generell max. 130km/h auf Autobahnen. Wie seht ihr das?

Wärt ihr generell für ein Tempolimit?

  • Ja

    Stimmen: 100 35,1%
  • Nein

    Stimmen: 185 64,9%

  • Umfrageteilnehmer
    285
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Keine Fußgängerample zeigt Grün, wenn die Fahrzeuge noch Gelb haben. Die Springen erst nach Rot auf Grün um.

Am interessantesten sind immer die Fußgängerübergänge ohne Ampel... Irgendwie verstehen manche das Konzept des Schutzweges nicht, vor allem wenn sich wegen Stau das ganze recht langsam vorwärts bewegt werd ich schonmal angestupst (Naja, den Schutzweg freilassen ist irgendwie auch nicht drin, würde man ja 2 Meter verlieren^^)

Aus Sicht der Autofahrer ebenso nervig, Leute die nicht verstehen, dass man Kreuzungen trotz Grün nicht befährt wenn sie auf der anderen Seite noch stehen, sprich kein Platz ist. Was ich da schon für Hupkonzerte über mich ergehen lassen musste nur weil die nicht nach vorne sehen wollen/können.
 
@der Olf
Ja, so Leute gibts natürlich auch, wie überall. Bei mir wäre dir das nicht passiert ;)
Wenn ich als Radfaher (wegen der Großstadt hier, die keine Radfahrer zu kennen scheint) bzw als Motorradfahrer mich nicht auf meinen Instinkt in der Richtung verlassen könnte, wäre ich wohl schon Tot.
ich gehör eher zu der Fraktion ;)
du dich in leicht selbstmörderischer Absicht direkt bei Grün auf die Straße gestürzt hast

Davon ab, es ist (mir) im prinzip völlig egal welche Ampelfarbe der andere hat, gehabt hat, oder meint gehabt zu haben, hab ich Grün und habe gleichzeitig das Vorfahrtsrecht (wenns z.B. gerade aus geht) hätte ich dieses Recht sehr gerne :) Dafür hat man diese ominösen Gesetze mal erfunden, hält man sich dran, kommt auch im Idealfall keiner zu Schaden :)

Was ich da schon für Hupkonzerte über mich ergehen lassen musste nur weil die nicht nach vorne sehen wollen/können.
Jau, das kenn ich nur zu gut, mitdenken geht nur von 12 bis Mittags bei manchen :( Ebenso wie angehupt werden, weil man bei gelb bremst, statt Vollgas zu geben.
 
hallo7 schrieb:
Ich wäre sowieso für flächendeckende Section Control. Das Zeug funktioniert einfach, aber in D ist es ja nicht erlaubt ;)
Wird kommen, keine Sorge. Zumindest auf den Strassen, die privatisiert (verschenkt) wurden. Da gibts dann Maut, bzw. wählbare Geschwindikgeits und Stautarife. Die Gemeinden selbst müssen sich aus Datenschutzgründen eben damit begnügen überal 30er Schilder aufzustellen. Blitzeranlagen rechnen sich realtiv schnell, dank der geringen Strafen ist der Durchsatz enorm.

DerOlf schrieb:
Wohin also mit der Kiste Mais?
Vorratschrank. Und erzähl mir nicht da ist kein Platz. Als ich in der 1 Zimmer Platte gewohnt habe, war unter der Spüle genug Platz für mehrere Wochen. In einem einzelnen Schrank.

DerOlf schrieb:
Wenn man den Städten hier also Abzocke vorwirft, dann sollte man nicht vergessen, WIE knapp vielerorts die Budgets sind. Und ein paar Millionen wegen Blitzern sind da auch nicht wirklich "viel Geld".
Na wollen wir doch bei Fakten bleiben. Neuesten OECD Bericht gelesen? :lol:
Der deutsche Staat schwimmt in Einnahmen. Problem sind einzig die Ausgaben, die nun mit rasanter Geschwindigkeit ausgebaut werden. 50% zugegebene Staatsqoute, ohne Berücksichtigung von Umsatzsteuer, usw. Wenn man den Euro vom Anfang bis zu Ende betrachtet sinds locker 80-90% Staatsquote. Erst die 50% weg, dann noch sonstige Gebühren wie Müll, Strom, GEZ. Dann wird die Vorsorge in Form von Wertpapieren nochmals besteuert, wenn die Anlagen im Ausland sind gleich doppelt. Wenn man am Ende aller Tage doch mal einen Cent ausgibt, sind die 19% Umsatzsteuer fällig. Der Rest davon kommt zum Teil dem Verkäufer zu Gute, der Wieder Lohnsteuer, Geweresteuer usw zahlt.

