Sammelthread Fragen zu Motorrad und Moped (1. Beitrag beachten)

Wenn du wüsstest, was ich alles noch vor habe ;)
 
Wenn du einen Changelog schreiben würdest, wäre der vermutlich bald länger, als der Quellecode von Windows :D
Der Bock sieht aber ziemlich geil aus :)
 
Ich muss bald anfangen zu schauen, was überhaupt noch Original ist. Das ist bald einfacher ;)
 
Ich fang mal an: Rahmen, Typenschild ;)
 
Das stimmt ;)

Aber wenn der Einarm rein kommt, ist der Rahmen auch nicht mehr original ;)
 
Das wird wohl erstmal so bleiben :D
 
Ich werd den Thread mal kurz seiner ursprünglichen Bestimmung zuführen... und zwar denke ich seit kurzem darüber nach, den Motorradführerschein zu machen und mir dann ein entsprechendes Gerät zu kaufen. Da ergeben sich natürlich ein paar Fragen. Auf manche hab ich schon selbst Antworten gefunden (oder meine es zumindest), andere sind naja noch offen. Aber der Reihe nach:

1) Da ich seit 14 jahren den Autoführerschein besitze (und dementsprechend schon in den 30ern bin), kann ich ja direkt den "großen" Motorradführerschein machen und ohne Einschränkung alle Maschinen fahren (richtig?). Jetzt stellt sich natürlich die Frage, ob das überhaupt so eine gute Idee ist. Meine Zweiraderfahrung beschränkt sich auf Mountainbike und Rennrad (wobei man mit letzterem auf ner schnellen Abfahrt auch mal so 60-70 km/h draufkriegt), wobei ich mich selbst auf den dünnen Rennradreifen sicher und wohl fühle und meine Grenzen kenne. Zweirad mit Motor dran hab ich dagegen noch nie ausprobiert, insgesamt bin ich glaub 1x in meiner Kindheit auf nem Roller mitgefahren. Soweit ich weiß gibt es ja auch die Möglichkeit, Motorradfahren auch mal ohne Führerschein unter professioneller Aufsicht auszuprobieren. Ist sowas empfehlenswert? Bekommt man dabei einen ganz guten Eindruck wie Motorradfahren im Alltag dann etwa sein wird?

2) Da mein Autoführerschein schon so weit zurückliegt muss ich ja mehr oder weniger nochmal die komplette Fahrschule (Theorie) + alles was extra für Motorrad ist machen. Fallen da auch nochmal Sehtest und Erste-Hilfe-Kurs an? Und auf was kann ich mich preislich etwa einstellen wenn ich jetzt nochmal in die Fahrschule gehe und sagen wir mal mit der minimalen Anzahl Fahrstunden rauskomme? Ist 1500 € realistisch?

3) Ich würde wahrscheinlich mein Auto gegen das Motorrad tauschen. Ich bin so gut wie immer alleine unterwegs, und wenn ich mal was transportieren muss kann ich mir gegen Spritkosten ein Auto ausleihen. Da stellt sich natürlich die Frage der Alltagstauglichkeit. a) Regen und Winter - auf dem Motorrad wahrscheinlich nicht so geil, oder? b) Schutzkleidung - wenn ich irgendwo hinfahre muss ich ja irgendwo die Schutzkleidung verstauen. Ich hab jetzt keine Ahnung wie man das als Motorradfahrer so löst, gibts da normalerweise Stauraum am Bike, oder schleppt man das Zeug dann halt mit sich rum?

4) Die Schutzkleidung an sich, wie viel sollte man hier etwa investieren? Ich hab da neulich mal ein bisschen gesucht und aufs erste nur so Ganzkörperanzüge gefunden. Gibt es auch Kombinationen aus Jacke+Hose, so dass man die Jacke zB abseits vom Motorrad einfach als normale Jacke verwenden kann? Ist sowas empfehlenswert oder leidet da der Schutzfaktor zu sehr?

5) Was für ein Motorrad? Ich hab zwar 14 Jahre Fahrerfahrung mit dem Auto (davon ein Jahr beim DRK und täglich acht Stunden im Krankenwagen unterwegs gewesen), aber eben null Erfahrung mit Moped, Roller und Motorrad. Ich bin auch kein sonderlich aggressiver Fahrer sondern halte mich ziemlich an die Tempolimits ("ziemlich" bedeutet hier "maximal ein paar km/h drüber" und nicht "mal halte ich mich dran und mal nicht") und fahre (meiner Meinung nach) schon recht vorausschauend. Trotzdem könnt ich mir gut vorstellen ne relativ leistungsstarke Maschine zu fahren (damit halt später wenn ich dann besser damit umgehen kann auch mehr Power da ist). Anfangs nicht gleich voll aufs Gas zu steigen traue ich mir schon zu. Oder handelt es sich dabei um die ganz normale Selbstüberschätzung der "Späteinsteiger", kurz bevor sie nach der Fahrschule aus der ersten Kurve und an den nächsten Baum klatschen?

