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News „Diablo 3“: Kauf von Items gegen Geld möglich

ToXiD schrieb:
Welchen Rest? Entschuldige bitte mal: Für mich sprichst Du defintiv nicht.

Für mich spricht er, und für die Mehrzahl der Spieler:
http://www.4players.de/4players.php/umfrage_ergebnisse/Allgemein/1/247/4players_umfragen.html
Ergänzung ()

Graf-von-Rotz schrieb:
Da -Milamber- beissen sich übrigens auch deine Aussagen. Auf der einen Seite wird vermutet das fast nur solche Überchars anzutreffen sind und auf der anderen bist du fest der Überzeugung ein Großteil der Community sei strikt gegen die Echtgeld-AH´s.

Ich hatte nie geäussert, das es die Mehrzahl sei, die mit Überchars herumlaufen werden.
Ob es 10, 100 oder 10000 von einer Million sind, ist mir bei dem Thema eher weniger wichtig.
 
Zwirbelkatz schrieb:
Dann wird es (und ich gehe davon auf dies wird der gößte Teil sein) Leute geben die hin und wieder mal kleine Beträge (die einem Großteil nicht weh tun dürften) ausgeben um dieses oder jenes zu ergänzen.

Stört mich eher nicht.

Der dritte Teil (und diesen sehe ich als den mit Abstand kleinsten) sind jene welche wirklich exzessiv von A bis Z -auch zu exorbitant hohen Preisen- die Cremé dé lá Cremé an Ausrüstung erwerben.

Stört mich sehr.

Und da gehe ich mit dir auch vollkommen konform. Auch mich wird dieser letzte Teil an Leuten stören -so ich sie denn mal treffe- aber ich sehe sie eben nicht als GRO der Spielerschaft. Es werden die Leute sein die sich -wie in D2 bereits- auch ohne das AH über eBay ihrer Items bedienen würden.

Vor diesem Hintergrund sehe ich das ganze.


milamber! schrieb:
Ich hatte nie geäussert, das es die Mehrzahl sei, die mit Überchars herumlaufen werden.
Ob es 10, 100 oder 10000 von einer Million sind, ist mir bei dem Thema eher weniger wichtig.

Du schriebst an verschiedenen Stellen Dinge wie folgte :

milamber! schrieb:
Na, ich finde das ist schon ne ungünstige Sache, wenn ich mit über roxorn durch ne Instanz renne, und die alles Platt machen - wo bleibt dann für mich schlecht gerüsteten die Herausforderung? Wie oft Soll ich das Spiel wechseln, bis ich mit Leuten Spiele, die mich nicht mit Leichtigkeit durch ein Dungeon ziehen?

link
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja du hast Recht, aber die Tatsache das es nun "legalisiert" wird...
Das finde ich und die Mehrheit der Leute, die sich zur Zeit mit diesem Thema auseinandersetzt, nicht gut.

Es war ein Tabu und jetzt ist es aufeinmal fester Bestandteil eines kommenden "Blockbusters", weil sich Manager X (vllt sogar Bobby Kotick persönlich) nicht mit seinem bisherigen Monatseinkommen zufrieden geben kann.


kotick.jpg


Wäre D3 vor ~5 Jahren released worden, wäre sowas noch undenkbar gewesen.
 
Zuletzt bearbeitet:
iRequest schrieb:
Ja du hast Recht, aber die Tatsache das es nun "legalisiert" wird...
Das finde ich und die Mehrheit der Leute, die sich zur Zeit mit diesem Thema auseinandersetzt, nicht gut.

Es war ein Tabu und jetzt ist es aufeinmal fester Bestandteil eines kommenden "Blockbusters", weil sich Manager X (vllt sogar Bobby Kotick persönlich) nicht mit seinem bisherigem Monatseinkommen zufrieden geben kann.

Wäre D3 vor ~5 Jahren released worden, wäre sowas noch undenkbar gewesen.

Korrekt! Aber heute kann man es ja allem Anschein nach machen.

