News Epic Games: Fortnite kommt für Linux, Easy Anti-Cheat wird überarbeitet

DriveByFM schrieb:
Wenn jetzt noch alle anderen mitziehen, kann man Windows wirklich den Rücken kehren
Die Frage ist dann aber auch irgendwann: Wofür?
Wenn man unter Linux all die Dinge etabliert mit Kopierschutz und DRM-Kram und Kontrolle und hastenichtgesehen, wegen denen man ja Windows eigentlich los werden will, dann stellt sich irgendwann die Frage, wozu dann überhaupt noch Linux?
Dann kann ich auch bei Windows bleiben. Und sei es bloß als Spiele-Instanz.
 
tollertyp schrieb:
wie die Zertifikate ins UEFI kommen können
Je nach UEFI ziemlich einfach, weil man einfach über schöne Menüs Zertifikate hinzufügen kann. Bei anderen ist etwas mehr "Arbeit" notwendig. Nichts was sich nicht in ein "Hey du willst in Spiel XY der coolste sein, befolge diese Schritte zum Erfolg" Tutorial verpacken lässt.

Alleine dass es möglich ist, ist bereits das Problem.
 
andy_m4 schrieb:
Kopierschutz und DRM-Kram und Kontrolle
Das setzt voraus das es die Dinge sind die einen gestört haben und das dürfte den allermeisten die gerade zuletzt gewechselt haben schlich Wurst sein.

Mir ist das z.B alles absolut Peng. Ich will einfach ein schnelles zuverlässiges os das mir nicht alle 5 Minuten onedrive oder edge verkaufen will.

Ich finde die Entwicklung durchaus positiv für jemand der will hat jetzt die Option das ich doch angeblich das tolle an Linux jeder kann machen was ihm passt.
 
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Ezeqiel schrieb:
Counterstrike läuft doch in all seinen Varianten (CS2, CS Source, CS 1,6) unter Linux.....?
Ich nehme an, es geht um Competitive CS und die spielt man meines Wissens nach nicht mit VAC, sondern mit FACEIT und Co. und das funktioniert halt nicht auf Linux. Die halten durch ihr strikteres System auf Kernelebene mehr Cheater und Botter vom Spiel weg als VAC. Und CS mit VAC spielt man nicht, weil es so Cheaterverseucht ist. Jedenfalls was ich so gehört und gelesen habe.

ebird schrieb:
Eigene Kernel sind dadurch auch ausgeschlossen, da die entsprechenden Module von den Distros bereitgestellt und signiert sein werden.
Du kannst auch weiterhin mehrere Kernel installiert haben, unter anderem auch deinen selbstkompilierten oder den selbstsignierten. Mit eigenen signierten Kernelmodulen. Der signierte und beglaubigte Kernel für Anti-Cheat existiert daneben und kann dann beim Booten in bspw. GRUB ausgewählt werden (oder als UKI direkt im Boot-Menü des UEFIs, falls das so gemacht würde). Dann werden eben die Signaturen genutzt, die der Kernel hat und die in den Secure Boot-Variablen von Microsoft oder Canonical oder Valve oderoderoder hinterlegt wurden und nicht deine eigenen.
Wenn der von Valve oderwemauchimmer signierte Kernel läuft, blockieren sowohl Secure Boot beim Boot als auch Kernel-Lockdown zur Laufzeit unsignierte oder mit einer unbekannten Signatur versehene Kernelmodule, die werden dann einfach nicht geladen. (Kann mit einer entsprechenden Konfiguration nachsehen, indem man ein solches Modul versucht mit sudo modprobe MODULE zu laden und man dann mal mit sudo dmesg in die Kernelmeldungen reinschaut.)

Wäre dann auch nicht anders, als wenn man bspw. Riot Vanguard vorübergehend deaktiviert. Wenn ich Vanguard über das Tray-Icon deaktiviere, dann muss ich den Rechner auch neustarten, um wieder spielen zu können.

Bei Windows reaktiviert man mit dem Neustart eben wieder Vanguard, bei Linux startet man dann eben stattdessen in die von Valve oder wemauchimmer beglaubigte Umgebung mit dem von Valve oder wemauchimmer signierten Kernel.
 
