Unyu schrieb:
Aber wenns dir Spass macht vor jedem Feiertag Bammel zu haben, noch bis zum nächsten Werktag überleben zu können nur zu.
Veilleicht ist das nicht selbstverständlich, aber ich finde Feiertage eigentlich wenig überraschend ...
Wie oben weiter schon geschrieben "Planungskompetenz" und so ... die brauchst du auch, wenn du für 2 Wochen einkaufst.
Ich habe natürlich Einkaufsmöglichkeiten in meiner Nähe ... gleich mehrere zur Auswahl ... da bekomme ich aber nicht immer alles. Und wenns im einen Geschäft eben nur noch Varianten gibt, die mir eigentlich zu teuer sind, dann muss ich wohl nochmal woanders suchen.
Geht dir das nie so?
20 kg kriegt man schneller zusammen, als man glaubt. Paar Liter Milch (2-3kg), Sack Kartoffeln (2,5 - 5kg), Gemüse (1-2kg), Getränke (Sechserpack Mineralwasser ... schnell mal 9kg), Klopi, Kaffee, vielleicht mal nen Yoghurt oder ein bisschen Süßkram usw.
Das geht ratz fatz ... aber das merkt man wohl auch nicht so, wenn man den Kram nur vom Einkaufswagen in den Kofferraum bewegt.
Mein "Kofferraum" ist eben ein alter BW-Rucksack ... und nur den Sack Kartoffeln oder das Wasser würde ich da nicht reinstopfen.
Und meine Einkaufsliste sieht natürlcih nicht immer so aus ... der tägliche Einkauf dient auch mehr der Befriedigung spontaner Bedürfnisse (und wenn ich dann schon im Laden bin, warum dann nicht gleich noch ein paar andere Sachen mitnehmen, die man demnäxt sowieso brauchen wird?) ... das klappt auch nur mit Einkaufsmöglichkeiten in der nähe ... ich habe mich einfach dran gewöhnt, weil ich seit ewig und drei Tagen in der Stadt wohne. Das ist für Menschen ohne Auto halt doch etwas praktischer.
Meine Einkäufe schleppe ich natürlich nur unter Ausnahmebedingungen durch die Stadt ... und 2-Wochen-Einkäufe schon gleich garnicht.
Da ich in einer WG wohne, können größere Einkäufe auch gut zusammen erledigt werden ... und zu zweit oder dritt kriegt man auch 50 oder 60kg gut nach hause ... sogar zu fuß.
@SpikeX:
Bei besagtem "Rennen" hatten alle Beteiligten den selben Termindruck ... ich war 20 Minuten vorher da, und der Beginn der Veranstaltung musste dann trotzdem um 15 Minuten verschoben werden.
Klar ist son /8 kein Rennwagen ... aber ein bisschen schneller als eine Regonalbahn, die an jeder Milchkanne hält, ist der Wagen schon ... wenn er sauber durchkommt ... und genau das war damals auch das Problem ... wäre er das einzige Auto auf der Straße gewesen, hätte er das Rennen sicherlich gewonnen. Aber damit darf man auf dem Weg zu einer Großveranstaltung auch einfach nicht rechnen.
Ein Lambo wäre in der Situation auch nicht viel schneller gewesen. Natürlich ist sowas nicht gut mit dem Autoalltag vergleichbar, aber ch habe mich damals schon ein bisschen gewundert, weil ich fest davon ausgegangen war, dass das Auto zuerst da sein würde.
Ich nutze den ÖPNV, und bin bei Auftritten trotzdem oft unter denen, die zuerst da sind ... wahrscheinlich weil die Autofahrer unter uns den Verkehr gerne unterschätzen. Und so über die etwas knappe eigene Planung stolpern (ist natürlich Spekulation).
Dass der Faktor "ach geht ja schnell" für Verspätungen sorgen kann, das weiß ich seit der 11. Klasse. Die Jungs aus dem Wohnheim direkt nebenan kamen eigentlich immer zu spät in den Unterricht gehechelt. Die Standarderklärung war dann "sorry, bin zu spät losgekommen" ... in dem Milieu bin ich nicht mehr unterwegs ... aber von Autofahrern höre ich trotzdem regelmäßig "boah du ... ich bin einfach echt schlecht durchgekommen", oder "hab keinen Parkplatz gefunden ".
Nur sehr wenige passen ihre Planung an ... und kommen entsprechend beim nächsten mal wieder 10 - 30 Minuten später, als angemeldet ... genau wie die Jungs aus dem Wohnheim ... die haben das auch bis in die Abiprüfungen durchgezogen ... ich finds mittlerweile schon irgendwie niedlich.