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News Ende einer Ära: BioWare und Mass Effect sind Geschichte
- Ersteller AbstaubBaer
- Erstellt am
- Zur News: Ende einer Ära: BioWare und Mass Effect sind Geschichte
Lässt sich meiner Meinung nach nicht so gut auf diesen Sachverhalt ummünzen, aber ich verstehe deinen Ansatz. Westliche Spieleentwickler scheinen anscheinend oft leider falsch einzuschätzen oder zu verstehen, was die Spieler eigentlich wollen. Wenn man anschaut, was die asiatischen Spieleentwickler in den letzten Jahren alles für erfolgreiche Spiele herausgebracht haben, kann man sehr gut sehen, dass diese es offenbar sehr gut verstehen.xexex schrieb:Fischer trauern den Fischbeständen, die sie selbst über die Zeit weggefischt haben. Ich hoffe du siehst hier die parallellen.
Ich glaube das hat viel damit zu tun, dass man versucht es allen recht zu machen. Aber genau deshalb macht man es keinem recht, weil man sich nicht auf eine Zielgruppe beschränken möchte.xexex schrieb:Man zerriss erst Schlauchlevel, dann zerriss man Open World und zum Schluss konzentrierte man sich auf einzelne völlig unbedeutende Punkte, Haupsache man hatte was zu meckern und konnte mit Ragebaitvideos Millionen verdienen.
Jetzt meckert man über Spiele die eine völlig seichte Story haben, über Nebencharaktere auf die maximal mit 2-3 Sätzen eingegangen wird und über Schwierigkeitsgrade die von einem Kleinkind bewältigt werden können, weil kein Entwickler sich mehr traut, solchen Idioten Futter zu liefern.
Vexz schrieb:Ich glaube das hat viel damit zu tun, dass man versucht es allen recht zu machen. Aber genau deshalb macht man es keinem recht, weil man sich nicht auf eine Zielgruppe beschränken möchte.
Absolute Industrie-Seuche, siehe auch Resident Evil damals uvm. Geht heute nicht mehr so einfach auf. Denn damals diktierten große Publisher und selbst der physische Handel (MediaMarkt, Walmart et all) noch, was überhaupt gekauft werden kann. Das sieht an einem digitalen Markt mit Optionen satt komplett anders aus...
https://www.gamestar.de/artikel/bioware-wollen-auch-call-of-duty-zielgruppe-ansprechen,2320902.html
Selbst Baldur's Gate entstand nur, weil Interplay ihnen nahelegten, aus ihrer MMO/RTS-Techdemo doch ein (A)D&D-Party-RPG zu machen (die Lizenz war gerade im Haus). Und Dragon Age wurde bereits Mitte der 2000er Jahre intern als "Back to the roots"-Projekt gepitcht. Muss man sich auch mal vorstellen -- da waren die noch keine Handvoll größerer Spiele im Business etabliert und wollten "back to the roots" wie ein Haufen Altrocker, der in der Karriere-Midlifecrisis noch mal Krawall machen will.
Entsprechend auch intern SPannungen über Ausrichtung -- und damit natürlich unweigerlich Zielgruppen. Das Problem haben Square Enix mit Final Fantasy übrigens gerade auch. Immer weiter verwässert -- derweil setzen andere spezialisiert die Blinklichter an und überholen einfach (Larian, From, demnächst auch Warhose mit LOTR ganz GROSS im Kommen, wenn sie es nicht verbauen).
"A game made for everyone is a game made for no one."
Auf einem fragmentierten Markt mit Optionen (und Ausweichmöglichkeiten) gelten andere Regeln. Da ist dein unverwässertes Konzept kein Risikofaktor mehr. Da ist es dein Asset, um überhaupt noch wahrgenommen zu werden und Profil zu behalten. Cinematic Äkschn-RPG-Likes mit Knöpfledrücken gibts wie Sand im Witcher.
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Klebezettelcity
Lt. Junior Grade
- Registriert
- Sep. 2025
- Beiträge
- 361
Was natürlich auch ein Punkt ist: es ist ja grundsätzlich nichts dagegen einzuwenden, mitzuteilen, wenn einem ein Spiel nicht gefällt. Doch anstatt sich dann einfach anderen, interessanteren Spielen zu widmen, wird in epischer Breite ausgewälzt, warum man dieses eine Spiel Mist findet. Ich kann ja Youtuber noch verstehen, die sich sowas als Review auf die Fahne schreiben und ich verstehe auch, dass polarisierende Beiträge zum Geschäftsmodell gehören. Warum sich aber Privatpersonen derartig von sowas aufstacheln lassen, will mir nicht in den Kopf.xexex schrieb:Jetzt meckert man über Spiele die eine völlig seichte Story haben, über Nebencharaktere auf die maximal mit 2-3 Sätzen eingegangen wird und über Schwierigkeitsgrade die von einem Kleinkind bewältigt werden können, weil kein Entwickler sich mehr traut, solchen Idioten Futter zu liefern.