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BOBderBAGGER schrieb:
Ja sicher und du mentainst deinen persönlichen fork ?
Nö, aber wenn XYZ ein abgeleitetes Werk von etwas erstellt was unter der GPL steht steht auch das abgeleitete Werk unter GPL.

Erinnert sich noch jemand an die ganzen Schreihälse die behauptet haben das sich Linux wegen der GPL niemals durchsetzen wird?
 
flowerchild69 schrieb:
Ich dachte das Durchschnittsalter bei den Fortnite-Spielern liegt bei 15 Jahren. Das eines Linux-Users so zwischen 30 und 35. Linux kann nicht gerade die größte Zielgruppe sein.
Naja der Preis es nicht zu machen könnte einfach sein jemand ein Vibecoded Clone raus bringt, der dann vermutlich wieder Opensource ist, der wird dann aber nicht für Linux Beschränkt sein einen Server beinhalten, dann kann man plötzlich alle Inhalte, Inclusive Bezahlskins kostenlos auch für Windows verfügbar.

Linux User mögen nicht so viele sein wie Windows mit um die 5% aber natürlich durchaus auch zig Millionen aber die sind oft technisch versiert, und einige Davon werden sich mit K.I. gut aus kennen.

Gleichzeitig sinkten die Kosten für einen Inhouse Port durch K.I. also verschieben sich die Vor und Nachteile / Gefahren / Chancen.

Völlig sicher vor so einem Fork ist man dadurch natürlich nicht, aber die Incentives ändern sich, zumal ein Fortnite Clone wahrscheinlich nie perfekt sein wird, und man braucht Server Infrastruktur etc. Da kann man noch mit Convinience die Leute manipulieren/locken.
 
blackiwid schrieb:
Naja der Preis es nicht zu machen könnte einfach sein jemand ein Vibecoded Clone raus bringt, der dann vermutlich wieder Opensource ist, der wird dann aber nicht für Linux Beschränkt sein einen Server beinhalten, dann kann man plötzlich alle Inhalte, Inclusive Bezahlskins kostenlos auch für Windows verfügbar.
Das müsste dann eine KI sein die garantiert niemals den Source oder Teile vom Linux-Kernel gesehen hat um nicht als abgeleitetes Werk im Sinne der GPL zu gelten.
 
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Hyourinmaru schrieb:
Erst EA, jetzt Epic Games. Wer zieht nach, Riot Games?
Wahrscheinlich ja, bei Leage of Legends können sie ja vielleicht sagen scheiss drauf wir haben keine direkte Konkurenz aber Valorant konkurriert ja direkt gegen Fortnite, aber natürlich kann auch LoL K.I. nachgemacht werden in irgend einem weg.

Es ist halt immer die Frage die sich die Firmen jetzt stellen müssen wenn sie es nicht machen machts jemand anders garantiert.

Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit!
 
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JP-M schrieb:
Nichts was sich nicht in ein "Hey du willst in Spiel XY der coolste sein, befolge diese Schritte zum Erfolg" Tutorial verpacken lässt.
Was sicher der ein oder andere YouTuber nutzen wird, um Klicks und Aufrufzahlen zu farmen, während er den Zuschauern vorlügt, es wäre so einfach. Fakt ist aber, Kernel-Lockdown und Measured Boot existieren auch noch.
 
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Kaito Kariheddo schrieb:
Nicht auf Kernel-Niveau. systemd-services laufen im Ring 3 (glaub ich^^)
EAC soll eBPF Programme ausführen, die im Kernelspace laufen, aber von Programmen aus dem Userspace gestartet werden können, wenn sie denn die notwendigten Rechte dazu haben. BPF ist eine eigene virtuelle Maschine im Kernel, läuft also sauber isoliert und kann am Kernel selbst nichts ändern, wohl aber tiefgreifend kontrollieren was das System tut. Bei einem signiertem und damit unmodifiziertem Kernel ist es schwer bis unmöglich etwas vor BPF zu verstecken.

https://en.wikipedia.org/wiki/Berkeley_Packet_Filter


Hyourinmaru schrieb:
Yes. Viele Service Units werden zwar mit root ausgeführt und besitzen daher von Grund auf schon weitreichende Rechte, verbleiben aber trotzdem im Userland.

