Ah... ich glaub ich seh einen Trugschluss.
Ja, Softlinks sind eigene Verzeichniseinträge. Aber damit sind an dieser Stelle keine Ordner gemeint, sondern die Dateitabelle von ntfs als Verzeichnis der Datenobjekte darin. Entsprechend haben sie einen eigenen Typ: sie sind keine Datei, sie sind aber auch kein Container für Dateien, sondern sie sind Referenzen auf ein Dateisystemobjekt. Das ist also eine Ebene weiter. Verzeichniseinträge im FT sind sie alle. Da Softlinks andere Dateisystemobjekte referenzieren und diese jeweils eigene Verzeichniseinträge sind, hast Du selbstverständlich recht mit dem, was Du sagst.
Aber diese V-Einträge unterscheiden noch nicht nach Ordner oder Datei oder bei NTFS nach Mountpoint. Softlinks kann man auf sie alle setzen. Sogar auf andere Softlinks und sogar auf andere Dateisysteme.
Was nicht geht sind Hardlinks auf Ordner. Da hat sich Microsoft der Konsistenz wegen an etablierte Einschränkungen gehalten und die wiederum stammen daher, daß in existierenden Dateisystemen mit Unterstützung für Hardlinks Verzeichniseinträge vom Typ Ordner die Liste der Dateinamen für Verweise auf den Inhalt des Ordners verwendet wurden. Jeder Ordner hatte dort mindestens zwei Hardlinks, der eigene Dateiname mit fixem Alias . und ein Verweis auf seinen Elterncontainer, .. . Hat man darin ein neues Verzeichnisobjekt angelegt, dann wurde das der Liste der Dateinamen des Ordners hinzugefügt. Weil das Objekt den Typ Ordner hat, funktioniert das.
Würde man jetzt dem Anwender erlauben, selber Hardlinks zu setzen, dann könnte das Dateisystem nicht unterscheiden, ob der Eintrag ein Alias des Ordners ist oder ob damit ein Dateiobjekt IM Ordner gemeint war.
Daher sind HL auf Ordner per se ausgeschlossen.