Datenstruktur beschädigt, TrueCrypt

MaxMai

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Hallo Leute, in der Eile habe ich meine externe Festplatte (3TB, eine Partition), welche im Stand-By-Modus war, zu früh ausgeschaltet. Tja, jetzt hab ich den Salat: "Die Datenstruktur ist beschädigt und nicht lesbar"...

Ich habe den "chkdsk" Befehl ausgeführt, jedoch erfolglos.
Leider ist die Platte auch noch mit TrueCrypt verschlüsselt. TrueCrypt erkennt aber die Partition und ich bekomme sie nach der Passworteingabe im Explorer bzw. SpeedCommander angezeigt, nur leider mit der Meldung "Die Datenstruktur ist beschädigt und nicht lesbar".

"Repair Filesystem" mit TC habe ich auch probiert und natürlich kam wieder die cmd-Meldung: "Version und Status des Volumes konnten nicht festgestellt werden."

Dann habe ich hier im Forum einen weiteren Tipp gefunden und ausprobiert: "Restore Volume Header" per TC. Das hat auch geklappt und ich war voller Vorfreude, doch es kam immer noch die Meldung "Die Datenstruktur ist beschädigt und nicht lesbar".

Dann habe ich gelesen, dass wahre Datenrettungs-Experten mit einer TestCrypt-Analyse arbeiten können, die habe ich natürlich auch gleich gemacht, hier das Resultat:

2-Analyzer Result.jpg


Hoffe es kann mir jemand helfen, eine Dienstleistung wie bei Ontrack kann ich mir leider nicht leisten.
 
Zuletzt bearbeitet:
MaxMai schrieb:
Ich bin am Ende... hoffe aber meine Daten nicht. Bitte helft mir, ich will gar nicht jammern wie wichtig die Daten für mich sind - ihr kennt das sicher zu genüge und könnt es nicht mehr hören/lesen - sorry.

Nimm das Backup und gut ist. Wenn du keines hast, wende dich mit dem beschädigten Container an Kroll Ontrack.

Oder warte bis du hier weitere Tipps zur Wiederherstellung bekommst, die dann aber ebenso gut in einem Totalverlust resultieren können.
 
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MaxMai schrieb:
wie wichtig die Daten für mich sind
Solltest du aber, als Info. Denn du hast mit der Verschlüsselung, chkdsk und dem probieren mit TC viel dafür getan, dass es immer schwieriger wird was zu retten.

Deswegen die Frage:
Wie wichtig sind die Daten? Riskierst du weiteres Gefummel und die Daten sind eventuell weg?
Oder sind sie so wichtig, dass du sie haben musst? In dem Fall, aufhören zu fummeln. In meiner Signatur findest du Datenretter, die dir kompetent zur Seite stehen.
Natürlich kostet das, aber wer Daten verschlüsselt und kein Backup hat ....
Das ist beim Verschlüsseln noch wichtiger, weil Verschlüsseln noch mal ein Risiko ist!
 
Smily schrieb:
...Riskierst du weiteres Gefummel ... wer Daten verschlüsselt und kein Backup hat ....
Das ist beim Verschlüsseln noch wichtiger, weil Verschlüsseln noch mal ein Risiko ist!

Ja, das kann ich mir vorstellen, zukünftig verschlüssel ich die Daten auch nicht mehr.
Weiter fummeln werde ich aber wohl müssen... hoffe nur, es kann mir ein Rettungsexperte sagen, wie und wo.
 
Du wirst die platte wohl einschicken müssen, weil die Experten idr. dir nicht sagen was zu tun ist.
 
Die Daten kannst du auf jeden Fall in der True-Crypt-Partition vergessen, wenn du diese nicht mit den herkömmlichen Mitteln wieder sichtbar machen konntest. Es gibt keine Hintertür, um an diese Daten zu kommen.
Da können dir auch keine Experten helfen.

Du musst unbedingt verschlüsselte Daten immer auch woanders sichern. Das kann auch ein weiteres verschlüsseltes Laufwerk sein!
 
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MaxMai schrieb:
Ja, das kann ich mir vorstellen, zukünftig verschlüssel ich die Daten auch nicht mehr.
Weiter fummeln werde ich aber wohl müssen... hoffe nur, es kann mir ein Rettungsexperte sagen, wie und wo.

Verschlüsseln kannst du sie schon, nur solltest du dir davon mindestens eine zweite Sicherung anlegen welche natürlich auf unterschiedlichen Datenträgern gesichert ist.
 
Die Daten kannst Du nur retten, wenn die Partition in TC gemountet werden kann - um dann Datenrettungsprogramme zu versuchen.

Wenn nix mehr geht, könntest Du es noch mit dem Nachfolger Veracrypt versuchen, dies kann auch mit TC-Partitionen umgehen, ist aber wesentlich aktueller als TC. Letzteres macht seit Windows 8 schon Probleme.
 
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Kristatos schrieb:
Die Daten kannst Du nur retten, wenn die Partition in TC gemountet werden kann - um dann Datenrettungsprogramme zu versuchen.

Danke! Ja, mounten in TC ist kein Problem.

