News Forschung: Drohnen mit Mimik-Gestik-Erkennung sollen Leben retten

Jan

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#1
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#2
Sowas ähnliches wie im Apache also. Naja sollens forschen.
Und was das mit Leben retten zu tun hat wissen auch nur die.
Leben können mit allem möglichen gerettet werden.
Da brauch ich keine Mimiksteuerung dazu.
 
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#3
Die Drohne erkennt also den Badegast, der gerade ertrinkt. Warum kann das nicht ein stationäres System?

Der eigentliche Vorteil ist doch die mobilität, dass sie bspw. dem Badegast einen Schwimmring herabwerfen kann.
 

Delgado

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#4
Warum muss ich gerade an "Das fliegende Auge° denken?

Die ganzen Science-Fiction-Stories von vor Jahrzehnten kommen der Realität immer näher!
 

estros

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#6
Ich dachte, DJI kann bereits Gesten erkennen.
Der intelligente Multikopter wird dann beispielsweise dazu in der Lage sein, einen verunglückten Schwimmer anhand seiner hektischen Bewegungen von einem normalen Badegast zu unterscheiden.
Hier macht eine Drohne keinen Sinn, hier ist ein hoher Mast sinnvoller, an dem der Sensor stetig mit Strom und Data verbunden werden kann. Vom Vorteil der schwereren Optiken ganz zu schweigen.
Dann fehlt nur noch eine Waffe und schon hat man eine automatische Tötungsmaschine.
Solche Systeme gibts schon. Kannst auch selbst programmieren. ;)
 
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#7
Also ich bezweifle mal dass so ein Teil überhaupt in naher Zukunft irgend etwas richtig erkennt.
Autonome Teslas schafften noch nicht mal ne Kurve richtig.

Und mal gehts um Mimikerkennung bei Opfern und mal um Mimiksteuerung wo dann doch noch ein Operator das Teil fliegt.

Ich halte es sowieso für sinnvoller keiner Pseudointeligenz irgendetwas selbstständig zu erlauben.
KI blabla hin oder her. Geht meist sowieso um ganz andere Zwecke als angegeben.

Und wie toll Technik sein kann zeigte damals der Unfall bei Lauda Air
wo angeblich nur ne LED irgendwo aufleuchtete aber niemand wusste was das bedeuten soll, falls sie überhaupt gesehen wurde. Nicht mal ne Error Nummer gabs.
So zumindest kam das in den Medien.
 
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LamaMitHut

Lt. Junior Grade
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#9
Bei so viel Fortschrittsfeindlichkeit könnte ich kotzen. Kein Wunder, dass unsere digitale Infrastruktur nicht weiter kommt.

Den Politikern kann man keinen Vorwurf machen. Selbst hier, auf COMPUTERbase, wird der Fortschitt von vielen kleingeredet.

Bei der Feuerwehr werden Drohnen schon längst zur Aufklärung genutzt, das ist mehr als eine technische Spielerei! -_-
 

.Snoopy.

Lt. Junior Grade
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#10
Als für Schwimmerrettung sind Drohnen definitiv besser als irgendein Mast. Vor allem an Stränden nützen die Masten nichts. Oder wollt ihr alle paar Meter einen Pfahl ins Meer stellen? Sieht dann besonders hübsch aus.

Und denkt nicht immer sofort an Terminator, Kampf der Maschinen oder an Matrix. Das hat die US-Armee und die US Spionagevereine alles schon vorher bevor etwas für uns auf dem Markt kommt.
 
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#11
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#12
Habe damit eigentlich irgendwelche Roboter oder Autos gemeint.
Aber wäre für manche Personen vielleicht auch nicht schlecht denen so ein Spielzeug einfach vorzuenthalten.

Erst unlängst stand da jemand vor einem Supermarkt am Parkplatz und startete ne Drohne.
Äußerst intelligent wenn man bedenkt dass da viele Autos rumstanden und einiges an Leuten
da rein und rausmarschierten.
5 Meter weiter war dann gleich noch eine viel befahrene Strasse.
Und der Typ flog da seelenruhig seine Kreise. Höhe geschätzt 5 Meter vllt 10.

Dann gibts noch die Spanner die sich Funkkameras montieren und gleich mal die Nachbarschaft "erkunden".

Drohnen gehören auf den Modellflugplatz und jeder sollte eine Prüfung ablegen müssen.

Bei so viel Fortschrittsfeindlichkeit könnte ich kotzen. Kein Wunder, dass unsere digitale Infrastruktur nicht weiter kommt.
Mit Fortschrittsfeindlichkeit hat das gar nichts am Hut.
Die Infrastruktur wurde jahrzehntelang verpennt und die Politiker erledigen nur Lobbyinteressen.