Abgesehen von den eBPF Komponenten (siehe Anfang dieses Posts)


SavageSkull schrieb:
Da ich mich nicht in den rabbit hole von competitiven online spielen aufhalte, könnt ihr mit kurz erklären, warum ein signierter und geschützter Kernel gegen Cheating hilft?

Signierte Kernel haben einen definierten Zustand und können nicht Dritten modifiziert werden. Wer den Kernel eines Betriebssystems modifiziert, kann jedweder anderer Software beliebig Zustände vorgaukeln. Bei EAC2 könnte man also allen Services von EAC vermelden, dass wirklich kein Programm auf den Speicher des Spiels zugreift. Während fröhlich Wallhacks, Aimbots etc. im Speicher vom Spielclient wirken.

AGB-Leser schrieb:
Heißt jetzt was genau? Vor allem das IOMMU mit kein Passthrough

Kurz: IOMMU ist Speicherverwaltung mit der extra Prise Magie (lies: reichlich komplex, schwer zu erklären, vor allem wenn nicht bekannt ist, wie sehr im Urschleim angefangen werden muss).
Damit werden so Dinge möglich wie virtuelle Maschinen, die Hardware durchgereicht wird. Daher die virtuelle Maschine kann GPU, (Fest-)Speicher oder sonstige Hardware direkt ansprechen (adressieren). Wobei die virtuelle Maschiene exklusiv oder geteilten Zugriff mit Host oder einer anderen VM haben kann. Mitunter gehen auch Dinge wie Host -> VM1 im Kontext vom Host-> VM2 im Kontext von VM1 samt Durchreichen (Passthrough) von Hardware.

Damit kann man wilde Dinge bauen, u.a. auch eine Umgebung die für EAC ausschaut wie ein Betriebssyste, welches direkt auf Hardware läuft, obwohl es als VM läuft. In Solchen Fällen müssten dann die Cheats im Kontext vom Host laufen und die EAC könnte nichts erkennen.


ebird schrieb:
Aber solange irgend ein Kernel Mode Treiber von Epic läuft, wird sich kein Linux diesen installieren. Und anders bietet es keinen Schutz. Dann kann ich auch weiterhin Windows als Game Launcher nutzten. Aber ich nutzte unter Windows kein Secure Boot und kann "abgesicherte" Spiele spielen.
EAC nutzt eBPF Programme, also keine Kerneltreiber. Längerer Text dazu ist am Anfang dieses Posts.


flaphoschi schrieb:
Secure Boot wäre übrigens in sicher und einfach auch möglich gewesen. Öffentlicher und privater Schlüssel wird bei Installation erzeugt, der öffentliche kommt ins UEFI. Der private verbleibt beim Superuser (root) und der signiert bei Updates damit den Kernel. In Unternehmen liegt der private Schlüssel auf dem Server, und damit werde die Kernel im eigene Repo signiert. Alles einfacher und sicherer. Keine Certifcate Authority, kein Zertifikatsrückruf (ich bekomme ständig Updates…), keine Zertifikate.
Das sollten die meisten Implementierungen von SecureBoot zulassen.
Ein Problem ist halt, dass wenn ein Exploit das Betriebssystem übernimmt, kann der Exploit im Kernel persistiert werden, wenn der Schlüssel zum Signieren auf dem System liegt.

ebird schrieb:
Damit kann ich beispielsweise nicht mehr VirtualBox benutzen.

KVM mit "virtual machine manager" oder Ähnlichem als GUI und fertig. Im Regelfall mehr Performance, stabiler und ohne Oracle.

andy_m4 schrieb:
dann stellt sich irgendwann die Frage, wozu dann überhaupt noch Linux?
Schnelleres IO, weniger Bloat, funktionierende Paketmanager, im Regelfall verständlichere Logs, es gibt ein Kernelmaskotchen, ..
 