Also bitte, schau dir BER an und sage nochmal das Geld wäre knapp. Euros sind am Weltmarkt billig. Schulden machen dank Nullzins so attraktiv wie nie zuvor.

Wenn die Infrastruktur nicht auf dem aktuellen Stand ist, hat das ganz andere Gründe. Vielerorts in Deutschland zu beobachten. Dort wo die mangelhafte Infrastruktur Milliarden Kosten verursacht, da wird nicht gemacht. Man hat lieber Dauerstau, statt das man dafür sorgt, das die Arbeiter ihre Zeit nicht im Stau, sondern auf Arbeit verbringen. Umgekehrt gilt es für ausländische Einkaufstouristen. Statt denen eine glatt geputze Autobahn zu präsentiereren gibts zu knappe Verkehrswege, Stau usw. Da fragt man sich, wer macht so eine unsinnige Verkehrspolitik? Wirtschaftlich und umwelttechnisch eine absolute Katastrophe!

Absurd bei der Geschichte ist dazu, es mangelt nicht an der Anzahl Baustellen. Davon hat Deutschland mehr als sinnvoll. Es liegt am Baufortschritt. Da happerts kaum am fleiss der polnischen Bauarbeiter (Deutsche sind zu teuer, Grund siehe oben). Nein man beauftragt zu wenige, sperrt zuviel aufeinmal ab. Wenn ein Ausbau einer 2 spurigen Autobahn auf einer Länge von 30km 30 Jahre dauert, dann ist das nicht mehr erklärbar. 30 Jahre Baustelle bedeuten 30 Jahre Stau. Daher sage ich schonmal viel Spass an alle Suttgarter, ihr habt noch viel Stau vor euch, nicht zuletzt dank dem Tunnelbahnhöfchen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Prosaft schrieb:
@Findus: nur so nebenbei, bei Gelb hast du nicht auf die Kreuzung zu fahren ;)
gibt es einen Grund das mir das jetzt erzählst?

hallo7 schrieb:
Keine Fußgängerample zeigt Grün, wenn die Fahrzeuge noch Gelb haben. Die Springen erst nach Rot auf Grün um.
und wie lange nachdem die schon rot haben? es ist ja auch vollkommen ausgeschlossen dass sich der Fahrer mal verschätzt! zudem sollte dunkelgelb ja wohl schon implizieren dass ich von angehender Rotphase gesprochen habe

ich will ja solches Verhalten nicht verteidigen, ich sage nur das es vorkommt und als Fußgänger hat man den kürzeren Bremsweg und sollte halt auch mal schauen bevor man losstürmt und sich nicht auf ein Lichtsignal verlassen - schon weil man im Zweifelsfall den kürzeren zieht
 
@Findus: Ja, weil du das Konzept der Gelb-Phase irgendwie nicht verstanden zu haben scheinst. :rolleyes:
 
@Unyu:
Ich sprach von KOMMUNALBUDGETS.
Ausserdem: Was soll die glattpolierte A-bahn bringen, wenn sie die Touris in heruntergekommene Städte bringt?

