generell max. 130km/h auf Autobahnen. Wie seht ihr das?

Wärt ihr generell für ein Tempolimit?

  • Ja

    Stimmen: 100 35,1%
  • Nein

    Stimmen: 185 64,9%

  • Umfrageteilnehmer
    285
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
@Schrammler: Du hast doch selbst schon begruendet, warum PKW-Mobilitaet systemrelevant ist: Unsere heutige Wirtschaft basiert darauf, da sie drumherum entstanden ist. Die meisten Arbeitsplaetze sind im Transportwesen angesiedelt und auch viele andere Wirtschaftsbranchen nutzen die Individualmobilitaet um konkurrenzfaehig zu bleiben. Ohne den PKW in dieser Form wuerde unser gesamtes Wirtschaftssystem schlicht kollabieren, auch wenn das nicht genauso intuitiv ist wie beim Verlust von Elektrizitaet.

Koennten einige Privatpersonen auf Autos verzichten? Sicherlich. Einige tun das ja auch, die wirtschaftlichen Anreize sind ja gegeben.
 
Schrammler schrieb:
In den Urlaub kommst du auch mit der Bahn, Pferde werden nur Pferdezüchter umherfahren folglich Gewerbe: dürfen also ein Zuggerät benutzen. Wohnwagen? Das Ding ist für den PKW erfunden worden, Zelte und Blockhütten taten es auch einmal. Besuchen, in den Zoo: Bus, Bahn, Rad, Flughafen? Noch so ein Fall von "müssen wir unbedingt haben", obwohl keiner von uns auf das Reisen verzichten müsste, wenn es keine Flughäfen für Privatleute geben würde...
Das waren nur ein paar Beispiele, bei denen Bus und Bahn nicht infrage kommen. Ich würde mir nur für eins davon kein Auto anschaffen. Ich habe übrigens geschrieben, dass man am Sonntag nicht mit dem ÖPNV zum Zoo fahren kann. Zumindest bei uns fährt hier nix am Sonntag.
Keine Flughäfen für Privatleute? Vielleicht möchte man nicht einfach nur Reisen, sondern einen ganz bestimmten Ort? Der möglicherweise sehr weit entfernt ist und sich auf einem anderen Kontinent befindet?

Schrammler schrieb:
Umzug? Kleinlaster mieten oder Umzugsunternehmen beauftragen, klappte vor 100 Jahren auch.
Heutige Supermärkte an der Pheripherie sehen so aus und sind nur dort, weil wir mit PKW unterwegs sind. Die Lebensmittelversorgung könnte man auch anders organisieren und wie angedeutet: Unsere Infrastruktur würde ohne private PKW ohnehin etwas anders aussehen.

Nur weil die Menschen früher ohne Auto auskommen MUSSTEN heißt, dass nicht das es gut war. Sie hatten keine andere Wahl und sie kannten es nicht anders. Hast du ne Ahnung, was das kostet? Ein paar Bekannte zusammentrommeln, sich nen Hänger leihen (von nem Bekannten) und die Sache ist gegessen. Ich wohne auf dem Land, 5km vom zugehörigen Dorf entfernt. Es ist ruhig und bezahlbar. Und die Supermärkte und Co. stehen mit im Dorf/Stadt (ist in der ganzen Umgebung so). Trotzdem komm ich da mit dem Auto nicht hin. Busse fahren hier nicht, lohnt sich auch nicht.

Und selbst wenn. Als Eigenheimbesitzer und jemand der handwerklich tätig ist, und sich nicht für jeden Scheiss nen Handwerker ruft braucht man nunmal ein Auto. Mal eben nen Kübel Pferdemist von einem abgelegen Hof nach Hause oder ein paar Sack Zement, sowie ein wenig Bauholz kaufen wäre nicht drin. Es gäbe noch genügend andere Beispiele. Und wenn ich mir für jedes Mal wo ich ein Auto bräuchte, eins mieten würde, könnte ich mir von dem Geld gleich zwei oder drei Autos kaufen.

Die Bahn ist teurerer unpünktlicher und langsamer als das Auto. Und umständlicher. Für mich als Student ist Bahn fahren kostenlos. Trotzdem ziehe ich das Auto vor. Ich brauche je nach Strecke 50% weniger Zeit. Da kann ich einem Tag schon mal 2h sparen. Wenn ich dafür auch noch das doppelte oder dreifache bezahlen müsste.

Schrammler schrieb:
Mein Opa, bla bla bla, früher, bla bla bla, besser.
Und? Das Auto war auch wesentlich teuerer. Und der Sprit auch nicht günstiger. Die Bevölkerung war auch geringer. Es gab auch keine Kühlschränke, es gab also auch nicht die Möglichkeit der Großeinkäufe. Man kann nicht nur einen Aspekt von damals rausgreifen.