Graf-von-Rotz schrieb:
Du schriebst an verschiedenen Stellen Dinge wie folgte :

link

Und der direkt darauf folgende Satz, den du nicht mit zitiert hast, lautet:

Allein dieses eine mal, aufgrund von $-AH wäre mir schon ein mal zu viel.​
 
die sogenannten chinafarmer wirds dann wahrscheinlich immernoch geben die ihre items dann bei ebay billiger verkaufen als im AH von D3. wo doch gerade das von blizzard ausgemerzt werden sollte. irgend nen weg finden die bestimmt.
 
Sorry steinigt mich aber ich finde nicht den Punkt warum man jetzt nach xx Jahren Computerspiele und nach x Jahren online Spielen (die korrekten Jahreszahlen bitte selber einsetzen) auf einmal der Meinung ist das man Spieler die nicht spielen wollen/koennen ermoeglichen will fuer Geld sich trotzdem Erfolge zu sichern? Wenn man aussen vor laesst das Blizz eine laufende Finanzierung der wahrscheinlich exzessiv benoetigten Server benoetigt (wahrscheinlich noch mehr da auch SP Spieler unnoetigerweise bedient werden muessen)was bleibt dann? Ein Produzent implementiert im Normalfall nur Sachen von dennen man ueberzeugt ist das sie den angepeilten Umsatz bringen bzw. massgeblich erhoehen?Wuerde hier bedeuten man geht davon aus das sich das AH selber traegt und deutlich mehr Spieler dazu bewegt das Spiel zu kaufen. Ist das so? Waren es zuwenige Spieler die sich Diablo 2 gekauft haben? Hat man Angst das es bei D3 noch weniger werden? Glaubt man das das AH neue Kaeuferschichten anzieht?
Man sagt bei D2 gab es ebay und Konsorten - wo ist/war da das Problem? Manche haben sich da halt was gekauft und? Laut dieser Diskussion ist das doch kein Problem, wer wollte hat und wer nicht hat nicht? Der Weg stand und steht jeden offen.Was ist der Unterschied?
Und wenn es einen Unterschied gibt der ein Handeln dringend erfordert warum laesst sich das dann nur mit der Implementierung eines "Features" loesen das vorher illegal war?
 
Zwirbelkatz schrieb:
Du verwendest dein Geld gezielt in einem Mikrokosmos, um dich selbst deutlich zu bereichern und den klar deutlichen Großteil der anderen gleichzeitig zu benachteiligen. Verzeih mir bitte den Ausdruck, aber das ist ein gegenüber der Community dort asoziales Verhalten.

Warum ist es asozial gegenüber der Community, wenn man sich auf dann legalem Wege - und nicht wie in D2 hinten rum über ebay - ein Item für seinen Charakter von echtem Geld kauft? Es wird die Möglichkeit gegeben Items zu handeln, aber niemand wird unterschreiben müssen im Monat x Items umzusetzen. Da so viele die ganzen Autovergleiche mögen, kann man dies auch dort hin portieren -> Ist es nicht wirklich asozial, dass manche sich ein schnelleres Auto, eines mit größerem Kofferraum oder gemütlichen Ledersitzen leisten können.. echt asozial mir in meinem Fiesta gegenüber :P.

Man wird weder gezwungen das AH zu nutzen, noch es nicht zu tun. Man wird nicht gezwungen Leuten zu huldigen und ihr Equip zu bewundern, die mit einem rumrennen. Viele verwenden das AH wieder als Anlass endlose Meckertreads zu eröffnen und Posts zu erstellen, über Dinge, die bisher noch keiner erlebt hat. Wer kann jetzt sagen, wie sich das AH entwickelt, wie sich Dropraten auf Preise auswirken werden und wie viele es letztendlich nutzen werden.
 
man wird dazu nicht gezwungen, aber dazu verleitet. die wissen genau wie sie dich ködern können.
 
Gucky10 schrieb:
Ein Produzent implementiert im Normalfall nur Sachen von dennen man ueberzeugt ist das sie den angepeilten Umsatz bringen bzw. massgeblich erhoehen?Wuerde hier bedeuten man geht davon aus das sich das AH selber traegt und deutlich mehr Spieler dazu bewegt das Spiel zu kaufen. Ist das so? Waren es zuwenige Spieler die sich Diablo 2 gekauft haben? Hat man Angst das es bei D3 noch weniger werden? Glaubt man das das AH neue Kaeuferschichten anzieht?

