Sammelthread Fahrradkauf, Beratung, Zubehör usw.

Ein Fahrrad mit einer 11er-Alfine habe ich auch im Laden nicht gesehen. Das San Remo hatten die eh nicht da, schon neulich, wo ich angerufen habe.

Das Salerno hat den untersten Gang tatsächlich recht groß mit ca. 2,60, weil 20er-Ritzel, 42er-Kurbel und die erwähnten dicken 50er-Reifen. Beim Almeria war das bisschen kleiner von der Entfaltung, glaube ich. Zumindest hat da die Kurbel nur 38 Zähne. Ritzel stand nicht auf der Seite. Reifen waren auch dünner mit 42-662.

8er-Nabenschaltung mit Hebeln überzeugt mich nicht. Wäre besser, wenn 3 Gänge auf einmal gehen würden, um das Gedrücke durch jeden einzelnen Gang zu vermeiden. Bei meiner Billo-Kettenschaltung benutze ich auch oft die Funktion, 3 Gänge auf einmal runterzuschalten. Mit Drehgriffschalter war die 8er besser, aber am besten war das 1000€-Produkt. :heul:

Naja, müsste ich Nuvinci mal testen. Aber die Verfügbarkeit ist nun mal das Problem.

Ansonsten habe ich im BOC mal nach Nippelspanner geguckt, gibt es für ca. 5€. Muss ich erstmal die Dicke von den Teilen messen, die man da schraubt.

Edit:

xexex schrieb:
Wundert mich etwas, sie führen durchaus auch Bikes mit einer Enviolo Schaltung.
https://www.boc24.de/p/bergamont-e-ville-pro/213917/

Den Elektrofahrrad-Sektor habe ich komplett links liegen gelassen, zumal dieses Modell laut Seite im Laden nicht vorhanden ist. ;)

Und übrigens, das Fahrrad mit der 5er-Nabe neulich hatte auch Drehgriff.
 
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Banger schrieb:
Und übrigens, das Fahrrad mit der 5er-Nabe neulich hatte auch Drehgriff.

Drehgriff gibt es bei Shimano nur selten und praktisch nur in den Billiggruppen, Shimao hat nun mal die Trigger "erfunden" und als erstes auf den Markt gebracht.

Drei Gänge auf einmal schalten? Eher Gewöhnungssache, habe ich noch bei keiner Schaltung vermisst, dafür würde ich mit so einem Drehgriff verrückt werden.
 
xexex schrieb:
Drehgriff gibt es bei Shimano nur selten und praktisch nur in den Billiggruppen ...

Der Satz bezieht sich auf Kettenschaltung?

Ich unterscheide da jetzt. Drehgriff bei Kettenschaltung schlecht, Hebel a.k.a. Trigger gut. Drehgriff bei Nabe gut, Hebel schlecht, weil keine Gänge überspringbar.

Diesen besch..... Drehgriff hatte ich am mittlerweile verkauften Kettler und da war es bei schwitzigen Händen schwer schaltbar. Die Schaltung an sich war auch eine ganz alte 3x7-Altus.
 
Banger schrieb:
Der Satz bezieht sich auf Kettenschaltung?

Der Satz bezieht sich auf Shimano allgemein. Wie schon gesagt gibt es einen Drehgriff für die Nexus Nabe, was eine etwas günstigere Variante der Alfine ist, sonst nur vereinzelt bei günstigen Gruppen für Trekking.
1594863865520.png

https://www.2rad.nrw/project/shimano-nabenschaltungen-vergleich-test/

Sram hat ja früher gerne Drehgriffe eingesetzt, aber die machen gar keine Nabenschaltungen mehr, bleibt letztlich dann nur die Enviolo/Nuvinci übrig, wenn man im "bezahlbaren" Rahmen bleiben will. Die Übersetzung der Alfine 8 ist eher was fürs Flachland.

Eine andere Alternative wohin der Weg bei Shimano hinführt sind die elektrischen (Di2) Schaltungen, da kannst du dann selbst konfigurieren wie viele Gänge auf Knopfdruck geschaltet werden sollen. Sowas gibt es auch für normale Bikes, aber ich wüsste jetzt kein Rad wo sowas standardmäßig verbaut wäre. Bei e-Bikes sieht das natürlich anders aus.
 
