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News Epic Games: Fortnite kommt für Linux, Easy Anti-Cheat wird überarbeitet
Blackhorse79
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Weil Secureboot für nichts technisch in diesem Spiel notwendig ist. Das ist zudem keine saubere Linuxportierung, wenn man dann trotzdem proprietäre Microsofttechnologie auf Hardwareebene verlangt.LuminousVision schrieb:Vor allem, wenn es mehr Spieler auf Linux bringt.
Die meisten Linuxer wollen mit Microsoft nichts (mehr) zu tun haben.
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Schon ziemlich cool. Sehr Ressourcensparend, damit werden immer mehr Dinge umsetzbar sein, die bisher nicht angegangen wurden.LuminousVision schrieb:Aber können wir allgemein mal davon reden, dass das Teil von Epic selbst (auf ihrem Twitter Account) zugegeben vibe coded wurde?
Ob Linux jetzt wirklich relevant ist sei mal dahin gestellt. Da wird Epic auf iOS deutlich größeren Impact haben.
Chrissssss
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Das ist immer ein Schritt in die richtige Richtung, wenn prominente Software und Spiele es auf Linux schaffen.
Ein wichtiges Signal auch für andere große Entwickler.
Ein wichtiges Signal auch für andere große Entwickler.
Welche proprietäre Microsofttechnologie soll das denn sein? Secure Boot ist keine Microsoft-Technologie, sondern herstellerneutraler Bestandteil der UEFI-Spezifikation und UEFI ist wiederum eine Weiterentwicklung von Intels EFI unter Verwaltung des UEFI-Forums.Blackhorse79 schrieb:wenn man dann trotzdem proprietäre Microsofttechnologie auf Hardwareebene verlangt.
Die offiziellen Zertifikate und Signaturen für Secure Boot werden halt von Microsoft als CA ausgesellt - wollte halt damals kein Anderer machen, also beim UEFI-Forum die Frage nach der CA im Raum stand. Außerdem kann man bei vielen Mainboards auch eigene Zertifikate im UEFI hinterlegen und damit signierte Bootloader werden dann auch akzeptiert.
BloodGod
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DriveByFM schrieb:Wenn jetzt noch alle anderen mitziehen, kann man Windows wirklich den Rücken kehren.
Leider ist die NVIDIA Unterstützung unter Linux immer noch nicht leider geil, entweder es funktioniert Feature X und Y nicht oder und das ist leider aktuell immer der Fall: Du verlierst ordentlich FPS ggü der Windows Version…😩
Und ich werde erst wechseln wenn ich mit meiner 5090 exakt die gleiche Performance unter Linux habe und alle Features nutzen kann wie unter Windows.
Davon sind wir aber wie gesagt noch ein (gutes) Stück entfernt. Leider.
ebird
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Das ist bullshit. Es kommt zwar daher, aber du harfst eigene Schlüsseln integrieren. Aber klar, solange Microsoft default drin, ist es nur etwas Schutz gegen Malware.Blackhorse79 schrieb:Tja, möchte man sich nun auf Linux einlassen oder nicht? Verpflichtendes Secureboot ist nämlich reines Microsoftgedöns und für kein Spiel der Welt notwendig...
Es gibt viele Linuxer, die Secureboot daher und aus anderen Gründen nicht nutzen.
Aber solange irgend ein Kernel Mode Treiber von Epic läuft, wird sich kein Linux diesen installieren. Und anders bietet es keinen Schutz. Dann kann ich auch weiterhin Windows als Game Launcher nutzten. Aber ich nutzte unter Windows kein Secure Boot und kann "abgesicherte" Spiele spielen.
foofoobar
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"Ring 3" ist ein X86ism, unter Unix gibt es Kernel-Space und User-Space.Kaito Kariheddo schrieb:Nicht auf Kernel-Niveau. systemd-services laufen im Ring 3 (glaub ich^^)
flaphoschi
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Secure Boot?
Ich glaube die haben nicht mehr alle Latten am Zaun. Signierte Kernel? Das Prinzip von Linux ist, dass ich selbst kompilieren kann!
1. Passwort für UEFI setzen
2. Hardwareverschlüsselung ein schalten, wieder Passwort.
3. Optional: Mochmal Softwareverschlüsselung mit LUKS oben drauf (hoher Paranoiagrad erforderlich?)
Jetzt ist euer System sicherer und schneller als mit Windows und Secure Boot. Weder kann es manipuliert werden, noch darauf zugegriffen werden. Microsoft war die Firma, die lange gegen Hardwareverschlüsselung gewettert hat, weil Samsung tatsächlich mal einen Fehler hatte. Microsoft gibt den Key direkt her.