Hier ist schön zu sehen, wie sich die Aktie zu Beginn und während des Produktlebenszyklus von Wow (Beginn war ca. Ende 2004) aufgebäumt hat:

aazr4a.png
Quelle: finanzen.net

Daran, dass sämtliche Singleplayer (mit gekauftem Spiel) Serverkosten verursachen, daran habe ich noch gar nicht gedacht. Siehste mal!

Ist es nicht wirklich asozial, dass manche sich ein schnelleres Auto, eines mit größerem Kofferraum oder gemütlichen Ledersitzen leisten können.. echt asozial mir in meinem Fiesta gegenüber :P.
Ach jeh, wie müßig.
Es geht um die Interdependenz. Es werden Items aus einem endlichen Topf genommen. Das geschieht darüber hinaus mit ungleich verteilten Chancen. Obendrein wird aus Topf 1 etwas genommen, was dann in Topf 2 fehlt. Deine Autos gibt es für alle zahlungskräftigen und -willigen Kunden quasi unendlich oft.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe ja nun oben eingeräumt das es wahrscheinlich durchaus kleinere Verschiebungen usw. durch den allgemeinen Echtgeld-Handel mit Items geben wird (wohlgemerkt egal ob Ingame AH oder eBay) -wie eben früher auch.

Nun muss ich mich aber fragen ob wirklich niemand auch die Vorteile sieht?
Kann sich wirklich niemand vorstellen das in einem Wirtschaftsunternehmen wie Activision/Blizzard gerne mehr Gelder für Produktpflege frei werden oder der CEO auch eher mal grünes Licht für (hoffentlich Sinnvolle) Erweiterungen gibt wenn dauerhaft was dabei rum kommt?

Auch wenn viele das gerne so sehen - es ist heute eben nicht mehr wie vor 10-20 Jahren als Softwarefirmen noch niemandem großartig Rechenschaft über Umsatz-zuwächse usw. abgeben mussten.

Das sind alles rein Umsatzorientierte Unternehmen und so lange sie mich und mein Hobby zufriedenstellend verköstigen bin ich auch gerne bereit den ein oder anderen Taler dafür springen zu lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Graf-von-Rotz schrieb:
Kann sich wirklich niemand vorstellen das in einem Wirtschaftsunternehmen wie Activision/Blizzard gerne mehr Gelder für Produktpflege frei werden oder der CEO auch eher mal grünes Licht für (hoffentlich Sinnvolle) Erweiterungen gibt wenn dauerhaft was dabei rum kommt?

  • Dass es ein Vorteil für Wenigspieler ist, die Items kaufen möchten, ist unbestritten. Weniger toll ist, dass dafür andere den Sklaven spielen sollen. Weniger toll ist, dass andere dadurch u. U. diese Items nicht ertauschen können.
  • Die Produktpflege wird nicht günstiger. Lebenshaltungskosten steigen. Ist auch klar, müssen wir nicht drüber reden.
  • Die cineastischen Ansprüche, die Aufwändigkeit der Spiele und die Qualität der Inszenierung muss vorangetrieben werden. Das kostet.
  • Jetzt müssen sogar Server für "Offlinekunden" gestellt werden. Was solche Server kosten, weiß ich nicht einzuschätzen.
  • Das Max-Level von 60 läßt vermuten, dass man da noch mehrere Eisen im Feuer hat, die die zu ersticken drohende Flamme retten könnten. Add-Ons also.
  • Zu Diablo 2 Zeiten hat m an in das Add-On einfach so dermaßen viele Goodies rein gesetzt, dass man es einfach kaufen "musste". Es war ein Sack voller, viel zu günstiger Runenwörter mit drin, ein anderer Söldner, eine Quest für Sockel, Baalruns wurden möglich. Da hat man das auch schon gewinnorientiert gelöst. Muss man ja mal zugeben.