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xexex schrieb:
Eher Gewöhnungssache, habe ich noch bei keiner Schaltung vermisst, dafür würde ich mit so einem Drehgriff verrückt werden.
Ist wohl tatsächlich Gewöhnung, Trigger würden mich vermutlich zumindest Anfangs in den Wahnsinn treiben. Wobei ich mit den Teilen an Schalt/Bremshebeln am RR/Gravel (o.ä) gut klarkomme, wie die korrekte System-Bezeichnung ist weiß ich gerade nicht.

Banger schrieb:
Drehgriff bei Kettenschaltung schlecht, Hebel a.k.a. Trigger gut.
Drehgriff ist bei SRAM Kettenschaltungen möglich, deren System nennt sich seit jeher Gripshift, finde ich sehr gut, zumindest das alte 9.0 Modell, die Neueren kenne ich (noch) nicht aus eigener Erfahrung. Ich kann soviele Gänge (hinten) schalten wie ich mit einem Dreh ohne Umgreifen hinbekomme, mehr als drei auf jeden Fall, mit gezählt habe ich bisher noch nicht, schätzungsweise sind sechs von neun möglich.
 
6-9 Gänge bei Kettenschaltung auf einmal schalten ist auch wieder Overkill. da man zwischendurch den Umwerfer schalten muss. Wäre aber wieder was für 1x12-Schaltungen, die müssen ja auf Schräglauf ausgelegt sein.

Es fühlt sich auch so an, dass bei Kettenschaltungen auch oft Schlangenöl dabei ist? Das Donnington hatte ja komplett Alivio, außer Schaltwerk, das war Deore. Da schaltet die wirklich billige Schaltung beim Campus auch nicht schlechter. Einzig der Alivio-Umwerfer war geschmeidiger. Und die 3 Gänge mehr waren jetzt auch nicht so lohnenswert. Da waren die Übersetzungen untenrum kleiner und selbst vor der 1,9er-Entfaltung gab es noch einen Gang. 1,9 ist für mich schon ein guter Sweetspot für Berggänge. Ist auch der beste Gang für die 10%-Straße hier.
 
Banger schrieb:
Es fühlt sich auch so an, dass bei Kettenschaltungen auch oft Schlangenöl dabei ist?
Nö, funktionieren tut das schon irgendwie, Schlangenöl ist ja eher eine Bezeichnung für ein Produkt ohne nennenswerte reale Funktion zum Abzockerpreis.
Das Komponenten gemischt werden ist ökonomisches Handeln, ob jetzt zu deinem Vorteil bleibt offen. Das Schaltwerk ist der Blickfang und Kaufanreiz. Wichtiger sind hier mMn die Schalthebel/griffe.

Noch was allgemeiner, gestern lief ab 10Uhr eine Diskussion auf DLF zum Thema Fahrrad. Ich hab das so nebenher mitgehört, letztlich ging es fast nur um Elektro-Räder und Jobbike. Die geladenen Experten fahren Räder mit Riemen und Nabenschaltung, Hörerfragen gingen auch eher in die Richtung e-Bike. Falls wer Interesse hat und nachhören will:
https://www.deutschlandfunk.de/marktplatz.771.de.html
 
Banger schrieb:
Es fühlt sich auch so an, dass bei Kettenschaltungen auch oft Schlangenöl dabei ist?

Was beim Audio der Kabelklang, ist beim Fahrrad Gewichtsvoodoo.

Als ob 200 g Gewichtsunterschied bei der Schaltung bei >100 kg Gesamtgewicht irgendeinen merkbaren Unterschied bewirken würden. Zumal ich den Luftwiderstand beim Fahren auf ebenem Gelände als den maßgeblichen Bremsklotz einschätzen würde, und der ist gar nicht von der Masse abhängig.
 
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SE. schrieb:
Nö, funktionieren tut das schon irgendwie, Schlangenöl ist ja eher eine Bezeichnung für ein Produkt ohne nennenswerte reale Funktion zum Abzockerpreis.

In dem Fall bezogen aud den Mehrwert. Seit der Anspassung der Umschlingung auf so knapp wie erlaubt, schaltet diese Deore mit Billigschalthebel am Campus gut. (Bei wenig Umschlingung funktionierte das Runterschalten von 3 Gängen unzuverlässig mit Kettenrasseln.) Und meine Durchrutsch-Stories haben ja nichts mit dem Schaltvorgang zu tun.

Das Raleigh Donnington haben die wieder in den Verkaufsraum gestellt. Irgendwas haben die daran aber noch gemacht, zum Beispiel war an der Sattelstütze an der Stelle, die aus dem Sitzrohr ragt, großzügig weiße Schmierpaste.
Ergänzung ()

JMP $FCE2 schrieb:
Als ob 200 g Gewichtsunterschied bei der Schaltung bei >100 kg Gesamtgewicht irgendeinen merkbaren Unterschied bewirken würden.

