News Epic Games: Fortnite kommt für Linux, Easy Anti-Cheat wird überarbeitet

@ebird Wenn ich mich recht erinnere kannst du feststellen mit welchen Schlüsseln der Measured-Boot und der Kernel signiert sind. U.a. Deswegen wird Epic auch den Kontakt mit den Distributoren gesucht haben. EasyAnticheat v2 wird vermutlich nur mit bestimmten Distributionen und deren Signaturen funktionieren und unbekannte Schlüssel ablehnen.
 
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flowerchild69 schrieb:
Genau.

Ich dachte das Durchschnittsalter bei den Fortnite-Spielern liegt bei 15 Jahren. Das eines Linux-Users so zwischen 30 und 35. Linux kann nicht gerade die größte Zielgruppe sein.
Fortnite wurd von der Gen Z gespielt.
Das sind die Jahrgänge ab 1995....;-)

Und mal ehrlich, so altklug wie viele Linux User in diesem Forum auftreten, gehe ich mal davon aus das der typische Linux Lover 50+ ist
 
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ebird schrieb:
Da nutze ich lieber PCI Pass Throught und starte die Spiele in einer Abgesicherten Umgebung. Performanceverlust ist dann geringer als das Spielen unter Linux - bei unter 3%. Und von den Vorteilen wollen wir gar nicht sprechen
Hindert Dich ja keiner dran.

Direkt vom Untergang des Abendlandes, pardon, dem Ende von Linux wieder zu heulen, wie schon so unzählige Male vorher, ist in meinen Augen trotzdem sehr überzogen.

subcontractor schrieb:
Und mal ehrlich, so altklug wie viele Linux User in diesem Forum auftreten, gehe ich mal davon aus das der typische Linux Lover 50+ ist
Gibt leider sehr viele Debian-Neckbeards, welche ihre DNA nun an die Arch/Cachy-Community übertragen haben, jau.

Kannst Dir aber sicher sein, dass es auch eine stolze Dunkelziffer an Leuten gibt, die ihr Leben einfach mit dem SteamDeck allein auf Linux, oder mit so was wie Mint und openSUSE chillen und ihre Ruhe haben.

Ist halt wieder typisches Internet noise ratio.
 
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Die Beiträge von manchen Linux-Nutzern hier zeigen mal wieder wunderbar, warum Linux dort ist, wo es ist.

Um die 1 - 2 Millionen Menschen TÄGLICH spielen Fortnite. Die will man jetzt nicht bei Linux haben weil "Fortnite ist für Kiddies!!111", "Secureboot BAH" und dem allgemeinen Überlegenheitsgefühl vieler, die Linux aktiv nutzen.

Warum ist das so?

Vor allem spricht euch niemand sinnvolle Kritik ab. Aber dann so zu tun, als wäre es der Untergang von Linux, während Microsoft gerade eine Dummheit nach der anderen macht und alleine Fortnite ein massiver Schritt für die (Gaming)-Akzeptanz von Linux sein kann, ist ziemlich seltsam. Soll es nun endlich das "Jahr des Linux-Desktops" werden oder nicht?
 
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Grimba schrieb:
Wenn der Kernel aber signiert wird, so beglaubigt jemand dessen Zustand, so wie er ist. Du kannst dir das so vorstellen, als wäre der Kernel eine Zahl und du berechnest daraus die Quersumme.
Ich hatte ja zuletzt testweise bei CachyOS Secure Boot eingerichtet und dabei den Kernel selbst signiert. Dazu gibt es sbctl, womit man das macht und bei Änderungen (durch Updates) signiert man damit dann auch automatisch die neue Kernel Version. Solange ich das selbst mache, könnte ich ja selbst einen Kernel anpassen und Cheats ermöglichen und darauf hin den Kernel inklusive Cheat signieren.
Das bringt doch in dem Fall gar nichts?
 
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mibbio schrieb:
auch eigene Zertifikate im UEFI hinterlegen und damit signierte Bootloader werden dann auch akzeptiert.
Was das ganze Secure Boot ad absurdum führt. Ich prüfe am Ende nur noch, ob das was ich da zum Starten nutze mit einer bekannten Signatur versehen ist. So lange ich aber beliebige Zertifikate hinterlegen kann, kann ich mir genau das auch sparen, wenn nicht eine externe, von mir nicht beeinflussbare, Quelle die eigentliche Verifizierung übernimmt.
 
ebird schrieb:
LOL und Anti Cheat schützt Dich vor genau was bei eigenen Schlüsseln?
Es ging um die Möglichkeiten des OS dich zu verteidigen vor Manipulationen an deinem System von aussen.
Es hat nichts mit Spielen zu tun.
 
