Defragmentieren - muss das sein?

Ich defragmentiere auch regelmäßig (so alle 1-2 Monate) meine beiden Festplatten

is vielelicht subjektiv, aber ich finds danach geht das Datenverschieben oder zugreifen auf ein Laufwerk schneller :p

Hab aber mal ne Frage an euch?
Gibt es auch ein Defrag-Prog für Vista 64-Bit.

Mein o&o streikt unter Vista. Kennt ihr ne altenative außer dem mitgelieferten Vista-Ding?
 
Man kann mit einer Platte ganz normal arbeiten und ab und an defragmentieren...
Aber man kann auch eine Wissenschaft oder Glaubensfrage daraus machen, wenn man mit einer Stoppuhr am PC sitzt, die auf 1/100 sek/min genau misst.

Meistens brechen aber solche Menschen auch in Panik aus und füttern die Foren mit Anfragen, wenn ihr CPU bei Dauerbetrieb 42,3 statt 41,5 Grad warm wird.
 
Man kann mit einer Platte ganz normal arbeiten und ab und an defragmentieren...

Natührlich kann man das

Aber man kann auch eine Wissenschaft oder Glaubensfrage daraus machen, wenn man mit einer Stoppuhr am PC sitzt, die auf 1/100 sek/min genau misst.

Das hat mt Wissenschaft und Glaube nicht zu tu - es ist messbar!

Meistens brechen aber solche Menschen auch in Panik aus und füttern die Foren mit Anfragen, wenn ihr CPU bei Dauerbetrieb 42,3 statt 41,5 Grad warm wird.

Das bringt mich auf eine Idee: werden fragmentierte Platten heisser als defragmentierte?
 
Das hat mt Wissenschaft und Glaube nicht zu tu - es ist messbar!
Natürlich ist es das, aber in welchen Bereichen ?
Wenn es um ganze Sekunden gehen würde, aber meist geht es um Bereiche um Hundertstel oder Zehntel Sekunden.
 
@Origano
Die Steigerung ist fühlbar. Gefühlt ist eine um 50% fragmentierte Platte um 100% langsamer als eine geordnete Platte. Selbst erlebt.

Mal ne Anekdote:
Ein uralter 486er bei uns Zuhause hat noch nie eine Defragmentierung erfahren. Die 14 Jahre alte 150 MB-Platte wieß einen Fragmentierungsgrad von etwa 70% auf. Die anschließende Defragmentierung dauerte ca. 45 Minuten :rolleyes:
Gefühlter Geschwindigkeitsschub = ~5% :freak:
 
Schöne Anekdote! :D

Das ist halt nur das Gefühl, dass alles schneller läuft, wenn man defragmentiert hat.

Ist wie mit den ganzen Windowstools (z.B. Tuneup). Angeblich sollen die alles optimieren, aber irgendwie versauen die mehr. Seit ich Vista habe, kommt mir sowas nicht mehr auf die Platte...
 
(Ich hab den 1. Beitrag beachtet)

Die Interne Festplatte zu Defragmentieren, ist ab und zu nötig. Die Externe Festplatte brauchst du aber nicht zu Defragmentieren, wenn sie nur manchmal verwendet wird um z.b. Musik darauf zu Speichern. Wenn du die Externe Festplatte jedoch sozusagen fest integriert hast, musst du auch diese Defragmentieren. Geht halt nicht anders. Wenn du nicht Defragmentierst, läuft alles viel zu langsam.

P.S. zum Defragmentieren solltest du dir am besten O&O Defrag 10 oder Perfekt Disk anschaffen. Das geht schneller und besser als das Windowseigene Defragmentierungsprogramm.
 
e-Laurin schrieb:
Gefühlter Geschwindigkeitsschub = ~5% :freak:

Du solltest Dich bei "Wetten Dass!" bewerben, denn die Geschwindigkeit einer Festplatte im einstelligen Prozentbereich zu erfühlen, das ist schon rekordverdächtig!

Bezüglich der Frage "Defragmentieren - muss das sein?" würde ich sagen "Nö". Ich beobachte dieses Thema nun schon seit den Neunzigern und seit jeher gibt es zwei Lager: die einen finden es unnötig und die anderen fühlen, dass es ganz dolle ist. Ich persönlich könnte mit Festplattenbenches noch nie einen Geschwindigkeitsunterschied vor und nach dem Defragmentieren messen und halte es daher für Voodoo.

Insofern hilft Defragmentieren vor allem dem Hersteller der Defragmentierungssoftware.

Cool fand ich auch die Werbung, die kürzlich von OO geschalten wurde:

Wie kann die regelmäßige Defragmentierung Ihres Rechners zur Verringerung von Treibhausgas-Emissionen führen? Der Zeitgewinn, den man durch den Einsatz professioneller Defragmentierungs-programme wie O&O Defrag erzielt, kann 30% und mehr betragen. Durch die verkürzte Laufzeit des Rechners wird Energie gespart. Hochgerechnet auf die gesamte EU ergeben sich mögliche Einsparungen von Energiekosten in Höhe von knapp 38 Mio. Euro. Bei Betrachtung des Energieverbrauchs ergibt sich eine Einsparung von fast 19 Mio. Tonnen CO2 pro Jahr weltweit. Allein durch regelmäßige Defragmentierung könnte jedes Jahr eine Menge an CO2 eingespart werden, die dem Wegfall von 7 Mio. Mittelklasse-Pkw entspräche.

