generell max. 130km/h auf Autobahnen. Wie seht ihr das?

Wärt ihr generell für ein Tempolimit?

  • Ja

    Stimmen: 100 35,1%
  • Nein

    Stimmen: 185 64,9%

  • Umfrageteilnehmer
    285
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
das traurige an dem quasi blitzerbetrug ist ja das man dagegen nix machen kann ausser bezahlen oder den langen weg über anwalt und gericht gehen.
so müsste man doch aus den bekannten mängeln schnell konsequenzen ziehen und den mist abschaffen oder halt verbessern.
aber nein es bringt ja schließlich geld in die kassen und darum gehts doch nunmal.
komischwerise sehe ich nur blitzer an stellen wo "es sich lohnt" und nicht an altersheimen, schulen, 30er zonen usw.



aber spinnen wir das mal weiter, wenn denn mal alle autonom und richtig fahren wo nimmt man dann das "fehlende geld" her? denn schließlich werden doch bußgelder und knöllchen fest in den haushalt eingeplant.
 
Prosaft schrieb:
Der Artikel stellt es so dar, als ob das Vorgehen der Staedte etwas skandaloeses waere.
Im Prinzip wäre es ja legitim, wenn man nicht wissentlich falsch blitzende Blitzer in Kauf nehmen würde, die eben nur bei Anfechtung vor Gericht dem Fahrer vor einem fälschlicherweise ausgestellten Bußgeld bewahren würden, wie damn80 ja schon schrieb.
Bei richtig funktionierenden Blitzer ist man es ja definitiv selbst schuld.

damn80 schrieb:
komischwerise sehe ich nur blitzer an stellen wo "es sich lohnt" und nicht an altersheimen, schulen, 30er zonen usw.

Für den zählt Kohle hat mehr als Menschenleben bzw die Unversehrtheit des Menschen. Mit der lässt sich ja bekanntermaßen kein Geld verdienen.

aber spinnen wir das mal weiter, wenn denn mal alle autonom und richtig fahren wo nimmt man dann das "fehlende geld" her? denn schließlich werden doch bußgelder und knöllchen fest in den haushalt eingeplant.
Gute frage, dann heben se eben einfach alle möglichen Steuern wieder an. Wie im Prinzip jedes Jahr ja irgendwas steigt.
 
Irgendwoher müssen die Kommunen auch das Geld haben, mit dem dann dringend benötigte Gebäudesanierungen finanziert werden (z.B. bei Schulen oder JA auch im Strassenbau hilft Geld weiter).

Wenn man den Städten hier also Abzocke vorwirft, dann sollte man nicht vergessen, WIE knapp vielerorts die Budgets sind. Und ein paar Millionen wegen Blitzern sind da auch nicht wirklich "viel Geld".

Klar ist es für die Autofahrer doof, wenn sie unberechtigt Bußgeldbescheide bekommen, obwohl sie nicht zu schnell waren - 20% Toleranz ist einfach mal krank und obendrein völlig unverständich. 20% ... das bedeutet, dass man bei Limit 60 auch mal bei nur 50km/h geblitzt wird ... oder bei 70 nicht (ich denke mal dass letzterer Fall SEHR selten sein wird). Bitte technisch nachbessern ... oder einen anderen Zulieferer suchen, der aktuelle scheint ja nichts zu taugen, wenn seine Geräte SO "zuverlässig" arbeiten.

Ich lade allerdings ein, mal die Perspektive derer einzunehmen, die mit diesem Geld dann arbeiten müssen.
Blitzer kosten Geld (4-8k allein wegen Eichung meine ich im Artikel gelesen zu haben).
In Bielefeld haben wir ein paar stationäre Blitzer, bei denen die lokale Bevölkerung natürlich sogar im Schlaf langsamer fahren würde ... ohne ortsfremde würde über diese Anlagen nie Geld hereinkommen und sie wären ein klares Verlustgeschäft für den Betreiber (in dem Fall die Stadt ... die eh hoch verschuldet ist).

Wenn man dieses Vorgehen skandalisieren möchte (wie es der Artikel tut), dann sollte man auch mal fragen, warum die städte zu diesem Finanzierungsmittel greifen. Klar, wollen sie erstmal Geld ... aber warum sind die Blitzer überhaupt eine wichtige Einnahmequelle geworden? Irgendwann war es einfach ein bedeutender Posten, die Stadtkämmerer haben die Haushalte darauf angepasst, und nun haben sie z.T. eben ein Finanzierungsmodell, das ohne Blitzer nicht mehr auskommt. Gleichzeitig haben Bund und Länder Aufgaben an die Kommunen übergeben, die ursprünglich zu einem größeren Teil aus Länder- oder Bundestöpfen bestritten wurden.
Die Kommunen sitzen in der Zwickmühle, wenn man z.B. Schulen nicht Renovieren kann (obwohl es dringend nötig wäre), weil zu wenig Leute geblitzt wurden.

