme Zeitfokussiertheit ein Fehler war und man wieder mehr Freiheiten gewähren möchte. Ob dies nur Worte sind oder auch Taten folgen werden, das werden wir gewiß in nächster Zeit erfahren.
 
Fakt ist das sich die Hardware Branche rasant entwickelt. Fakt ist das mit dem Kauf von High-End Hardware, zum Zeitpunkt der Einführung einer neuen Konsole, viel mehr Power/Potential erreicht wird als mit eben dieser Konsole. Fakt ist auch, wie oben schon so schön erwähnt, dass die "Grafik Demo Crysis" nur ein Anfang war.
Ich denke mit der Einführung von BDs welche ja wesentlich mehr Daten fassen, auch die Spiele immer länger/größer/umfangreicher werden. Worauf ich hinauswill ist folgendes: Größere Datenmenge (BDs bis 50GB) von Spielen = längere Downloadzeiten. Nehmen wir mal an es wird in kommender Zeit ein Spiel entwickelt mit der Grafikpracht von Crysis und dem Umfang von Stalker, schätzungsweise 20-25GB. Wer will schon seinen Rechner 2 Wochen lang ununterbrochen anhaben um diese horrende Datenmenge zu saugen.

Zur anderen Seite muss ich sagen, dass High-End Rechenpower nicht nur zum Spielen verwendet wird. Ich sage nur Rüstungsindustrie/CAD/Cutting etc. etc. die Technik die im heimischen *habe-mir-extra-ein-fetten-rechner-für-crysis-gekauft-pc* steckt ist noch lang nicht alles. Dieser Industrie Zweig wird nicht wegfallen nur wenn es wirklich keine neuen Spiele mehr für den PC geben wird.

Also soviel zu meinem Senf (<---mag ihn gerne scharf, nur zur Weißwurst darfs auch süßer sein :D)
 
Tim Sweeney von Epic, den UT-Machern, hat ja gesagt, dass das Problem mit Spielen für PCs ist, dass sie sowohl auf schwachen als auch starken Rechnern laufen müssen. Das Problem dabei ... die Spanne von Schwach zu Stark hat sich in den letzten Jahren stark gedehnt. Jetzt hat man richtig schlechte Onboard Grakas und fast unbezahlbare High-End-Grafikkarten, multikern prozessoren usw. Und ein Spiel kann man nur schlecht so derbe skallieren, dass es wirklich auf allen Rechnern läuft.

Bei Konsolen ist das dagegen viel einfacher: Man hat ein System, das ist stabil und fast bei jedem einheitlich ... man enwickelt das Spiel dafür und fertig. Beim PC muss man dagegen noch checken, dass es keine Probleme mit bestimmten Grafikkarten, WIndowsversionen usw. gibt.

Der Kollege von Sweeney, der Mark Rein, hat dagegen gesagt, dass immer Spiele für PC geben wird - schließlich werden sie ja auch solchen entwickelt, weshalb die meisten Spiele fast zwangsweise für'n PC rauskommen müssten.

http://www.gamestar.de/news/branche/1944711/mark_rein.html

Peter Molyneux hat dann kürzlich noch sowas gesagt, dass sich der PC-Spielemarkt im Umbruch befindet. Und das man beim PC als Spieleplattform Flash-Games immer außen vor lasse ... dabei sind die mittlerweile überall und würde von vielen tausenden Menschen gespielt.
 
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