Jaja... :D
 
Oh ja, OO sind Götter. :D
Selten so einen Bullshit gelesen. :evillol:
 
Ich persönlich könnte mit Festplattenbenches noch nie einen Geschwindigkeitsunterschied vor und nach dem Defragmentieren messen und halte es daher für Voodoo

Festplattenbenches unterscheiden nicht von an einer fragmentierten, oder defragmentierte Fetsplatte.

Ich hab nochmal ein Test gemacht:
Eine 700Mb datei (ca.5500) fragmente, auf einer anderen Festplatte zu kopieren.

Hat über 30sec gebraucht
 
olympiakos schrieb:
Festplattenbenches unterscheiden nicht von an einer fragmentierten, oder defragmentierte Fetsplatte.

Festplattenbenches unterscheiden doch Leistungsdaten wie Random Access, Transferrate (burst), Read- und Write-Leistung etc. Wenn sich dabei durch Defragmentieren kein Leistungsunterschied ergibt, wo ist dieser dann zu suchen und wie soll sich dieser dann im realen Leben niederschlagen?
 
aua die Erbsenzähler sind wieder unterwegs...
defragmentier nur wenn ich merke dass es notwendig wird - ansonsten setze ich meine HDs nicht der Tortur
von Defragmentier-Proggis aus die dann stdlang drauf rumschrubbern - schonmal angefasst wie heiss die Platten dann werden ? - wenn man nicht täglich was in- und de-installiert erübricht sich das sowieso...
 
Ich denke, das man vor allem defragmentieren sollte, wenn man wenig RAM hat. Oder Anwendungen benutzt, die extrem viel RAM brauchen. Denn das Auslagern dauert a) viel länger bei einer fragmentierten Platte (und das merkt man definitiv), und b) fragmentiert das Auslagern auch gut. Ist also ein Teufelskreis.

Ansonsten gilt: Defragmentieren brauch man wenn überhaupt nur für Systemplatten. Besonders bei externen Platten ist der Zeitaufwand deutlich größer als der Nutzen.
 
@Tankred: Die Festplattenbenchmarks funktionieren auch mit partitionslosen Laufwerken. Das ganze läuft auf physischer (Sektoren, Blöcke, was weiß ich) und nicht auf logischer (Partitionen, Dateisystem) Ebene ab.

Wenn du den Defragmentierungsvorteil messen willst, miss die Zeit des Bootvorgangs, das Starten eines Spiels oder großer Programme mit vielen Dateien. Für solche Zeitprotokollierungen gibt es Programme - du musst also nicht die Stoppuhr nehmen.
 
Tankred schrieb:
Du solltest Dich bei "Wetten Dass!" bewerben, denn die Geschwindigkeit einer Festplatte im einstelligen Prozentbereich zu erfühlen, das ist schon rekordverdächtig!
Was soll man sagen? Es fühlte sich so an, als ob es schneller ging, aber sehr viel schneller war es nicht. So ein alter aufgerüsteter 66 Mhz ist eh arschlangsam. Und wenn dann noch Win3.1 läuft und mal wieder nicht genug Speicher für DOS-Programme übrig ist, dann scheißt man eh auf die Festplattengeschwindigkeit ^^
 
...wenn man nach dieser Anleitung (Link) defragmentiert, bringt es - in Bezug auf Performance etc. - IMO doch schon was... Zumindest sind das meine Erfahrungen mit diesem Prog.

MfG
 
_/"Y&Y"\_ schrieb:
aua die Erbsenzähler sind wieder unterwegs...

Naja, bei der Frage ob Defragmentieren einen Vorteil bringt oder nicht muss man eben ins Detail gehen.

_/"Y&Y"\_ schrieb:
ansonsten setze ich meine HDs nicht der Tortur
von Defragmentier-Proggis aus...

Ein guter Punkt, der mich ebenfalls an dem Nettogewinn des Defragmentierens hinsichtlich der "Plattengesundheit" und Lebensdauer zweifeln lässt.

kugel. schrieb:
Ich denke, das man vor allem defragmentieren sollte, wenn man wenig RAM hat ... Denn das Auslagern dauert ... viel länger bei einer fragmentierten Platte ...

Das kann man nicht pauschal sagen. Bei geringem Arbeitsspeicher kann man auch das Swap-File auf einen fixen Wert setzen, dann ist eine Fragmentation des Swap-Files unmöglich.

Gobble-G schrieb:
@Tankred: Die Festplattenbenchmarks funktionieren auch mit partitionslosen Laufwerken. Das ganze läuft auf physischer (Sektoren, Blöcke, was weiß ich) und nicht auf logischer (Partitionen, Dateisystem) Ebene ab.

Es gibt nicht nur Festplattenbenches, die partitionslose Laufwerke testen. Wie oben bereits beschrieben habe ich auch Benches verwendet, die die von Dir beschriebenen Lese- und Schreibvorgänge testet. Ein Start eines Programms ist ja auch nur ein OPEN und CLOSE von Ressourcen.

e-Laurin schrieb:
Was soll man sagen? Es fühlte sich so an, als ob es schneller ging, aber sehr viel schneller war es nicht.

Ach so. Deine Prozentangabe hatte sich nur so angehört, als ob Du es per Gefühl gemessen hättest, was ja nun wirklich bemerkenswert wäre. ;)
 
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