Die Messtoleranz ist allerdings ein anderes Ding ... hier kann man sich nun entscheiden. Ist die durch die Gier der Kommunen zu erklären, oder ist es doch eher technische Unfähigkeit seitens der Hersteller ... natürlich ist son Ding billiger zu produzieren, wenn es das alles nicht ganz so genau nimmt.
Wenn das nach hinten losgeht, dann höchstens für die Kommunen ... denn von den Herstellern spricht in dem Artikel niemand ... es geht nur darum, ob und wie man sich gegen Bußgeldbescheide wehren kann, und das man das in den meisten Fällen so auch tun sollte.
Eine Rechtsanwältin, die behauptet, dass bis zu 50% der Bescheide angezweifelt werden können, die macht damit auch Werbung ... denn zu wem geht man wohl, wenn man einen Bescheid anzweifeln möchte?
Aber auch wenns tatsächlich nur 30% sind, ist das trozdem ein Unding.

Zu Blitzer-Apps und ähnlichem:
Mich regen diese Services schon auf, seit sie im Radio aufgetaucht sind (Blitzer-Radio). Was soll denn ein Bitzer bringen, bei dem JEDER genau weiß, wo auf der limitierten Strecke geblitzt wird ... auf diese Weise wird der Sinn dieser Anlagen komplett ad absurdum geführt. Denn die werden nicht deswegen aufgestellt, damit die Leute sich an genau dieser Stelle (mit Blitzer) ausnahmsweise mal ans Limit halten.
Die Grundidee war ursprünglich mal, dass die Blitzer dafür sorgen, dass der Autofahrer eben NICHT genau informiert ist, wo er zu schnell fahren kann (weil er sicherlich nicht erwischt wird) und wo nicht.

Das ganze Blitzerprogramm ist vom Verkehrssicherheitsstandpunkt kommplett sinnlos, WEIL es Blitzer-Apps, Blitzer-Radio und Blitzer-Hotlines gibt. Denn die sorgen dafür, das nur bei bekannten Blitzern nicht zu schnell gefahren wird ... dafür aber auf der restlichen Strecke umso mehr ... schließlich hat man durch die Blitzerzone ja Zeit verloren.:freak:

Ich finds OK und wichtig, dass solche Sachen illegal sind ... es müsste wohl nur etwas nachgebessert werden, damit man das nicht so supereasy aushebeln kann (auch für den Beifahrer sollten die Dinger illegal sein).
 
Zuletzt bearbeitet:
Scheitel schrieb:
Im Prinzip wäre es ja legitim, wenn man nicht wissentlich falsch blitzende Blitzer in Kauf nehmen würde, die eben nur bei Anfechtung vor Gericht dem Fahrer vor einem fälschlicherweise ausgestellten Bußgeld bewahren würden, wie damn80 ja schon schrieb.
Bei richtig funktionierenden Blitzer ist man es ja definitiv selbst schuld.

Falsch richtige Resultate gehoeren halt zum Messprozess. Dafuer gibt es die 3% Toleranz.

Den 20%, die in diesem Automagazin propagiert werden, wuerde ich keinen glauben schenken.
Falls man halt nicht nur seine Pitchforks rausholt, sondern auch mal reflektiert, was so ein Wert bedeutet, wird einem schnell klar, dass dieser Fehler mehr als unrealistisch ist.
20% Fehler wuerde bedeuten, dass man mit 100 km/h in einer Zone mit Tempolimit 120 geblitzt wurde.
Schon mal von so einem Fall gehoert? Natuerlich nicht, weil moderne Blitzer keinen Messfehler von fucking 20% haben.
 
Die Städte haben unter anderem nicht genug Kohle, weil durch die Bürokratie alles sehr ineffizient ist und auch oftmals unsinnige Dinge mit Geldern bedacht werden. Habe einige Bekannte im öffentlichen Dienst, die über so einiges nur den Kopf schütteln. Aber wie heißt es so schön "Above my paygrade".

Klar ist es für die Autofahrer doof, wenn sie unberechtigt Bußgeldbescheide bekommen
Das ist ungefähr so doof, wie ein Bußgeldbescheid für Steuerhinterziehung, die man nicht gemacht hat. Das ist nicht nur "doof".