Zu der Situation an der Ampel:
Ich HATTE Rot, genau wie der linksabbiegende TT ... beide warteten wir. An dieser Kreuzung springt zuerst die Fußgängerampel um, bevor der parallel laufende Autoverkehr grün sieht.
Der Typ ist so losgebrettert, weil er noch VOR den ihm entgegenkommenden Fahrzeugen links abbiegen wollte - und hat mich dabei fast plattgemacht ... SEHENDEN AUGES, denn ich hatte vorher ein paar Sekunden Blickkontakt mit dem Fahrer. Der ihm entgegenkommende Rechtsabbieger hat übrigens gewartet.
Ich unterstelle nichtmal böse Absicht, nur unglaubliche Verantwortungslosigkeit bzw. DUMMHEIT.
Wäre ich etwas schneller gewesen, hätte das ja auch ne Beule in seinem heiligen Blech gegeben (ich hatte glatt das Bedürfnis dem in die Karre zu treten - leider war er da schon weg).

Ich weiß nicht, ob beim Autofahren irgendwie andere Regeln gelten, aber als Linksabbieger mit dem Fahrrad lasse ich den Gegenverkehr erstmal vorbei - genau wie die Fußgänger, falls ich dabei noch einen Überweg kreuzen sollte ... ich denke, ihr wisst was ich meine.
Auch wenn es euch als Autofahrer behindernd erscheint, das ist mit Rücksicht im Strassenverkehr mMn gemeint ... anderen auch mal den Vortitt lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Prosaft schrieb:
@Findus: nur so nebenbei, bei Gelb hast du nicht auf die Kreuzung zu fahren ;)

Doch, natürlich darf man bei Gelb auf die Kreuzung fahren. Nämlich dann, wenn man mit einer normalen Bremsung nicht mehr vor der Ampel zum stehen käme.

Aus Sicht der Autofahrer ebenso nervig, Leute die nicht verstehen, dass man Kreuzungen trotz Grün nicht befährt wenn sie auf der anderen Seite noch stehen, sprich kein Platz ist. Was ich da schon für Hupkonzerte über mich ergehen lassen musste nur weil die nicht nach vorne sehen wollen/können.
Es gibt aber Kreuzungen, die muss man befahren, egal ob es sich staut oder nicht. Sonst steht man nämlich ewig.
Bspw in Frankfurt die Riesenkreiselkreuzung an der Hanauer/A661. Würden die Leute da nicht auf die Kreuzung fahren, würde es sich wohl kilometerweit stauen.
Scheint aber auch so gewollt zu sein, sonst wäre die Ampelschaltung vernünftiger.

Ich wäre sowieso für flächendeckende Section Control. Das Zeug funktioniert einfach, aber in D ist es ja nicht erlaubt
Auf der Autobahn und Landstraße fände ich das an sich auch besser. Dann wird man nicht mehr geblitzt, nur weil man blöderweise genau beim Blitzer ein Tick zu schnell war.
In der Stadt wüsste ich aber nicht wie das funktionieren soll. Da biegt man ja häufiger mal ab oder hat rechts vor links. Ginge höchstens auf längeren Vorfahrtsstraßen.

Ich HATTE Rot, genau wie der linksabbiegende TT ... beide warteten wir. An dieser Kreuzung springt zuerst die Fußgängerampel um, bevor der parallel laufende Autoverkehr grün sieht.
Der Typ ist so losgebrettert, weil er noch VOR den ihm entgegenkommenden Fahrzeugen links abbiegen wollte - und hat mich dabei fast plattgemacht ... SEHENDEN AUGES, denn ich hatte vorher ein paar Sekunden Blickkontakt mit dem Fahrer.
Ihr hattet also beide grün. Der TT hat also die Lücke gesehen, um abbiegen zu können. Ist an sich völlig legitim da nicht unnötig zu warten.
Blöd war nur, dass er nicht bedacht hat, dass du auch grün hast. Böser Fehler, der schnell tödlich enden kann.


Jau, das kenn ich nur zu gut, mitdenken geht nur von 12 bis Mittags bei manchen Ebenso wie angehupt werden, weil man bei gelb bremst, statt Vollgas zu geben.
Wenn es eine Vollbremsung ist, dann hat der hupende Recht. Denn das ist gefährlich.
 