Schrammler schrieb:
Ich bin seit fast 20 Jahren Autofahrer, an 6-7 Tagen die Woche. Trotzdem finde ich es inzwischen fragwürdig, warum wir unser gesamtes Leben um etwas aufgebaut haben, was aberwitzig viele Ressourcen verschwendet, was aber eigentlich völlig verzichtbar ist.
Und dann zu behaupten, dass wir es gar nicht brauchen, ist doch ein wenig heuchlerisch oder nicht? Wenns dir nicht gefällt, kauf dir ein Stück Land, bau dein eigens Gemüse an und produzier deinen eigenen Strom.

DerOlf schrieb:
Das Auto hat die Versorgungssituation in diesem Bereich NICHT verbessert. Der Erfolg der Megamärkte ausserhalb rührt primär von den Kostenkalkulationen der Betreiber her (ausserhalb ist das Bauland billiger und ein 2000m² Markt braucht weniger Angestellte, als zwei Märkte von 1000m².
Geklappt hat die Umstellung darauf aber nur, weil jeder ein Auto haben und es auch möglichst oft benutzen will.
Also ist es die individuelle Bequemlichkeit, die die in diesem Bereich ehemals vorhandenen Arbeitsplätze vernichtet hat.

Bei uns auf dem Land haben die Supermärkte vielleicht 800m². Wer genau soll das bezahlen? Als Arbeitsloser sowas zu fordern ist entweder schizophren oder masochistisch. Ich frage mich wo mehr Bequemlichkeit hinter steckt, hinter der Forderung, dass der Supermarkt bei dir um die Ecke steht oder nach einem geeigneten Transportmittel um dahin zukommen?

DerOlf schrieb:
Wenn ich meine Einkäufe nicht zu Fuß durch die halbe Stadt tragen würde, wie sollte ich dann ohne Auto überleben?
Es geht auch heute noch ohne Probleme ... die meisten sind sich nur zu bequem.
Nicht jeder wohnt in der Stadt. Ich möchte dich nicht persönlich angreifen, aber arbeitende Menschen haben für sowas auch einfach keine Zeit, bzw sie ist ihnen auch einfach zu schade.
Der Wunsch nach Individualverkehr, ist vielleicht nicht so alt wie der Wunsch nach einem Dach über dem Kopf aber nicht gerade neu. Selbst im alten Testament hat man Ochsen und Pferde als "Antriebe" benutzt. Diese waren halt teuer, sodass nur diejenigen, die es sich leisten konnten, sowie diejenigen die sie zum überleben brauchten welche hatten. Vor 70 Jahren hatten wir auch noch keine Kühlschränke, dass wir keine brauchten. Die Technik war nur nicht so weit.
 
Vielleicht kommt das gerade daher, dass ich ein Freund von Entschleunigung bin. Zeit, die ich für etwas überlebenswichtiges aufwenden muss, ist mir nicht zu schade ... und auch ich latsche für einen Einkauf in mehrere Geschäfte. Wo ist das Problem? Ein bisschen Planungskompetenz und man muss auch nichts zwischenlagern. Frischprodukte oder tiefgekühltes hole ich dann eben im letzten Geschäft, das ich auf meiner Tour besuche.
Klar ist das in der Stadt besser möglich, als auf dem Land ... mir gehts auch nicht darum, dass Leute mit dem Auto fahren, die mit ÖV nicht zurechtkommen (wegen schlechter Anbindung, zu hohen Preisen, oder einfach wegen Zeitersparnis) das sind alles gute gründe um ein Auto zu benutzen. Transportkapazitäten sind ansonsten auch tatsächlich etwas begrenzt und ohne Auto ist es auch definitiv anstrengender.
Meine Vorratshaltung übernimmt übrigens der Supermarkt ... dafür gehe ich eben alle 2-3 Tage mal einkaufen.

Wenn es um "sinnlos verbrannte Zeit" geht, liegt das web 2.0 ohnehin ganz weit oben ... seit ich meine accounts nur noch halbherzig pflege, habe ich so viel mehr Zeit, so viel weniger Stress und lebe allgemein weitaus glücklicher. Wirklich "Wichtiges" gibts bei Facebook und Co ohnehin nicht zu sehen. Wozu also Stunden damit zubringen, in der muffigen Bude zu sitzen, die eigene Pinnwand nach "interessanten Einträgen" zu scannen ... im Schnitt ist alle 3 Wochen mal was dabei ... der Rest ist der übliche social-media Dreck.
DIESE Zeit verbringe ich weit lieber mit dem Einkauf. Und es bringt auch niemanden um, 10-20kg auf dem Rücken durch die Gegend zu tragen.

Ich ärgere mich vor allem über Leute, die wirklich JEDEN scheiß mit dem Auto erledigen und dann auchnoch behaupten, es wäre anders NICHT möglich. Und davon gibt es auch in den Innenstädten mehr als genug ...
Wenn ich 3 Sack Zement zu transportieren habe, dann sehe ich natürlich auch zu, dass ich ein passendes Transportmittel besorge (in meinem Fall mit Fahrer ... selber darf ich ja nicht).