Als wenn es keinerlei Alternative für Mehreinnahmen für die Kommunen gibt.

Mich regen diese Services schon auf
Naja, dann ignoriere sie halt, musste dich nicht aufregen :)

Falsch richtige Resultate gehoeren halt zum Messprozess. Dafuer gibt es die 3% Toleranz.
Ich nehme an, du meinst, dass falsche Ergebnisse im Toleranzbereich von +/- 3% dazugehören. Ja, und das ist ja okay. Aber wenn man einen Blitzer abseits der zugelassenen Vorgaben nutzt, scheint es ja bei genau dem einen erwähnten Modell so sein zu können. Es geht sich ja nicht um "alle" Blitzer.

Gehört habe ich davon aus Zufall nicht, aber das bedeutet ja nicht die Abewesenheit der Möglichkeit, dass es passiert sein kann. Und da man ja auch hier sieht, dass viele nicht unbedingt wissen, wie schnell sie wirklich fahren, kann das sicherlich auch der ein oder andere stillschweigend akzeptiert haben, weil er es nicht bezweifel, mangels Wissen, was das Tacho anzeigt.
 
Klar wird auch viel Missbrauch mit Blitzern betrieben aber ich finde es auch schlimm, dass sich Sachen wie immer 10kmh drüber so etabliert haben. Auch gibt es in jeder Stadt Stellen wo sich die Leute einfach angewühnt haben schneller zu fahren. Dass man die Leute da mit Strafen ein wenig "umerzieht" finde ich so erst mal nicht schlecht. Aber wie gesagt. Natürlich gibt es echt Stellen wo es einfach eine Verarsche ist und das untergräbt auch wieder die Idee von Blitzern...
 
Ich wäre sowieso für flächendeckende Section Control. Das Zeug funktioniert einfach, aber in D ist es ja nicht erlaubt ;)
 
hallo7 schrieb:
Ich wäre sowieso für flächendeckende Section Control.
aber wirklich gut funktioniert das doch nur auf Schnellstraßen und da sehe ich jetzt ehrlich nicht die Notwendigkeit so genau aufs km/h zu achten und würde das als ziemliche Abzocke interpretieren
wie gesagt sind meine Erfahrungen dass schon Autotachos problemlos 10km/h und mehr voneinander abweichen - bin erst neulich von nem Citroen Kleinwagen (mit 122 auf seinem Panoramatacho) überholt worden, wo ich 125 Tempomat eingestellt hatte und schon nicht zu den Schleichern gehöre aber der ist an mir vorbei mit min. 5km/h (gefühlte ~15, dachte ich stehe)

wobei wenn dann jemand rasen will, macht er das zwischen den Messpunkten und schleiche dann wieder ein Stück - das erscheint mir noch gefährlicher *

und da wo von überhöhter Geschwindigkeit wirklich Gefahr ausgeht wie in der Stadt kommst du mit dem Section Control doch eh auf keinen grünen Zweig

Edit:
*) https://www.welt.de/motor/fahrberic...Wo-der-Kia-K7-besser-als-der-BMW-5er-ist.html
bezüglich Kia K7 schrieb:
Außerdem informiert er auch zentimetergenau über Radarfallen und berechnet sogar laufend die Durchschnittsgeschwindigkeit zwischen zwei Kontrollstellen, sodass man erst ein bisschen rasen und dann mit zwei, drei Bremsstößen eine Punktlandung hinlegen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Keine Ahnung was du unter Section Control verstehst, aber 2-3 Bremsstöße ändern an der Durchschnittsgeschwindigkeit über mehrere Kilometer genau gar nichts... Fährt man mal 160, darf man dann eine längere Strecke mit 100 fahren um wieder hinzukommen.

Ich kenne auch niemanden der jetzt mal Rasen gehen will um danach statt 130 über Kilometer nur mehr 100 zu fahren können. Bringt ja nichts, es erspart keine Zeit. Und hier ist der Hauptpunkt - schnell fahren ergibt keine Zeitersparnis, somit machts fast keiner. Ich habe die Abschnitte immer recht entspannend gefunden.