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BOBderBAGGER schrieb:
Das setzt voraus das es die Dinge sind die einen gestört haben und das dürfte den allermeisten die gerade zuletzt gewechselt haben schlich Wurst sein.
Kann sein. Aber dann stellt sich halt die Frage, wozu wechseln.

BOBderBAGGER schrieb:
Mir ist das z.B alles absolut Peng. Ich will einfach ein schnelles zuverlässiges os das mir nicht alle 5 Minuten onedrive oder edge verkaufen will.
Das ist ja das Ding. Umso mehr kommerzielle Software (und da zählen genannte Spiele ja hinzu), umso mehr wird natürlich auch Kommerzkram reingedrückt.
Das ist jetzt alles noch auf niedrigem Level weil in solchen Bereichen Linux immer noch eher eine Nischenplattform ist und die Community da meist auch allergisch drauf reagiert.
Aber wenn sich all das mehr etabliert, werden halt auch mehr all die Dinge Einzug halten die man auch schon unter Windows und Co nervig fand.
 
Blackhorse79 schrieb:
Weil Secureboot für nichts technisch in diesem Spiel notwendig ist. Das ist zudem keine saubere Linuxportierung, wenn man dann trotzdem proprietäre Microsofttechnologie auf Hardwareebene verlangt.
Das Problem hat man aber mit dem gesamten Bios solange man kein gnuboot benutzt, benutzt da proprietären müll mit Secureboot oder ohne.

Es gibt nicht "den" Linux Nutzer und teils gibts auch verschiedene Nutzer pro PC, hab z.B. einen PC wo ich nur surve und arbeite mit, dort lass ich nicht mal Steam drauf (proprietär) einen anderen dem trau ich nicht dort Spiel ich.

Secure boot hab ich prinzipiell kein Problem wenn alle distros immer problemlos sich damit installieren lassen, oder wenigstens einige wichtige...

Aber ja die Leute die nen Steamdeck gekauft haben und da nichts dran geändert haben werden Secureboot vermutlich nutzen... das sind schon einige.
 
andy_m4 schrieb:
parallel ne wilde Diskussion über Secureboot und Co
Einfach ignorieren und sich freuen, dass für Linuxer bald mehr zum spielen haben.

Siehst ja dass wir auch hier im Forum konservative Neckbeards haben, die keine Veränderung wollen (Paralleln zu politischen deutschen Parteien rein zufällig), doch Linux ist so groß und das Feld so weitläufig, da kann man sich auch gut aus dem Weg gehen.
 
andy_m4 schrieb:
Das ist jetzt alles noch auf niedrigem Level weil in solchen Bereichen Linux immer noch eher eine Nischenplattform ist und die Community da meist auch allergisch drauf reagiert.
Aber wenn sich all das mehr etabliert, werden halt auch mehr all die Dinge Einzug halten die man auch schon unter Windows und Co nervig fand.
Da glaube ich aktuell nicht dran. Ich könnte mir vorstellen, dass es bald auch kommerzielle Endnutzer Distributionen geben könnte, die dann auch durchaus Werbung schalten könnten. Allerdings die bisherigen komplett freien Distributionen ohne kommerziellen Gedanken werden sicher weiter leben.
Die Frage ist halt, in wie weit können sich kommerzielle Distributionen absetzen, bzw was Proprietäres basteln die rein, was dich zwingt, das zu nehmen, was man dann nicht auch auf einer freien Distribution nach installieren könnte?
 
Randnotiz schrieb:
Einfach ignorieren und sich freuen, dass für Linuxer bald mehr zum spielen haben.
Ehrlich gesagt ist mir das selbst eher egal.

Randnotiz schrieb:
Siehst ja dass wir auch hier im Forum konservative Neckbeards haben, die keine Veränderung wollen
Wobei man da schon differenzieren sollte zwischen:
Keine Veränderung wollen weil Veränderungen grundsätzlich doof sind
und
Veränderungen kritisch begleiten.

Nicht jede kritische Stimme hat mit ewiggestrig zu tun.
Genauso wie "neu" und "Veränderung" nicht automatisch "gut" bedeutet.