6) Versicherung, Unterhalt und Wartung: hängt wahrscheinlich alles stark vom Motorrad ab. Ganz wichtig: wenn ich ein gutes Gebrauchtes kaufe (sagen wir mal um die 5000 €), hab ich damit irgendwie groß Arbeit außer alle paar Jahre TÜV + Inspektion? Ich bin jetzt nicht so der Bastler was meinen fahrbaren Untersatz angeht. Für mich muss das Ding laufen wenn ich es brauche und für alles andere gibt's ne Werkstatt. Mein aktuelles Auto hab ich vor 14 Jahren gekauft und das war insgesamt 2x außerplanmäßig in der Werkstatt (1x Batterie kaputt und 1x Auspuff weggerostet, hat sich aber geil angehört), sonst immer nur alle zwei Jahre TÜV und Inspektion bei denen abseits von Verschleißteilen nie irgendwas auffälliges war. So in etwa erwarte ich das dann auch von nem Motorrad. Ist das realistisch? Oder sind die Dinger wartungsintensiver?

Sorry dass es sich teils um recht trivial Fragen handelt, aber ich wäre froh hier ein paar verwertbare Antworten zu bekommen.
 
Hi Leute - ich habe 2 Fragen zu Mofas / Mopeds: Bei der Puch Maxi gibt es ja 2 Hebel auf dem Lenker, rechts ist für die Bremse, wofür ist der Linke? Manche sagen es ist der Kupplungshebel, kann ich mir allerdings nicht vorstellen, da dort ja eine Fliehkraftkupplung verbaut ist. Viele schalten ihre Puch Maxi mit diesem Hebel ab, und es sieht immer so aus, als würde sie dadurch "ersaufen". * 2. Frage: Bei einem Scooter / Moped - warum muss man beim Start die Bremse ziehen? Was würde passieren, wenn man dies nicht tut? wenn man beim elektro-start KEIN gas gibt, kann er ja nicht "wegsprinten" oder?
 
CD ich bin nur auf dem Handy online. Ich schreibe dir später mal etwas aus meiner Sicht zusammen.
Ergänzung ()

1)

Steig besser gesdrosselt ein. ich kenne aus dem weiteren Bekanntenkreis auch Negativbeispiele mit Direkteinstieg, wo Unfälle aufgrund verschätzter Leistung hätten vermieden werden können.

Die aktuellen 48 PS sind da wirklich schon viel (ich hatte damals noch 34PS).

2)

Kann ich dir heute nicht sagen.

3)

Musst du wissen, ob du bei Wind und Wetter fahren willst. Ich bin reiner Hobbyfahrer und fahren dann, wenn ich will, nicht wann ich muss. Sonst würde ich auch schnell den Spaß daran verlieren. Wenn du es dir leisten kannst, behalt dein Azto. Gerade an schlechten Tagen weißt du ein Dach über dem Kopf zu schätzen!

4)

Für die normale Schutzkelidung rechne imme rmindestens nen 1000er als Minimum. Schau dich zum Herbst bei Louis, Polo etc. um, da werfe die die alten Kollektionen raus und man kann sparen. Am Helm darfst du am wenigsten sparen.

Ob man Leder oder Texttil will muss man selbst ausprobieren, das kann einem Niemand abnehmen. Ich will nix mehr Anderes als Leder.

5)

Du musst erstmal das KOnzept wissen. Chopper, Tourer, Sportler. Falls du wirklich dein Auto abgeben willst, tu dir den gefallen und kauf die zumindest was mit Halbschale. Honda CBR, Suzuki Bandit. Bei einer Naked hast du gar keinen Wetterschutz.

6)

Kommt immer drauf an. Je nah Größe der Inspektion und Fabrikat kommen da auch shcon mal ein paar Hundert Euro zusammen. Je nach Fahrzeugmodell (und wenn man etwas auf der Pfanne hat) kann man selbst shcon viele Dinge erledigen, die sonst Geld kosten.

Wenn noch was ist, frag.
 
wenn man beim elektro-start KEIN gas gibt, kann er ja nicht "wegsprinten" oder?

Du mußt aber beim starten Gas geben, daher die Sicherheitsfunktion. Sonst fährt dir das Teil unter dem Arsch weg....

@CD
Die meisten der Fragen mußt du dir selber beantworten. Mein Auto würde ich auf jeden Fall behalten bei dem unsicheren Wetter hier im Lande und 48 PS zum einfahren sind mehr als ausreichend.
 
