News EU-Kommission: TikTok ist suchterzeugend und muss sein Design ändern

Ich wiederhole mich, aber TikTok, so wie es bei uns genutzt wird, ist in China verboten obwohl ein chinesisches Unternehmen dahinter steht.

Jetzt können wir uns fragen, warum das so ist und warum wir uns freiwillig selbst verblöden lassen. Von daher begrüße ich die Entscheidung der EU.
 
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Krik schrieb:
Du bist derjenige der von „Bevormundungswahn“ von Seiten der EU schreibt, aber später kein Problem darin hast, wenn der Staat von oben herab erklären soll, wie man Medien einschätzen soll. Das passt nicht zusammen.
Das stimmt doch überhaupt nicht. Es ist keine Bevormundung wenn in der Schule gelehrt wird, dass man vorsichtig sein solle da diese Medien psychologische Tricks anwendeen und man den Kindern Werkzeuge mit gibt, um diese Tricks zu durchschauen.
Das hat absolut null mit Bevormundung zu tun. Bevormundung wäre das Verbot von social Media für U16 Menschen.
 
Du kannst nicht einfach Morde erlauben, denn verbieten wäre ja Bevormundung. (ist auch so etwa das Niveau..)
 
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Chinaquads schrieb:
Haben wir echt nichts Wichtigeres zu tun? Eltern in die Pflicht nehmen? Vorbildfunktion?
Vorbildfunktion wird schon mal weniger helfen. Die Vorbilder gehen oft arbeiten und hängen nicht den ganzen Tag am Handy. Das schützt aber nicht unbedingt die Kinder in anderer Umgebung und einer anderen Lebenssituation.

Haldi schrieb:
Wie Australien machen!
Soziale Medien für Unter 16 Jährige verbieten!
Das halte ich für keine Lösung. Zum einen halte ich die damit verbundenen Maßnahmen nicht für kompatibel mit einer freiheitlichen Demokratie, zum anderen ist das Suchtrisiko mit 16 nicht plötzlich weg, auch mit 18 nicht. Ein komplettes Verbot ist auch Mist.

Design-/Funktionsänderungen sind da der sinnvollere Weg.
 
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wizbit schrieb:
Einfach mal die Verantwortung in die Hand der Eltern legen, liebe EU Kommission.
???
Hier gehts doch nicht um kleine Kinder oder Jugendliche. Das ist eine Sucht die jedes Alter betrifft.
Schonmal gesehen wie viele Boomer nur noch am Handy hängen?

@LouisXIV
Schönes Wochenende! Und Prost!
 
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tm891 schrieb:
Was ist mit unnötigen Artikeln und Kommentaren auf Computerbase? Zeitfresser. Weg damit?
Hmm... wenn Du einen Artikel/Kommentar nicht einfach weglassen kannst, wie kannst Du dann in Zeiten vonTiktok und Co., die ja extra auf süchtigmachend getrimmt sind, überhaupt überleben?
 
KeinNutzerName schrieb:
Cooler WIKI / KI-Text. Hast Du auch eine eigene Meinung dazu und kannst sie einigermaßen korrekt schriftlich darlegen?

Es gibt mehrere Anzeichen dafür, dass sein Text komplett selbst geschrieben ist. Wenn du wissen willst was, schreib mir gerne ne PM und ich erkläre es dir, da es sonst ins Off-Topic abdriftet.
 
Rainbowprincess schrieb:
Gibt doch angeblich dieses "Medienkompetenz" vermitteln in den Schulen. Vielmehr glaube ich nur, dass das eher mangelhaft vermittelt wird in Schulen.
Ganz einfach: Smartphones in der Schule komplett verbieten. Die Schulen sind dazu da, Lehrstoff zu vermitteln, nicht auch Kindererziehung zu übernehmen
 
komplett weg ist selbstverständlich auch wieder übertrieben, aber man könnte argumentieren Youtube könnte das schon abschaffen und hat ja nach wie vor das "andere Fromat"
 
Ich Tendiere hier und in anderen Fällen eher für ein Verbot ( tiktok instagramm usw. ).
Wie mehrfach geschrieben worden ist, nutzen diese Plattformen Psychologische Tricks, da helfen auch nicht die Eltern oder Vorbilder ;) , auch Aufklärung ist hier kein Heilmittel.
 
Krik schrieb:
denn mit wem wollen sie denn da schreiben?

auf fb? Niemandem. Falsche Zielgruppe ^^

Hat eine Weile gedauert, bis Politiker kapiert haben, dass die Jugend auf tiktok abhängt - also bis es richtig in die Dickschädel eingesickert ist. Auch im Hinblick auf die Verbotsdebatte dann anfingen, tiktok und social media generell besser für sich zu nutzen, um eben diese Zielgruppen für sich zu gewinnen.

edit: schnell hieß es dann: Wahlalter senken (hier wurde Potential erschnüffelt, wie die Sau die Trüffel)

Ich mein, wer erinnert sich nicht, als Krah auf einmal bei der Jugend populär wurde? Also selbst einer mit Charisma einer Taschenlampe, der hier bei der Bürgermeisterwahl komplett abgestunken hat, konnte das für sich nutzen. Und alle stehen so drum herum und wundern sich, wie das funktioniert.

Ich fand das wirklich interessant und auch komisch ^^

Krik schrieb:
Die Klassenkameraden haben überwiegend noch nie von Proxy und VPN gehört.