Secure Boot wäre übrigens in sicher und einfach auch möglich gewesen. Öffentlicher und privater Schlüssel wird bei Installation erzeugt, der öffentliche kommt ins UEFI. Der private verbleibt beim Superuser (root) und der signiert bei Updates damit den Kernel. In Unternehmen liegt der private Schlüssel auf dem Server, und damit werde die Kernel im eigene Repo signiert. Alles einfacher und sicherer. Keine Certifcate Authority, kein Zertifikatsrückruf (ich bekomme ständig Updates…), keine Zertifikate.
Zertifikate haben im Internet schon versagt und private/öffentliche Schlüssel sind viel besser. Das war 2010 wohl bekannt. Aber Microsoft wollte unbedingt auch mal CA sein.
Die Redaktion (Computerbase) sollte mal die entscheidende letzte Frage stellen. Liege Fornite als nativer Port in einer ELF-Executable vor? Oder soll die Leute dann hoffen, dass Wine zufällig die Win32-Executable ausführen kann? Dann hat man seine Systemsicherheit geopfert, um am Ende doch eine Win32 Anwendung durch einen API-Layer ausführen zu müssen.
PS: Spiele weiterhin Counter-Strike. Native Port seit 2013/2014. Kein SecureBoot. Und das bessere Spiele ist es auch noch
Ich glaube die haben nicht mehr alle Latten am Zaun. Signierte Kernel? Das Prinzip von Linux ist, dass ich selbst kompilieren kann!
1. Passwort für UEFI setzen
2. Hardwareverschlüsselung ein schalten, wieder Passwort.
3. Optional: Mochmal Softwareverschlüsselung mit LUKS oben drauf (hoher Paranoiagrad erforderlich?)
Jetzt ist euer System sicherer und schneller als mit Windows und Secure Boot. Weder kann es manipuliert werden, noch darauf zugegriffen werden. Microsoft war die Firma, die lange gegen Hardwareverschlüsselung gewettert hat, weil Samsung tatsächlich mal einen Fehler hatte. Microsoft gibt den Key direkt her.
Secure Boot wäre übrigens in sicher und einfach auch möglich gewesen. Öffentlicher und privater Schlüssel wird bei Installation erzeugt, der öffentliche kommt ins UEFI. Der private verbleibt beim Superuser (root) und der signiert bei Updates damit den Kernel. In Unternehmen liegt der private Schlüssel auf dem Server, und damit werde die Kernel im eigene Repo signiert. Alles einfacher und sicherer. Keine Certifcate Authority, kein Zertifikatsrückruf (ich bekomme ständig Updates…), keine Zertifikate.
Zertifikate haben im Internet schon versagt und private/öffentliche Schlüssel sind viel besser. Das war 2010 wohl bekannt. Aber Microsoft wollte unbedingt auch mal CA sein.
Die Redaktion (Computerbase) sollte mal die entscheidende letzte Frage stellen. Liege Fornite als nativer Port in einer ELF-Executable vor? Oder soll die Leute dann hoffen, dass Wine zufällig die Win32-Executable ausführen kann? Dann hat man seine Systemsicherheit geopfert, um am Ende doch eine Win32 Anwendung durch einen API-Layer ausführen zu müssen.
PS: Spiele weiterhin Counter-Strike. Native Port seit 2013/2014. Kein SecureBoot. Und das bessere Spiele ist es auch noch
Zuletzt bearbeitet:
So wie ich das verstanden habe, ist das doch gar kein Kernel-Mode Treiber bzw. Kernel-Modul unter Linux, sondern nur ein Systemdienst im Userspace. Die Konfiguration von Bootprozess und Kernel sorgt lediglich dafür, dass die Kette bis zum Anti-Cheat Systemdienst gegen Manipulation und andere unerwünschte Eingriffe geschützt ist.ebird schrieb:Aber solange irgend ein Kernel Mode Treiber von Epic läuft,
ebird
Lt. Commander
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LOL. Wer sich eine 5090 kauft, hat schon keine Performance sondern nur EnergieverschwendungBloodGod schrieb:Leider ist die NVIDIA Unterstützung unter Linux immer noch nicht leider geil, entweder es funktioniert Feature X und Y nicht oder und das ist leider aktuell immer der Fall: Du verlierst ordentlich FPS ggü der Windows Version…😩
Und ich werde erst wechseln wenn ich mit meiner 5090 exakt die gleiche Performance unter Linux habe und alle Features nutzen kann wie unter Windows.