WhiteShark schrieb:
Der TT hat also die Lücke gesehen, um abbiegen zu können. Ist an sich völlig legitim da nicht unnötig zu warten.
Naja, der TT biegt ab und jemand läuft geradeaus. Wer da bloß Vorfahrt hat ;)

Wenn es eine Vollbremsung ist, dann hat der hupende Recht. Denn das ist gefährlich.
Das wäre verständlich, aber im Stop'n go mit 25-30km/h bei 3 Sekunden gelb Phase hab ich mich als Abbieger fürs Bremsen entschieden, wie eigentlich immer, wenn man nicht gerade an der Ampel selbst ist.
Bei geradeaus hätte ich das mit 2 Restsekunden wohl problemlos über die komplette Kreuzung geschafft, auch wenn danach mehr als 50 aufm Tacho gewesen wären. Aber halte ich auch nicht für so sinnvoll.
Gerade die spät links abbiegenden, die noch dunkel-geld mitnehmen sind reichlich gefährtlich.
Wenn man z.B. als Mopedfahrer normal bei grün losfährt ist das so als würde der nomrale Autofahrer sein Pedal aufn Boden stellen. Das würde mit den "ein Auto über Rot geht noch beim Abbiegen" gut gern mal schief gehen.
Von den geradeaus fahrenden Fahradfahrern, die Glück haben an der Ampel vorher nicht gestanden zu haben, sondern weiter fahren können, mal ganz abgesehen.
 
Scheitel schrieb:
Naja, der TT biegt ab und jemand läuft geradeaus. Wer da bloß Vorfahrt hat ;)
Da lief nicht nur jemand geradeaus ... da fuhren auch Autos geradeaus (3 oder 4).
Er wollte wohl vor allem VOR denen abbiegen.
Trotzdem Danke ...
und @all: NEIN, da gibts auch KEINE abbiegende Vorfahrt oder wie das genau heißt ... die kommt erst zwei Kreuzungen weiter :)

Können Fußgänger überhaupt "Vorfahrt" haben? ... ich habe manchmal das Gefühl, die werden nichtmal als "richtige Verkehrsteilnehmer" angesehen :freak:
 
Zuletzt bearbeitet:
Fußgänger können per se keine Vorfahrt haben, allenfalls Vorrang.

Generell scheinen die meisten nicht zu verstehen, dass Vorfahrt nur eine Regelung des Straßenverkehrs ist und kein Recht. Recht wird erst vor Gericht gesprochen und dann ist es meistens schon zu spät.

Insbesondere Fußgänger und Radfahrer sollten darauf achten, dass sie nicht übersehen werden. Sie sind die schwächsten Verkehrsteilnehmer und sollten eigentlich schon aus Selbstschutz umsichtiger sein. Autos haben nunmal eine begrenzte Rundumsicht und es sitzen Menschen am Steuer. Als Fußgänger und Radfahrer wäre es ein leichtes mal den Kopf zu bewegen und zu gucken ob da einer kommt. Meine Eltern haben mir beigebracht immer nach rechts und links zu schauen bevor ich eine Straße kreuze. Und das tue ich auch, egal ob da eine Ampel, ein Zebra oder sonstwas ist. Ich bin immer wieder schockiert, wie stur manche Menschen (besonders in Städten) die Scheuklappen aufhaben, frei nach dem Motto "wenn ich dich nicht sehe, dann bist du auch nicht da".

Als Radfahrer wurde ich einmal umgefahren. Ich hatte Vorfahrt, aber es hat mir nichts genützt. Seitdem bin ich geradezu paranoid auf dem Fahrrad.

DerOlf schrieb:
An dieser Kreuzung springt zuerst die Fußgängerampel um, bevor der parallel laufende Autoverkehr grün sieht.
Das wird ja eigentlich deshalb so gemacht damit die Fußgänger sich bereits auf der Fahrbahn befinden, wenn der PKW einbiegt. So sind die besser sichtbar und sollen eigentlich solche Situationen, wie bei dir verhindern.
 