Das sind alles rein Umsatzorientierte Unternehmen und so lange sie mich und mein Hobby zufriedenstellend verköstigen bin ich auch gerne bereit den ein oder anderen Taler dafür springen zu lassen.
Ja ok. Das stimmt. Aber es hätte nicht gleich die komplette Keule der Extremvereinfachung geschwungen werden müssen.

Beispiele:
  • Ein Stash für alle Figuren (was ich aber gut finde)
  • An jedem Ende der Dungeons solls wohl ein Portal zurück in die Stadt geben, damit bloß niemand mal mehr als 3 Minuten laufen muss.
  • Keine Skilltrees
  • Keine Attributpunkte
  • Automatisch ansteigende Fertigkeiten/Fertigkeitslevel
  • Merc kann nicht richtig sterben (irgendwie so war das)
  • Man hat unterwegs eine Scroll dabei, mit deren Hilfe man sofort alles unterwegs Gefundene versilbern kann
  • ...

Das stört mich. Großer Absatzmarkt hin oder her.
 
Zuletzt bearbeitet:
Graf das heisst aber nur das es nicht darum geht irgendwelche Spielerwuensche damit zu erfuellen. Es geht schlicht und ergreifend darum Geld einzunehmen. Natuerlich ist D3 genau wie jedes andere Produkt genau dafuer produziert. Es geht nicht darum irgendwem was gutes zu tun es geht darum moeglichst vielen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Wirtschaft eben. Ich finde nur das man das dann auch genau so sagen soll und nicht versucht es als Spielerwunsch oder was weiss ich was schmackhaft zu machen. Ob der erzielte "Mehrumsatz" sinnvoll verwendet wird - kommt darauf an aus welchen Winkel man es betrachtet. Sinnvoll fuer wem?
Ich verstehe auch nicht warum man nicht konsequent ist und D3 als Onlinespiel vermarktet mit monatlichen Grundgebuehren. Die Unterschiede zu WoW werden doch immer fliessender.
 
Zwirbelkatz schrieb:
Ja ok. Das stimmt. Aber es hätte nicht gleich die komplette Keule der Extremvereinfachung geschwungen werden müssen.

Beispiele:
  • Ein Stash für alle Figuren (was ich aber gut finde)
  • An jedem Ende der Dungeons solls wohl ein Portal zurück in die Stadt geben, damit bloß niemand mal mehr als 3 Minuten laufen muss.
  • Keine Skilltrees
  • Keine Attributpunkte
  • Automatisch ansteigende Fertigkeiten/Fertigkeitslevel
  • Merc kann nicht richtig sterben (irgendwie so war das)
  • ...
  • ...

Das stört mich. Großer Absatzmarkt hin oder her.

Das stört mich -ohne Frage- auch.


Gucky10 schrieb:
Graf das heisst aber nur das es nicht darum geht irgendwelche Spielerwuensche damit zu erfuellen. Es geht schlicht und ergreifend darum Geld einzunehmen.

Sicher ist das so. Ich sehe es allerdings nur als geben und nehmen. Füttern wir sie, füttern sie uns.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gucky10 schrieb:
Sorry steinigt mich aber ich finde nicht den Punkt warum man jetzt nach xx Jahren Computerspiele und nach x Jahren online Spielen auf einmal der Meinung ist das man Spieler die nicht spielen wollen/koennen ermoeglichen will fuer Geld sich trotzdem Erfolge zu sichern?

Ganz einfach: es wirft Geld ab.
Gucky10 schrieb:
Wenn man aussen vor laesst das Blizz eine laufende Finanzierung der wahrscheinlich exzessiv benoetigten Server benoetigt (wahrscheinlich noch mehr da auch SP Spieler unnoetigerweise bedient werden muessen)was bleibt dann? Ein Produzent implementiert im Normalfall nur Sachen von dennen man ueberzeugt ist das sie den angepeilten Umsatz bringen bzw. massgeblich erhoehen?Wuerde hier bedeuten man geht davon aus das sich das AH selber traegt und deutlich mehr Spieler dazu bewegt das Spiel zu kaufen. Ist das so?

