News Fabrikausrüster: ASML macht dank EUV-Systemen mehr Umsatz

Volker

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#1
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#2
Wieviel kostet so ein Kasten überhaupt?
Rein rechnerisch will man der News nach mit 20 Maschinen dieses Jahr 2 Mrd machen, wodurch der Kasten rechnerisch gute 100 Mille kosten würde. :o
 

Atkatla

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#4
Die 2 Mrd sind auch nicht pro Jahr, sondern der angestrebte Umsatz im Quartal. Und Umsätze entstehen ja nicht nur durch Verkäufe der Maschinen, sondern auch durch Wartungsverträge und Ersatzteile.
 

smalM

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#5
So wurde eine durchschnittliche Verfügbarkeit der neuen NXE:3400 von über 85 Prozent in einem Zeitraum von über vier Wochen erreicht, was den Weg zur Serienfertigung weiter freimacht.
Mit Pelicle? Ohne Pelicle? Bei welcher Belichtungsleistung? Mit welchem Waferdurchsatz?

Denn dass es ab 7 nm mit den herkömmlichen Methoden knapp wird, zeigt ASML
TSMC zeigt, daß es bei 7nm mit den herkömmlichen Methoden immer noch ganz gut klappt.
Was ASML aber zeigt: Man kann Marketingfolien!
TSMC und GloFo werden bei ihren herkömmlichen 7nm-Prozessen in einem ersten Schritt 15 optische Layer durch 5 EUV Layer ersetzen (für Contact und Vias), in einem zweiten Schritt dann insgesamt 23 optische Layer durch 9 EUV Layer (für 1x Metal). Samsung will gleich mit diesem Schritt beginnen. Dieser Schritt erst ermöglicht die 2D-Führung der Leiterbahnen, die auf der ASML-Folie dargestellt hat. Ich vermute, man auch noch gleich den Ersatz der Cut-Masken mit in die Waagschale geworfen...

denn nachdem zu Beginn erst einmal die Logic-Hersteller zugreifen, die damit wie TSMC, Samsung, Intel und Globalfoundries diverse CPUs, GPUs und SoCs fertigen, werden zu Beginn der 2020er Jahr auch DRAM-Fertiger erwartet.
Auch da geht es um die Logik. Die RAM-Bänke werden wohl noch etliche Zeit in DUV gefertigt, nur die Steuerlogik wird umgestellt werden. Samsung geht mit 1Y-DRAM noch gänzlich ohne EUV in die Massenproduktion. Da RAM-Chips ja hauptsächlich aus RAM-Bänken bestehen, ist die Anzahl der Masken relativ gering, der Druck sie zu verringern also verhältnismäßig klein.
 

smalM

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#7
Nein, für die Layer würde EUV überhaupt nicht zum Einsatz kommen. Wie bei DRAM bekäme das nur die Logik ab.
 

Steeeep

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#9
SSD und 7nm wird nie Sinn ergeben. Nach momentanen Stand dürfen die Zellen nicht kleiner werden um auf Dauer genug Ladung zur Informationsspeicherung zu haben. Deshalb geht's bei SSD ja im Moment auch nur noch in die Höhe in Form von 3D nand
 
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#10
Wer lesen kann...

100.000 (100 Mille) ist davon weit entfernt.
Das hatte ich wohl übersehen aber wer lesen und rechnen kann wusste genau dass der Begriff nicht gemeint war. ;)
Ergänzung ()

Die 2 Mrd sind auch nicht pro Jahr, sondern der angestrebte Umsatz im Quartal. Und Umsätze entstehen ja nicht nur durch Verkäufe der Maschinen, sondern auch durch Wartungsverträge und Ersatzteile.
Ich hatte mich nach den Angaben im Artikel gerichtet, darum ja auch rechnerisch.
Insgesamt 20 Systeme will ASML in diesem Jahr liefern,
Für das dritte Quartal erwartet ASML ganz ähnliche Umsätze, die wieder etwa 2,7 Milliarden Euro betragen sollen. Erneut sollen EUV-Systeme ihren gewichtigen Anteil dazu beitragen, rund 500 Millionen Euro sollen allein damit erwirtschaftet werden.
 
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#11
SSD und 7nm wird nie Sinn ergeben. Nach momentanen Stand dürfen die Zellen nicht kleiner werden um auf Dauer genug Ladung zur Informationsspeicherung zu haben.
Finde den Fehler. Als kleiner Denkanstoß: SSD steht für SolidStateDisk. SSD steht nicht für Flash.
Du magst mit "SSD" Flash verbinden und glauben dass diese Verbindung eine dauerhafte sei, dass ist aber nur Dein ganz persönliches Tellerrand-Problem.
 
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#13
Ich kenne keine derartige Technik. Und, ändert das irgendwas? Nein, es ändert nichts. Weder an dem was ich schrieb noch am Sachverhalt an sich. Wenn jemand in einem technischen Kontext schreibt "wird nie..." dann kannst Du unbesehen erstmal davon ausgehen dass er gerade Unsinn verzapft. Es gibt natürlich Ausnahmen von der Regel, aber die sind vermutlich seltener als ein 6er im Lotto.
 

Aslo

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#14
Warum ist der Gerät so teuer?
 
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#15
btw Der Typ, der EPROM erfunden hat, muss heute unglaublich reich sein.
https://www.heise.de/newsticker/mel...e-und-grosse-Misserfolge-4111405.html?seite=2
Zumindest damals wurde es nicht wirklich gewürdigt. Und das Geld dürfte eher Intel als Frohman kassieren.

@Aslo
Unglaubliche Präzision nötig (z.B. in der Positionierung der Wafer und Masken), extrem aufwändige Optik (bei den Wellenlängen gehen eigentlich nur noch Bragg Spiegel zur Strahlformung, Linsen sind da nicht mehr transparent), und allein die Erzeugung von EUV Strahlung ist ein aufwendiger, mehrstufiger Prozess mit Lasern und vielen anderen Spielereien.
Auch die Betriebskosten sind nicht ohne. Für 200W Lichtleistung am Ausgang zieht die Maschine mal gute 500kW und braucht 1600 Liter Kühlwasser pro Minute.
Weiteres siehe z.B. einfach hier: https://en.wikipedia.org/wiki/Extreme_ultraviolet_lithography
 
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#16
Schöner Abriß der Problematik.

Ich finds lustig, eine weitere Fiktion (nach dem flachen Bildschirm, dem Videotelefonat, dem mobilen Kommunikator, selbstfahrenden Autos....) aus früher Jugend wird nun langsam Realität. Mit Glück erlebe ich noch den Technologiewechsel nachdem weiteres Schrumpfen endgültig nicht mehr wirtschaftlich möglich ist.
 
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