@DerOlf

Das System ist immer das Gleiche, ob bei der Rente oder nun hier. Man hat verschiedene Töpfe und zeit am Ende einen leeren. Wenn man das Geld aus der linken Tasche in die rechte Tasche schiebt, hat man Ende nicht doppelt so viel. Der Punkt ist die Gesamtsteuerbelastung und hier ist Deutschland führend. Drastischerweise sind direkte Nachbarn, z.B. die Schweiz bei einem Bruchteil der Belastung. Um zum Topic zu finden: Funktioniert die Infrastruktur in Deutschland besonders toll? Kaum Verkehr auf der Schiene, Tausende Kilometer abgesperrter Autobahnen, Städte im Dauerstau. Hundertausende Arbeitnehmer, die täglich statt fleissig auf Arbeit im Stau stehen. Theoretisch ein immenser Wirtschaftlicher Schaden. Praktisch wird der Schaden schlicht durch weniger Freizeit ausgeglichen, daher ist der Staat fein raus, er bekommt seine Steuern.

Bei den Gemeindeschulden kommen noch diverse Spekulationen und Lokalkorruption ins Spiel. Wasserrohre nach China verkaufen und zurück mieten. Immobilienbürgschaften für Investoren übernehmen. Währungsspekulationen. Hätte alles nicht getan werden dürfen, doch am Ende bleibt der Schuldenberg zurück.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Prosaft
habe ich da irgendwo ein auf mich bezogenes Verhalten skizziert? vielleicht erst mal genau lesen bevor der Beißreflex einsetzt
 
WhiteShark schrieb:
Es gibt aber Kreuzungen, die muss man befahren, egal ob es sich staut oder nicht. Sonst steht man nämlich ewig.

Wenn ich abbiege und aufgrund des Gegenverkehrs nicht dazu komme, klar, dann nutzt man die Zeit zwischen Rotphasen. Geht es aber gerade aus weiter und ich kann die Kreuzung nicht queren weil es vor einen eben staut, dann ist das nicht sinnvoll, weil man dann einfach alles aufhält.

Ich seh solche Leute öfters, besonders lustig wenn Straßenbahnschienen in der Kreuzung liegen und die natürlich Vorrang bei der Ampelschaltung bekommt und somit der Querverkehr Grün hat bevor die nächste Ampel weiter vorne Grün ist.
Dann steht ein Auto mitten in der Kreuzung und weiß nicht wo es hin soll ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Bundesumweltministerium fordert nun ein generelles Tempolimit in deutschen Städten von 30 km/h; zwar soll diese Begrenzung zur Reduzierung des Schadstoffaustoßes erfolgen, allerdings würden dadurch auch die normen innerstädtischen Unfallzahlen reduziert, denn in den deutschen Städten sterben jährlich mehr als 1.000 Menschen den Verkehrsunfalltod.

Wer also Tempo 130 auf den sichereren deutschn Autobahnen fordert, auf der "gerade einmal" circa 350 Menschen im Jahr ihr Leben verlieren, der müsste eigentlich zunächst mal und erheblich vehementer für ein geringes Tempolimit in den Städten streiten, das vergleichsweise zu 130 auf den Autobahnen in Städten dann sogar noch erheblich unter 30 liegen müsste und allenfalls 10 oder 15 km pro Stunde betragen dürfte.

Wer demanch 130 auf Autobahnen fordert, aber sich nicht für die adäquaten Tempolimits in den Städten oder gar auf Landstraßen einsetzt, fordert das Tempolimit auf den Autobahnen "scheinheilig" und zu Unrecht, zumal die Unfalltoten in den Städten fast ausschließlich dem dortigen hohen Verkehrsaufkommen geschuldet werden, während auf Autobahnen tödlich Unfälle hauptsächlich durch schlechte Wetterbedingungen entstehen und kaum durch höhere Geschwindigkeiten als 130 km/h !

Auch auf deutschen Landstraßen, auf denen jährlich etwa sogar 2000 Verkehrsteilnehmer tödlich verunglücken, dürften demnach allenfalls 40 oder 50 km in der Stunde als Höchstgeschwindigkeit erlaubt sein !
 