Persönlich weiss ich, dass ich heute nicht mehr Zielgruppe bin. Na und? Unternehme ich halt was anderes. Weder erwarte ich eine Bringschuld zu meinem Geschmack, noch weiss ich mich dann plötzlich nicht mehr zu beschäftigen, wenn mein Geschmack nicht erfüllt wird. Ich weiss meine Zeit schon sinnvoll zu nutzen.
Da wird beerdigt, was sowieso längst auf kreativer Ebene bankrott war. Good riddance!
Ich füge hier noch Looking Glass Studios (Thief, System Shock) und Irrational Games (BioShock, System Shock 2) hinzu.KnolleJupp schrieb:Publischer kommen und gehen, die Welt hat schon wirklich "legendäre" Spiele und Spiele-Entwickler/Studios gesehen.
Acclaim mit Turok, Burnout usw.
THQ mit Saints Row, Company of Heroes usw.
Sierra mit Half-Life, Counter-Strike usw.
Interplay / Black Isle mit Fallout, Baldur's Gate usw.
LucasArts, ich spare mir mal eine Liste mit Spielen zu nennen...
Westwood mit natürlich Dune, C&C usw. Wobei die so ein wenig in Petroglyph aufgegangen sind.
Piranha Bytes mit Gothic usw.
Bullfrog mit Syndicate, Theme Park, Dungeon Keeper, Populous usw.
Ensemble Studios mit Age of Empires
Lionhead mit Fable, Black&White usw.
usw.
Diese ... Zahlenschieber...
. Das ist doch doppelt dumm. Natürlich müssen am Ende auch immer gute Spiele herauskommen, die Gewinne produzieren aber gerade deshalb wollen die doch alle solch namhafte Studios mit namhaften Titeln aufkaufen. Sprich, sie wollen den leichten Weg gehen und exakt davon profitieren, was das Team über all die Jahre erreicht hat. Die Krönung wäre ja, wenn die Mitarbeiter jetzt etwas eigenes auf die Beine stellen wollen aber die Rechte an ihren alten Titeln (oder sogar ihren eigenen alten Namen) nicht bekommen.
daddel_lars
Lieutenant
- Registriert
- Feb. 2006
- Beiträge
- 678
Meine beste Erfahrung mit Bioware war die desaströse Beta von Anthem. Hat mich vor einem Fehlkauf bewahrt.
Wirklich nett, dass sie Spieler damit vorgewarnt haben.
Wirklich nett, dass sie Spieler damit vorgewarnt haben.
Nicht unerwartet
Nicht unverdient
"Go woke go broke." Ein Meme-Sprichwort aus Hollywood (als man noch sagen durfte was man wollte) und auch wenn das sicherlich generalisiert nicht stimmt, so muss man schon sagen, dass sich Bioware mit der Art wie Sie bestimmt Storry und Designelemente von Dragon Age und Mass Effect umgesetzt haben, einfach von der alten Art, dem Stil und der Message entfernt haben und dieses Neue Desing/Herangehen scheint bei den Kunden nicht gewünscht zu sein. Von daher.
Der nächste Bitte!
Nicht unverdient
"Go woke go broke." Ein Meme-Sprichwort aus Hollywood (als man noch sagen durfte was man wollte) und auch wenn das sicherlich generalisiert nicht stimmt, so muss man schon sagen, dass sich Bioware mit der Art wie Sie bestimmt Storry und Designelemente von Dragon Age und Mass Effect umgesetzt haben, einfach von der alten Art, dem Stil und der Message entfernt haben und dieses Neue Desing/Herangehen scheint bei den Kunden nicht gewünscht zu sein. Von daher.
Der nächste Bitte!
Oder man hat sich Streamer angeschaut welche das Spiel vor Release gespielt und gezeigt hatten.daddel_lars schrieb:Wirklich nett, dass sie Spieler damit vorgewarnt haben.
Man musste es nicht einmal spielen, die Fehler waren direkt sichtbar.^^
Alphanerd schrieb:Hier wird immer so getan, als ob Entwickler gleich gut bleiben, oder gar besser werden.
Dem ist nicht so.
Kojima, Molyneux, Carmack, Roberts, Romero die Beispiele sind Legionen.
Ich denke, dass selbst hochtalentierte Leute im Kontext eines umfangreichen Spieleprojektes von zu vielen Variablen (zeitliche, technische, finanzielle, personelle...)abhängig sind, die sie nicht alle kontrollieren können. Und irgendwann kommt noch ein Problem mit dem Erwartungsmanagement dazu. Auf Studio-Ebene gilt das eigentlich fast gleichermaßen. BBI hat 2024 beispielsweise Homeworld 3 an die Wand gefahren, obwohl noch viele Entwickler der alten Teile dabei waren.
