Guild Wars 2: Der Status Quo - 10 Fakten auf einen Blick + Interview!
"Fünf zerstrittene Rassen und ein Feind, der es mit allen gleichzeitig aufnimmt: Tyria im Jahr 1325. Wir haben alle wichtigen Fakten zu Guild Wars 2 zusammengetragen...
1. Offene, persistente Spielwelt
Die wichtigste Neuerung in Guild Wars 2 betrifft die Welt, die man sich erstmals mit allen anderen Spielern teilen wird - genau so wie in anderen (kostenpflichtigen!) Online-Rollenspielen! Konkret bedeutet das, Sie treffen auch außerhalb der Städte auf Mitspieler, können jederzeit Gruppen bilden und gemeinsam Aufgaben meistern. Instanzierung kommt nur noch in bestimmten Quests und Missionen zum Einsatz. Trotzdem - und darauf legen die Entwickler großen Wert - mutiert Guild Wars 2 deshalb nicht zu einem x-beliebigen Online-Rollenspiel! Sinnentleertes Monster-Belagern, generische Sammelquests und das Wegschnappen von Beute will man vermeiden. Lange Laufwege fallen ebenfalls flach, denn die Schnellreise per Übersichtskarte funktioniert auch in Guild Wars 2.
2. Welten anstelle von Servern
Damit man sich nicht gegenseitig auf die Füße tritt, wird jeder neue Charakter einer sogenannten Welt zugeteilt. Der große Unterschied zur starren Servereinteilung vieler Konkurrenzprodukte: Die Charakterdaten von Guild Wars 2 werden global verwaltet und in einer großen Sammeldatenbank gespeichert. Deshalb können Sie auf Wunsch jederzeit zwischen den Welten hin und her wechseln, sodass Sie nicht befürchten müssen, auf einem anderen Server zu landen als Ihre Freunde. Zwischen den Welten finden außerdem spezielle PvP-Schlachten statt (mehr dazu in Fakt 5).
3. Bewegungsfreiheit und flottere Kämpfe
Das wurde aber auch Zeit: Guild Wars 2 bietet eine direktere Charakterkontrolle! Sie schwimmen, springen und klettern, um die neue Spielwelt zu erforschen. Die Kamera rückt näher an Ihre Spielfigur heran, dadurch wirken die Gefechte noch spannender. Das neue Kampfsystem soll die taktische Tiefe des Vorgängers beibehalten, kommt aber mit deutlich weniger Skills aus, damit es Einsteiger nicht überfordert. Anhand gut erkennbarer Auswirkungen soll man Talente auch im Eifer des Gefechts und ohne das Lesen eines Beschreibungstextes erfassen können. Insgesamt muten die Kämpfe sicher actionreicher an.
4. Gewaltige Events
Quests und instanzierte Missionen gab es schon in den Vorgängern, daher fügt Guild Wars 2 einen neuen Aufgabentyp hinzu: Die sogenannten Events (Ereignisse). Ein Event ist eine dynamische Quest-Reihe und kann jederzeit in einer Zone der persistenten Spielwelt beginnen. Vereinfachtes Beispiel: Ein Drache zerstört die wichtige Stadtbrücke. Alle Spieler in der Zone, egal ob in einer Gruppe oder nicht, können das Biest nun bekämpfen. Sollte der Angriff scheitern, versuchen Nichtspielercharaktere aus der Stadt, die Brücke wieder aufzubauen. Dabei müssen Sie sie vor Räubern schützen. Alle Spieler, die sich daran beteiligen, erhalten am Schluss eine Belohnung wie bei normalen Quests. Solche dynamischen Events laufen in riesigen Maßstäben ab und überschneiden sich sogar. Jeff Strain beschreibt es mit den knappen Worten: "Überall in der Welt wird etwas los sein!" Normale Quests sind für Solospieler ausgelegt und passen ihren Schwierigkeitsgrad an, sobald man sich in einer Gruppe befindet.