Zuletzt bearbeitet:
hallo7 schrieb:
Ich seh solche Leute öfters, besonders lustig wenn Straßenbahnschienen in der Kreuzung liegen und die natürlich Vorrang bei der Ampelschaltung bekommt und somit der Querverkehr Grün hat bevor die nächste Ampel weiter vorne Grün ist.
Dann steht ein Auto mitten in der Kreuzung und weiß nicht wo es hin soll ;)

Passiert täglich auf der Hanauer/A661. Da gehen auch Straßenbahnschienen durch. Aber da muss man auf die Kreuzung fahren, egal ob es sich staut, sonst kommt man erst Stunden später über die Kreuzung.
Da müssten Sensoren her, damit die Ampeln erst grün werden, wenn die Kreuzung frei ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
de la Cruz schrieb:
Das Bundesumweltministerium fordert nun ein generelles Tempolimit in deutschen Städten von 30 km/h; zwar soll diese Begrenzung zur Reduzierung des Schadstoffaustoßes erfolgen,

Diese Forderung verstehe ich nicht. Weder Emissionen noch Feinstaub werden meines Wissens durch geringe Geschwindigkeiten positiv beeinflusst. Die effizienteste Methode ist eine mittlere Geschwindigkeit mit einer Verkehrsplanung, die kontinuierliches Fahren ermöglicht. Früher gab es mal innerorts die vernünftige Initiative "grüne Welle bei Tempo 50". Und das in einer Zeit, als die Grünen noch nichts zu sagen hatten.

de la Cruz schrieb:
allerdings würden dadurch auch die normen innerstädtischen Unfallzahlen reduziert, denn in den deutschen Städten sterben jährlich mehr als 1.000 Menschen den Verkehrsunfalltod.

Warum genau? Betrachtet man die Ursachen für Personenschäden in deutschen Innenstädten, spielt die Geschwindigkeit keine prägnante Rolle. Spitzenreiter sind hingegen Fehler beim Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren, Ein- und Anfahren, Nichtbeachten der Vorfahrt und ungenügender Abstand.

de la Cruz schrieb:
... während auf Autobahnen tödlich Unfälle hauptsächlich durch schlechte Wetterbedingungen entstehen und kaum durch höhere Geschwindigkeiten als 130 km/h !

Der Deutsche Verkehrsrat hat mal 20 Jahre Autobahnunfälle ausgewertet und hatte als Ursachen zu geringen Abstand auf Platz 1 und überhöhte Geschwindigkeit auf Platz 2. Ich weiß auch gar nicht, wie ihr auf Tote gekommen seid. Unfälle sind doch generell schlimm, nicht nur, wenn jemand dabei stirbt. Aber klar ist, dass die Gesamtanzahl der Unfälle insgesamt am niedrigsten auf Autobahnen sind, gefolgt von Überlandstraßen und dann innerorts. Offenbar steigt die Anzahl der Unfälle mit sinkender Geschwindigkeit.

de la Cruz schrieb:
Auch auf deutschen Landstraßen, auf denen jährlich etwa sogar 2000 Verkehrsteilnehmer tödlich verunglücken, dürften demnach allenfalls 40 oder 50 km in der Stunde als Höchstgeschwindigkeit erlaubt sein !

Ich denke nicht, dass willkürliche Zahlenspiele hier helfen. Gestern bin ich z.B. von der Autobahn in eine Durchfahrtstraße gefahren. Auf der Autobahn war Tempo 130, teilweise 100 vorgeschrieben. Als die Durchfahrtstraßen kam, wurde zunächst auf 80, dann auif 60, dann auf 50 reduziert. Ich habe mich daran gehalten... und war innerhalb weniger Sekunden ein Verkehrshindernis für die anderen Verkehrsteilnehmer.

