BOBderBAGGER
Fleet Admiral
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Ja sicher und du mentainst deinen persönlichen fork ?foofoobar schrieb:Um das zu verhindern steht der Kernel unter der GPL. Diesen Trick sollte man verstehen.
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Ja sicher und du mentainst deinen persönlichen fork ?foofoobar schrieb:Um das zu verhindern steht der Kernel unter der GPL. Diesen Trick sollte man verstehen.
Die Frage ist dann aber auch irgendwann: Wofür?DriveByFM schrieb:Wenn jetzt noch alle anderen mitziehen, kann man Windows wirklich den Rücken kehren
Je nach UEFI ziemlich einfach, weil man einfach über schöne Menüs Zertifikate hinzufügen kann. Bei anderen ist etwas mehr "Arbeit" notwendig. Nichts was sich nicht in ein "Hey du willst in Spiel XY der coolste sein, befolge diese Schritte zum Erfolg" Tutorial verpacken lässt.tollertyp schrieb:wie die Zertifikate ins UEFI kommen können
Das setzt voraus das es die Dinge sind die einen gestört haben und das dürfte den allermeisten die gerade zuletzt gewechselt haben schlich Wurst sein.andy_m4 schrieb:Kopierschutz und DRM-Kram und Kontrolle
Ich nehme an, es geht um Competitive CS und die spielt man meines Wissens nach nicht mit VAC, sondern mit FACEIT und Co. und das funktioniert halt nicht auf Linux. Die halten durch ihr strikteres System auf Kernelebene mehr Cheater und Botter vom Spiel weg als VAC. Und CS mit VAC spielt man nicht, weil es so Cheaterverseucht ist. Jedenfalls was ich so gehört und gelesen habe.Ezeqiel schrieb:Counterstrike läuft doch in all seinen Varianten (CS2, CS Source, CS 1,6) unter Linux.....?
Du kannst auch weiterhin mehrere Kernel installiert haben, unter anderem auch deinen selbstkompilierten oder den selbstsignierten. Mit eigenen signierten Kernelmodulen. Der signierte und beglaubigte Kernel für Anti-Cheat existiert daneben und kann dann beim Booten in bspw. GRUB ausgewählt werden (oder als UKI direkt im Boot-Menü des UEFIs, falls das so gemacht würde). Dann werden eben die Signaturen genutzt, die der Kernel hat und die in den Secure Boot-Variablen von Microsoft oder Canonical oder Valve oderoderoder hinterlegt wurden und nicht deine eigenen.ebird schrieb:Eigene Kernel sind dadurch auch ausgeschlossen, da die entsprechenden Module von den Distros bereitgestellt und signiert sein werden.
sudo modprobe MODULE zu laden und man dann mal mit sudo dmesg in die Kernelmeldungen reinschaut.)Nö, aber wenn XYZ ein abgeleitetes Werk von etwas erstellt was unter der GPL steht steht auch das abgeleitete Werk unter GPL.BOBderBAGGER schrieb:Ja sicher und du mentainst deinen persönlichen fork ?
Naja der Preis es nicht zu machen könnte einfach sein jemand ein Vibecoded Clone raus bringt, der dann vermutlich wieder Opensource ist, der wird dann aber nicht für Linux Beschränkt sein einen Server beinhalten, dann kann man plötzlich alle Inhalte, Inclusive Bezahlskins kostenlos auch für Windows verfügbar.flowerchild69 schrieb:Ich dachte das Durchschnittsalter bei den Fortnite-Spielern liegt bei 15 Jahren. Das eines Linux-Users so zwischen 30 und 35. Linux kann nicht gerade die größte Zielgruppe sein.
Das müsste dann eine KI sein die garantiert niemals den Source oder Teile vom Linux-Kernel gesehen hat um nicht als abgeleitetes Werk im Sinne der GPL zu gelten.blackiwid schrieb:Naja der Preis es nicht zu machen könnte einfach sein jemand ein Vibecoded Clone raus bringt, der dann vermutlich wieder Opensource ist, der wird dann aber nicht für Linux Beschränkt sein einen Server beinhalten, dann kann man plötzlich alle Inhalte, Inclusive Bezahlskins kostenlos auch für Windows verfügbar.