Vor allem auch auf Baustellen in denen 80 gilt, mit der Section Control fahren dann wirklich alle 80 und beide Spuren sind gleich ausgelastet, weil man nicht schneller darf ;) (hier natürlich von Vorteil, dass die LKWs nicht stören, denn die fahren ja eh auch etwas schneller)

Das mit den Tachos find ich übrigens komisch, ich fahr auch mit Navi und GPS und der Unterschied beträgt bei 130 vllt 2-3 km/h.
 
wie du unschwer erkennst hat das der Typ aus dem Test geschrieben (merke: darum Zitat!), kommt wohl auch auf die Überschreitung an obs mit leichter Bremsung getan ist oder man nach starker Bremsung in Sichtweite der nächsten Barke erst mal das Warndreieck aufstellen muss

gut Baustellen mag OK sein, aber da wird man keine Brücken aufstellen die exakt die Baustelle abdecken
Außerdem fahren gefühlt eh nur die Gutmenschen zu schnell die sich vorher die moralische Überlegenheit angefressen haben weil die Richtgeschwindigkeit gezogen sind und in der Baustelle wird dann +20km/h Boden gut gemacht (oder einfach wieder zur Zielzeit des Navi aufgeschlossen) da es mein Navi offenbar schon wissen will, bei freier Bahn unter 180 zu fahren gibt Zeitstrafe in der Ankunft und in limitierten Abschnitten schneller zu fahren gäbe einen Ankunftsbonus

mir schwebte da überspitzt ausgedrückt auch eher ein Idiotenmanöver ala Beschleunigungsrennen vor (was dann eben auch als Gefährdung durchgeht), als normaler Autofahrer hat man für solchen Blödsinn ja keine Zeit, bzw. bringt es nichts wenn man anschließend die Zeit wieder Reinbremsen muss

hallo7 schrieb:
(hier natürlich von Vorteil, dass die LKWs nicht stören, denn die fahren ja eh auch etwas schneller)
Überraschung, da sind es üblicherweise die PKW die im Weg stehen

hallo7 schrieb:
Das mit den Tachos find ich übrigens komisch, ich fahr auch mit Navi und GPS und der Unterschied beträgt bei 130 vllt 2-3 km/h.
hab ich noch nicht ausprobiert, mein "Professional" Navi hat solche Spielereien IMO nicht :(
 
Findus schrieb:
gut Baustellen mag OK sein, aber da wird man keine Brücken aufstellen die exakt die Baustelle abdecken

Man benötigt dafür keine Brücken mehr, das ganze gibts mitlerweile mobil - in der Größe eines Radarkastens.

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(links neben der Laterne und weiter vorne für die Gegenfahrbahn)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich frage mich nur, was will man damit erreichen ? Die Autobahnen sind die sichersten Straßen und es passieren dort nur wenige Unfälle aufgrund von Raserei; wenn man die Mittel zur Verfügung hätte, müsste man diese mit Priorotät erst einmal auf den Landstraßen und innerstädtischen Straßen einsetzen, wo die allermeisten Unfälle passieren.
 
Das bringt es aber nicht, weil in Innenstädten sowieso slten mehr als 3xkm/h als Durschschnitt bei rum kommt und auf vielen Landstraßen gibts immer jemanden, den mein eine gewisse Zeit vor sich hat, der keine 100 fährt. Da wo 70 ist, würde es noch am meisten Sinn machen.
 
@de la Cruz

Im Verhältnis zur Unfallanzahl gibt es auf Autobahnen fast genausoviele Schwerverletzte und Tote wie auf Landstraßen. Absolut sind die Landstraßen natürlich gefährlicher.
~25% der Unfälle passieren auf Landstraßen mit ~60% aller Toten. ~6% der Unfälle fallen auf Autobahnen aus mit ~13% aller Toten. Ein Unfall auf der Autobahn ist in dem Sinn genauso gefährlich (und das ist ja auch logisch bei den höheren Geschwindigkeiten), nur eben weniger Wahrscheinlich.

Die Sache ist ja eher, dass man einen Unfall überleben können sollte, wenn er denn passiert.
 
Es macht überhaupt keinen Sinn, eine Relation der Toten zu den Unfallzahlen herzustellen; was soll denn damit ausgedrückt werden ?

Allenfalls könnte man daraus schlussfolgern, dass die Gefahr zu Sterben bei einem Unfall auf der Autobahn genauso hoch ist wie bei einem Unfall auf der Landstraße ! Und das liegt ja nahe, und hat auch nicht damit zu tun, dass die Geschwindigkeiten auf Autobahnen höher seien als auf Landstraßen - im Gegenteil : Da sich die meisten tödlichen Unfälle auf Landstraßen beim Überholen im Gegenverkehr ereignen, ist die Unfallgeschwindigkeit in der Regel auf Landstraßen sogar höher als auf Autobahnen, denn auf den Landstraßen addieren sich die Geschwindigkeiten der Unfallfahrzeuge in der Regel, während sich diese auf Autobahnen sogar eher subtrahieren.