Valve traut sich womöglich aus gutem Grund kaum mehr aus der Deckung. Larian entwickelt noch fleißig, aber da ist es womöglich auch nur eine Frage der Zeit, bis sie mal einen Flop raushauen.
Übliche Message: Nix vorbestellen...
ILoveShooter132
Cadet 4th Year
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Mir egal! Nach der Nummer mit BFV/ BF2042 bin ich mit EA und ihren Spielen durch. Nachdem BFV endlich den Stand erreicht hatte, den es zu Release hätte haben müssen, die Entwicklung plötzlich einstellen "Damit man sich voll und ganz auf 2042 konzentrieren kann" und dann diese Alpha als fertiges Spiel verkaufen wollen. Bis jetzt hat dieses Viehzeug noch jede erfolgreiche Spielereihe mit ihrer Gier an die Wand gefahren. Die Saudies wollen sparen? Dann macht endlich EA dicht! ME triologie steht hier im Schrank. ME Andromeda habe ich damals angefangen aber nie zuende gespielt. irgendwie ist da einfach der funke nicht übergesprungen. Glaube es wäre besser gewesen, wenn man ein Sequel gebracht hätte über die letzte Invasion und die Entstehung der Citadelle oder wenn man ne Story um den kampf bestimmter Planeten geschrieben hätte.
Astorek86
Ensign
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- 130
Bei der Spiele-Entwicklung ist Valve bekannt für exzessives, also wirklich schon sehr extremes Testen ihrer Spiele, praktisch jede Woche zum Spiel sobald es minimal lauffähig ist. Valve hatte sich seinerzeit auch ein bisschen mit Half-Life 1 verrannt (die Xen-Abschnitte), wofür sie auch ordentlich Kritik einstecken mussten, seitdem machen die das so.milliardo schrieb:Valve traut sich womöglich aus gutem Grund kaum mehr aus der Deckung.
Der Erfolg ihrer Spiele gibt ihnen soweit auch recht... Gibt nur wenige Gurken (z.B. Artifact, bei dem auch Valve mal sichtbar gierig wurde)...
Klar, bei 8 Mrd Umsatz (+9% gü Vorjahr) und knapp 1 Mrd Dollar Nettogewinn nach dem letzten Geschäftsbericht ist man totBxBender schrieb:EA ist schon lange tot!
Würde sich mein Konto auch so füllen, würde ich auch gerne "totgesagt" sein
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Sierra1505
Lt. Commander
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- Juli 2008
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- 1.035
Gnasher schrieb:"Go woke go broke." Ein Meme-Sprichwort aus Hollywood (als man noch sagen durfte was man wollte) und auch wenn das sicherlich generalisiert nicht stimmt, so muss man schon sagen, dass sich Bioware mit der Art wie Sie bestimmt Storry und Designelemente von Dragon Age und Mass Effect umgesetzt haben, einfach von der alten Art, dem Stil und der Message entfernt haben und dieses Neue Desing/Herangehen scheint bei den Kunden nicht gewünscht zu sein. Von daher.
Hä? du beschreibst selbst sehr genau, warum dieses Meme so kontrovers diskutiert wird. Es suggeriert Woke Inhalte führen zum wirtschaftlichen Scheitern. Die Realität ist jedoch deutlich komplexer, wie du ja selbst völlig korrekt formulierst.
Und wenn man deswegen Kritik an diesem Meme übt bzw. der Haltung dahinter kommt, man dürfe ja nichts mehr sagen.
Im Kontext Bioware. Ja, sie haben sich m.E. von ihrer Spielerschaft entfernt. Auch sind sie mit der Kritik an ihren Spielen zu unprofessionell umgegangen (Beispiel The Veilguard).
Die Form der Kritik war bisweilen unterirdisch, darauf sind sie jedoch leider eingegangen. Auf die Form und nicht auf die sachlichen Inhalte der Kritiken.
Ich finde es schade für die Entwickler und hoffe, dass sie bald wieder an neuen spannenden Projekten arbeiten dürfen. Denn im Endeffekt, bei aller Emotion die bei vielen mitschwingt, geht es hier im Kern um Menschen.
Sinalco-ColaMix
Cadet 4th Year
- Registriert
- Okt. 2026
- Beiträge
- 90
Für mich persönlich waren die BIOWARE-Spiele auch Teil meiner Jugend.
Mass Effect 1-3 und Dragon Age 1-3 waren Meilensteine.
Andererseits hat man bei DA:Veilguard gänzlich seine Zielgruppe außer Acht gelassen und ein finanzielles Desaster somit produziert.
Mass Effect 1-3 und Dragon Age 1-3 waren Meilensteine.
Andererseits hat man bei DA:Veilguard gänzlich seine Zielgruppe außer Acht gelassen und ein finanzielles Desaster somit produziert.
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