Randnotiz schrieb:
doch Linux ist so groß und das Feld so weitläufig, da kann man sich auch gut aus dem Weg gehen.
Kann man durchaus.
Aber das eine schließt ja das andere nicht aus.
Also ich kanns ja sowohl einfach nicht benutzen will ich es nicht benutzen will und muss und kann aber trotzdem diese Dinge kritisch betrachten.

Wäre ja Quatsch zu sagen: Man darf nur Dinge kritisch betrachten, von denen man selbst betroffen ist.
 
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Hyourinmaru schrieb:
Fakt ist aber, Kernel-Lockdown und Measured Boot existieren auch noch.
Und Mesaured Boot zielt ja genau auf das an, was ich angesprochen habe: Eine Möglichkeit der externen Verifizierung, dass beim Boot alles so gelaufen / geladen worden ist, wie "ich" als Dienst es gerne hätte.

In meinen Augen sind diese beiden Techniken deutlich zielführender als Secure Boot.
 
andy_m4 schrieb:
Nicht jede kritische Stimme hat mit ewiggestrig zu tun.
Genauso wie "neu" und "Veränderung" nicht automatisch "gut" bedeutet.
Da stimme ich Dir grundsätzlich zu, doch ich lese von diesen Leuten seit zwei Dekaden immer nur Gemeckere, wenn es etwas neues gibt, da sage ich mir erst recht, ich bin offen für neues.

Insbesondere weil in der Diskussion auch mehrfach schon erwähnt wurde und EPIC selbst einem auch die Option lässt, ob man sich den Schuh aufbinden möchte.

So mehrere Boot-Optionen bequem zu Start auswählen, ist da schon praktisch.
 
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SavageSkull schrieb:
Da glaube ich aktuell nicht dran.
Das sehen wir ja bei Android. Android ist ja im Prinzip ein kommerzialisiertes Linux.
Da stellt sich also weniger die Frage nach dem Glauben, sondern das ist gelebte Praxis. 🙂

SavageSkull schrieb:
Ich könnte mir vorstellen, dass es bald auch kommerzielle Endnutzer Distributionen geben könnte, die dann auch durchaus Werbung schalten könnten.
Eben.
Und die haben wir ja auch schon. Also gerade so was wie RHEL ist ja eine kommerzielle Distribution.

SavageSkull schrieb:
Allerdings die bisherigen komplett freien Distributionen ohne kommerziellen Gedanken werden sicher weiter leben.
Das denke ich auch.
Ist halt nur die Frage wie sich das de-facto auswirkt.
Wir sehen ja jetzt schon teilweise, das bestimmte Dinge bestimmte Voraussetzungen haben wo sie problemlos laufen.
Bisher hatten wir ja: Viele Kommerzware läuft nur auf Windows aber nicht auf Linux.
Und jetzt wandelt sich das immer mehr zu "Kommerzware läuft nur auf Kommerzlinux".

Und dann sind wir auch schnell wieder bei dem, was ich sagte. Das Windows-Gepflogenheiten rüberschwappen nach Linux.

Inwieweit das Auswirkungen hat, muss man sehen. Aber der Trend zeigt ja nicht unbedingt nur in Richtung Freiheit. Und gerade im Zuge des jetzt schon viele Jahre andauernden Cloud-Ausbaus, wo dann weder Daten noch Code in Deiner Einflusssphäre liegt, kann man ja nicht sagen das Bedenken völlig unbegründet sind.

Von daher verstehe ich auch nicht, warum das so leichtfertig abgetan wird. Man kann ja darüber streiten wie groß der Impact wird.
Aber irgendwie nur zu sagen: "Ist doch alles kein Problem" ist mir dann doch zuuu naiv.
Ergänzung ()

Randnotiz schrieb:
Da stimme ich Dir grundsätzlich zu, doch ich lese von diesen Leuten seit zwei Dekaden immer nur Gemeckere
Gut. Aber ein paar Dauernörgler hat man immer. Das muss man jetzt auch nicht überbewerten.
Genauso wie es auf der anderen Seite des Spektrums immer Leute gibt, die alles unkritisch bejubeln was da Neues kommt.
 
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