Entscheidend könnte allenfalls die Relation der Toten zum Verkehrsaufkommen sein, aber auch das ist ziemlich uninteressant, denn wenn es darum ginge, die Zahl der Toten und Verletzten zu verringern ist es einzig sinnvoll, von den absoluten Zahlen auszugehen, und diese sind auf der Autobahn sehr gering und auf allen anderen Straßen extrem hoch !
 
Zuletzt bearbeitet:
sag das nicht zu laut, sonst haben die Städte ein Argument das Fahren komplett zu verbieten da sich dort statistisch die meisten tödlichen Unfälle mit Fußgängern ereignen ^^
 
Und wie oft ist der Autofahrer wirklich schuld?
Eher selten, so wie ich das im daily life beobachte. Es wird blind (oder mit Absicht) ohne sich zu beeilen trotz fahrender Autos die Straße überquert. Die Autofahrer sind gezwungen zu bremsen, weil die Leute beispielswiese nicht 50m weiter an der roten Ampel warten wollen. Oder auch einfach mal so noch 3,4 Autos, bis frei ist. Gegen z.B, ältere Personen, die einfach lange brauchen, will ich damit ja nix sagen, die sind ja meist nicht mal. Aber naja, für die schlimmen Fälle gibts ja eine Hupe und wer später bremst fährt länger schnell ;)

U.a. deswegen wird es ja leider auch keinen Landrover Defender mehr geben, Fußgängerschutz ist damit nicht möglich, wie er seit Stichtag X vom Gesetz her gefordert wird. Davon ab dürften sich gerade Fußgänger bei so einem Gerät das mit dem willentlich vorm ankommenden Auto über die Straße schleichen noch mal überlegen.
 
@Scheitel: Gegenbeispiel.
GRÜNE Fußgängerampel ... ich betrete die Strasse (bei Rot mache ich das nur, wenn kein Auto in Sicht ist ... hab halt kein Vertrauen zu den Fahrern).
Ich bin knapp 2 Schritte auf die Strasse gekommen, dann kam von links ein Audi TT und beschleunigte stark ... 10 cm haben gefehlt und ich säße jetzt im Rollstuhl.
Ich habe den Wagen gesehen ... der Fahrer hat mich gesehen. Hätte ich geahnt, wie der drauf ist, dann hätte ich ihn sicherlich vorbeigewunken ... ich habe aber nicht damit gerechnet, dass der mit VOLLGAS auf Fußgänger zubrettern würde.
Ist die Atemluft in modernen PKW irgendwie Kokainhaltig? Oder warum fühlen sich so viele "like a Boss", wenn sie im Auto sitzen?

Wenn es gegen einen Fußgänger geht, dann ist ein Auto (auch ein kleines langsames) einfach eine potenziell tödliche Waffe ...
Ich behalte den Verkehr mittlerweile auch dann im Auge, wenn meine Fußgängerampel das EINZIGE grüne Licht weit und breit ist.
Selbstschutz bedeutet als Fußgänger, jederzeit bereit zu sein, in Deckung springen zu müssen. Nicht damit freie Bürger freie Fahrt haben, sondern damit ich von meinem Leben noch ne Weile was habe.
Auf den Rest mag ich mich da einfach nicht mehr verlassen.

Seid froh, dass es hier primär um Autobahnen geht ... da hat man als Fußgänger eh nix verloren.
 
Zuletzt bearbeitet:
DerOlf schrieb:
GRÜNE Fußgängerampel ... ich betrete die Strasse (bei Rot mache ich das nur, wenn kein Auto in Sicht ist ... hab halt kein Vertrauen zu den Fahrern).
nur so nebenbei, bei Rot hast du die Straße nicht zu betreten

DerOlf schrieb:
Ist die Atemluft in modernen PKW irgendwie Kokainhaltig? Oder warum fühlen sich so viele "like a Boss", wenn sie im Auto sitzen?
unabhängig etwaiger Mordabsichten, könnte ich mir nur vorstellen dass der Fahrer noch gelb bis dunkelgelb hatte und deswegen noch durchhuschen wollte, der schaut natürlich auf die Ampel und nicht auf Wildwechsel der sich ihm vors Auto wirft
nur so wenn es der Fall war das du an einer Ampel gewartet hattest und nicht schon ewig grün war, bzw er rot hatte und du dich in leicht selbstmörderischer Absicht direkt bei Grün auf die Straße gestürzt hast
 
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