"Ein PC" bei Zwei Wohnorten?

Hetznero

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Guten Tag,

Seit 1.10.2018 bin ich nun auch Student und habe mir anlässlich dazu einen zweiten (eher mittelmäßigen Pc) gekauft, um auch am Wochenende Zuhause Spielen zu können. Jedoch stört mich der Leistungsunterscheid meiner beiden PCs immens, weshalb ich auf eine Idee kam und zwar folgende:

Eigentlich könnte ich meine Grafikkarte und Festplatte wenn ich zwischen den beiden Wohnorten pendle jeweils ausbauen und mitnehmen. Jedoch bin ich mir nicht sicher, wie ich es hinbekomme ohne Treiberupdates von der Festplatte in beiden Pcs zu booten. Müsste ich hierfür genau die identische Hardware kaufen sprich gleiches Mainboard und gleicher Prozessor, oder könnte ich beispielsweise statt einem Asus H87-PLUS eine H87-Pro nehmen oder sogar ein MSI H87 Mainboard. Beim Prozessor statt einen 4770 auch einen 4770S oder 4570?
Vielen Dank für das Lesen des Threads und hoffe jemand kann mit behilflich sein!
 
Hi,

das kommt mir sehr aufwändig vor und ich persönlich fände es zu lästig. An deiner Stelle würde ich je nach Budget auf Gaming Notebook und dann an beiden Wohnorten vorhandene Peripherie und externen Monitor setzen. Du sparst dir ein System, du sparst dir die ständige Schrauberei. So würde ich das machen, wenn ich pendeln würde.
 
extensier schrieb:
Hi,

das kommt mir sehr aufwändig vor und ich persönlich fände es zu lästig. An deiner Stelle würde ich je nach Budget auf Gaming Notebook und dann an beiden Wohnorten vorhandene Peripherie und externen Monitor setzen. Du sparst dir ein System, du sparst dir die ständige Schrauberei. So würde ich das machen, wenn ich pendeln würde.
Ein Notebook wäre natürlich eine Alternative mit Monitoren. Kann mir aber fast nicht vorstellen, dass ich für vergleichbares Geld ein vergleichbares System bekommen würde und ein Notebook hat ja einen stärken Wertverlust als ein Tower Pc. (Kann ja ohne Probleme GPU/CPU upgraden)

EDIT: Habe mich mal umgeschaut. Für ca. 800€ gibt es etwas vergleichbares mit meinem guten Tower PC. Sollte es ggf. doch in Erwägung ziehen. Dementsprechend vielen Danke @extensier :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Prinzipiell bootet Win 10 überall hin... zumindest hatte ich letztens erstaunt festgestellt, dass die SSD aus meinem Core2 Duo Notebook problemlos in meinem Haswell Desktop gebootet ist. Ich nutzte allerdings in beiden Systemen Onboard Grafik und der Rest besteht fast nur aus Intel Komponenten.

Je ähnlicher die Grundkomponenten desto einfacher sollte es gehen... welche Haswell CPU ist vermutlich völlig egal. Auch ob es H87, Q87 oder Z87 ist. Insofern die Grafikkarte vom gleichen Hersteller Also Nvidia oder AMD ist und mit den Stock-Treibern befeuert wird, rechne ich mit ähnlichem.

Probleme sehe ich eher in der mechanischen Belastung durch Transport und ständigen Ein/ausbau für die Grafikkarte und ggfs den PCIe Slot. Eine SSD übersteht soclhe Transporte und Steckorgien sicherlich einfacher.

Ich würde empfehlen, einfach häufiger an der Uni bleiben und die Wäsche halt mal selbst waschen :-)
 
Wenn du deine Gerätschaft noch eine längere Weile nutzen möchtest, würde ich von diesem Vorgehen eher abraten. Die Steckkontakt, die du ja dann immer und immer wieder lösen und auch wieder anstecken müsstest halten nur eine gewisse Anzahl aus. Wenn soch eine ein Steckverbindung dann hinüber ist, dann wird eine Reparatur meist mühevoll bzw. teuer.
 
Warum Festplatten umbauen? Es würde doch reichen die Grafikkarte mit zu nehmen. Dann hast du zwei Systeme die keine ständigen Treiberwechsel benötigen.

Außerdem ist es auch etwas fraglich, wie lange die Hardware das mitmacht. Denn weder PCIe-Slot noch die Stromstecker der GPU noch Sata-Stecker dürften für häufiges Ein-Aus-Stecken gemacht sein.

Beide Systeme gegen ein notebook tauschen wäre natürlich mit die eleganteste Option.
 