5. Spieler-gegen- Spieler (PvP)
Spieler-gegen-Spieler-Kämpfe (PvP) sind auch in Guild Wars 2 ein wichtiger Bestandteil. Reine PvP-Avatare gibt es darin nicht mehr, man spielt nur noch mit einem Rollenspielcharakter. Brandneu: PvP-Schlachten zwischen den Welten (mehr über die Welten lesen Sie in Punkt 2)! Es gibt spezielle, offene PvP-Gebiete, in denen sich Spieler unterschiedlicher Welten bekämpfen und um strategische Positionen streiten. Die so entstehenden Schlachten sollen riesig sein, da jeder Spieler locker und unverbindlich mitmischen darf. Aus Liebe zum E-Sport und als Alternative zum lockeren Welten-PvP gibt es auch wieder Gildenkämpfe (GvG). Damit dieser Modus fair bleibt, werden alle teilnehmenden Spieler vorübergehend auf die gleiche Stufe gebracht. Man erhält also sämtliche Talente, Fähigkeiten und Ausrüstungsgegenstände, um mit seinem Team und seinen Gegnern gleichzuziehen.
6. Ausgiebige Charakterentwicklung
Gerade mal 20 Charakterstufen kann der Spieler in den Vorgängern erreichen - vielen ist das zu wenig. Die Levelgrenze wird daher in Guild Wars 2 drastisch angehoben; laut Jeff Strain denke man sogar darüber nach, sie gleich komplett wegzulassen. Sicher ist, dass man mit dem Aufleveln seines Charakters für mehrere Hundert Stunden beschäftigt ist. Ob auch klassische Attribute wie Stärke, Beweglichkeit und Vitalität zum Einsatz kommen? "Wissen wir noch nicht", erwidert Strain. Auch über Reittiere möchte er noch kein Wort verlieren. Dafür bestätigt man uns, dass Guild Wars 2 ein "robustes" Handwerkssystem enthält. Zudem sollen Ausrüstungsgegenstände wie Waffen und Kleidung eine deutlich wichtigere Rolle einnehmen und nicht mehr an Klassen gebunden sein- das war in Guild Wars 1 noch komplett anders.
7. Begleiter und "Side-Kicking"
Die Helden und Gefolgsleute aus Guild Wars 1 haben ausgedient. Stattdessen kann jeder Spieler maximal einen Begleiter dabeihaben, der aber keinen Slot in einer Gruppe belegt. Die Entwickler lassen Ihnen nämlich die Wahl, einen Teil Ihrer Kräfte lieber in einen Begleiter statt in Ihre Spielfigur zu investieren - beispielsweise in ein Pet oder einen Helden wie in Nightfall. Zudem wird Guild Wars 2 ein Side-Kicking-System ähnlich dem aus City of Heroes beinhalten. Dabei passen sich die Eigenschaften eines niedrigstufigen Charakters denen eines hochstufi gen Spielers in der gleichen Gruppe an. Das ist nützlich, wenn man gemeinsam Quests lösen oder schon früh im Spiel am großen Welten-PvP (lesen Sie mehr dazu Punkt 5) teilnehmen möchte.
8. Überarbeitete Grafik-Engine
Guild Wars besitzt auch unter Grafikfetischisten einen exzellenten Ruf: Arenanets selbst entwickelte Engine punktet mit enormer Weitsicht, niedrigen Hardware-Anforderungen und sehr kurzen Ladezeiten. Diesem Grundsatz bleiben die Entwickler bei Guild Wars 2 treu! Da die Grafik zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aber top-aktuell sein muss, schreibt Arenanet einen Großteil ihrer Engine von Grund auf neu, fügt ihr neue Eigenschaften wie ausgefeilte Lichteffekte, deutlich erhöhte Polygonmengen und stark verbesserte Texturen hinzu. Über DirectX- 10-Unterstützung wollte man sich zwar nicht äußern, jedoch halten wir sie für sehr wahrscheinlich. Bislang existieren noch keinerlei Screenshots zu Guild Wars 2.
