erkennt Win8.1 nach dem Klonen von einer HDD die SSD als solche?

Plumpf

Cadet 3rd Year
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Hi,
die frage steht eigentlich schon im Titel. Meine SSD hat sich vor kurzem verabschiedet. Daraufhin hab ich die Garantie in Anspruch genommen und vorübergehend meine alte HDD wieder eingebaut. Windows 8.1 mit allem wurde frisch aufgesetzt. Läuft eigentlich ganz gut soweit. Nun ist heute die Tausch-SSD gekommen, welche ich wieder einbauen wollte. Um mir das erneute Aufsetzen zu sparen, wollte ich die HDD nun auf die SSD klonen.

Jetzt die Frage: Bei einer Neuinstallation erkennt das Setup ja dass eine SSD verbaut ist und deaktiviert zB die Defragmentierung, etc... Deaktiviert das geklonte Windows diese Dienste dann nachträglich oder muss das alles manuell gemacht werden?

Zudem hab ich gelesen, dass AHCI für die Erkennung als SSD wichtig ist. Der Laptop, in den die SSD eingebaut werden soll, unterstützt allerdings kein AHCI sondern nur IDE.

Was meint ihr dazu?
Danke für eure Meinung.
 
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ahci bringt bei ssds ein perfomance-plus, generell sollte sie aber auch ohne ahci funktionieren.

eigentlich ist es kein problem, das so zu machen, man kann im falle eines falles auch alle notwendigen einstellungen nachträglich noch selbst vornehmen. schau einfach ob die defragmentierung aus ist und - wichtig - ob trim aktiviert ist
 
trim geht doch bei ide eh nicht, oder?

und wegen der Performance mache ich mir keine Gedanken. Ist ein Netbook und dort ist die SSD sowieso immer CPU limitiert (SSD war ja schon mal eingebaut). Bei dem Einbau geht es mir mehr um die Erschütterungsresistenz der SSD gegenüber einer normalen HDD. Und zwecks Sinn und Unsinn einer SSD im Netbook: Es ist meine alte SSD und ich würde sie lieber einbauen, als sie verstauben zu lassen. :)
 
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Also die Dienste (Defragmentierung etc) wurden bei mir automatisch deaktiviert, hatte den ähnlichen Umstand die HDD auf eine nachträglich gekaufte SSD zu klonen.
 
alles klar. Dann probier ich das jetzt mal aus.
Danke vorerst.
 
Nach dem Klonen den Windows Leistungsindex laufen lassen, erst dann wird die SSD erkannt und einige Dienste angepasst.
 
so: Stunden später! Es läuft wieder. Erst mit O&O probiert---> festgestellt, dass nicht mehr kostenlos, dann mit Paragon (hatte ich noch da)--> wurde geklont, aber der Klon bootet nicht! Der Intel und der Samsung Clon Manager gehen nur bei den SSDs des jeweiligen Herstellers, obwohl bei chip was anderes steht, Bei acronis true Image Testversion ist der Clon Modus leider nicht verfügbar...:mad:
Mit clonezilla dann den Weg über bootcd brennen gegangen, was ich eigentlich vermeiden wollte. Dann gings auch schon! :volllol:

Dann hab ich über die Konsole den Leistungsindex laufen lassen, weil der ist ja bei win8.1 normal nicht mehr dabei. Angepasst wurde nix, auch nach Neustart immer noch Defrag geplant, Superfetch aktiv, undsoweiter undsofort. Also alles manuell umgestellt.:kotz:


Fazit: In der Zeit hätt ichs auch neu aufgesetzt und es würde anständig laufen... Lasst es euch eine Warnung sein!


Edit: Grad noch mit AS SSD nachgeschaut: Wenigstens das Alingnment passt. So Feierabend jetzt!

Edit2: Ach ja die Office und die Windows Aktivierung mussten auch erneut durchgeführt werden. Nur Microsoft weiß warum, weil Hardware ist ja bis auf die Platte gleich geblieben!
 
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Plumpf schrieb:
Dann hab ich über die Konsole den Leistungsindex laufen lassen, weil der ist ja bei win8.1 normal nicht mehr dabei. Angepasst wurde nix, auch nach Neustart immer noch Defrag geplant, Superfetch aktiv, undsoweiter undsofort. Also alles manuell umgestellt.:kotz:
Die Services werden ja nicht deaktiviert, die werden nur entsprechend konfiguriert. Defrag optimiert SSD indem es TRIM Befehle für die unbelegten LBAs schickt, das sollte man bei Windows 8 aktiviert lassen.

jango72 hat das leider falsch geschrieben und auch die meisten der zahllosen "Optimierungsanleitungen" sind leider komplett wertlos bzw. liegen total daneben. Tomshardware hat das mal getestet und auch wenn das schon eine Weile her ist, so stimmen die Ergebnisse noch immer, werden von diesen Tippgeber aber leider komplett ignoriert, denn wenn man einfach schreibt, dass Windows es selbst besser macht weil es ja sogar die SSD bencht, dann kann man sich in langen Artikeln die Schlauen raushängen lassen.
 
Plumpf schrieb:
Edit2: Ach ja die Office und die Windows Aktivierung mussten auch erneut durchgeführt werden. Nur Microsoft weiß warum, weil Hardware ist ja bis auf die Platte gleich geblieben!

die festplatte ist ja neben dem mainboard genau eines der 2 teile die dabei geprüft werden. ;)
 
Holt schrieb:
Die Services werden ja nicht deaktiviert, die werden nur entsprechend konfiguriert. Defrag optimiert SSD indem es TRIM Befehle für die unbelegten LBAs schickt, das sollte man bei Windows 8 aktiviert lassen.