Davon sind wir aber wie gesagt noch ein (gutes) Stück entfernt. Leider.
Und dann noch für Fortnite.
Ich empfinde 280Watt für eine Qual und habe meine GPU auf 180Watt gedrosselt bei ca. 10% Leistungsverlust. Kann hast Du dann für Linux Quasi inbuild Energieoptimierung
Zudem ist in den meisten Fällen die Reduzierung meistens nur Benchmarkrelevant. Gerade bei Spielen wie Fortnite. Ob es nun von 1000fps auf 120fps gedrosselt wird oder von 500fps spielt in der Praxis keine Rolle.
Und drittens. Unter Linux ist AMD die Wahl. Mein Notebook Starte ich nur einmal im Monat neu. Mit NVidia absolut undenkbar, da stützt es nach spätestens dem drittem Syspend ab.
BloodGod
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ebird schrieb:Zudem ist in den meisten Fällen die Reduzierung meistens nur Benchmarkrelevant. Gerade bei Spielen wie Fortnite. Ob es nun von 1000fps auf 120fps gedrosselt wird oder von 500fps spielt in der Praxis keine Rolle.
Zocke kein Fortnite, sondern eher die AAA Teile mit RT/PT und DLSS 5.
Kannst du auch weiterhin. Unter einer Linux-Installation kann im Prinzip durch zwei parallel installierte Kernel praktisch beides Koexistieren und über entsprechende Booteinträge lässt sich dann wahlweise eine offene Konfiguration mit Custom-Kernel booten oder den abgesicherte Pfad mit signiertem Kernel für Spiele mit EAC v2.flaphoschi schrieb:Ich glaube die haben nicht mehr alle Latten am Zaun. Signierte Kernel? Das Prinzip von Linux ist, dass ich selbst kompilieren kann!
Can I generate and enroll my own Secure Boot keys to use with other boot options?
Yes, EAC Linux v2’s well-known key requirement only applies to the keys used to verify the boot chain and kernel modules for the boot session where a protected game runs. This means you can easily toggle between an anti-cheat compatible boot path for playing protected games and one that you control yourself using your own keys for any other situation.
Das Eine schließt das Andere also nicht zwingend aus, man muss sich halt zwei Kernel & deren Bootpfade einrichten.
Matsingeroni
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Nutze zwar kein Linux (habe ich mich nie wirklich mit befasst, wäre mir glaube ich zu viel Gefummel), aber das ist doch ne super News für diejenigen, die es nutzen. 
flaphoschi
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mibbio schrieb:Kannst du auch weiterhin. Unter einer Linux-Installation kann im Prinzip durch zwei parallel installierte Kernel praktisch beides Koexistieren und über entsprechende Booteinträge lässt sich dann wahlweise eine offene Konfiguration mit Custom-Kernel booten oder den abgesicherte Pfad mit signiertem Kernel für Spiele mit EAC v2.
Dual-Boot? Wie viele Schritte zurück soll das Opfer machen?
Gilt eine fertige VMWare-Instanz auch als Linuxunterstützung? Oder muss Virtualbox sein?
foofoobar
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Solange alte und kaputte Software per Default gebootet werden kann ist bei secure Boot gar nichts sicher.flaphoschi schrieb:Secure Boot wäre übrigens in sicher und einfach auch möglich gewesen. Öffentlicher und privater Schlüssel wird bei Installation erzeugt, der öffentliche kommt ins UEFI. Der private verbleibt beim Superuser (root) und der signiert bei Updates damit den Kernel. In Unternehmen liegt der private Schlüssel auf dem Server, und damit werde die Kernel im eigene Repo signiert. Alles einfacher und sicherer. Keine Certifcate Authority, kein Zertifikatsrückruf (ich bekomme ständig Updates…), keine Zertifikate.
flaphoschi
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In dem Fall, es ist zu viel Gefummel. Weiten Bogen um Epic machen. Nicht um Linux. Um Epic.Matsingeroni schrieb:Nutze zwar kein Linux (habe ich mich nie wirklich mit befasst, wäre mir glaube ich zu viel Gefummel), aber das ist doch ne super News für diejenigen, die es nutzen.![]()
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