@CD
Ich bin seit diesem Jahr selbst Anfänger auf zwei Rädern (A2), die ein oder andere Information, die ich dir geben kann, ist vielleicht aktueller als das, was die erfahrenen Biker hier dir erzählen können.

1) Mach den großen Schein, A und A2 kosten (normalerweise) dasselbe, allerdings müsstest du für einen Aufstieg von A2 zu A nochmal blechen. Mit dem großen Schein hindert dich jedoch nichts daran, deine Maschine für den Anfang zu drosseln/eine leistungsschwächere Maschine zu kaufen. Wobei bei Landstraßentempo auch 48 PS ausreichen, um aus Sicht der meisten Autofahrer ganz schnell am Horizont zu verschwinden.:D

2) Das hängt stark von Wohnort und Fahrschule ab. Ich hab für alles zusammen etwa 1300€ bezahlt (war etwas günstiger, weil ich bei der Fahrschule bereits B gemacht hatte). Der Erste-Hilfe-Kurs zählt auf Lebenszeit, den Sehtest musst du allerdings nochmal machen. Dauert fünf Minuten beim Optiker und kostet überall 6,xx Euro.

3) Ich bin genau einmal im Regen gefahren. Würde ich am liebsten für den Rest meines Lebens drauf verzichten. In Sachen Alltagstauglichkeit wird jedes Motorrad von einem 08/15 Auto vernichtet, würde ich mal behaupten.
Die Schutzkleidung hab ich mal abgesehen von Helm und Handschuhen noch nie in der Öffentlichkeit ausgezogen. Da drunter hab ich auch keine normale Kleidung an.

4) Natürlich gibt es Zweiteiler (Jacke und Hose lassen sich meist mit einem Reißverschluss verbinden) und ich kenne auch niemanden, der etwas anderes trägt. Im Alltag würde ich meine Jacke aber trotzdem niemals tragen, das sieht einfach blöd aus. ;)
Für den leiblichen Schutz (Leder) hab ich etwa 1100€ bezahlt. Nach vielen Ladenbesuchen und Schreckmomenten beim Blick aufs Preisschild musste ich einsehen, dass es nur mit Textil oder gebraucht wirklich günstiger geht, wenn man etwas halbwegs Vernünftiges haben möchte. Am Helm lässt sich nicht sparen, der muss einfach passen.

5) Erstmal selber schauen und dann um Rat fragen. Oder am besten direkt probefahren (gibt auch Maschinchen, die auf dem Papier interessant klingen, aber in der Realität dann doch irgendwie ziemlich langweillig sind ... ja ich gucke dich an, NC 700!). Bringt ja nichts, wenn dir Leute ein sportliches Motorrad empfehlen, aber du insgeheim auf Gold Wing stehst...

6) Kann ich mangels Erfahrung nichts zu sagen.
 
ist vielleicht aktueller als das, was die erfahrenen Biker hier dir erzählen können.

Da hast du absolut Recht - ich sitz jetzt exakt 40 Jahre auf den Kisten.... ;) Aber deine Erfahrungen sollten ihm (und allen anderen Ein-/Umsteigern) gut weiterhelfen!

Zu 6.) Ich hab mein aktuelles Mopped - ne Suzi GSX-F 750, BJ. 04/2001 - im Jahre 2010 für 2.500 Euro gekauft. Das Teil hatte da 16.000 km auf der Uhr. Ich hab ihr neue Pellen, frisches Öl und Bremsbeläge verpassen lassen und die Ventile neu einstellen lassen. Das war es dann auch - bis auf natürlich - bei entsprechender Abnutzung - wieder frische Reifen, Bremsen, Öl.

Für 5.000 Euro solltest du ein sehr gutes gebrauchtes Mopped finden. Nimm dir aber auf jeden Fall nen Kumpel mit, der Ahnung hat.

Ich hab mir bewußt so ein "unkompliziertes" Mopped geholt, weil man da wirklich noch selber viel machen kann. Und vor allem gilt hier auch - was nicht dran ist, kann nicht kaputt gehen. Dieser ganze elektronische Krempel mit unterschiedlichen Fahrwerkseinstellungen per Knopfdruck ist mir sehr suspekt.

Aber ich bin eben ein alter Knacker... ;)
 
Hallo CD,

ich hab dieses Jahr im Mai meinen großen Motorradschein gemacht (also auch ü24, da liegt die Grenze).

Ich würde dir empfehlen auf jeden Fall den großen Schein zu machen. Keiner hindert dich daran, später mit einer schwächeren Maschine einzusteigen, aber du bist vor allem auf dem Gebrauchtwagenmarkt viel flexibler wenn du auch bspw. eine 55-PS Maschine fahren dürftest. Und ob du in der Fahrschule jetzt eine 48-PS-Maschine oder eine im Leistungsbereich 60 - 90 PS fährst ist als Fahrschüler ohnehin nicht relevant.

