Nein, Deine gutmütige Einschätzung ist nicht nur absurd, sie ist einfach illusorisch.
Nimm's nicht persönlich. ❤️🩹
Intel ist schon lange nicht mehr gut aufgestellt und befindet sich eigentlich seit AMD's Ryzen, Threadripper und EPYC, seit Januar 2017, geschlagenen 8 Jahren und damit seit annähernd einem Jahrzehnt im permanenten Krisenmodus – Mit einem versaubeutelten Product-Launch nach dem anderen, ständigen Marketing-Fails und weiter einbrechenden Zahlen.
Zwar hat sich Santa Clara unverdienterweise (und in einem augenscheinlichen Wahnwitz der Ironie und des Schicksals) durch den eigenhändig von Intel verursachten größten Fall-out der Computer-Geschichte (insbesondere im Bereich Sicherheit, vor allem dem
Mangel derselben) mit abartig lukrativen Bestellungen seit 2018 während der komplett selbstverursachten Mangelversorgung und selbst in der Zeit von Covid-19 noch halbwegs über Wasser halten können, jedoch hat man währenddessen praktisch ausschließlich insbesondere im Server-Umfeld das schnelle Geld gegen verbrannte Erde eingetauscht.
Der Trugschluß gekaufter Illusion (von momentanen Mehreinnahmen und satten Profiten), welche die Intel-Chefetage gegen die Zeit ihrer eigenen Existenz eintauschte, und das Ganze gar noch bejubelte …
Zudem mußten währenddessen viele Unternehmensbereiche abgestoßen und anderweitig schon erheblich Federn gelassen werden, um bilanztechnisch halbwegs den Eindruck von Stabilität suggerieren zu können. Vom ständigen Kommen und Gehen von Chefs und Posten-Schiebereien, will ich in diesem Zusammenhang hier an dieser Stelle gar erst nicht anfangen.
Stand 2017 war AMD und ARM im Server-Segment nicht einmal existent – AMD hielt abgesehen von uralten Opteron Langzeit-Beständen im bestenfalls einstelligen Prozent- wenn nicht gar Promille-Bereich, gar nichts!
Und selbst diese minimalistischen AMD-Marktanteile mit Fehler-Quoten-Charakter, eruierten einzig aus dem Fakt von der wegweisenden Ersteinführung von AMD's Technologie mit 64-Bit (
AMD64) einer vollen Dekade zuvor in 2006. Seitdem war Intel unangefochtener Monopolist mit praktisch ±99% Marktanteil, wenn auch nur durch eine Menge Marktmanipulation und noch mehr korrupter Machenschaften.
Aber das war alles einmal und kommt auch
garantiert nie mehr wieder, zumindest nicht für Santa Clara.
Heute kan Tan gerade noch über
55% Marktanteil im Server-Segment heulen – Und selbst diese faktische Halbierung ist auf kapitale Weise mit ungeheuren Milliarden-Summen durch ständig laufende
Intel-Money-Pumpen schweineteuer erkauft worden …
◌ Reuters: Intel's new CEO says the company has 55% of the data centre market –
19. Mai 2025
Weil hätte Intel
nicht mit ständigen Verlustgeschäften unter Zuhilfenahme von brutalsten Rabatten ihrer Xeons (welche bis heute verzweifelt oftmals zum bloß Selbstkostenpreis verhökert werden) hier und da wenigstens ein paar Verträge von Langzeitkunden halten können
und hätte tatsächlicher,
freier Wettbewerb im Markt stattgefunden (statt systematischer Einschüchterung bei und durch OEMs und sonstiger Intel'scher Marktmanipulation durch mediale Hetz-Kampagnen), dann könnte sich Intel glücklich schätzen, heute gegen AMD's EPYCs und anderen Offerten diverser ARM-Anbieter zumindest 25% Marktanteil bei größtenteils verblendeten Intel-Jüngern zu halten.
Soviel zum Thema Server – Intel's Xeons sind Lachnummer mit Fremdschäm-Charakter und in der Bilanz stellen sie trotz Milliarden-Volumen durch notwendige Rabatte bloß prominentes Nullsummenspiel dar.
Der herbe Rückschlag von Millionen zumindest im nächsten Jahrzehnt temporär (vielleicht gar permanent) verlorenen
„Nie wieder!“-Kunden, zeigt sich im Desktop bisher zumindest deutlich verzögerter und langsamer, aber nicht weniger schwerwiegend – Man schummelt seit Jahren fast jede Generation marginale IPC-Steigerungen mit den nächsten krampfhaften Rekorden aufgepumpter RAM-Generationen herbei oder Tricks mit PCi-Express-Geschwindigkeiten, um geschwindigkeitstechnisch in gezinkten Benchmarks gleichziehen zu können und um dennoch den längsten e-Pen!s zu haben, hat man auch keine Skrupel, unverholen zu lügen.
Intel muß seit Jahren Intel jede Generation mit allen möglichen dubiosen Tricks auf Power-Point-Folien (mit Fußnoten bis X und Y) scheinheilige Vor-Vor-Generationsvergleiche verstecken, um die bemitleidenswerten Käufer überhaupt noch über den Tisch ziehen und zum Kauf animieren zu können – Oder Santa Clara sagt einfach den Launch mit tatsächlichen Spezifikationen ab und überfällt die Kunden mit der Absicht und hehren Spekulation, daß sie doch hoffentlich die unbekannte Katze im Sack kaufen werden …
Zudem verschiebt Intel einfach wie eh und je die eigentliche Preis-Last (durch absurd ansteigende Stromverbräuche) unfair auf den Kunden, welche die Kaufpreislast zu Ungunsten des Kunden auf die
Nach-Kauf-Rechnung aufsummieren, im Grunde die Prozessoren im Wert extrem inflationär entwerten und dadurch den tatsächlichen,
effektiven Kaufpreis (durch Stromkosten) stark ansteigen lassen, jedoch den damaligen beim Marktpreis dadurch künstlich niedrig halten.