Blizz hat zur Zeit noch 11,5 Millionen WoW Accounts (tendenz sinkend). Nehmen wir mal an das davon 7Millionen zur Zeit noch aktiv sind. Wenn jeder dieser 7Millionen 13€ zahlen muss, glaube ich brauchen wir uns nicht über Geldmangel im hause ActiBlizz unterhalten.

Gucky10 schrieb:
Waren es zuwenige Spieler die sich Diablo 2 gekauft haben?
Hat man Angst das es bei D3 noch weniger werden?

Man hat Angst vor Gebrauchtspielen und Raubkopien.
Welche man nicht haben müsste, wenn das Spiel gut wäre.

Gucky10 schrieb:
Glaubt man das das AH neue Kaeuferschichten anzieht?
Man sagt bei D2 gab es ebay und Konsorten - wo ist/war da das Problem? Manche haben sich da halt was gekauft und? Laut dieser Diskussion ist das doch kein Problem, wer wollte hat und wer nicht hat nicht? Der Weg stand und steht jeden offen.Was ist der Unterschied?

Früher wurde es einfach aus dem Grund nicht geduldet, weil es die Atmosphäre und den Sinn des Spiels negativ beeinflusst hat. Heute stört man sich daran, weil nicht mitverdient wird.

Gucky10 schrieb:
Und wenn es einen Unterschied gibt der ein Handeln dringend erfordert warum laesst sich das dann nur mit der Implementierung eines "Features" loesen das vorher illegal war?

Es wird nicht gelöst, es wird zu den eigenen Gunsten verlagert. Und obendrauf dann das Marketinggeschwätz um die potentiellen Kunden hinters Licht zu führen.



Graf-von-Rotz schrieb:
Nun muss ich mich aber fragen ob wirklich niemand auch die Vorteile sieht?
Kann sich wirklich niemand vorstellen das in einem Wirtschaftsunternehmen wie Activision/Blizzard gerne mehr Gelder für Produktpflege frei werden oder der CEO auch eher mal grünes Licht für (hoffentlich Sinnvolle) Erweiterungen gibt wenn dauerhaft was dabei rum kommt?

Welche Vorteile denn? Nur weil mal etwas mehr Geld im Monat Februar verdient wurde als gedacht, wird es nicht im September ein kostenloses Addon für jeden geben.

Graf-von-Rotz schrieb:
Auch wenn viele das gerne so sehen - es ist heute eben nicht mehr wie vor 10-20 Jahren als Softwarefirmen noch niemandem großartig Rechenschaft über Umsatz-zuwächse usw. abgeben mussten.

Das sind alles rein Umsatzorientierte Unternehmen und so lange sie mich und mein Hobby zufriedenstellend verköstigen bin ich auch gerne bereit den ein oder anderen Taler dafür springen zu lassen.

Stimmt. Heutzutage muss es nur noch massentauglich sein, damit jeder ein potentieller Kunde sein kann.
Tiefe? Wer brauch das schon wenn sich die Mehrheit mit dem zufrieden gibt, was geboten wird.

Schau dir LoL an.
Viele spielen das ohne jemals auch nur einen Cent zu investieren.
Ich jedoch wollte die Entwickler unterstützen und habe bestimmt schon an die 150€ in das Spiel investiert, weil sie einfach einen verdammt guten Job gemacht haben bisher (von den Serverproblemen mal abgesehen).

Da lasse ich gerne mal ein wenig Geld da.
Bei dem was Blizz da aber vorhat... Absolutes No-Go!

Heutzutage wird das alles dafür getan den Käufer zum Kauf zu "zwingen".
Nicht so wie früher wo Sympathien dem Hersteller geholfen haben, seine Produkte groß zu machen.
Man schert sich einen Dreck um seine Anhänger. Es zählt nicht mehr der Kunde, sondern die grünen Scheine.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zwirbelkatz schrieb:
Dass es ein Vorteil für Wenigspieler ist, die Items kaufen möchten, ist unbestritten. Weniger toll ist, dass dafür andere den Sklaven spielen sollen. Weniger toll ist, dass andere dadurch u. U. diese Items nicht ertauschen können.
Aua..., meine Augen...:D
 
irequest schrieb:
Stimmt. Heutzutage muss es nur noch massentauglich sein, damit jeder ein potentieller Kunde sein kann.
Tiefe? Wer brauch das schon wenn sich die Mehrheit mit dem zufrieden gibt, was geboten wird.