Summa summarum kann ich also sagen, dass das Hauptproblem nicht durch Zahlenspielchen beseitigt werden kann. Es liegt darin begründet, dass sich ein Großteil der Autofahrer schlichtweg überschätzt oder das Autofahren nicht ernst genug nimmt. Eine an die Umstände angepasste Geschwindigkeit ist nur ein Teil der Lösung. Aber auch nur dann, wenn die Einhaltung erzwungen wird. Da das nicht möglich ist und z.B. selbst junge Leute sich beim Rückwärtsfahren seltenst umdrehen oder gar in tote Winkel schauen, ist meine einzige Hoffnung ein Straßenverkehr ohne Menschen - also das autonome Fahren. Oder schon mal gesehen, wie morgens jemand im Auto frühstückt, raucht und auf dem Handy rumklopft? Da wundern mich die Zahlen zu Unfällen innerorts und deren Ursachen nicht mehr.
 
de la Cruz schrieb:
Auch auf deutschen Landstraßen, auf denen jährlich etwa sogar 2000 Verkehrsteilnehmer tödlich verunglücken, dürften demnach allenfalls 40 oder 50 km in der Stunde als Höchstgeschwindigkeit erlaubt sein !

Schaue dir einmal an, wieviele der tödlichen Landstraßenunfälle aufgrund von Geschwindigkeitsüberschreitungen, Überholfehlern und nicht (dem Wetter) angepasster Geschwindigkeit geschehen, insbesondere auch was Motorräder betrifft. Auf Autobahnen läuft das genauso ab, nur fallen die Frontalzusammenstöße bis auf mögliche Geisterfahreraktivität weg.

In den Städten hast du deutlich mehr Fahrradfahrer und Fußgänger als Verkehrsopfer, ich glaube im Auto stirbt's sich in der Stadt deutlich seltener als auf Autobahnen oder Landstraßen.

Physikalisch/Anatomisch ist es nun einmal nicht wegzudiskutieren, dass die Gefahr für tödliche Unfälle immer mit der Geschwindigkeit steigt.
 
WhiteShark schrieb:
Aber da muss man auf die Kreuzung fahren, egal ob es sich staut, sonst kommt man erst Stunden später über die Kreuzung.

Aber wohl nur, weil alle anderen auch immer mitten auf die Kreuzung fahren? Ich hab es letztes Jahr vor Weihnachten direkt beim rausfahren aus dem Parkhaus meines Arbeitsplatzes erlebt. Da waren 2 größere Baustellen mit diversen Strassensperren (erweiterung Parkplatz + neues Parkhaus und Strassensanierung). Da konnte dann nicht immer jeder Ausfahrt aus dem Parkhaus genutzt werden. Zudem hast du bei mir am Arbeitsplatz gleich noch kurz hintereinander 2 Kreuzungen. Bzw 2 T-Einmündungen mit Ampel. Durch Umleitung des Verkehrs war das ein totales Chaos.

Ich habs mehrere Wochen tagtäglich erlebt, daß man lieber alles blockiert, als die Kreuzung freizuhalten. Hauptsache man steht 2 Meter früher im Stau. Und dann kam es eben auch zu solchen Dingen, wie sie Hallo7 beschreibt. Man selbst bleibt trotz grüner Ampel stehen, um die Kreuzung freizuhalten und hinter einem ging dann das Hupkonzert los. Würden da mal paar Polizeibeamte stehen und solcge Idioten gleich mal rausziehen, würde ich das begrüßen. Am besten mit 100€ Bußgeld + Nachschulung wegen Verkehrsbehinderung. Denn solange es den Leuten nicht im Geldbeutel und der Freizeit weh tut, bringt das nichts.
 
Tharamur schrieb:
Aber wohl nur, weil alle anderen auch immer mitten auf die Kreuzung fahren?.

Ne, das ist der bescheuerten Ampelschaltung geschuldet. Kommt man von der Hanauer und will auf die 661, hat man zwei Ampeln an einer Kreuzung und die zweite schaltet zu spät. Dadurch staut es sich automatisch, weil hinter die zweite Ampel nur 2-3 Autos passen, ohne auf der Kreuzung zu stehen. Hinter die zweite Ampel fahren aber auch die Autos, die von links kommen. Würde man nicht auf die Kreuzung fahren, würde man ewig stehen. Und mit ewig meine ich, bis der Berufsverkehr sich beruhigt hat.
Ohne Sensoren funktioniert so eine Kreuzung einfach nicht.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben