Desktop-PC durch Notebook + Monitor ersetzen?

Rico1Boss

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Hallo,

habe zurzeit einen Desktop PC mit einem Monitor. Habe vor meinen PC zu verkaufen und durch einen Laptop zu ersetzen. Ich werden den zwar zu ca. 80% stationär zuhause nutzen aber will halt auch die Möglichkeit haben einen Laptop für unterwegs mitzunehmen. Wenn ich einen Laptop per USB-C mithilfe einer Dockingstation an einen Monitor anschließe dann ist das doch quasi genauso als wenn ich mit PC arbeiten würde oder gibt es da Probleme die man beachten muss? Theoritisch hat man da ja sogar einen 2ten Bildschirm (den Laptop). Der einzige Nachteil wäre da doch nur der Preis oder worauf muss man noch achten?
 

inge70

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JA.

Der Laptop an einer Dockingstation ist dann wie dein jetziger PC. An der DockingStation kannst dann auch Tastatur usw. anschließen.

;)
 

Cordesh

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Ja, das geht problemlos wenn du eine Dockingstation an das Notebook anschließen kannst.
Dann noch ne gute Tastatur und ne Maus und es gibt keinen Unterschied mehr.
 

HardRockDude

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Da musst Du auf nichts weiter achten. Du schließt den Monitor einfach an den Laptop und kannst normal arbeiten. Ich würde vielleicht eine extra Tastatur und Maus empfehlen. Dann kannst Du den Laptop einfach in die Ecke vom Tisch schieben und so arbeiten wie immer.
 

ferris19

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Ja prinzipiell schon.
Es kommt natürlich auf den Anwendungszweck an, was sich dann auf den Preis auswirken wird.
 

nitech

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Wenn du den Monitor noch nicht hast: es gibt Monitore die die Docking schon integriert haben z.b. HP 24d.
Wichtig ist dann aber glaube ich dass der USB-C Port den Notebook auch DP delivery hat.
mfg
 

zazie

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Deine Grundannahme ist richtig: Es arbeitet sich an einem Laptop mit Dockingstation wie an einem PC.

Dass du eine Dockingstation einbeziehen willst, unterstütze ich. Denn einen Monitor direkt am Laptop anzuschliessen empfiehlt sich nur für kurzzeitige Nutzung; das Risiko für die Anschlüsse ist zu gross. Eine Dockingstation ist viel solider, sie bietet ja auch Anschlüsse für Maus, Netzteil, Ethernet etc.

Das wiederum hat einen "Nachteil" zur Folge: Dockingstation mit allem Zubehör und Anschlüssen braucht Platz auf dem Tisch (bei mir seitlich). Das ist kein richtiger Nachteil, aber man muss es bei der Planung berücksichtigen.

Schliesslich zum "Zweit-Bildschirm": Das geht. Ich habe jahrelang im Büro den Laptop-Bildschirm für Outlook genutzt (also immer sofort im Blick) und alle Bearbeitungen auf dem Haupt-Monitor erledigt. Weil aber die Darstellung auf dem Laptop deutlich kleiner ist, war das nicht gerade augenschonend. Ich habe im Büro nunmehr seit einigen Jahren zwei 16:10-Monitore nebeneinander und muss sagen, dass das viel komfortabler ist.
 

sidewinderpeter

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Ich verstehe die Frage nicht ganz. Man braucht kein USB-C und auch keine Dockingstation, um einen Bildschirm(z.B. einen Fernseher) an einen Laptop anzuschließen! Am häufigsten verbreitet dürfte hierfür bei den Laptops der letzten Jahre ein HDMI-Ausgang sein. Es gibt aber auch (Mini-)Displayport oder sogar noch Geräte mit D-SUB(VGA). DVI war generell selten, würde ich meinen. Wie auch immer, gibt es Adapter für jegliche Variante im Preisbereich von 10-30 Euro. Insofern verstehe ich auch den "Nachteil Preis" nicht, von dem Du sprichst. Erst in der jüngsten Vergangenheit setzen die Hersteller auch auf USB-C mit oder ohne Thunderbolt und/oder Power Delivery.

Wenn also der "Preisnachteil" dein Problem ist, wie ich aus Deinem letzten Satz schließe, dann würde ich Dir zu einem 15,6"-Laptop mit AMD-Renoir raten, ggf. mit dedizierter GeForce 2XXX. Die sind preislich sehr günstig und werden in der Leistung vermutlich Deinen alten Desktop sogar übertreffen. Eine separate Dockingstation kannst Du Dir IMHO sparen: ich habe früher zum Beispiel im Büro mit meinem Privat-Laptop gearbeitet. Da haben sie mir Tastatur, Maus und Bildschirm hingestellt, damit ich nicht auf dem 13,3" arbeiten muss. Morgens habe ich die Kabel, die ja auf dem Tisch lagen angeschlossen und abends hab ich ihn wieder abgeklemmt und mit heim genommen. Das lief täglich über mindestens ein Jahr und hat keine Probleme an den Anschlüssen verursacht. Da Du aber keinerlei konkrete Angaben gemacht hast, ist eine "Beratung" äußerst schwierig.
 

Don_2020

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Den Weg habe ich schon hinter mir.
Notebook mit 3 externen Monitoren (3 x 1920 x1200) über Dockingstation und Notebook-Display; externe Tastatur, Maus. Speichervollausbau auf 32 GB RAM. 3 SSD mit insgesamt 5 TB.
Problem ist die mangelde Ausrüstbarkeit der CPU und der Auswahl des geeigneten Displays (matt, Auflösung, Farbtiefe) und das ganze kostet eine Menge Geld.
Hier hat der Chef bezahlt, aber das ist eine andere Geschichte. Mit EEC-RAM im SO-DIMM-Format wird es richtig teuer.

Desktop-PC hat mehr Vorteile. Schnellere CPU (Ryzen 9), schnellere Grafikkarte (3080 kommt diese Tage), mehr RAM-Speicher (64 oder 128 GB RAM), schnellere Netzwerkkarte (10 GBit), bessere Tastatur.
Richtig dimensioniert ist das Gerät nicht lauter als das Notebook, kostet aber nur die Hälfte.
 

nr-Thunder

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Der einzige Nachteil wäre da doch nur der Preis oder worauf muss man noch achten?
Und die Leistung. Auch ein 3000€ Laptop hat es schwer, die Leistung von einem 1000€ Desktop dauerhaft aufzubringen und nicht nur während eines kurzen Boosts.

Wenn es aber nur um etwas Office und Fortnite geht, kann man das auch mit einem Laptop ohne viele Abstriche hinbekommen.
 

PHuV

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Laptop sollte zur Dockingstation passen, am besten ethablierte Hersteller wie Dell, HP, Leveno usw. nutzen. Es gibt nur einen Nachteil bei Notebooks, daß sie bei Last heiß und laut werden. Das Problem haben alle Notebooks, und ein Desktop nebendran ist definitiv leiser.
 

puri

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Mache ich seit über 20 Jahren so, Anschlusstechnisch hat eine Dockingstaion eines ordentlichen Laptops keine ernsthaften Nachteile gegenüber einem Desktop-PC..
 

SpamBot

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Das größte nachteil wäre für mich die Lautstärke. Wer aber damit leben kann das man hier und dort Mal den Lüfter hört kann wohl mit einem Laptop leben.
 

PHuV

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Wie gesagt, ich sehe es hier und in allen Firmen. Hohe Last auf dem Notebook, Virenscanner läuft an, und schon wirds laut. Besonders lustig in Großraumbüros. Auch zu Hause macht es keinen Spaß, wenn das Ding plötzlich hochjagt, wenn Last da ist. Ein Desktop ist hier deutlich ruhiger und besser.
 
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