Als Draufgabe werden Fördermittel dann an Konzerne weitergereicht damit denen auch gleich noch
das Netz gehört anstelle Kommunen, Ländern und Bürgern.

Aber die Checker checken eh sowieso nix. Aber jedem noch so tollen Hype hinterherlaufen.
Technik kann richtig eingesetzt sehrwohl Sinn machen. Muss es aber nicht.

Wo es Sinn machen würde wäre vielleicht in jedem deutschen Auto ein Geschwindigkeitslimit von
140 km/h hart einzucoden.
Ok hilft in der 30er Zone auch nichts wenn da jemand mit Handy am Ohr mit 80 an einer Grundschule vorbeinagelt.
 
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LamaMitHut

Lt. Junior Grade
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#13
Jo. Lieber das leben von kleinen Kindern riskieren, anstatt moderne Rettungstecknik zu akzeptiern. So eine Drohne mit stelbstaufbasender Schwimmboje ist in wenigen Sekunden beim Opfer, die DLRG ist begeistert. Für die ist das mehr als nur "ein toller hype".
 

Delgado

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#14
Darum geht es ja nicht, sondern um die Anmaßung, bei bestimmten Bewegungen einen Notfall erkennen zu wollen. Da krault einer flott, oder albert im Wasser herum, und die Drohne reagiert fälschlicherweise. Und 20 m weg ertrinkt dann ein Kind. Ist jetzt übertrieben, ich hoffe man versteht, was ich meine.

Wenn bei Erkennen eines Notfalls eine Drohne vom Rettungsdienst dorthin geschickt wird, idt das ja etwas völlig anderes.
 

LamaMitHut

Lt. Junior Grade
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#15
Bei sowas zählt jede Sekunde. Der finanzielle Schaden bei einen Fehlalarm wäre minimal, und außerdem gibt es eindeutige Signale bei Menschen in Not.
 
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#16
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#17
außerdem gibt es eindeutige Signale bei Menschen in Not.
Muss nicht sein.
Wenn sich jemand noch mit Müh und Not über Wasser halten tut wegen Krämpfen in beiden Beinen wird der sicher nicht dauernd sinnlos mit den Armen herumfuchteln.
Der wird schön im Brustschwimmstil (nur mit Armtempi) versuchen langsam an Land zu kommen.

Ok ein Kind vielleicht nicht. Da wären Schwimmflügerl und ein Erwachsener daneben sowieso die bessere Variante.

Vielleicht wäre es auch sinnvoller jedem Schwimmer einen Notsender um den Hals zu hängen den er bei Bedarf aktiviert. Oder man implantiert gleich jedem der es will Sensoren die dann alles überwachen.

Und der Spruch mit kleinen Kindern musste natürlich auch fallen.
Scheinbar interessiert das aber niemanden denn sonst würden keine kleinen Kinder verhungern müssen auf der so tollen technisierten Welt.
Und es gäbe auch kein Ozonloch und man flöge auch nicht sinnlos zur eigenen Befriedigung jedes Jahr 2 mal rund um den Erdball nur weil man es sich leisten kann.

Technik muss nicht immer Vortschritt bedeuten.
 
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#19
Bei so viel Fortschrittsfeindlichkeit könnte ich kotzen. Kein Wunder, dass unsere digitale Infrastruktur nicht weiter kommt.
Sorry, berechtigte bedenken und sachliche Kritik sind keine Fortschrittsfeindlichkeit.
Außerdem eine Technologie, die nix bringt ist auch nicht wirklich ein Fortschritt.

Das ausweichen von Hindernissen ist mit passender Sensorik und Software keine große Herausforderung.

Bedenklicher ist die Gestensteuerung bzw. -erkennung, die klappt ja schon relativ gut (siehe MS Kinect) aber auf einer beweglichen Plattform könnte es schon ein bisschen schwieriger werden.

Computer tun sich heute noch sehr schwer die Mimik von Menschen richtig zu deuten, weil jedes Gesicht anders seine Gefühle zum Ausdruck bringt und wieder soll alles auf einer beweglichen Plattform funktionieren was auch noch damit flugfähig sein sollte.

Das Ziel für Rettungskräfte interessant zu sein sind aus meiner Sicht schon arg hoch gegriffen, weil Zuverlässigkeit sind das A und O, die Drohne muss eindeutig erkennen können ob es sich wirklich um einen Notfall handelt oder nur um spielende Kinder, es sollten ja keine Fehlalarme ausgelöst werden und die Drohne darf nicht selbst zur Gefahr werden (plötzliche Abstürze aus diversen Gründen).

Aus meiner Sicht, sollte man sich die Ziele nicht zu hoch setzen und lieber sich erstmals auf nur eine Sache konzentrieren sollten. Zum Beispiel die das automatische tracking und Hindernis Erkennung!
 
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