andy_m4
Admiral
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Das Problem bei Anticheat und Vergleichbaren Lösungen ist ja, das der Nutzer davon wenig hat.flowerchild69 schrieb:Ich finde es großartig. Ich denke, das ist wirklich ein Schritt vorwärts. Es ist absolut zu begrüßen, wenn Linux als Betriebssystem für Games gefördert wird.
Für den (ehrlichen) Nutzer ist es potentiell eine Problemquelle.
Für die, die wirklich cheaten wollen, die werden immer einen Weg finden. Und dank KI-Tools war es ja noch nie so einfach wie heute.
Das Dilemma bei diesem Ansatz ist auch nicht nachhaltig wirklich lösbar.
Denn: Entweder Du drehst die Empfindlichkeit hoch, um wirklich möglichst alle Cheater zu erwischen. Dann kriegst Du aber auch mehr False-Positives.
Oder Du regelst die Empfindlichkeit runter und hast dann weniger False-Positives, machst es dann aber auch den Cheatern einfacher.
Das Dilemma lässt sich bei einer offenen Plattform wie Linux nicht so einfach lösen. Du könntest das System als solches mehr "vernageln", so das es nicht mehr so offen ist.
Nur dann stellt sich halt - wie bereits gesagt - die Frage:
Warum überhaupt ein Linux nehmen?
Ja. Das kann man natürlich immer sagen.zelect0r schrieb:Kann sich jeder selbst entscheiden, ob er es nutzen möchte oder nicht.
Das Problem ist, wenn man erst mal anfängt DRM-Kram zu etablieren, dann wird es halt immer mehr.
Windows war ja auch mal ein vergleichsweise offenes System. Nicht so offen wie Linux aber immerhin. Und über viele Jahre wird jetzt die Schlinge immer enger gezogen. Und das Problem ist dann, das alle darunter leiden müssen. Egal ob die das nun nutzen wollen oder nicht.
Ganz so groß ist die Gefahr bei Linux zwar nicht, da es hier keine zentrale Stelle gibt. Trotzdem ist es eben nicht ausgeschlossen, das es vergleichbare Effekte gibt. Siehe z.B. systemd. Man kann davon halten was man will und das soll auch an der Stelle gar nicht das Thema sein. Fakt ist aber, das es immer mehr Abhängigkeiten dazu gibt. Und das dann ein "muss man ja nicht nutzen" eben nicht mehr unbedingt so einfach ist.
Man muss das auch nicht überdramatisieren, aber darüber kann man zumindest reden und ein lapidares "man muss es nicht nutzen" ist da zu kurz gedacht.