Also ich weiß ja nicht, wie das bei dir war. Gerad bei Technik waren wir damals unseren Lehrern um Einiges voraus. VPN und Proxy - also das ist jetzt keine hohe Mathematik oder irgendwas, was ich studieren müsste. Dazu kommt, dass du in dem Alter auch einfach noch verdammt schnell lernst, wenn das Interesse da ist. Gehts dann noch um Verbote wird das nochmal angeheizt, die zu Umgehen.

Bitte mal nicht die Jugendlichen in den Topf und dann noch unterschätzen. Also das geht vor den Baum aber gewaltig.

KeinNutzerName schrieb:
Auf jeden Fall gegen Youtube Shorts gibt es Firefox Filter Plugins.

Ja, das ist auch (für mich) absolut notwendig.

Doch wie viele Jugendliche jetzt FF nutzen - das weiß ich nicht. Auch weiß ich nicht, wie wichtig denen Ad-blocker sind. Dann hast du noch komplett mobil, wo das alles nochmal ein bisschen anders ist. Jugendliche haben auch ganz andere Dynamiken. Da gehts auch oft um Popularität. Ist FF da jetzt populär? Denke, die die FF nutzen, Filtern usw. sind da eher Minderheit. Doch das ist jetzt nur Vermutung meinerseits und könnte auch komplett daneben liegen.

Cr4y schrieb:
Leidtragende sind die Kinder dieser Eltern.

Die Eltern werden genauso in irgenwelche Systeme hineingeboren, in denen sie sich anzupassen haben.

Also wer nur auf die Eltern verweist, sucht hier wieder nur nach einfachen Lösungen. Ich brauch mich keine 5 Minuten hinsetzen und mir fallen dutzende Gründe ein, so systemische, komplexe Probleme mal von außen zu betrachten. Wieso ist die Kurzschlußhandlung immer gleich ein Fingerzeig? Ist genau wie mit den Rufen nach Verbot. Da ist null Gedanke dahinter. (sorry)
 
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Sind Zigaretten nicht auch suchterzeugend?
Ach nee, Moment, die erzeugen ja Milliarden an Steuereinnahmen… da hat der Betreiber von TikTok wohl einfach Pech, dass man den Konsum nicht besteuern kann, sonst hätte sich das Thema mit „suchterzeugend“ sehr schnell erledigt
 
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Das Problem ist nicht nur auf diese Videofeeds beschränkt sondern betreffen das Internet allgemein.
Ich sehe 2 Hauptprobleme:
-Websiten entfernen die Bürde des aktiven Suchens nach Inhalten und füttern einen automatisiert, wodurch man dann immer weiter schaut.
-Zusätzlich müssen die Inhalte dadurch immer dümmer werden, weil jeder Inhalteersteller weiß, dass die Leute eigentlich gerade etwas anderes machen wollen und sich deshalb nicht mit komplexen Themen befassen. Durch diese simpleren Inhalte machen die Leute dann noch zusätzlich nebenher andere Dinge und konzentrieren sich gar nicht mehr auf eine Sache. Das ist ein Teufelskreis.

Ich selbst kenne das Problem von Youtube, wo ich sehr gerne bestimmte Kanäle mit wirklicher Tiefe schaue. Die Videos sind extrem interessant, man lernt etwas, aber sie brauchen die volle Aufmerksamkeit. Aber wie oft gehen diese Videos im Abofeed unter, weil ich keine Lust habe die fokussiert 20-30min zu schauen, stattdessen mache ich mir über Stunden irgendwelche belanglose 0815 Videos auf die dann nach wenigen Minuten im Hintergrund laufen. Man wird da förmlich Opfer des Algorithmus.

Ehrlich gesagt sehe ich überhaupt nicht, wie das Problem regulatorisch zu lösen wäre. Man müsste die Leute dazu zwingen, sich wieder auf eine Sache alleine zu fokussieren. Aber das kann kein Gesetz oder kein Medienkompetenztraining gewährleisten.
Gibt aber recht einfache Maßnahmen, welche man nutzen kann. Auf Social Media verzichten. Sich dazu zwingen, immer nur eine Sache zur selben Zeit zu machen. Wenn man Youtube schaut, dann hauptsächlich aus dem Abofeed und dort offensichtlichen Slopcontent blockieren und ausblenden.
Man merkt recht schnell, wie wenig man eigentlich verpasst, für die Zeit, welche man einspart.
 
Redirion schrieb:
Und was ist mit Youtube Shorts, Instagram Reels
Tiktok gehört Bytedance, ausgenommen der US-Ableger, daher kann die EU hier auch die Daumenschrauben ansetzen. YouTube Shorts, Instagramm- und Facebook Reels gehören aber zur USA und damit dem Lager von Donald Trump an. Soll heißen, die EU will Onkel Donald nicht verärgern.
 
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@LouisXIV
Also wie du selbst darlegst, keine wirksamen Maßnahmen. Danke für den Beleg.

Ähnlich wird es bei tiktok und Co kommen.
 
Drummermatze schrieb:
???
Hier gehts doch nicht um kleine Kinder oder Jugendliche. Das ist eine Sucht die jedes Alter betrifft.
Schonmal gesehen wie viele Boomer nur noch am Handy hängen?

@LouisXIV
Schönes Wochenende! Und Prost!

Ein Boomer (Jahrgang 46-64) ist heute mindestens 62 Jahre alt…
62-80 jährige dürften einen verschwindend geringen Teil der TikTok Nutzer ausmachen
 
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