Darauf darf es natürlich nicht hinauslaufen. Wie erwähnt stören mich diverse Dinge wie die Skillgeschichte usw. bei D3 auch jedoch überwiegt -für mich persönlich- beim aktuell bekannten Stand immer noch extrem der positive Aspekt des Spiels. Man wird sehen was am Ende dabei herum kommt...

Leider ist es in vielen Fällen -gerade die letzten Jahre- tatsächlich so das lieblose Nachfolger einst großer Reihen in immer kürzeren Abständen und mit lediglich einem Bruchteil der Brillianz ihrer Ahnen in den Markt gebügelt werden.
Da aber versuche ich vorab zu unterscheiden und lege die jeweilige Spielreihe für mich selbst im Zweifelsfall eben wirklich zu den Akten.

In diese Schublade würde ich Diablo 3 jedoch nicht stecken wollen.
 
Zuletzt bearbeitet:
iRequest schrieb:
Heutzutage wird das alles dafür getan den Käufer zum Kauf zu "zwingen".
Nicht so wie früher wo Sympathien dem Hersteller geholfen haben, seine Produkte groß zu machen.
Man schert sich einen Dreck um seine Anhänger. Es zählt nicht mehr der Kunde, sondern die grünen Scheine.
Das kann ich (leider) nur unterschreiben.
Sie ködern den potentiellen Kunden, hypen die Community hoch etc. (glaubt mal nicht, dass das nur Willkür ist wie und wann die ihre Infos verbreiten...) und sorgen dafür, dass die meisten Spieler einfach alles akzeptieren was da zusätzlich reingebaut wird, man will "ja nur dieses tolle Spiel spielen" und merkt nicht, wie man nebenbei allerlei fragwürdige Dinge zulässt und damit für die weitere Verwendung tauglich macht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was so ziemlich allen Konzepten mittlerweile fehlt ist eine Perspektive auf die Langzeitauswirkungen, die man sich mit dem jeweiligen Verhalten heranzüchtet. Das ist aber nicht nur bei Computerspielen oder Blizzard ein Problem. Das ist ein grundsätzliches Problem unserer Zeit, wie ich schon vor ungefähr 500 Postings hier geschrieben habe. :)

Blizzard bedient jedoch einen Markt, der tendenziell nachwächst und somit "vergißt". Es wachsen jüngere Spieler nach, die mehrheitlich nicht mehr wirklich die Qualitätsanspruche an Spiele & Unterhaltung haben, wie die Generation, die damit aufgewachsen und jetzt >= 30 ist.
Das ist das Glück dieser Gauner. Und sie fixen die Leute vorher jahrelang an und lassen erst dann die Katze aus dem Sack zwirbeln, wenn alle heiß sind. Vllt. zu heiß um noch zu widerstehen.
 
Zuletzt bearbeitet: (Typo)
Zwirbelkatz schrieb:
Blizzard bedient jedoch einen Markt, der tendenziell nachwächst und somit "vergißt". Es wachsen jüngere Spieler nach, die mehrheitlich nicht mehr wirklich die Qualitätsanspruche an Spiele & Unterhaltung haben, wie die Generation, die damit aufgewachsen und jetzt >= 30 ist.
Das ist das Glück dieser Gauner. Und sie fixen die Leute vorher jahrelang an und lassen erst dann die Katze aus dem Sack zwirbeln, wenn alle heiß sind. Vllt. zu heiß um noch zu widerstehen.

Das ist ja das Schlimme:
Blizzard nutzt die alte Nostalgie der alten Spieler gnadenlos aus. Man wartet schon seit einem Jahrzehnt auf den Nachfolger des Lieblingsspiels. Viele haben schon vor Jahren vorbestellt und gieren nach jeder Neuigkeit über Diablo 3 und das Game kommt als nicht raus.

