News Festnetz-Internet: Wie hoch ist euer monatliches Daten­aufkommen zuhause?

Cap.T schrieb:
vorallem die die vor 5 Jahren schon über die Deutsche Glasfaser gebucht haben und bis heute auf die Hausanschlüsse und Freischaltung warten.
Ich habe 2023 bei der DG die hier groß Werbung gemacht hat ein Vertrag geschlossen. Auf die benötigten Prozente kamen wir wohl in der Gemeinde nicht. Genau weiß ich es nicht, da daraus immer ein riesen Geheimnis gemacht wurde, mehrfach hatte ich nachgefragt, irgendwann verschwand unser Ort gänzlich aus den Statistiken. Wurde der Kunde informiert? Nö, selbst meine Anfragen wurden immer nur generisch und sinnleer beantwortet.
Bis heute ist hier nichts passiert. Habe letztes Jahr nach 2 Jahren dann den "Vertrag" wieder gekündigt, kam ja nie was zustande.
Werde wohl warten müssen bis die Telekom hier eines Tages mal aktiv wird.
 
Neko/Arc schrieb:
Sorry, hätte da wohl /s vorschreiben müssen. Ging wohl über deinen Kopf ;)
Wer sagt denn dass man bei HO nur wenige Mbs verbrauchen darf?
Was genau bringt einem das hier eigentlich mit gelogenen Downloadmengen zu flexen und dann auch nicht weiter drauf einzugehen?

Ich hab 100% HO, lade gern mal 80 GiB DBs runter und komme vielleicht auf 2 TB mtl..
 
Halema schrieb:
Deutsche Glasfaser.
Dann bist du ein weiterer Name der sich bei „funktioniert schlecht“ einreiht. Aber wie gesagt. An der Strecke an sich, an der Faser kann es eigentlich nicht liegen. Die müssen da was anderes verbasteln.
 
gaym0r schrieb:
Welche Frage hättest du dir zum Thema Peering gewünscht? "Peert dein Provider?"

Obs Probleme beim Peering gibt, ist mit der anderen Fragen bzgl. Probleme schon abgedeckt.
Peering ist faktisch ein relativ großes Thema, das nur wenige technisch interessiert – die Auswirkungen davon bekommen aber wahrscheinlich sehr viele Menschen mit, ohne es einordnen zu können. Gerade deshalb hätte ich ComputerBase hier durchaus auch ein bisschen als „Aufklärer“ gesehen.

Ein einfaches Beispiel aus dem Alltag meiner Frau:
„Das Internet ist abends so langsam.“
Die Leitung selbst ist dabei völlig okay. Das Problem liegt dann eher darin, dass das Peering bzw. die Übergänge zu bestimmten Netzen zu Stoßzeiten überlastet sind. Klassiker in Deutschland waren/sind je nach Zielnetz z.B. Telekom, 1&1 etc.

Die Überschrift des Artikels impliziert für mich eher eine Analyse der tatsächlichen Internetqualität zuhause – die Fragen selbst drehen sich dann aber primär um Bandbreite, Datenvolumen und generelle Zufriedenheit.

Dabei wären gerade Fragen interessant gewesen wie:

  • „Habt ihr zu Stoßzeiten Probleme mit bestimmten Diensten?“
  • „Wie ist die Performance zu Hetzner/Cloudflare/AWS/Google?“
  • „Wie stark schwankt eure Latenz abhängig vom Zielnetz?“
Denn genau dort zeigt sich oft erst die reale Qualität eines Anschlusses.

Und damit schließt sich auch wieder der Kreis zu meiner etwas provokanten ursprünglichen Aussage:
Meine These wäre, dass so ein Fokus auf Routing/Peering auf ComputerBase vielleicht vor 10 Jahren noch deutlich eher Teil der Diskussion gewesen wäre.

Heute werde ich Forum abgestraft und das Thema nicht mal im Nebensatz erwähnt.
 
"Bist du mit dem Status quo deiner Internetverbindung zuhause zufrieden?"

Naja, die Frage beantwortet es ja. Individuen haben ihre Problemchen, für die Masse scheints ok.
 
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Wir haben das 2x Upgrade gebucht

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Steam:
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tabaz schrieb:
Das Problem liegt dann eher darin, dass das Peering bzw. die Übergänge zu bestimmten Netzen zu Stoßzeiten überlastet sind.
Was zwar durch nicht-ausreichende Peering-Kapazitäten verursacht werden kann, aber eben nicht muss. Es kann auch innerhalb der AS, die durchlaufen werden, irgendwelche Engpässe geben. Ganz banal ist es, wenn der Zielserver überlastet ist. Letzteres kann man durch einen Test aus einem anderen Netz ausschließen. Aber dadurch ist immer noch nicht klar, welche Teile einer Route überlastet sind.

Das Thema Peering ist immer auch ein politisches Thema. Es geht darum, welche "Strategie" ein Provider wählt und ob der Internetdienst dadurch tendenziell häufig beeinträchtigt ist.

tabaz schrieb:
Klassiker in Deutschland waren/sind je nach Zielnetz z.B. Telekom, 1&1 etc.
1&1 Versatel, also AS8881, hat im Gegenteil einen hervorragenden Ruf diesbezüglich, mit extrem großen Kapazitäten an öffentlichen IX, und der Bereitschaft, sich auf private Peerings mit großen Netzen zu marktüblichen Bedingungen zu einigen.
 
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wagga schrieb:
Welches Programm ist das? Vielen Dank.

Ich lasse mir wöchentlich eine Mail von der FritzBox schicken

Neben den verbundenen Geräten und Telefonaten ist dort auch der Traffic aufgelistet

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Zuletzt bearbeitet:
@Web-Schecki Tatsächlich bin ich weg von der Telekom über 1und1 hinzu Vodafone. Glasfaser. Problem war eindeutigen Erreichbarkeit Stoßzeiten, vor allem Cloudflare. Das Thema 1 und 1 bzw. AS8881 kann ich natürlich nicht bestätigen, ggf. Geht das Peering auch an diesem System vorbei. Vodafone funktioniert vorzüglich, die Hops weniger.
 
tabaz schrieb:
Problem war eindeutigen Erreichbarkeit Stoßzeiten, vor allem Cloudflare.
Dieses Problem hast du in Deutschland tatsächlich recht exklusiv bei der Telekom, deren kundenunfreundliche Peering-Policy hinreichend bekannt ist.
Ein 1&1-Internetvertrag ist leider keine Garantie dafür, dass du auch über das Versatel-Netz (AS8881) angebunden bist. An manchen Standorten kauft 1&1 nicht nur ein L2-BSA-Vorleistungsprodukt bei der Telekom, sondern das gesamte Internetzugangsprodukt (WIA). Du erhältst dann als Kunde einen waschechten Telekom-Internetzugang über das AS3320 mit allen Nachteilen, aber eben in Blau und nicht in Magenta.

Eine schöne Übersicht findest du hier: https://ftthtabelle.pages.dev/

Wenn dich ein Anbieter mit offener Peering-Policy interessiert, dann bist du bei Vodafone übrigens auch falsch. Public Peering an öffentlichen IX gibt es dort nicht mehr und man zwingt kleinere Netze für direkte Zusammenschaltungen auf die inter.link-Plattform. Das heißt nicht unbedingt, dass man als Nutzer dadurch Einschränkungen hat. Wie ich bereits schrieb ist "Peering" wohl eher eine politische Frage, die von der Zugangsqualität durchaus lösgelöst sein kann. Eine hohe Zugangsqualität kann ein AS sicherlich auch ohne öffentliches Peering erreichen, wenn der Wille da ist.
 
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