Geschwindigkeitsvorteil?

Pascha77

Lieutenant
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Hallöchen zusammen.

Mich beschäftig seit einiger Zeit folgende Frage: Ich habe derzeit mein Spiele auf einer IDE-Platte. Auf der D Partition. C ist für Windoofs ;)

Zudem besitze ich noch eine F1 1TB von Samsung als Massenspeicher, die als Datenspeicher genutzt wird.

Würde es einen Vorteil beim laden der Spiele bringen, wenn ich diese auf die SATA-Platte installiere, da die Platte ja viel kürze Zugriffszeiten hat als die IDE-Systemplatte?
 
also, ich persönlich hab nicht so viel ahnung davpn,aber als ich damals ide auf sata umgestiegen bin, so habe ich subjektiv doch einen geschwindigkeitsvorteil spüren können gegenüber ide. über sata ist der durchsatz deutlich höher als bei ide, von daher würdeich sagen ja, sata hat einen geschwindigkeitsvorteil.aber da spielen auch noch andere faktoren eine (geschwindigkeits-)rolle. chipsatz z.b.
 
Ich schätze mal das Du einen Vorteil hättest. Es würde sicherlich auch Sinn machen das OS auf die Sataplatte zu werfen. Die F1 die Du da hast ist doch eine sehr schnelle Festplatte, daher eignet sie sich meiner Meinung nach viel besser als Systemplatte. So solltest Du die Ladezeiten deiner Spiele und auch von Windows spürbar verkürzen können.
 
Kommt drauf an was es für eine IDE-Platte ist.
Wenn es ne recht neue ist, wird er Unterschied nicht groß sein.

Ansonsten wird die Transferrate besser sein, aber nicht die Zugriffszeit, die ist seit Jahren identisch.
Und die höhere Transferrate kommt nur von der höheren Datendichte der neueren Platte und nicht durch SATA.
Die Samsung F1 hat noch Transferraten von max. 115MB/s. Da bremst auch noch nicht das alte IDE-Interface.
 
Ansonsten wird die Transferrate besser sein, aber nicht die Zugriffszeit, die ist seit Jahren identisch.

Stimmt, niedrigere Zugriffszeiten haben wenn dann nur SSD Festplatten.
Ansonsten macht die Trennung auf jeden Fall Sinn.
 
Lasse doch mal HDTACH laufen und guck welche die geringere Zugriffszeit hat, DAS sollte dann die Systemplatte werden...
 
zum Thema Geschwindigkeitsvorteil: Bringt es was, die Systempatition ans Ende zu legen, damit sich dort sozusagen die Scheibe (Patter) der Festplatte unterm Lesekopf schneller dreht?
 
Theoretisch ja, leider werden aber nur die Sequenziellen Zugriffe schneller, die Randoms nicht... (Das was das System interessiert)
 
LinuxMcBook schrieb:
zum Thema Geschwindigkeitsvorteil: Bringt es was, die Systempatition ans Ende zu legen, damit sich dort sozusagen die Scheibe (Patter) der Festplatte unterm Lesekopf schneller dreht?
Nein. Zum einen dreht sich die Scheibe bei keiner Position des Lesekopfes schneller als bei einer anderen. Die Scheibe dreht immer mit derselben Geschwindigkeit. Und zum anderen würdest du so die Systempartition in den langsamsten Bereich der Festplatte legen und nicht etwa in den schnellsten. Der Anfang des Speicherbereichs bzw. der Festplatte (also der äußere Rand der Magnetscheibe) ist der schnellste.

Die Spuren sind als konzentrische Kreise angelegt, deren Durchmesser umso kleiner wird, je näher sie zum Mittelpunkt der Magnetscheibe liegen. Je kürzer eine Spur ist, desto weniger Sektoren kann sie beinhalten. Bei gleichbleibender Umdrehungsgeschwindigkeit fliegen also immer weniger Sektoren unter dem S-/L-Kopf vorbei, je weiter es zum Mittelpunkt der Magnetscheibe geht. Das ist auch der Grund, weshalb die sequenzielle Transferrate einer Festplatte, die z.B. von HD-Tune gemessen wird, langsam aber stetig abfällt, je weiter es nach hinten geht.

Im übrigen hat das auch Auswirkungen auf die Zugriffszeit. Die Zugriffszeit, die durch Low-Level-Benchmarks (wie z.B. HD-Tune) gemessen wird, ist immer die durchschnittliche Zugriffszeit, die über die gesamte Festplattenkapazität ermittelt wird. Die Zugriffszeit setzt sich aus der reinen Positionierungszeit der Köpfe und der Latenz, also der Zeit, die vergeht, bis der angeforderte Sektor unter dem Kopf vorbei fliegt, zusammen.

Je weiter ein Sektor hinten (im inneren Bereich der Magnetscheibe) liegt, desto länger ist der Weg für die Köpfe dorthin und desto länger dauert die Kopfbewegung. Andersherum wird weniger Zeit benötigt um ein Sektor zu erreichen, der ganz am Anfang (am äußeren Rand der Magnetscheibe) liegt.

Fazit: Je weiter die Systempartition vorne, am Anfang der Platte liegt, desto besser für die Geschwindigkeit.
 
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LinuxMcBook schrieb:
zum Thema Geschwindigkeitsvorteil: Bringt es was, die Systempatition ans Ende zu legen, damit sich dort sozusagen die Scheibe (Patter) der Festplatte unterm Lesekopf schneller dreht?
Festplatten werden (umgekehrt wie CDs) von außen nach innen beschrieben. Daher dreht sich die Festplatte sozusagen(!) am Anfang schneller. Schneller ist dabei natürlich nur die Winkelgeschwindigkeit und nicht die U/min.
Du hast aber das richtige gemeint, schätze ich.
Und ja, das bringt etwas, siehe Madnex' ausführliche Antwort.
Ergänzung ()

Quark: Statt "Winkelgeschwindigkeit" --> Bahngeschwindigkeit, also der effektiv pro Sekunde zurückgelegte Weg... (siehe Wiki für auführliche und weniger verbuggte Erklärung) ;)
 
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