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Nutze kein Linux, aber cool.
Nimmt mr ja nichts weg (wobei kein Fortnite auf Windows würde ich ja eher begrüßen :P )
Ergänzung ()

JP-M schrieb:
Was das ganze Secure Boot ad absurdum führt.
Es hängt davon ab, wie die Zertifikate ins UEFI kommen können.
 
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SavageSkull schrieb:
Solange ich das selbst mache [...]
SavageSkull schrieb:
Das bringt doch in dem Fall gar nichts?
Korrekt. Richtig erkannt: Es kommt natürlich darauf an, WER seine Unterschrift leistet, also wer das beglaubigt. Für ein Anti-Cheat System reicht deine eigene Unterschrift natürlich nicht. Das müsste eine Signatur sein, die von allen beteiligten Parteien als Vertrauswürdig eingestuft wird. Eine Art Notar sozusagen, das kann im Zweifel schon der Distributor selbst sein. Du selbst kannst zwar auch den Kernel vor nicht von dir beglaubigten Manipulationen schützen, aber weiter reichst du als Instanz halt nicht.
 
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LuminousVision schrieb:
Die Beiträge von manchen Linux-Nutzern hier zeigen mal wieder wunderbar, warum Linux dort ist, wo es ist.
Also ein System welches Mechanismen bietet um seinen Computer selbst unter Kontrolle haben zuz können und fragwürdigen Firmen/Techbros die Kontrolle über mein System verweigern zu können.

LuminousVision schrieb:
Vor allem spricht euch niemand sinnvolle Kritik ab. Aber dann so zu tun, als wäre es der Untergang von Linux, während Microsoft gerade eine Dummheit nach der anderen macht und alleine Fortnite ein massiver Schritt für die (Gaming)-Akzeptanz von Linux sein kann, ist ziemlich seltsam. Soll es nun endlich das "Jahr des Linux-Desktops" werden oder nicht?
Linux ist offen genug um ein System bauen zu können was von obskuren Firmen/Techbros kontrolliert werden kann.

Das nennt sich Freiheit, wobei Freiheit was anderes als Freibier ist.
Und wem Freibier reicht kann gerne beim Freibier bleiben.
 
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Das wäre so großartig aber EPIC ist halt EPIC. Die haben kurz nach der Übernahme den Linux-Support für Rocket League entfernt. Fortnite wäre mir egal aber der Anti-Cheat ist was wir benötigen.
 
ebird schrieb:
LOL. Wer sich eine 5090 kauft, hat schon keine Performance sondern nur Energieverschwendung
Und dann noch für Fortnite.

Ich empfinde 280Watt für eine Qual und habe meine GPU auf 180Watt gedrosselt bei ca. 10% Leistungsverlust. Kann hast Du dann für Linux Quasi inbuild Energieoptimierung ;)

Zudem ist in den meisten Fällen die Reduzierung meistens nur Benchmarkrelevant. Gerade bei Spielen wie Fortnite. Ob es nun von 1000fps auf 120fps gedrosselt wird oder von 500fps spielt in der Praxis keine Rolle.

Und drittens. Unter Linux ist AMD die Wahl. Mein Notebook Starte ich nur einmal im Monat neu. Mit NVidia absolut undenkbar, da stützt es nach spätestens dem drittem Syspend ab.
Naja, in meinem Notebook steckt auch eine nVidia-GPU, die aber deutlich älter und langsamer ist, als eine GeForce RTX 5090 (es ist eine RTX A5000 Laptop).

Im Gegensatz zum User mit der RTX 5090 habe ich je nach Spiel kaum Reserven, um auf FPS verzichten zu können.

Ich würde mit dem Notebook auch gerne Linux nutzen, aber solange nVidia die Linux-Kompatibilität so derart am Arsch vorbei zu gehen scheint, könnte ich das nur tun, wenn ich auf das Spielen mancher meiner Spiele zu verzichten bereit wäre.

Da hilft auch der Verweis auf AMD-Karten nichts, weil man die GPU eines Notebooks halt eben nicht mal so eben austauschen kann, mal davon abgesehen, dass AMD seine Karten ja jetzt auch nicht verschenkt.
 
foofoobar schrieb:
Linux ist offen genug um ein System bauen zu können was von obskuren Firmen/Techbros kontrolliert werden kann
Die sind längst mit haufenweise Entwicklern und Geld an so ziemlich jedem relevanten Projekt beteiligt.

Aber geh du dir mal dein System bauen.
 
@Ezeqiel das Kernel Modul ist doch bereits offen, den Rest wie die Utilities benutzt du zwar proprietär aber nur im User-Space.

Code:
❯ cat /proc/driver/nvidia/version
NVRM version: NVIDIA UNIX Open Kernel Module for x86_64  615.78.08  Release Build  (notroot@)  Fri Oct  9 15:54:18 UTC 2026
GCC version:  Selected multilib: .;@m64
 
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