9. Rassen und Klassen
In Guild Wars 2 dürfen Sie neben Menschen auch aus mehreren Rassen wählen. Zwei davon, die Asura und die Norn, feiern ihren Auftritt bereits in Eye of the North, außerdem kommt noch ein Volk namens Sylvari hinzu. Interessant für Kenner der Vorgänger: Sogar die Charr, ehemals Feinde der Menschen, dürfen Sie spielen! Da sich alle Völker gegen eine neue Bedrohung vereinen, gibt es weder Fraktionen noch eine Einteilung in Gut oder Böse. Rassen bestimmen nicht nur das Aussehen, sondern vor allem die Fähigkeiten des Charakters. Die Norn können sich beispielsweise in eine Bärenform mit ganz neuen Eigenschaften und Talenten verwandeln. Über die Klassen möchte Arenanet nichts verraten, doch lässt man sich - so Jeff Strain - von denen der Vorgänger inspirieren. Hier die Rassen im Überblick:
Die Norn
Die drei Meter großen Norn verwandeln sich in Bären und machen daher alles gern allein. Teamgefährten betrachten sie eher als Zeugen ihrer Heldentaten. Sie beherrschen das Zittergipfelgebirge und zanken sich mit der Schaufl errasse darum. Mit den Charr werden immer wieder kleinere Konfl ikte ausgetragen, den Menschen stehen sie friedlich bis gleichgültig gegenüber. Ein Eisdrache im Norden bereitet ihnen dennoch Sorgen. Somit ist Kryta das letzte verbleibende Königreich der Menschen. Taktisch sehr ungünstig zwischen allen anderen Rassen und diversen Drachenhochburgen gelegen, kommt es auch im Inneren nicht zur Ruhe. Der Weiße Mantel, eine Religion, die tot geglaubte magische Wesen anbetet, will die Königin und den alten Fünf-Götter-Kult stürzen.
Die Menschen
Drei Königreiche der Menschen sind zerstört, zu einem der Kontakt verloren. Somit ist Kryta das letzte verbleibende Königreich der Menschen. Taktisch sehr ungünstig zwischen allen anderen Rassen und diversen Ruhe. Der Weiße Mantel, eine Religion, die tot geglaubte magische Wesen anbetet, will die Königin und den alten Fünf-Götter-Kult stürzen.
Die Charr
Die von Katzen abstammenden Charr haben bereits 1.700 Jahre kriegerische Auseinandersetzung mit den Menschen hinter sich. Stellen sie nach außen die Macht dar, die das Königreich Ascalon zerstörte, so sind sie im Inneren in vier Legionen unterteilt, die sich uneins sind: die Blutlegion, die Aschelegion, die Eisenlegion und die Goldlegion. Besonders Letztere ist wegen ihrer religiösen Ansichten unbeliebt.
Die Asura
Ehemals unterirdisch lebend, haben es sich die kleinen Asura an der Oberfl äche bequem gemacht. Asura- Portale ermöglichen bequemes Reisen, ihre magischen Gegenstände besitzen höchste Qualität. Bescheidenheit ist keine Asura-Tugend, sie halten sich für das intelligenteste Volk Tyrias. Ein Asura gibt eher Befehle, als dass er sie erhält. Man sollte nur aufpassen, dass man nicht zum Bauernopfer eines Asura-Plans wird.
Die Sylvari
Erst 100 Jahre vor der Handlung von Guild Wars 2 schlüpften die ersten Sylvari im erwachsenen Zustand aus Kokons, die an einer magischen Eiche in der Arborbucht wachsen. Ihr Wissen tauschen sie im "Traum der Träume", einem kollektiven Unterbewusstsein, aus. Die Weisheiten des Zentauren Ventari bilden die Basis ihrer Gesellschaft, die bislang von Kriegen verschont blieb. Sylvari gelten als neugierig, geschickt und magisch hochbegabt.
10. Keine laufenden Kosten
Eine riesige, persistente Welt. Hunderte Stunden reine Spielzeit allein für die Charakterentwicklung. Offenes Welten-PvP. Zonenübergreifende Großereignisse. Moderne Grafik. Und noch vieles mehr ... Was fehlt also? Die monatliche Gebühr! Die Profi s bei Arenanet versprechen auch für Guild Wars 2: Einmal das Spiel kaufen, einmal aktivieren - und spielen, so viel man möchte, ohne jemals wieder etwas bezahlen zu müssen. Da muss sich die Konkurrenz warm anziehen!"
Quelle:
http://www.pcgames.de/aid,650247/Gu..._10_Fakten_auf_einen_Blick__Interview/&page=1
Also das weckt schon mein Interesse.
Bin ja mal auch gespannt, wie es aussehen wird.
Guild Wars 1 spielte ich zwar auch, aber ich hatte dann überhaupt keine Lust mehr auf das Spiel.
Vor allem weil ich immer und immer öfters die gleichen Wege laufen musste.
Grüße