All das ist aber auch
nur unter der Vorraussetzung gegeben, daß Intel der Öffentlichkeit nicht schon wieder die nächsten Serienfehler oder Prozess-GAUs verschweigt, wissentlich fröhlich-munter reihenweie SKUs mit Serienfehler in Millionenauflage vertickt und ihre Dinger stillschweigend global eine suizidale Schwarmintelligenz à la Skynet entwicklen, heimlich den eingebauten Kill-Switch aktivieren und die Prozessoren sich nicht schlußendlich selbst grillen …
Selbst einfache Basis-Designs bekommt man nicht mehr hin und solide Chip-Entwicklung hat Intel nach Jahren des kopflosen rumrennens (und insbesondere Dreckwerfens!) einfach mal komplett verlernt.
Dummerweise kann es Intel
trotzdem nicht lassen, mit grenzdebilen Produkten und kapitalen Schnellschüssen an Panik-Designs oder eben (aus puren Neid, verdienter Frustration und immerwährender Intel'scher wohlgehegter und traditionsbewußter Mißgunst), ständig Marketing-Schlammschlachten anzuzetteln (um die Reputationsschädigung wenigstens komplett zu machen) und dem Ganzen stetig noch einen gehörigen Spin Richtung Abgrund zu gegeben.
Und anstatt daß man in dem verkommenen, korrupten Schuppen endlich mal aufwacht und realisiert, daß man das Unternehmen als schlechter Verlierer damit zielgerichtet dem wohlverdienten Exitus übereignet, ereifert man sich in absurd-gestörten wahnhaften Phantasie-Spielchen, daß man doch ja eh bald wieder an der Spitze steht und überhaupt –
Leadership products!
Daß man währenddessen die ganze Zeit muß auslagern (weil man seit einem Jahrzehnt die eigene Fertigung nicht mehr gebacken bekommt) und sich selbst die Marge killt, hat in Santa Clara auch noch Keiner geschnallt – Lieber noch schnell IDM 2.0 ausrufen, vielleicht glauben ja wenigstens die Aktionäre dran!
Irgendwie typisch amerikanisch ist auch die Illusion (mitsamt vorgeschobener Sicherheit, in der man sich bei Intel noch wähnt), es doch noch
irgendwie zu schaffen, das Ruder plötzlich herumreißen zu können, und wie durch ein Wunder durch irgendeinen Messias und Ge
l[dherbei]singers dem unvermeidlichen großen Knall zu entkommen, mitdem das Kartenhaus unweigerlich eines Tages muß zusammenstürzen – Hochgejubelte, mit jeder Menge unverdienter Vorschußlorbeeren überschüttete Scheinheilige, konnten bisher wider Erwarten Intel's Gesamtsituation auch nicht richten, sondern nur akut verschlimmern. Seltsam.
Weil selbst Stand jetzt im Hier und Heute, gibt es seit 2017
nicht einen einzigen Indikator der tatsächlichen, geschweige denn potentiell langfristigen Verbesserung ihrer eigentlichen, fundamental desaströsen Situation (als vollkommen abgeschlagener, so ziemlich Letzter den Markt zu bestreiten), ganz zu schweigen von einer eigentlichen Lösung des immerwährenden Intel-Problems. Intel schafft es nicht einmal, selbst mit sämtlichen kapitalen, noch so verzweifelten Versuchen, gegen Wettbewerber ihre Marktanteile zu verteidigen.
Intel ist weiter unvermittelt der stetig herannahende Super-GAU im Zeitlupentempo.
Intel-Marktanteile sind seit 2017 auf allen Fronten in steter Dauer-Erosion –
Besserung in Sicht gibt's nicht.
Wo das denn?! Sicher nicht In der Realität.
In welchem Universum sind denn die Masse der Intel'schen Gurken-Produkte nicht wirklich abgeschlagen, werden wettbewerbstechnisch in praktisch jeder Disziplin auf die Plätze verwiesen und sind in allen nennenswerten Metriken dem Wettbewerb unterlegen? Im Lala-Land?!
Der Einzige Ort, wo Intel-Produkte doch wirklich top sind, ist noch immer ihr eigenes imaginäres Tomorrowland, indem Intel nicht müde wird als Ankündungsweltmeister ihre Marktführerschaft herbei zu manifestieren.
Oder redest Du jetzt von dem Intel-Booth der alten Riege ehemaliger Intel-Mitarbeiter in SecondLife™?
Diese Formulierung ist
extrem charmant, seit mindestens 10 Jahren.
Glücklicherweise kann ich Dich da jetzt enttäuschen, weil Tan wurde weichgeklopft und hat sich einreden lassen, der Intel-Bloat wäre mehrheitlich in den Fabriken zu verorten. War von der Riege der immergleichen Papiertiger, welche sich da in Santa Clara schon seit Jahrzehnten halten und bis jetzt noch jeden kompetente Führungskraft wegekeln konnten, die leichteste Übung.
Die längst überfällige, ewig hinterhältige Manager-Riege wird Tan nicht anrühren, es werden stattdessen ganz normale Arbeiter gefeuert und der Quatsch geht ein paar Jahre so weiter, bis zum endgültigen Chapter 13.