News Entlassungswelle rollt an: An Intels Standorten werden bis zu 20 Prozent entlassen

Cool Master schrieb:
@Land_Kind

Kann ich dir nicht mehr 100% genau sagen aber das war um 2008 oder 2009 für ~12,xx € oder so. Verkauft in 2024 für 43,xx € und vor ein paar Tagen für 18,92 € wieder gekauft.
Na, da hast Du bis jetzt alles richtig gemacht, gratuliere.
 
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Alphanerd schrieb:
Du immer mit diesem SC 🤔
Ich Spiel SC noch garnicht so lange.
Erst Dezember 2023 konnte ich damit anfangen weil vorher meine Polaris zu Schwach war für das Spiel.
Aber meine Spielstunden seit dem zeigen schon das es mir Spaß macht.
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Und SC ist halt das Anspruchsvollste Game. Mein 5800X3D ist da ständig auf 100% CPU Last.
Daher der Perfekte Hardware Bench. Wenn ein PC SC gut kann, kann er alles.
B580 ist halt extrem untauglich obwohl so viel Energie frisst wie eine RTX 4070 welche 6x so schnell in dem Spiel ist.
Cool Master schrieb:
Nicht wirklich. Seit 2020 ist der Gewinn Rückläufig:
Spielt keine große Rolle. Die verdienen noch mehr als Genug.
Evtl nicht für die Aktionäre, aber Aktionäre brauchte Intel nie.
Intel hat sich keinen Gefallen damit getan sich von Aktionären abhängig zu machen.
 
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Nighteye schrieb:
Ich Spiel SC noch garnicht so lange
Trotzdem "kenne" ich dich nur daher, dass jede HW immer mit dieser "Tech"Demo gebencht wird.
Jede HW. Immer.

Als ob das irgendeine Relevanz (abgesehen von dir natürlich, du hast ja mal geschrieben es ist das einzige was du zockst) hätte in der realen Welt.
 
Nighteye schrieb:
Spielt keine große Rolle. Die verdienen noch mehr als Genug.
Trollst du oder liest du die Beiträge, die andere als Antwort auf deine geschrieben haben, einfach nicht? 2024 stand ein Verlust von fast 20 Mrd. Dollar zu Buche. Da wurde also rein gar nichts verdient, wenn man's so ausdrücken will.
Nighteye schrieb:
Evtl nicht für die Aktionäre, aber Aktionäre brauchte Intel nie.
Intel hat sich keinen Gefallen damit getan sich von Aktionären abhängig zu machen.
Intel notiert seit 1971 an der Börse. Folglich ist es seitdem auch von Aktionären abhängig, auch in seinen erfolgreichen Zeiten. Aussage Nummer zwei ist folglich offensichtlich nicht korrekt, die Fehler liegen eher woanders.

Zudem hat das Unternehmen sicherlich auch jede Menge Geld von jenen eingesammelt, die seitdem ausgegebene Aktien gekauft haben. Wollte man solches Kapital nie einsammeln, hätte man sich nicht als Aktiengesellschaft organisieren müssen. Auch Aussage Nummer eins ist demnach definitiv falsch.

Zuletzt sollte man auch nicht vergessen, dass der primäre Existenzzweck eines börsennotierten Unternehmens das Geldverdienen für die Aktionäre ist (das kann man als Kunde noch so ablehnen, gesellschaftsrechlich ist das so). Verdient ein Unternehmen also "nicht genug" für seine Aktionäre, verdient es nicht genug. Punkt.
Und das auch ganz abgesehen davon, dass man den Verlust aus 2024 gar nicht schönreden kann, selbst wenn man es noch so versucht.
 
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2024 stand ein Verlust von fast 20 Mrd. Dollar zu Buche. Da wurde also rein gar nichts verdient, wenn man's so ausdrücken will.
Okay heftig das hatte ich nicht gewusst.
Ist das erste mal in der Geschichte Intels.
Hätte nie gedacht das sowas passieren kann.
Dann sollte Intel mal aufhören bei TSMC CPU,s Produzieren zu lassen und nur noch selber fertigen, selbst wenn sie dann nicht mit AMD mithalten können.
 

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Kaum sollen die Mitarbeiter gehen, steigt die Aktie, verkehrte Welt.
 
M@tze schrieb:
Artikel gelesen? 19 Monatsgehälter ab 30 Jahre Betriebszugehörigkeit ist eine ziemliche Hürde, vor allem in den USA wo die Arbeitnehmer nicht, wie oft hier ,ein ganzes Leben bei der selben Firma sind.
Ja natürlich hab ich den gelesen. Im Artikel wird aber nur die maximal mögliche Abfindung von "bis zu" 19 Monatsgehältern erwähnt. Da steht ja nichts davon, dass Mitarbeiter darunter nichts bekommen werden. Oder?
 