Bulls Urban Street 27 ca. 14kg, Raleigh 17,xkg, das Campus ähnlich. Habe ich jetzt auch keinen lohnenswerten Unterschied bei den 3 bis 4kg. Naja, muss ja eh ca. 95kg mit Wampe umherfahren und wenn ich Gepäck und das Gewicht vom Fahrrad nehme, sind es dann mal um die 120kg.
 
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Hey,

kann mir jemand sagen, was hier kaputtgegangen ist?

[IMG]https://www.bilder-upload.eu/thumb/17451f-1595506594.jpg[/IMG]

Ich habe keine Ahnung von Fahrrädern und das gerade beim Waschgang entdeckt. Sieht jedenfalls nicht gesund aus. Mein Hinterrad klackert/brummt während des Tretens. Ob das was damit zu tun hat? Könnte auch ein Video hochladen.

Was kann da beschädigt sein? Erst dachte ich, dass die Bremsen schleifen, aber die hatte ich schon mal versucht, einzustellen.
 
Oh, gar nicht daran gedacht. Sorry. Siehe Anhang.
 

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Unterlegscheiben Federn auf Wanderschaft? Vielleicht ist es behoben, wenn man den Schnellspanner austauscht. Kann Xexex besser beurteilen.
 
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Edelbert88 schrieb:
kann mir jemand sagen, was hier kaputtgegangen ist?

Das ist an sich unkritisch, das ist nur eine kleine Feder die an sich keine "richtige" Funktion hat. Vermutlich liegt aber nun die eigentliche Achse nicht richtig in der Aufnahme.
1595511209911.png


Die Federn haben keinen wirklichen Zweck, die Federwirkung beim Schnellspanner ergibt sich durch den Hebel, sie dienen nur einen etwas leichterem Ausbau.

Grundsätzlich gehört sowas auf einem Stadtrad sowieso schnellstmöglich durch schraubbare oder "gepitlockte" Spanner ersetzt.
1595511643145.png

https://www.pitlock.de/de/shop/sicherungen-fur-schnellspann-naben-und-mehr/set-03/set-03.html
 
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Es ist ein MTB, fahre damit überwiegend Waldstrecken.
https://www.megabike24.de/giant-talon-27-5er-1-14874.html

Ich mach mal ein Video von dem Hinterrad, dann hört ihr, was ich meine. Vielleicht habt ihr dann eine Idee.

Ich möchte generell lieber selber basteln lernen und nicht einfach in den nächsten Shop und alles machen lassen, aber die Fehlersuche ist natürlich ziemlich umständlich...das kann ja alles Mögliche sein.

EDIT: Okay, Videos sind da. Hoffe man kann etwas hören. Es sind zwei Geräusche, die mich stören. Einmal hört man so ein klacken, was scheinbar von den Pedalen her kommt...man spürt auch so eine leichte Vibration an den Pedalen. Das zweite Geräusche hört sich an, als hätte ich mir was zwischen die Speichen geklemmt. Das Hinterrad läuft auch unruhig.

Vermutlich liegt aber nun die eigentliche Achse nicht richtig in der Aufnahme.

Das werde ich mir mal anschauen.
 

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Bei dem Geklapper ist vielleicht das Tretlager hinüber oder die Schraubverbindungen sind nicht gefettet oder beides. Möglich, dass auch die Bremsscheibe eiert (schwer sichtbar wegen zittriger Kamera) und gegen die Bremsklötze kommt.

Im zweiten Video hört sich es nach dem Geklacker vom Freilauf an, was normal sein sollte, ansonsten der Luftstrom, der bei der Drehung des Rades erzeugt wird. Dass das Rad auch eiert, entweder Seitenschlag oder ist nicht richtig verschraubt.

Also würde ich auch erstmal das Laufrad aus- und einbauen. Da dann eine Betätigung der Bremse vermeiden, während das Rad draußen ist, damit die Bremsbeläge nicht "unwiderruflich"* rausgedrückt werden können. Am besten was dazwischen stecken, was so dick wie die Scheibe ist.

*Man müsste die dann wieder zurückdrücken und ggf. die Bremsleistung entlüften usw.
 
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Das Hinterrad hat definitiv einen Seitenschlag. Es gibt sicherlich im Internet Anleitungen wie man den auch ohne Zentrierstaender raus bekommt.
 
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