Wahrscheinlich ja, bei Leage of Legends können sie ja vielleicht sagen scheiss drauf wir haben keine direkte Konkurenz aber Valorant konkurriert ja direkt gegen Fortnite, aber natürlich kann auch LoL K.I. nachgemacht werden in irgend einem weg.Hyourinmaru schrieb:Erst EA, jetzt Epic Games. Wer zieht nach, Riot Games?
Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit!
Was sicher der ein oder andere YouTuber nutzen wird, um Klicks und Aufrufzahlen zu farmen, während er den Zuschauern vorlügt, es wäre so einfach. Fakt ist aber, Kernel-Lockdown und Measured Boot existieren auch noch.JP-M schrieb:Nichts was sich nicht in ein "Hey du willst in Spiel XY der coolste sein, befolge diese Schritte zum Erfolg" Tutorial verpacken lässt.
EAC soll eBPF Programme ausführen, die im Kernelspace laufen, aber von Programmen aus dem Userspace gestartet werden können, wenn sie denn die notwendigten Rechte dazu haben. BPF ist eine eigene virtuelle Maschine im Kernel, läuft also sauber isoliert und kann am Kernel selbst nichts ändern, wohl aber tiefgreifend kontrollieren was das System tut. Bei einem signiertem und damit unmodifiziertem Kernel ist es schwer bis unmöglich etwas vor BPF zu verstecken.Kaito Kariheddo schrieb:Nicht auf Kernel-Niveau. systemd-services laufen im Ring 3 (glaub ich^^)
Hyourinmaru schrieb:Yes. Viele Service Units werden zwar mit root ausgeführt und besitzen daher von Grund auf schon weitreichende Rechte, verbleiben aber trotzdem im Userland.
SavageSkull schrieb:Da ich mich nicht in den rabbit hole von competitiven online spielen aufhalte, könnt ihr mit kurz erklären, warum ein signierter und geschützter Kernel gegen Cheating hilft?
AGB-Leser schrieb:Heißt jetzt was genau? Vor allem das IOMMU mit kein Passthrough
EAC nutzt eBPF Programme, also keine Kerneltreiber. Längerer Text dazu ist am Anfang dieses Posts.ebird schrieb:Aber solange irgend ein Kernel Mode Treiber von Epic läuft, wird sich kein Linux diesen installieren. Und anders bietet es keinen Schutz. Dann kann ich auch weiterhin Windows als Game Launcher nutzten. Aber ich nutzte unter Windows kein Secure Boot und kann "abgesicherte" Spiele spielen.
Das sollten die meisten Implementierungen von SecureBoot zulassen.flaphoschi schrieb:Secure Boot wäre übrigens in sicher und einfach auch möglich gewesen. Öffentlicher und privater Schlüssel wird bei Installation erzeugt, der öffentliche kommt ins UEFI. Der private verbleibt beim Superuser (root) und der signiert bei Updates damit den Kernel. In Unternehmen liegt der private Schlüssel auf dem Server, und damit werde die Kernel im eigene Repo signiert. Alles einfacher und sicherer. Keine Certifcate Authority, kein Zertifikatsrückruf (ich bekomme ständig Updates…), keine Zertifikate.
ebird schrieb:Damit kann ich beispielsweise nicht mehr VirtualBox benutzen.
Schnelleres IO, weniger Bloat, funktionierende Paketmanager, im Regelfall verständlichere Logs, es gibt ein Kernelmaskotchen, ..andy_m4 schrieb:dann stellt sich irgendwann die Frage, wozu dann überhaupt noch Linux?
Kann sein. Aber dann stellt sich halt die Frage, wozu wechseln.BOBderBAGGER schrieb:Das setzt voraus das es die Dinge sind die einen gestört haben und das dürfte den allermeisten die gerade zuletzt gewechselt haben schlich Wurst sein.