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Muntermacher schrieb:
Wenn man beim Weg ebnen zuviele defekte Prozesse aufdeckt die der eigene Vorgesetze beheben muß, kann man sie auch leicht wieder verlieren.
Diese Aussage hängt jedoch extrem vom Vorgesetzten und dessen Fähigkeit ab sich selbstkritisch zu hinterfragen, sowie dem Neuen offen gegenüber zu stehen.
 
Wenn 18A nicht klappt, dann auch 14A nicht.
Das ist Show vom Management vor Auslagerung der Fertigung.
 
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Silencium schrieb:
Diese Aussage hängt jedoch extrem vom Vorgesetzten und dessen Fähigkeit ab sich selbstkritisch zu hinterfragen, sowie dem Neuen offen gegenüber zu stehen.
Ja, natürlich. Und vor allem, ob die Person überhaupt geeignet ist für den Posten.
 
Karl S. schrieb:
Ja natürlich hab ich den gelesen. Im Artikel wird aber nur die maximal mögliche Abfindung von "bis zu" 19 Monatsgehältern erwähnt. Da steht ja nichts davon, dass Mitarbeiter darunter nichts bekommen werden. Oder?
Wenn mans umrechnet 0.63 Monatsgehälter pro Jahr Firmenzugehörigkeit. Nicht grad nix aber halt auch wenig, gerade wenn man nur zwei, drei Jahre erst dabei ist. Hier bist wenigstens noch drei Monate weiterbeschäftigt in der Regel bei vollen Bezügen.
 
@ThirdLife Ob man das so runter rechnen kann weiß man nicht. Jedenfalls werden die Angestellten nicht am Hungertuch genagt haben und es sicherlich auch zukünftig nicht tun. Uns geht's schon recht gut im Westen.
 
Alphanerd schrieb:
So klappt das leider nicht. Erhöhung um 100% erhöht nicht den Forschungsoutput um 100%.

Im schlechtesten Fall bleibt er so gleich hoch wie vorher.
Nun aber man hat eine höhere Wahrscheinlichkeit bessere Forschunbgsergebnisse zu bekommen wenn man der Konkurrenz die besten Köpfe weltweit wegschnappen kann. Das erhöht dann nicht nur die eigene Forschung sondern schwächt auch die der anderen die diese Köpfe nicht mehr bekommen.
 
Uzer1510 schrieb:
wenn man der Konkurrenz die besten Köpfe weltweit wegschnappen kann.
Wovon? Den 19 Mrd Verlust im letzten Jahr?
Und wer wechselt mit viel Skill freiwillig in so eine unsichere Arbeitsumgebung mit so wenig Abfindung, wenn man dann als entbehrlich angesehen wird?
 
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Intel entlässt doch "nur" Fab Beschäftigte? aber doch keine aus der F&E?

Und für die Verluste ist doch vor allem das Fab Geschäft verantwortlich, das was man jetzt abbaut.
 
Nighteye schrieb:
Dann sollte Intel mal aufhören bei TSMC CPU,s Produzieren zu lassen und nur noch selber fertigen, selbst wenn sie dann nicht mit AMD mithalten können.
Gerade jetzt in der Umstrukturierung wäre die Umstellung auf eine Eigenfertigung alles andere als klug.
Die Anfangsinvestitionen sind gigantisch und die Fixkosten sehr hoch.

Wenn die Auslastung der Produktion nicht hoch ist, wird der Gewinn entweder sinken oder nur noch Kosten verursachen.
Und wenn die Auslastung maximal ist und die Auftragslage etwas höher, entgeht Intel Gewinn, weil man nicht mehr produzieren kann oder die Auftragskosten von bspw. TSMC höher werden, weil man durch geringere Abnahmemengen und kleinerem Rabatt weniger Gewinn macht oder als C-Kunde Monate warten muss, weil zuerst die A-Kunden mit den hohen Abnahmemengen bedient werden.

Die Eigenfertigung ist sehr selten zu bevorzugen! Das ist etwas für pure Gewinner mit dicken Polstern. Intel ist derzeit ein Verlierer mit Löchern im Geldbeutel.
 
supertramp schrieb:
Kaum sollen die Mitarbeiter gehen, steigt die Aktie, verkehrte Welt.
Eigentlich normal, oder? Ein Aktienwert bildet ja nicht nur die Gegenwart ab, sondern was die Shareholder sich auch für die Zukunft erwarten. Entlassungen = weniger Kosten = mehr Rendite = höherer Aktienwert

Karl S. schrieb:
Da steht ja nichts davon, dass Mitarbeiter darunter nichts bekommen werden. Oder?
Stand hier im Artikel nicht explizit, da hast Du Recht - das hatte ich so interpretiert. Im Originalartikel steht es genau beschrieben:
Under the current plan, workers with five years at the company will receive four months’ salary if they accept the package. Those with more than a decade at Intel stand to receive the equivalent of 10 months’ pay. Veteran employees with over 30 years of service could walk away with a payout that could reach 19 months’ salary.
Dort steht aber auch, dass die Mitarbeiter dies nur bekommen, wenn sie ohne Diskussion einwilligen und gehen.
 