Ich habe nebenbei schon mehrere Umzüge OHNE Auto hinter mich gebracht ... das ist anstrengend und zeitaufwändig, aber nicht unmöglich. Zumindest wenn man nur ein paar Blocks weiter zieht. Bei einem Umzug (Luftlinie ca. 1,5 km) hatte ich nichts weiter, als einen Seesack, ein Fahrrad und ein Skateboard zur Verfügung ... Letzteres als Untersatz für Möbel, Kühlschrank, Herd und Waschmaschine - je eine Tour.
Eine Fahrt mit einem 7,5-tonner hätte es auch getan, wäre auch sicher bequemer gewesen, aber war mir damals einfach nicht möglich.
Wenn man Freunde hat, muss ein Umzug auch nicht teuer sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eben, die Arbeit ist unabhängig von der Geschwindigkeit, denn sie steigt ja mit der Zeit die ich länger brauche... ;)

Leistung ist ja uninteressant *hust*

@SpikeX
Man muss ja nicht gleich das Auto für jeden verbieten - das wäre in der Tat unsinnig. Allerdings könnte man sich überlegen in welchem Umfang es benötigt wird (vor allem in Städten).
 
Zuletzt bearbeitet:
hallo7 schrieb:
Leistung ist ja uninteressant *hust*
Leistung nicht zu wörtlich nehmen, kannst du auch mit Ressourcen gleich setzen

Im Falle des Umzugs mehr Helfter statt eines Kastenwagens, das Ergebnis die Arbeit (also der Umzug) bleibt gleich

für die Autobahn heißt das halt wenn du die Gleichung umstellst Zeit = Strecke[Arbeit] / Geschwindigkeit[Leistung/Ressourcenaufwand] (und nein, langsam ist nicht "genauso schnell")
 
Wo ist der rational zwingende Grund, eine Strecke, die auch anders in der gleichen Zeit bewältigt werden kann, gerade mit dem Privat-PKW zu fahren?
Ist die Zeitersparnis real, oder doch eher Wunschtraum ... habt ihr es mal ausprobiert?

Ich habe ... ein keines Rennen Auto (Mercedes "Strich 8er" ) vs. Regionalbahn ... Reiseziel war das gleiche (Strecke waren ca. 70km Luftlinie), und ich musste tatsächlich fast 30 Minuten auf den Benz warten, als ich dann da war ... dafür hatte der Fahrer des Benz "interessantere" Stories zu erzählen
Kein Wunder ... der hatte es ja auch mit anderen Autofahrern zu tun ...
;)
 
Zuletzt bearbeitet:
@hallo7
Ich muss zugeben dass ich von der Verallgemeinerung, dass niemand ein Auto braucht ein wenig getriggert wurde.

Die Leistung ist schon interessant, jedoch zählt nur die tatsächlich aufgewendete Leistung. Nicht die maximale Leistung.

@Findus
Es ist im übrigen falsch die Strecke mit der Arbeit und die Geschwindigkeit mit der Leistung gleichzusetzen.
Das, was du da aufgeschrieben hast ist das Weg-Zeit-Gesetz. Zeit=Strecke/Geschwindigkeit

Arbeit=Kraft x Strecke

In der Realität ist die Arbeit aber nicht unabhängig von der Geschwindigkeit. Der Luftwiderstand steigt im Quadrat zur Geschwindigkeit und damit die aufgewendete Kraft. Da, die Strecke gleich bleibt, wird auch die Arbeit größer.

Arbeit = Leistung x Zeit

An der anderen Formel sieht man das besser. Die benötigte Leistung steigt quadratisch mit der Geschwindigkeit, während die Zeit nur Linear sinkt, da die Geschwindigkeit auch nur linear steigt. Ergo Arbeit wird größer bei steigender Geschwindigkeit.
 
DerOlf schrieb:
Wo ist der rational zwingende Grund, eine Strecke, die auch anders in der gleichen Zeit bewältigt werden kann, gerade mit dem Privat-PKW zu fahren?
Ist die Zeitersparnis real, oder doch eher Wunschtraum ... habt ihr es mal ausprobiert?
Habe ich lange genug "ausprobiert". Zeitersparnis mit dem PKW ist schnell im Bereich Faktor 2 oder höher.

DerOlf schrieb:
Meine Vorratshaltung übernimmt übrigens der Supermarkt ... dafür gehe ich eben alle 2-3 Tage mal einkaufen.
Stark. Ich hatte mich schon gewundert, wie man die 145,20€ des H4 Satzes auszugeben nach Hause schleppen will. Nun präsentierst du die Lösung, man kauft täglich in verschiedenen Geschäften ein.

Mir ist die Zeit dafür zu kostbar. Lieber einmal den Einkaufswagen zum Erbrechen voll machen und den Regelsatz in einem einzigen Einkauf ausgeben. Nebenbei hat man so die Situation auch in Zeiten von Apokalypsen recht entspannt sein zu können und auch mal Wochen ohne Einkauf überleben zu können. Sinnvoller als sich jeden Tag Gedanken machen zu müssen, was man nun noch fürs Abendessen einkaufen muss.

Aber wenns dir Spass macht vor jedem Feiertag Bammel zu haben, noch bis zum nächsten Werktag überleben zu können nur zu.

Wie kommt es eigentlich, das du 20kg durch die Stadt schleppst? Übliche Plattenbaugebiete haben den Supermarkt direkt vor Ort. Raus aus der Wohnung, rein ins Einkaufsparadies.
So recht Sinn ergeben deine Ausführungen für mich nicht. Hier auf dem Land gibts den Dorfladen, im Nachbardorf 500m weiter ist der nächste Dorfladen. Allein im Umkreis von 10km gefühlte 30 Lebensmittelgeschäfte. Alles läuft.

Nur in Schlafdörfern mit hochgezogenen Neubaugebieten, um die Gemeindeschulden zu vertuschen, sieht die Versorgung mau aus. Kein Wunder, findet dort keinerlei Leben statt. Ist nun das Auto Schuld, das die Leute nicht in der teuren Stadt wohnen? Oder doch die Nullzinspolitik, die dafür sorgt, das Kreditfinanzierte Eigenheime lockenswerter geworden sind? Oder ist es die Politik der "Nachverdichtung", die dafür sorgt das die ohnehin teuren Städte weniger Lebenswert werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
SpikeX schrieb:
Und dann zu behaupten, dass wir es gar nicht brauchen, ist doch ein wenig heuchlerisch oder nicht?

Nein, weil ich es nicht behauptet habe. Ich stelle lediglich das Wirtschaftskonzept dahinter in Frage, ich sage nicht: Wir müssen jetzt alle Autos verbieten. Ich schaue mir an, wie wir unser Leben (heute) nach dem Auto ausrichten (nicht das Auto nach uns..!) und hinterfrage das, weil andere Konzepte nie in Erwägung gezogen wurden oder gleich komplett sabottiert werden. Die jüngste Meldung: Bund will 25 Millionen für Radschnellwege ausgeben (siehe hier: http://www.zeit.de/mobilitaet/2017-04/fahrradverkehr-radschnellwege-bundesregierung ), ist da auch eher ein Witz am Rande, wenn man sich anschaut, wie die Automobilindustrie subventioniert wird. Was wiederum nicht heisst, dass wir Autofahrer ohne Dienstwagen nicht ordentlich gemolken werden..

Unyu schrieb:
Nur in Schlafdörfern mit hochgezogenen Neubaugebieten, um die Gemeindeschulden zu vertuschen, sieht die Versorgung mau aus. Kein Wunder, findet dort keinerlei Leben statt. Ist nun das Auto Schuld, das die Leute nicht in der teuren Stadt wohnen? Oder doch die Nullzinspolitik, die dafür sorgt, das Kreditfinanzierte Eigenheime lockenswerter geworden sind? Oder ist es die Politik der "Nachverdichtung", die dafür sorgt das die ohnehin teuren Städte weniger Lebenswert werden.

Ohne Auto und die darauf ausgerichtete Politik, hätten wir in Deutschland deutlich größere Städte und auf dem Land eine deutlich geringere Bevölkerungsdichte. Erst durch den PKW konnten sich viele die Frage stellen, ob sie lieber eine teure Stadtwohnung oder doch lieber das freistehende Einfamilienhaus mit großem Garten für den selben Preis wollten.
Dass heisst übrigens nicht, dass in solchen Ortschaften kleine Läden überlebt hätten, wenn in für PKW idealen 3-10 KM gleich 5 verschiedene Supermärkte zu erreichen sind..
 
@SpikeX
das es sehr vereinfacht war ist mir schon klar, wollte ich es ausführlicher hätte ich das auch geschrieben es sollte schlicht ausdrücken dass es Zeit spart - nicht mehr, nicht weniger
wenn bei gleicher Strecke also Zeit gespart werden soll, muss man mehr Ressourcen aufwenden (oder wenns dir so wichtig ist, halt den Luftdruck verringern, wie beim Hyperloop)
 
@Schrammler

Wer sein Leben um das Auto herum baut ist selbst Schuld. Es ist nicht unbedingt schlimm. Ich bin selbst Autofan und würde mir gerne ein schönes Zweitauto als Hobby halten. An dieser Situation wäre ich dann aber selbst Schuld.
Deutschland ist ein Land der Maschinenbauer, das KFZ ist Teil davon macht aber nicht alles aus.

Der Hauptgrund warum Menschen auf dem Land wohnen ist nicht das KFZ sondern die hohen Wohnraumkosten in der Stadt. Das Auto macht es möglich das man auf dem Land nicht auf der Strecke bleibt sondern mit den Städten mithalten kann, was Lohn angeht. Auch ohne das KFZ würden viele auf dem Land leben, aber eben ruckständiger und mit hohen Einschränkungen verbunden.

Abgesehen davon wollen auch viele, mich eingeschlossen, nicht in der Stadt leben.

@DerOlf
Ein /8 ist von Haus aus eine Wanderdüne. Mich würde es nicht wundern wenn der Besitzer genauso entschleunigt ist. Oder war zu der Zeit der /8 noch neu? :lol: Ansonsten braucht man nur bei Google Maps mal die Zeiten zwischen Bahn und Auto vergleichen. Die Bahn ist maximal gleich auf. Das aber selten, vor allem wenn kein Tempolimit herrscht. :king: Auf den meisten Strecken braucht die Bahn bis zu 50% mehr Zeit und ist auch noch zwei oder dreimal so teuer. Und wenn man dann noch zwei oder dreimal umsteigen muss ist das Risiko groß, dass man den Anschlusszug verpasst. Wenn man die Zeit hat ist das eine Sache aber wenn man einen Termin hat nicht schön.
 
Unyu schrieb:
Aber wenns dir Spass macht vor jedem Feiertag Bammel zu haben, noch bis zum nächsten Werktag überleben zu können nur zu.
Veilleicht ist das nicht selbstverständlich, aber ich finde Feiertage eigentlich wenig überraschend ...
Wie oben weiter schon geschrieben "Planungskompetenz" und so ... die brauchst du auch, wenn du für 2 Wochen einkaufst.

Ich habe natürlich Einkaufsmöglichkeiten in meiner Nähe ... gleich mehrere zur Auswahl ... da bekomme ich aber nicht immer alles. Und wenns im einen Geschäft eben nur noch Varianten gibt, die mir eigentlich zu teuer sind, dann muss ich wohl nochmal woanders suchen.
Geht dir das nie so?

20 kg kriegt man schneller zusammen, als man glaubt. Paar Liter Milch (2-3kg), Sack Kartoffeln (2,5 - 5kg), Gemüse (1-2kg), Getränke (Sechserpack Mineralwasser ... schnell mal 9kg), Klopi, Kaffee, vielleicht mal nen Yoghurt oder ein bisschen Süßkram usw.
Das geht ratz fatz ... aber das merkt man wohl auch nicht so, wenn man den Kram nur vom Einkaufswagen in den Kofferraum bewegt.
Mein "Kofferraum" ist eben ein alter BW-Rucksack ... und nur den Sack Kartoffeln oder das Wasser würde ich da nicht reinstopfen.
Und meine Einkaufsliste sieht natürlcih nicht immer so aus ... der tägliche Einkauf dient auch mehr der Befriedigung spontaner Bedürfnisse (und wenn ich dann schon im Laden bin, warum dann nicht gleich noch ein paar andere Sachen mitnehmen, die man demnäxt sowieso brauchen wird?) ... das klappt auch nur mit Einkaufsmöglichkeiten in der nähe ... ich habe mich einfach dran gewöhnt, weil ich seit ewig und drei Tagen in der Stadt wohne. Das ist für Menschen ohne Auto halt doch etwas praktischer.

Meine Einkäufe schleppe ich natürlich nur unter Ausnahmebedingungen durch die Stadt ... und 2-Wochen-Einkäufe schon gleich garnicht.
Da ich in einer WG wohne, können größere Einkäufe auch gut zusammen erledigt werden ... und zu zweit oder dritt kriegt man auch 50 oder 60kg gut nach hause ... sogar zu fuß.

@SpikeX:
Bei besagtem "Rennen" hatten alle Beteiligten den selben Termindruck ... ich war 20 Minuten vorher da, und der Beginn der Veranstaltung musste dann trotzdem um 15 Minuten verschoben werden.
Klar ist son /8 kein Rennwagen ... aber ein bisschen schneller als eine Regonalbahn, die an jeder Milchkanne hält, ist der Wagen schon ... wenn er sauber durchkommt ... und genau das war damals auch das Problem ... wäre er das einzige Auto auf der Straße gewesen, hätte er das Rennen sicherlich gewonnen. Aber damit darf man auf dem Weg zu einer Großveranstaltung auch einfach nicht rechnen.
Ein Lambo wäre in der Situation auch nicht viel schneller gewesen. Natürlich ist sowas nicht gut mit dem Autoalltag vergleichbar, aber ch habe mich damals schon ein bisschen gewundert, weil ich fest davon ausgegangen war, dass das Auto zuerst da sein würde.

Ich nutze den ÖPNV, und bin bei Auftritten trotzdem oft unter denen, die zuerst da sind ... wahrscheinlich weil die Autofahrer unter uns den Verkehr gerne unterschätzen. Und so über die etwas knappe eigene Planung stolpern (ist natürlich Spekulation).

Dass der Faktor "ach geht ja schnell" für Verspätungen sorgen kann, das weiß ich seit der 11. Klasse. Die Jungs aus dem Wohnheim direkt nebenan kamen eigentlich immer zu spät in den Unterricht gehechelt. Die Standarderklärung war dann "sorry, bin zu spät losgekommen" ... in dem Milieu bin ich nicht mehr unterwegs ... aber von Autofahrern höre ich trotzdem regelmäßig "boah du ... ich bin einfach echt schlecht durchgekommen", oder "hab keinen Parkplatz gefunden ".
Nur sehr wenige passen ihre Planung an ... und kommen entsprechend beim nächsten mal wieder 10 - 30 Minuten später, als angemeldet ... genau wie die Jungs aus dem Wohnheim ... die haben das auch bis in die Abiprüfungen durchgezogen ... ich finds mittlerweile schon irgendwie niedlich.
 
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@DerOlf
Das Phänomen, dass derjenige, der den kürzesten Weg trotzdem am spätesten kommt kenne ich nur allzu gut.

Die Unverbindlichkeit beim Auto, also losfahren zu können wann immer man will bzw. nicht an Fahrpläne gebunden zu sein läuft bei fehlender Konsequenz und Disziplin darauf hinaus, dass wenn man 9:00 Uhr zum losfahren angesetzt hat man nicht vor 9:30 losfährt. Das ist aber ein individuelles Problem. Manchmal kommt man in einen unvorhergesehen Stau, aber genauso fällt manchmal der Zug wegen einem Suizidversuch aus oder verspätet sich. Wobei man Staus manchmal umfahren kann.

Die Technik ist soweit fortgeschritten, dass Google Maps inzwischen auch den Verkehr mit einberechnet und sämtliche Unfälle, Sperrungen und Knotenpunkte anzeigt. Selbst wenn man sich nicht auskennt, kann sehen wie lange man braucht. Ebenso kann man sich auch vor der Fahrt über einen Stau erkundigen. Und die Parksituation kann man, dank Google Streetview auch bereits im Vorfeld erkennen und dann dementsprechend Zeit einplanen. Autofahren kommt auch nicht ohne Planung aus. Wobei meine Ausführungen sich auf längere Fahrten in andere Städte beziehen. Auf kurzen Distanzen hat die Bahn zum Teil einen leichten Zeitvorsprung, sofern man frei ist bzgl. dem Beginn der Reise. Wäre da nur nicht der Preis.
 
Ja gut, ich ärgere mich auch immer wieder nach längeren Solo-Zugfahrten, so viel Geld ausgegeben zu haben ... da ich aber nur relativ selten wirklich weit fahren muss, kommt mich das aufs ganze Jahr gerechnet noch immer billiger, als wenn ich die gleichen Strecken mit dem eigenen PKW gefahren wäre ... der verursacht nämlich auch dann Kosten, wenn man ihn garnicht benutzt (Steuern, Versicherung).
Ich spare nicht wirklich viel, aber auf die Jahrtausende (hust) rechnet sich das schon ;)

Nee, für mich lohnt sich ein Auto momentan wirklich nicht ... ich bin einfach zu wenig ausserhalb Bielefelds unterwegs.

Zudem nutze ich oft Gruppentickets, da ich meist wegen Auftritten mit einer Kapelle von bis zu 15 Musikern Reise ... und ein Fünftel eines Gruppen- oder Wochenendtickets kann man sich auch als Hartzer leisten.
Ausserdem sind Zugfahrten im Rudel auch durchaus lustig ... meistens jedenfalls ... kommt wohl auf das Rudel an :)

Ich glaube, dass ich ein Auto auch dann nicht viel nutzen würde, wenn ich eines hätte ... die Karre von meinem Mitwohni steht auch an 5/7 Tagen die Woche nur rum. In dieser Gegend braucht man einfach wirklich kein Auto.

Mit Arbeit in einer anderen Stadt (z.B. Gütersloh, Osnabrück, Münster o. so) sähe das vielleicht auch anders aus. Ich würde es auch erstmal mit ÖPNV versuchen, kann mir aber vorstellen, dass es mir in dieser Alltäglichkeit dann doch irgendwann auf den Sack geht.
Ausserdem könnte ich mir dann ein Auto ja auch viel besser leisten ... k.A. was das für Auswirkungen auf meine Gewohnheiten und Wünsche hätte.

Wenn ich nen Lappen und obendrein etwas mehr Geld übrig hätte, würde ich wahrscheinlich versuchen, einen alten Käfer oder Karmann Ghia wieder flott zu machen ... nicht weil das so unglaublich krass geile Karren sind, sondern einfach weil ich den Stil liebe.
Ich bin zwar kein Schrauber, aber für so ein Auto würde ich mir das gerne draufschaffen ...
Wenn porsche 356 nicht so unbezahlbar wäre (auch in "Schrott"-Ausführung) dann wäre es wohl so einer.
Die neueren Modelle finde ich einfach nicht wirklich interessant (und natürlich kann ich's nur optisch und akustisch bewerten).
Heute sieht irgendwie alles aus, als hätte Colani mal wieder ein Ei gelegt ... ich weiß, niedriger CW-Wert und was da noch alles dranhängt, kann ich ja auch alles begrüßen, aber einige ätere Autos beweisen mMn, dass das nicht unbedingt ein Widerspruch zu geschmackvollem Design sein muss.
Naja ... mir gefällts einfach nicht so gut, wie viele Modelle aus 50ern, 60ern und 70ern - DAS sind die Autos, vor denen ich als kleiner junge mit leuchtenden Augen stehen bleiben MUSSTE (bei Gott nicht bei allen ... auch da gabs designmäßige Brechmittel - aber selbst die hatten mMn noch ordentlich Charakter ... halt bloß keinen guten).

Und in so einem Auto ist ein Tempolimit von 130 auch kein Problem mehr ... viel mehr geht oft eh nicht (die schnellste Serien-Variante des Porsche 356 schaffte keine 200 und das war ein ausgewiesener Sportwagen).
 
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DerOlf schrieb:
Veilleicht ist das nicht selbstverständlich, aber ich finde Feiertage eigentlich wenig überraschend ...
Wie oben weiter schon geschrieben "Planungskompetenz" und so ... die brauchst du auch, wenn du für 2 Wochen einkaufst.
Nö, ich schmeisse die Paletten einfach in den Wagen. Kommt davon, wenn man auf Vorsorgekompetenz setzt. Ich kaufe nicht eine Dose Mais, sondern einen ganzen Karton. Man kann Lebensmittel auch lagern. Manche Dinge reichen Monate, abgepacktes Zeug theoretisch Jahre. Frisch muss lediglich das frische Gemüse sein, aber auch da muss man wirklich nicht täglich einkaufen.

Geht dir das nie so?
Nein. Ich kaufe nicht in der Apotheke Tomaten, sondern in anständigen Geschäften mit vollem Programm. Der miserabelste Discounter ist hier Aldi, wenn man dahin geht muss man wirklich noch zu 4 anderen Geschäften. Auswahl gleich null in dem Laden, exotische Lebensmittel Fehlanzeige. Getränke gibts nur Biowein, ansonsten Wasser mit Biergeschmack.

Als ich in der Platte in Dunkeldeutschland gewohnt habe, hatte ich den Supermarkt vor der Tür. Daher meine Verwunderung von wegen durch die Stadt schleppen. Aber auch da habe ich zu keinem Zeitpunkt Freude empfunden ständig dort hin zu rennen. Ja auch wenns nur 2min zum Laden sind macht man das nicht ständig.
 
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@DerOlf
Ich hatte das Glück, quasi mit dem Porsche 356 aufzuwachsen. Mein Vater war natürlich Porsche-Fan,
und nach einem 1300 S, kam dann eine 1600 Dame, also die zahmere Version ins Haus.
Der Wagen war silbergrau mit roten Ledersitzen und hatte ein Schiebedach!
Es gab Gurte, um sich anzuschnallen! Hatte man das Auto irgendwo geparkt, standen immer Menschen
traubenartig um dieses Schmuckstück. Ja, schöne Erinnerungen an die 50ziger Jahre.
Damals ein Traum-Auto, und heute immer noch.:)
 
@Unyu:
Ich glaube du hast mich falsch verstanden. Natürlich kaufe ich auch auf Vorrat ... eben nur für 2 bis 3 Tage.
Bei dir klingt das so, als würde ich je Mahlzeit einmal in den Laden dackeln ... das wäre mir auch einfach zu blöd.
Allerdings habe ich keinen Keller ... in meiner Wohnung wohnen aber auch Leute, die mal einen Keller hatten. Was meinst du wo der Kram heute steht? Genau ... in unserer Wohnung.
Wohin also mit der Kiste Mais?
Brot mag ich auch eher frisch, und wenn man es nicht tiefkühlen kann, dann kauft man eben doch nur ein Laib ... hält dann ja auch paar Tage. Ich kaufe meistens eine Packung ... nicht weil ich so gerne einkaufe (ich hasse es eigentlich), sondern weil ich gesehen habe, was Vorratseinkauf bei uns bedeutet (in meiner besonderen Wohnsituation "WG ohne Keller" ).
Ein Mitbewohner (ehemaliger) reagierte sehr gerne auf Sonderangebote, vor allem bei frischem Obst. In der Folge standen dann auch mal 5 Schälchen Erdbeeren in unserer Küche - 2 davon sind verschimmelt, weil bei uns keiner mehr Erdbeeren sehen konnte, und die auch nicht von ungefähr im Sonderangebot waren.