Also wenn du an beiden Standorten eine recht ordentliche Internetleitung hast und jeweils auch zueinander einen Ping von unter 10ms könntest du auch testen ob du nicht einfach einen VPN Tunnel aufbauen kannst und quasi nur deinen guten PC auf den schwachen "streamst". Dann könntest für den im Wohnheim alles nehmen und brauchst nur einen PC.

Aber wie gesagt, dafür muss auf jeden Fall die Verbindung etc an beiden Seiten schnell genug sein.
 
Ic3HanDs schrieb:
Also wenn du an beiden Standorten eine recht ordentliche Internetleitung hast und jeweils auch zueinander einen Ping von unter 10ms könntest du auch testen ob du nicht einfach einen VPN Tunnel aufbauen kannst und quasi nur deinen guten PC auf den schwachen "streamst". Dann könntest für den im Wohnheim alles nehmen und brauchst nur einen PC.

Aber wie gesagt, dafür muss auf jeden Fall die Verbindung etc an beiden Seiten schnell genug sein.

Hast du eine Anleitung dafür ? ist nämlich sehr interessant.
 
Shririnovski schrieb:
Warum Festplatten umbauen? Es würde doch reichen die Grafikkarte mit zu nehmen. Dann hast du zwei Systeme die keine ständigen Treiberwechsel benötigen.
Wäre wohl die sinnvollste Lösung, vor allem gibt's so auch keine Probleme mit der Windows-Aktivierung die trotz identischer Mainboards Ärger machen kann weil sie neue Hardware erkennt.

Wobei natürlich die Frage ist wie lange das die Steckkontakte von Mainboard und Grafikkarte mitmachen.
 
Das hat jetzt nichts mit der Frage zu tun, aber glaubst du denn, dass du nun regelmäßig zum Wochenende in dein altes Zuhause fährst?

Du hast jetzt zwei Wochen Studium erlebt. Wer weiß ob du nicht bald schon ganz andere Pläne entwickelst. Sei es erzwungenermaßen durch Nebenjob, Stoff nacharbeiten oder für Seminare, Klausuren und Co vorarbeiten. Oder aber weil du dich viel lieber mit Komillitonen und -innen triffst.

Ich würde es mir jedenfalls gut überlegen, ob ich da tatsächlich Geld investiere und am Ende hast du in deinem alten Zuhause einen tollen, jedoch ungenutzten PC stehen.
 
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Noiz schrieb:
Hast du eine Anleitung dafür ? ist nämlich sehr interessant.
Am besten klärst du erstmal ab wie die Verbindung und der Lag des Internets ist zwischen beiden Standorten. Zudem musst du auf beiden Seiten eine öffentliche IPv4 oder IPv6 Adresse haben um den Tunnel aufzubauen. Über DS-Lite ist es umständlich und die Pings gehen höher etc. Zudem wirst du am Uni-Netz vermutlich nur mit IPv4 nach außen gehen. Bei deinem Elternhaus würde es mich nicht wundern wenn es DS-Lite ist. Dann kannst das eh vergessen da du zwingend aus Richtung Uni aufbauen musst. Die geben dir ja keine eigene IPv4 Adresse.
 
Shririnovski schrieb:
Es würde doch reichen die Grafikkarte mit zu nehmen.

Er möchte ja aber auch die Daten Konsistenz haben. So braucht man nicht immer Updates, Spiele und so weiter auf beiden Systemen aktuell halten.

Ich würde ebenfalls ein Gaming Notebook empfehlen, wie Razer oder so.

Gerade im Studium ist ein mobilier Begleiter sinnvoll. Wenn man mal mit Kommilitonen etwas ausarbeiten muss, oder ähnliches.

Klar, verliert der schneller an Wert und Power.
Aber Freunde dich einfach mit den Gedanken an, dass er ja nur 3 Jahre Studium aushalten muss.

Danach verdienst du gutes Geld und kannst dir das kaufen, was du in diesem Lebensabschnitt dann brauchst.
 
Das wäre eine Prima Anwendung für Streaming Angebote wie NVIDIA sie derzeit mit Geforce Now erprobt. Man hat selbst nur einen Office-PC oder ein Notebook und streamt seine Spiele aus dem Netz.

https://www.nvidia.com/en-us/geforce/products/geforce-now/

Damit könntest Du dir ein günstiges Notebook kaufen und am Ort Deiner Wahl mit der entsprechenden Grafikleistung spielen. Ist halt die Frage wie gut das heutzutage schon ist.
 
Ich empfehle auch lieber ein Notebook zu nutzen, vielleicht sogar beide/alle PCs verkaufen und den Gewinn in ein besseres Notebook stecken.

Alleine wegen dem Problem mit der Leistung und der Faulheit jedes Mal irgend etwas umzustecken, mitzunehmen, aktualisieren, etc. habe ich mir 2015 ebenfalls ein Notebook für 1800 Euro mit einer GTX 980M (siehe Signatur) als Desktop Ersatz gekauft.
Die einzigen zwei Nachteile des Notebooks waren und sind es noch immer, dass es relativ schwer ist und trotz des Designs nicht fliegen kann.
 
Ich pendle zwischen zwei Rechnern und habe früher GPU und Boot-SSD mitgenommen. Mit dem Lizenzschlüssel gab es keine Probleme. Hatte aber auch auf beiden Boards eine Windows 10 Pro Lizenz, die nicht mit einem Online Account verknüpft habe.

Inzwischen haben beide Rechner eine eigene SSD und ich muss nur noch die GPU bei Bedarf pendeln.
Daten liegen auf einem Heimserver der von beiden Orten zugreifbar ist.
 
Ich baue oft Rechner um und fasse die Grafikkarte grundsätzlich nur ungern an. Insbesondere wenn es sich um eine dicke handelt.

Eine kleine GTX 750 Ti umzustecken ist kein Ding, aber meine fette R9 290X DirectCU II, die sich schon bein hingucken gefühlt durchbiegt.... lieber nicht...

Das kann keine Nachhaltige Lösung sein, wenn man hier nicht irgendwas stabiles drum herum hat, wie ein eGPU-Case.
 
Wenn es nur um die Festplatte gehen würde, könnte man diese als externe Festplatte nutzen.
Mit USB 3.x verbunden, kann man damit normal arbeiten und spielen oder man steckt diese immer an den SATA Anschluss an. Im Notfall kann man zwei Partitionen mit sogar verschiedenen Betriebssystemen machen.
 
Also Geld in ein Gaminglaptop zu investieren is eine schlechte Idee. Ich habe ein Gaming laptop, und das sprengt deinen Finanziellen rahmen mit Sicherheit. Wenn schon geld investiert wird, würde ich maximal den schwächeren soweit aufrüsten das man damit spielen kann. Festplatten und Grafikkarten hin und her zu tragen ist genauso semi optimal. Mir wäre die Gefahr zu groß die GPU damit irgendwann kaputt zu machen. Und wegen dem OS, bzw. der spiele platte, das is ja wohl das geringste Problem spiele und os auf zwei Rechnern synchron zu halten wenn das der Hauptgrund wäre.

Wenn Geld wirklich in die Hand genommen wird, würde es sich doch anbieten für den Spiele Rechner son mini pc zu bauen. So wie ich das verstehe is Peripherie schon vorhanden. Und son mini PC passt locker in nen nen trolley.

Die OS platte jedesmal umzustöpseln wäre mir aufgrund der Aktivierungen schon zu blöd. Und da gibts es 100% Probleme.

Du könntest doch mal für den Anfang hier auflisten was du bereits auf der Haben Seite hast. Dann können sich die Leute ein bild von machen in welcher Leistungsklasse ein Gaminglaptop bei dir liegen müsste, was angeschafft werden müsste und ob oder ein mini pc oder etwas anderes besser wäre.

Und das was Trice_ anspricht ist kein unwichtiger Grund über den man wirklich mal nachdenken sollte. Viel Zeit zum groß zocken ist meist nicht mehr. Spätestens zweites semseter is dann schluss mit lustig. Hab schon vielen gehört das im ersten simester rumgepimmelt wird, und im zweiten gehts dann richtig ab.
 
Wenn Auto zur Verfügung, dann so, wie man es früher immer machte (z.B. wegen Bundeswehr): Rechner mitsamt Monitor usw. ins Auto und dann los.

Bei Dir nicht ganz so schlimm, da Du offensichtlich Monitor (mittlerweile kein schwerer Röhrenklotz) usw. an beiden Orten hast.
 
Es gibt ja die Möglichkeit einfach einen Fernzugriff einzurichten und darüber zu spielen. z.B. über Steam Inhomestreaming. (geht mit tricks auch über das Internet, lt. kurzrecherche über google).
Vielleicht ist das ja was für dich.
Nachteile wären:
a) ich es persönlich nicht mögen würde den PC anzulassen wenn ich selbst nicht da bin.
b) Imput Lag möglich wäre (z.B. in CS) bzw. eine stabile Internetverbindung auf beiden Seiten wichtig ist, und dass die sehr gut ist, ist in DE eher unwahrscheinlich.
c) Das gnadenlos gute Windows 10 auch gern mal selbständig neustartet und dadurch dein System nicht bereit ist, wenn du es mal brauchst.
d) Nur Steam Spiele- da jeder Spielehersteller sein eigenes Süppchen kochen will nimmt die Anzahl der AAA-Titel im Steam Shop ab.
 
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