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Cool Master schrieb:
Die da wären? Aktuell zeichnet sich Intel wie folgt aus:

  • CPU Fehler seit Jahren die immer wieder mitigiert werden müssen.
  • Exrem hoher Verbrauch und damit auch viel Hitze
  • Hoher Preis, vor allem im Entrprise/Datacenter Segment

Objektiv gesehen gibt es aktuell kein Grund auf Intel zu setzen und das sage ich als Aktionär...
Doch, es gibt schon noch ein paar objektive Vorteile bei Intel:

  • breiteres Produktportfolio
  • bessere Adaptionen bei OEMs
  • deutlich mehr Kapazität

Gerade der 2. Punkt macht viel aus. Schau Dir mal das Angebot an Notebooks der grossen Hersteller an und schau mal, wie viele Intel und wie viele AMD Notebooks es gibt - und wie genau ein Intel Notebook vs. ein AMD Notebook spezifiziert werden kann.

Das hat natürlich auch mit den OEMs zu tun, und scheinbar leistet da Intel einfach mehr Consulting. Das wiederum hilft dann bei der Marktdurchdringung.

Als Beispiel: obwohl wir aktuell neue Laptops suchen und die Ryzen AI 300 Reihe wohl das Ziel ist, gibt es kein AMD Ryzen AI Notebook/Tablet Combo oder 13" "Reiselaptop" damit bei dem OEM wo wir aktuell sind.
Und auch bei anderen OEMs ist dieses Angebot sehr dünn bis nicht existent. Und selbst wenn es ein Notebook mit AMD gibt, dann meist mit sehr geringer Auswahl an Modellen.
 
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Land_Kind schrieb:
2005: 100'000 Mitarbeiter, Umsatz 39 Mia und 8.7 Mia Gewinn
2021: 121'000 Mitarbeiter, Umsatz 79 Mia und 19.9 Mia Gewinn
2024: 109'000 Mitarbeiter, Umsatz 53 Mia und 18.7 Mia Verlust
Der hohe Verlust 2024 basiert auf Abschreibungen. Operativ war es deutlich weniger.
Land_Kind schrieb:
Wenn da nicht knallhart bei den Fabriken gespart wird, gibt es das Unternehmen bald nicht mehr.
Es gibt eine ganz einfache Methode die Verluste zu verkleinern, die Fabriken besser auszulasten.

Sparen führt oft zu höheren Verlusten, weil in Folge auch die Einnahmen sinken. Vor allem wenn man niemanden mehr hat der die Produkte verkauft.

Ab einem gewissen Punkt ist es sinnvoll Standorte komplett zu schließen und die restlichen Fabriken besser auszulasten als mit der Heckenschere zu kürzen.

Land_Kind schrieb:
Ob dieser Entwicklung muss man den Entscheid von AMD, ihre Fabriken 2009 zu verkaufen, nachträglich als goldrichtig ansehen.
Es ist schon damals klar gewesen, dass es keine Alternative gab.

AMD und IBM hatten ein riesen Dusel dass ihnen GF nicht mehr wettbewerbsfähige Fabs abgekauft hat.

Dieses Glück wird Intel nicht haben. Intel muss die Foundry so aufstellen dass sie überlebensfähig ist. Außerdem hat Intel bereits die Fab in Irland und die Fans 52 und 62 in Chandler Arizona in Joint Ventures eingebracht.

Bei AMD sollte man anmerken, dass AMD alles was sie an Cash bekommen haben wieder als Strafzahlungen für nicht eingehaltene Wafer Abnahme Verpflichtungen an GF zurück bezahlt haben.

Land_Kind schrieb:
Intel wurde übrigens 1968 gegründet, AMD 1969. Ich dachte, AMD sei viel jünger.
Und beide sind Ausgründungen von Fairchild.
 
M@tze schrieb:
Dort steht aber auch, dass die Mitarbeiter dies nur bekommen, wenn sie ohne Diskussion einwilligen und gehen.
Das ist natürlich nicht die feine Art. Und danke fürs nachschauen der genauen Abfindungssätze! 😉
 
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