Viele dieser Fans würde das Spiel sogar blind kaufen und dafür alles tun. Das Problem an der Sache ist nur, sobald sie das Game gekauft haben und es ist nicht wie erwartet, hat Blizzard kassiert und der Kunde ist u.U. unzufrieden(!). Boykott bringt dann überhaupt nichts, da sich Blizz aufgrund der Verkaufszahlen oder sonstigen Statistiken im Kurs bestätigt sieht.

Ohne Schuss vor den Bug lernen sie es vielleicht nicht.

Auswirkungen auf zukünftige Titel?
Das macht sich nicht heute oder morgen bemerkbar. Spätestens wenn weniger Spieler als erwartet die Addons oder andere Blizzardspiele kaufen, werden die gierigen Manager aufwachen. Aber ich sehe genau was kommt: Am Ende waren es die bösen Raubkopierer, die den Umsatz einbrechen lassen....:o

Nun, das $-Auktionshaus ist zurzeit sogar noch unbeliebter als die "Klarnamen" bei WoW und Starcraft 2. Bereits damals gab es einen Aufschrei, der seinesgleichen suchte. Interessanterweise könnten die Spieler jetzt wegen Diablo 3 genau so auf die Barrikaden gehen.

Denkanstoß:
Wer sagt "betrifft mich nicht" oder "ist mir egal" wird früher oder später auf die Nase fallen. Es machte schon in Diablo 2 einen Weltenunterschied ob jemand eine "Enigma" oder eine "Odem der Sterbenden" hatte oder nicht.
Spätestens wenn jeder Noob damit (oder vergleichbarem) in der Spielewelt von Teil 3 rumrennt, muss man sich den Schrott kaufen. Niemand will den anderen Spielern im Game hinterher hecheln, oder sterben nur weil die besseres Equip haben --> das macht keinen Spass.

Naja, bei den ganzen Einschränkungen kann von dem einst epischen Spiel sowiso nicht mehr viel übrig sein. :evillol:
Faceroll + $ = win
 
@ToXiD: du begehst bei deiner Argumentation aber auch einen Fehler, da du einen wichtigen Punkt auslässt.

ToXiD schrieb:
Wenn Du in Diablo III auf andere Spieler triffst, wirst Du !niemals! von vornerhein wissen, wo die Items her sind. Was ändert sich bitte für Dich, ob der vor Dir stehende Mitspieler zum Zeitpunkt deines Spiels sich im AH oder im Spiel ausgerüstet hat?

Das ist tatsächlich *völlig* egal. Und wenn der typ das halbe Blizzard-HQ gesprengt hat um mit ner M60 bewaffnet in den Serverraum einzudringen und sich die Items auf seinen Char zu kopieren... mir egal.

ToXiD schrieb:
Oder anders (und überspitzt) gefragt: Die, die 24/7 ihre Ausrüstung zusammenfarmen sind die Guten (obwohl besser als Du) und die ihr Portmonaie gezückt (ebenfalls besser als Du) haben sind die Bösen?

Falsch. Die Bösen sind diejenigen die das Spiel nur Spielen um damit über Itemverkauf Geld zu machen (aka "Chinafarmer"). Denn dadurch entsteht innerhalb des Spiels eine wesentlich größere Goldmenge (da das System im Gegezug zur realen Währung keine grenze kennt) und das führt zu Inflation. Die preise im normalen AH werden damit extrem hoch sein (falls dort überhaupt etwas verkauft wird und nicht nur gegen Echtgeld).

Und das ist der Punkt an dem es mich betrifft: der normale Handel bricht zusammen. Ich kann mir nicht wie früher in D2 gegen andere Items eine große Waffe etc. erhandeln. Ich muss das passende für mich selber finden... oder den Geldbeutel zücken.

Ich hab das wie gesagt bei Final Fantasy XI schon live erlebt... bis sie endlich eingeschritten sind. Das Blizzard das bisher nicht so deutlich gemacht hat ist kein Pluspunkt für sie.
 
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