Das ist ja das Ding. Umso mehr kommerzielle Software (und da zählen genannte Spiele ja hinzu), umso mehr wird natürlich auch Kommerzkram reingedrückt.BOBderBAGGER schrieb:Mir ist das z.B alles absolut Peng. Ich will einfach ein schnelles zuverlässiges os das mir nicht alle 5 Minuten onedrive oder edge verkaufen will.
Das Problem hat man aber mit dem gesamten Bios solange man kein gnuboot benutzt, benutzt da proprietären müll mit Secureboot oder ohne.Blackhorse79 schrieb:Weil Secureboot für nichts technisch in diesem Spiel notwendig ist. Das ist zudem keine saubere Linuxportierung, wenn man dann trotzdem proprietäre Microsofttechnologie auf Hardwareebene verlangt.
Finde es ganz witzig, das Du das sagst während parallel ne wilde Diskussion über Secureboot und Co läuft.BOBderBAGGER schrieb:das dürfte den allermeisten
Einfach ignorieren und sich freuen, dass für Linuxer bald mehr zum spielen haben.andy_m4 schrieb:parallel ne wilde Diskussion über Secureboot und Co
Da glaube ich aktuell nicht dran. Ich könnte mir vorstellen, dass es bald auch kommerzielle Endnutzer Distributionen geben könnte, die dann auch durchaus Werbung schalten könnten. Allerdings die bisherigen komplett freien Distributionen ohne kommerziellen Gedanken werden sicher weiter leben.andy_m4 schrieb:Das ist jetzt alles noch auf niedrigem Level weil in solchen Bereichen Linux immer noch eher eine Nischenplattform ist und die Community da meist auch allergisch drauf reagiert.
Aber wenn sich all das mehr etabliert, werden halt auch mehr all die Dinge Einzug halten die man auch schon unter Windows und Co nervig fand.
Ehrlich gesagt ist mir das selbst eher egal.Randnotiz schrieb:Einfach ignorieren und sich freuen, dass für Linuxer bald mehr zum spielen haben.
Wobei man da schon differenzieren sollte zwischen:Randnotiz schrieb:Siehst ja dass wir auch hier im Forum konservative Neckbeards haben, die keine Veränderung wollen
Kann man durchaus.Randnotiz schrieb:doch Linux ist so groß und das Feld so weitläufig, da kann man sich auch gut aus dem Weg gehen.
Und Mesaured Boot zielt ja genau auf das an, was ich angesprochen habe: Eine Möglichkeit der externen Verifizierung, dass beim Boot alles so gelaufen / geladen worden ist, wie "ich" als Dienst es gerne hätte.Hyourinmaru schrieb:Fakt ist aber, Kernel-Lockdown und Measured Boot existieren auch noch.
Da stimme ich Dir grundsätzlich zu, doch ich lese von diesen Leuten seit zwei Dekaden immer nur Gemeckere, wenn es etwas neues gibt, da sage ich mir erst recht, ich bin offen für neues.andy_m4 schrieb:Nicht jede kritische Stimme hat mit ewiggestrig zu tun.
Genauso wie "neu" und "Veränderung" nicht automatisch "gut" bedeutet.
Das sehen wir ja bei Android. Android ist ja im Prinzip ein kommerzialisiertes Linux.SavageSkull schrieb:Da glaube ich aktuell nicht dran.
Eben.SavageSkull schrieb:Ich könnte mir vorstellen, dass es bald auch kommerzielle Endnutzer Distributionen geben könnte, die dann auch durchaus Werbung schalten könnten.
Das denke ich auch.SavageSkull schrieb:Allerdings die bisherigen komplett freien Distributionen ohne kommerziellen Gedanken werden sicher weiter leben.
Gut. Aber ein paar Dauernörgler hat man immer. Das muss man jetzt auch nicht überbewerten.Randnotiz schrieb:Da stimme ich Dir grundsätzlich zu, doch ich lese von diesen Leuten seit zwei Dekaden immer nur Gemeckere