Klar stehen bei uns auch "antike" Konservendosen im Schrank. Aber das ist doch eher die "Notversorgung", gabs mal keine Frischen Tomaten, dann gibts halt welche aus der Dose (mal als Beispiel). Aus Platzmangel sind es dann aber nur 2 oder 3 Dosen statt einere ganzen Kiste.
Die letzte Pizza, die ich gejkauft habe, lag 4 Tage im Tiefkühlfach unseres Kühlschranks, bevor ich sie dann endlich gegessen habe. Das Kühlfach ist nebenbei immer zum brechen voll ... ich habe hier regelmäßig Real-Life-Tetris.

Ich finde Vorratshaltung eigentlich auch toll, kann das aber momentan (aus simplem Platzmangel) nicht praktizieren. Wie gesagt: 3 Menschen, 95m² und KEIN Keller, Balkon oder ähnliches. Mein kram steht mittlerweile fast komplett in meinem Zimmer (abgesehen von Kochgeschirr oder meinem E-Piano) ... die Küche ist trotzdem voll mit Zeug, was eigentlich eher im Keller gelagert würde (eben Kram, den man eigentlich nur alle paar Monate oder Jahre braucht ... Gitarrenboxen oder -verstärker, eine PA mit Boxen, die eigentlich nichtmal uns gehört, Umzugskartons mit Kabeln, alten Dokumenten u.v.m).
Ich mache mir beim Einkauf gezwungenermaßen immer Gedanken darum, wie ich den Einkauf noch unterbringe.

Ich finds auch nicht sclimm, öfter mal in den Laden zu müssen ... wenn ich was koche, und feststelle, dass mir Zutat XY doch noch fehlt, na dann renne ich eben grade los und hol das. Das würde ich natürlich auch nicht machen, wenn ich dafür ne Stunde unterwegs wäre.
Gibts bei dir dann stattdessen ne Dosensuppe ... oder passiert das einfach nie, weil du besser sortiert bist, als jeder Supermarkt?

Um mal zum Thema zurückzukommen: Stell dir mal vor, ich würde diese Einkäufe dann auch noch mit dem Auto erledigen ... es gibt Leute die tun das ... die gehen nichtmal für 10 Brötchen am Samstag zu fuß zum Bäcker.
Und das verstehe ich wirklich nicht ... gut, wenns zum Bäcker weit ist, dann kann ichs nachvollziehen aber wenn man den vom Parkplatz aus schon fast sieht (Extrembeispiel), warum nimmt man dann das Auto?
Wenn jemand, so wie du das offensichtlich tust, immer große Mengen kauft, dann ist doch auch klar, dass man sich das nicht auf den Buckel schnallen will ... vor allem nicht, wenn man dann noch km abspulen muss, bevor man zuhause ist. Aber warum machen das auch Leute, die den Einkaufswagen NICHT vollmachen, sondern ihren ganzen Einkauf in einem Korb zur Kasse tragen können und obendrein ein paar Strassen weiter wohnen?
Viel mehr als Bequemlichkeit oder mangelnde Fantasie kann da mMn nicht dahinter stecken.
 
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Hätte nicht gedacht, dass im Land der Ingänöre das so weit gekommen ist, dass so viele Blitzer Abseits ihrer Zulassung betrieben werden.
Das nicht immer alles genau passt, klar, das geht ja fast nicht. Aber so schlimm.... hmm.

http://www.auto-motor-und-sport.de/news/blitzer-report-so-kassieren-die-staedte-ab-11951353.html

Nach meiner Erfahrung sind 50 Prozent aller Bußgeldbescheide wegen verschiedener Unzulänglichkeiten angreifbar“, vermutet Verkehrsrechtsanwältin Daniela Mielchen aus Hamburg.

Bladt stellte fest, dass Messungen der PoliScan-Speed-Blitzersäulen nicht den Vorgaben der Zulassungsbehörde PTB (Physikalisch-Technische Bundesanstalt) entsprächen. Aus Gerichtskreisen hört man indes, dass bei diesem System mittlerweile Messtoleranzen von bis zu 20 Prozent bei Verhandlungen Anwendung finden – üblich sind 3 km/h oder 3 Prozent bei einem Tempo von über 100 km/h.

20% Toleranz vor Gericht ist ja schon ne Menge :) Bezüglich der (illegalen Nutzung) der Blitzerapps finde ich die Aussage ziemlich lustig:

Solange der Beifahrer das Smartphone in der Hand hält und die App nutzt, ist es völlig legal.“
Aber mal ehrlich, wer würde es denn nicht gebacken bekommen den Bildschirm kurz auszuschalten, wenn man angehalten wird? ;)
 
Also ich achte seit ein paar Jahren darauf zwar flott zu fahren, aber halt innerhalb der Grenzen der Tempolimits. Seitdem habe ich keinen Cent auf Grund von Blitzern bezahlt.

Der Artikel stellt es so dar, als ob das Vorgehen der Staedte etwas skandaloeses waere. Aber wer Tempoueberschreitungen fuer ein Kavaliersdelikt haelt, darf gerne draufzahlen. Hab ich gar kein Problem mit. :D
 
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