@Holt: Ja ich bin normal auch der Meinung, dass Windows ab Win7 schon weiß, wie es mit SSDs umzugehen hat und wenn ich Win8.1 normal installiert hätte, dann hätte ich sicher nix geändert.

Aber dort liegt nun genau mein Problem: Wie kann ich sicher gehen, dass Win8.1 die SSD nach der Spiegelung auch als SSD erkannt hat und die entsprechenden Dienste angepasst hat? Woher weiß ich dass defrag jetzt nicht mehr defragmentiert, sondern nur noch Trim Befehle sendet?
 
Wenn Trim jetzt bei Win 8 mit im Defrag drin is und man Defrag komplett deaktiviert, hat man dann auch Trim deaktiviert?
 
Ob TRIM komplett deaktiviert wurde, kann ja erstmal mit fsutil behavior query DisableDeleteNotify nachsehen und dann TrimCheck prüfen ob es wirklich funktioniert (man lässt es zweimal laufen, beim ersten mal wird die Testdatei erzeugt und gelöscht, beim zweiten mal wird geschaut ob TRIM funktioniert hat).

Warum Windows 8 nun bei der Disk-Optimierung die ganzen freien LBAs noch mal trimmt, so wie es Free Space Trimmer oder AS FreeSpaceCleaner machen, kann ich auch nicht sagen, denn es sollte bei einem Rechner der frisch aufgesetzt und immer mit TRIM gearbeitet hat ja keinen Unterschied machen, aber vielleicht gibt es ja doch SSDs bei denen die TRIM Befehle dann doch mal im Eifer des Gefechts unter den Tisch fallen können oder das passiert schon bei Windows selbst mal. Schaden tut es jedenfalls nicht.

Plumpf, unter Win7 reicht es den Leistungsindex neu erstellen zu lassen, dann wird die SSD von Windows gebencht und die Services werden passend eingestellt, denn einige von denen die man gemäß dieser blödsinnigen Anleitungen besser abstellen sollte, bringen auch bei SSDs echte Vorteile, wie eben der Test von tomshardware zeigt, nur ignorieren die Schreiberlinge der Anleitungen diese Fakten konsequent und es gibt leider auch hier immer wieder jemanden der diese Anleitungen sofort verlinkt.
 
Danke für die Antwort. Aber ich muss trotzdem nochmal nachhaken. Den Leistungsindex erstellen schön und gut, aber wenn ich da irgendwas in die Konsole reinhacke, ob dann win8.1 das macht, was es noch unter win7 oder 8 gemacht hat, wenn man auf Leistungsindex erstellen geklickt hat... Wird wohl nen Grund gehabt haben, warum man ohne Konsole nicht mehr drauf zugreifen kann.

Da meine ursprüngliche Frage für mich noch nicht ausreichend beantwortet wurde, frage ich nochmal: Wie kann ich überprüfen, ob die tägliche automatische Wartung mir nicht jeden Tag die SSD defragmentiert, als ob es ein HDD wäre. Ich würde da gerne einen Registry-Wert oder so etwas nachschauen, ob die SSD als solche erkannt wurde. Ich hoffe Ihr versteht was ich meine. Unnötige Schreibzyklen vermeiden und so... ;)
 
Mache doch einfach eine Analyse der Dateifragmentierung mit einem Defragmentiertool wie MyDefrag. Nur die Analyse, keine Defragmentierung! Wenn keine Dateien gibt die fragmentiert sind oder eben Dateien einmal fragmentiert und dann nicht mehr, dann läuft wohl eine Derfragmentierung und die SSD wurde nicht als solche erkannt, was mir aber bei Win7 nie passiert ist. Da sieht man es ja gut daran, dass man SSD nicht im Zeitplaner des Defragmentierdienstes eintragen kann. Wenn es aber wie bei Windows gewohnt immer Fragmentierung gibt, vor allem je voller die Partition ist und je mehr gelöscht und neu geschrieben wird und diese Fragmentierung auch nach dem geplanten Optimierungslauf nicht geringer wird, dann ist die SSD als solche erkannt worden.

Mache Dir nicht zu sehr in die Hosen, ein paar Defragmentierungen verträgt jede gute SSD problemlos und selbst einmal die Woche ist eigentlich kein echtes Problem für die Haltbarkeit. Die übrigen Einstellungen sind bei SSDs und HDDs sowieso sehr ähnlich.
 
OK, dann werde ich das mal im Auge behalten.

Das Problem ist allerdings, dass es keine gute SSD ist, sondern eine Vertex2! :( Die habe ich im Austausch für meine letzte Vertex 2 erhalten, die vor zwei Wochen, 10 Tage nach Ablauf der 3-jährigen Garantie, abgeraucht ist. Auf Kulanz habe ich dann diese refurbish Vertex 2 bekommen.

Jetzt hab ich hald Angst, dass die wieder abraucht, was früher oder später sowieso sicher passieren wird. Aber ich würde es gerne so lange wie möglich rauszögern, da ich ja jetzt ja keine Garantie mehr habe und ich somit leer ausgehe, wenn sie wieder abraucht.

Tauschen gegen was Anständiges kommt nicht in Frage, da der Verkaufserlös der 80gb Vertex 2 unter 30€ liegen dürfte und ich dafür keine neue bekomme.
 
Dann nimm die einfach aus dem Zeitplaner des Defragmentier- bzw. Optimierservice raus, denn bei SSD macht der sowieso nur ein TRIM für die unbelegten LBAs und da TRIM bei den Sandfforce SSDs sowieso wenig Effekt hat, kannst du darauf auch verzichten. Außerdem sollten schon beim Löschen einer Datei die LBAs getrimmt werden.
 
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