"Repair Filesystem" mit TC habe ich probiert es kam aber wieder die cmd-Meldung: "Version und Status des Volumes konnten nicht festgestellt werden."

"Restore Volume Header" per TC hat geklappt, doch es kam immer noch die Meldung "Die Datenstruktur ist beschädigt und nicht lesbar".
 
Da fällt mir noch eine Möglichkeit ein, lade Dir ein PartedMagic Live-System, installier es auf einem USB Stick und boote davon. Da ist unter Tools auch Truecrypt mit dabei - vielleicht hast Du unter Linux mehr Glück, die Windows-Partitionen können normal gemountet werden.
 
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Zumindest sollte eine 1zu1 Kopie des verschlüsselten Datenträgers erstellt werden. An dem kann man dann herumbasteln und vermeidet zumindest weiteren Schaden.
Lässt sich denn die Platte mit Truecrypt sinnvoll aufsperren? Falls ja könnte man versuchen mit dd_rescue Daten aus dem entschlüsselten Device zu krazen. Ich nutze kein Truecrypt, daher ist das gerade nur so ein theoretischer Ansatz.
 
ChristianSL schrieb:
Lässt sich denn die Platte mit Truecrypt sinnvoll aufsperren? Falls ja könnte man versuchen mit dd_rescue Daten aus dem entschlüsselten Device zu krazen.

Platte lässt sich problemlos aufsperren - was ist dd_rescue?
Ergänzung ()

Kristatos schrieb:
Wenn nix mehr geht, könntest Du es noch mit dem Nachfolger Veracrypt versuchen, dies kann auch mit TC-Partitionen umgehen

Das würde ich gern probieren, will jedoch sehr vorsichtig damit umgehen.
VeryCrypt ist installiert und man kann TC verschlüsselte Partitionen nutzen, aber auf welche Weise in meinem speziellen Fall?
- nehme an, dass ich den TC-Modus anhaken muss?
- unter "Einstellungen beim einbinden" gibt es versch. Optionen, welche sollten da genommen werden? z.B. "... im Volume eingebettete Kopfdatensicherung verwenden", oder besser nicht?
- oder "Partition mit Systemverschl. ohne Prä-Boot-Authentifikation einbinden"?
- "Verstecktes Volume schützen"?

Danke für eure Hilfe!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich seh da schon noch Hoffnung...aber du solltest Leichtsinn nicht mit Mut verwechseln. Deshalb zuerstmal ein 1:1-Backup auf nen anderen Datenträger (dd_rescue)...und dann daran weiterbasteln! Ich würd dann an deiner Stelle die Platte mounten und mal vorsichtig mit den Testversionen von R-Studio oder UFS-Explorer anfangen um zu sehen ob überhaupt was zu holen ist. Wenn die was finden dann check in Ruhe die gängigen OpenSource/Freeware-Tools.

Gutes Gelingen!
 
Ich hatte gehofft, dass es sinnvoll und möglich ist mit Hilfe von TestCrypt einen neuen MBR anzulegen, nur dazu würde ich mich halt sicherer fühlen mit ein wenig Anleitung...

2-Analyzer Result.jpg
 
Nun habe ich die Festplatte einmal mit GetDataBack durchlaufen lassen (ca. 6 Std.). Es kam folgende Meldung dabei heraus: "No file system found RT#652". Sagt euch das was?
 
MaxMai schrieb:
Sagt euch das was?

Nein, aber das wäre dann vielleicht der Moment ein professionelles Datenrettungsunternehmen damit zu beauftragen, wenn dir die Daten wirklich so wichtig sind wie dein Eingangspost impliziert. Oh, ich sehe gerade dass der Satz mittlerweile fehlt aber in meiner Antwort isser noch drin...

Wie auch immer, ein Datenrettungsunternehmen kostet zwar einiges, aber eine Firma wie Kroll Ontrack weiß in der Regel was sie tut und kann dir eine seriöse Einschätzung geben wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist die Daten zu retten.
 
MaxMai schrieb:
Nun habe ich die Festplatte einmal mit GetDataBack durchlaufen lassen (ca. 6 Std.). Es kam folgende Meldung dabei heraus: "No file system found RT#652". Sagt euch das was?

Ja! Ist logisch, da GetDataBack nichts findet wenn die "Container-Partition" nicht ordnungsgemäß gemountet ist mit Truecrypt, sondern eher im Arsch ist. Weiter glaube ich felsenfest daran, dass selbst ein "Datenrettungsunternehmen" nichts mehr retten kann, wenn die TrueCrypt-Partition zerschossen wurde. Truecrypt hat eine :daumen:Super-Duper-Verschlüsselung:daumen:!
 
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@asdwetgtrhe5sre
Naja, mit viel viel Glück könnte ein "Datenrettungsunternehmen" die HDD 1:1 spiegeln (inkl Fehlerbereinigung) und der Kunde könnte mit viel viel Glück einen wieder heilen TrueCrypt Container haben.

Aber ja, Gott/Allah/Seehofer/Blumenwiese sei Dank ist TrueCrypt nicht knackbar :)
 
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