Im Job sieze ich Vorgesetzte, Kunden, Fremde etc. und duze Kollegen, wenn dies beiderseits angeboten wurde.
Beim Duzen besteht die Gefahr, dass man die nötige Distanz nicht mehr wahren kann, was man aber sollte.
Das ist meiner Meinung nach für beide Seiten von Vorteil und ist auch eine Form des Respekts gegenüber der Person, die man siezt.
Ich denke, damit fährt man im Berufsleben am besten und es ist professionell.
Ich wundere mich z.B. immer über Sportjournalisten bei Pressekonferenzen, die Trainer und Spieler duzen, obwohl sie mit diesen überhaupt nicht näher befreundet oder privat verbandelt sind.
Fußball Bundestrainer Julian Nagelmann hat sich dazu in einer PK und bei einem Interview geäußert und findet die Duzerei gegenüber seiner Person unangebracht und ich finde das auch, weil es eben nicht professionell ist.
Zitat Nagelsmann: „Ich mag es nicht, dass man mich automatisch duzt, nur weil ich jung bin und auch jung aussehe. Das gehört sich einfach nicht.“
Privat duze ich, wenn ich die Personen gut kenne, befreundet bin oder wenn mir das Du angeboten wurde.