Kostenmäßig solltest du mal 2000 € zurückhalten. Ich habe damals für das "Komplettpaket" (von Anmeldung bis ich den Schein in der Hand hielt) 1580 € bezahlt. Falls irgendwas dazwischen kommt sind ein paar hundert Euro Puffer angenehm.

Sehtest brauchst du neu (darf maximal 1 Jahr alt sein, aber der kostet nur 6,xx Euro und du kannst ihn in 5 Minuten bei jedem Optiker machen), Erste-Hilfe-Kurs brauchst du bei Vorbesitz eines Autoführerscheins nicht mehr.

Gruß,
[sauba]
 
Ok vielen Dank für die ganzen Infos, das hilft mir auf jeden Fall schon mal weiter!

Auto könnte ich mir wie gesagt bei Bedarf im Haus ausleihen, und das Motorrad würde ich primär zum Pendeln zur Arbeit einsetzen (wie jetzt mein Auto auch). Andererseits, wenn schönes Wetter ist bzw. es nicht gerade in Strömen regnet dann nehme ich normalerweise das Fahrrad zur Arbeit, dh ich würde wahrscheinlich wenn dann eher bei schlechtem Wetter bzw. Verdacht auf schlechtes Wetter mit dem Motorrad fahren. Ist das bei Regen wirklich so unangenehm? Ich kenn "Vergleichbares" halt nur vom Rennrad wo man mit Null Profil, 8 bar und 24 mm breiten Reifen auf nasser Fahrbahn zwar kein Spaß mehr hat, aber man kann sich trotzdem noch in die Kurven legen (wenn auch nicht mehr so stark wie wenn alles Trocken ist) - "nur" die Bremswirkung ist halt, naja nicht mehr so wirklich existent, dh man muss noch viel weiter vorausschauen als normalerweise, aber wenn man es nicht übertreibt mit der Geschwindigkeit und überall gut Abstände lässt dann kommt man im Regen schon zurecht. Oder geht's beim Motorrad dann mehr darum dass man im Regen halt schlecht gesehen wird und ggf. wenn andere Verkehrsteilnehmer Blödsinn machen dass man einfach nicht mehr reagieren kann?
 
Es macht mir persönlich einfach null Bock, wenn ich weiß, dass ich fahren muss.

Wenn ich fahre, bin ich auch zügig unterwegs und brauche Grip.

Aber ich würde nicht meinen PKW dafür abgeben wollen (obwohl das bei meinem Bike eh nichts für jeden Tag ist).

Du musst beim bremsen auf jeden Fall mehr aufpassne und kannst auch auf dem moped Aqua Planing bekommen.

Achte beim Kauf, gerade wenn das Ding jeden Tag gefahren werdne soll, auf ABS.
 
Das ist beim Mopped ähnlich wie beim Rennrad, weil du ja wegen der schmaleren Reifen weniger Aquaplaning hast. Und natürlich ist es auch abhängig wie stark es schifft.

Mir persönlich ist am unangenehmsten die schlechte Sicht durch das Visier. Gesehen werden läßt sich durch ne "Warnweste" ja optimieren.

Und es ist eben ekelhaft wenn du bis auf die Knochen nass bist und alles durchgeweicht ist.

Noch ein Joke am Rande: Wir sind mal im Vollregen von Amsterdam zurückgefahren. An der Grenze, Pause, greife in die Tasche von der Kombi, alle Kippen durchnäßt.....Dicker Hals!!! Steht son Typ neben mir, reicht mir ne trockene Zigarettenpackung....ich guck den Typen an - hat der doch verdammt nen Neoprenanzug an und grinst dreckig... ;)
 
Sieht man es mal von der nervigen Möglichkeit ab, dass das Visier gerne beschlägt, wenns nass/feucht ist und sich das nicht immer 100%ig Vermeiden läßt, unter ~100km/h perlen zumindest bei mir die Regentropfen nicht schnell genug vom Visier, als das mich tierisch nerven würde.
Regensachen über der normalen Schutzkleidung nerven auch, weil die ziemlich flattern, wenn man mal mehr als Stadtgeschwindigkeit fährt. Mit dem Neoprenanzug ist mega geil :D

Je nach Mopedart haste auch mehr oder weniger Probleme mit Aquaplaning, ich hab durch die mit der Enduro verbundenen grobstolligeren Reifen weniger Probleme als als manch ein Kollege mit seinen kaum profilierten Gummis. Mir hats ABS schon den ein oder anderen Hinleger vermieden, will nicht mehr missen. Aber fahren lernen und gerade Vollbremsungen ohne ABS lernen sollte m.M.n. jeder.
 

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