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News Guild Wars 3: Nachfolger des erfolgreichen MMOs angekündigt

Habe damals Guild Wars 2 bis zum Erscheinen der 2. Erweiterung gespielt. Man konnte sich früher zumindest die Missionen freischalten lassen. Da konnte ich zumindest die Story spielen.

Stärken hat GW2 definitiv im UI, schon damals konnte ich gut mit Ultra-Wide spielen. Das Weltdesign, lädt zum Erkunden ein, überall kann man hin, auf Dächern, unter Wasser in der Luft. Begleiter und Reittiere ergänzten sich prima. Ich habe gerne die Maps vervollständigt. Man konnte Beherrschungspunkte sammeln, durch das Lösen von Achievements. Die Lore die Story, die Charaktere bleiben in Erinnerung. Besonders waren die Events, auch Jahre danach immer noch gespielt und alle arbeiteten auf ein größeres Event auf einer Map hin.

Allerdings verlor ich nach dem Erscheinen von ESO das Interesse, da ESO die besseren und einfachen Erklärungen und Handlungen bot. Im GW2 habe ich nie das Handwerk begriffen, stärker wurde ich auch nie nach der Höchststufe. Items und Skills kaum Erklärungen dazu. Dungeons oder PvP nie gesehen. Die Nebenmissionen bestanden meistens nur aus Text, heute finde ich das nicht mehr ausreichend.

Grafik fand ich gelungen, auch das Wasser, nur das Charakteraussehen war immer schlecht.

Sofern die letzten Dinge noch verändert werden, könnte ich eventuell wieder einsteigen, sofern in ESO mal eine Flaute herrscht.
 
Minthera schrieb:
Das MMOs in letzter Zeit unter ihren Erwartungen blieben liegt ganz klar an der krassen P2W oder anderen Monetarisierungsstrategien, die spielerunfreundlich waren. Auch sind häufiger technische Mängel ein Problem.
Demnach hätte CoD also schon lange pleite sein müssen (unendliche Monetarisierung), Monster Hunter hätte floppen müssen (massivster Mangel an Optimierung) und gerade PUBG hätte niemals die ersten Jahre überleben können (Mangel an Qualität und Monetarisierung) ;)

Nein, den aktuellen Zahlen nach liegt es weder an P2W, andere Monetarisierung, noch an der Qualität sondern daran, dass das Genre schlicht überholt ist. Ähnlich wie RTS ist die Zeit einfach vorbei und du wirst selbst unter den wirklich Hype-MMOs der letzten XX Jahre keins finden, dass finanziell wirklich erfolgreich war... Was bei den Größenordnungen hier nicht wie von dir spekuliert an so "Kleinigkeiten" wie Qualität oder Monetarisierung liegt, die sind bei sowas egal für ein Produkt dass XXX Mio. Einheiten absetzen muss. Wichtiger ist eher, dass der Mainstream einfach keine MMOs mehr spielt.

Warum der Mainstream keine MMOs mehr Spielt kann ich dir aber nicht sagen. Für plausibel halte ich aber, dass alle anderen "Service/Live Service" Spiele in exakt die selbe Kategorie fallen und daher heute einfach niemand mehr Lust hat die eher altbackenen MMOs zu spielen, wenn er stattdessen nicht altbackene Service-Spiele spielen kann. Ebenfalls denkbar wäre aber, dass diese Art Spiel den Leuten nicht mehr Genug Action ist oder dass Genres wie BR/ Find the Traitor/Extraction etc. den selben sozialen Aspekt befriedigen, nur halt besser als MMOs.


Minthera schrieb:
POE2 oder GW2 gehören jetzt, so weit ich das verstehe, eher nicht dazu.
POE2 ist kein MMO (und selbst hier muss sich zeigen ob es langfristig überleben kann, nach dem Hype zum Release ging es ja ordentlich nach unten) und GW2 ist uralt, ähnlich wie WoW hat es damit Kern-Spieler die egal was die machen alles kaufen, was ihnen einen ziemlichen Luxus gibt, den neue MMOs, wie z.B. GW3, nicht haben.

Neue MMOs haben es nicht nur wegen veränderter Spiel-Gewohnheiten des Mainstream schwer, sie haben genau so wegen dem Investment der Spieler die konstant im MMO Genre sind schwer: wieso solltest du deinen X Tausend Stunden Char liegen lassen, für ein Spiel dass sich ähnlich genug spielt, du das Investment aber nicht getätigt hast? Sunk Cost Fallacy in Perfektion.

Daher ist der Ansatz immer neue Erweiterungen zu veröffentlichen wahrscheinlich der sicherere, auch wenn man damit natürlich eher schwer neue Spieler an Board holen kann.

Beides aber hilft nicht, wenn man sich die Zahlen der letzten X Jahre anschaut: MMOs sind egal wie du es drehst und wendest auf dem absteigenden Ast, egal ob in den USA, der EU, China oder Korea.
 
DonDonat schrieb:
sondern daran, dass das Genre schlicht überholt ist.
Das denke ich eher nicht, WoW und FF sind immer noch top erfolgreich.

Das Prob ist wohl eher die zugänglichkeit.

Die letzten MMOs LostArk und T&L waren für die masse schlicht zu fordernd.

Die Gen ist halt leider überfordert wenns mal etwas schwerer wird aktiv blocken etc.
 
Blood011 schrieb:
Das denke ich eher nicht, WoW und FF sind immer noch top erfolgreich.
Antwort ganz gelesen ;) ?
Ich gehe darauf ein, wieso fest etablierte MMOs mit XX Jahren Historie anders sind als neue MMOs.


Blood011 schrieb:
Das Prob ist wohl eher die zugänglichkeit.
Nein, ist es nicht, sonst wären BRs/Extraction Spiele nie groß geworden.

Was aber durchaus sein kann, dass der Zwang erst mal ins eigentlich spaßige End-Game über XX Stunden Grind zu kommen nicht mehr Markt-Kompatibel ist.

Siehe BR/Extraction: dort hast du "Spaß" sofort. Keine XXh Grind nötig. Es bockt sofort weil der Stress/ die Spannung immer da sind.

In gewisser Weise ist der Grind aber ja leider Teil des Genres und dass wiederum kann ein Grund sein, wieso MMOs als Genre nicht mehr attraktiv sind.

Denn wieder wie vorher geschrieben, du wirst kein einziges wirklich NEUES MMO der letzten Jahre finden, welches finanziell erfolgreich genug war. Egal von wo das Ding kam, wer es gemacht hat und wer die Zielgruppe war.

Sowas deutet stark auf eine Weiterentwicklung des Marktes, nicht auf so Kleinigkeiten wie "Qualität" oder "Zugänglichkeit" hin, wobei einzelne Elemente hier natürlich den Erfolg noch weiter dämpfen können.
 
Werde definitiv Guild Wars 3 mir anschauen. Hoffentlich wird es dem ersten Teil ähnlich, da ich hier vor 20 Jahren sehr viel Spaß am Spiel hatte.
 
DonDonat schrieb:
Nein, den aktuellen Zahlen nach […]
Unabhängig davon, dass mir deine Aussage-Logik nicht ganz klar ist (MHW ist erfolgreich, MMOs der letzteren Jahre sind nicht erfolgreich usw.), kannst Du mir sicher kurz helfen und mir die Quellen nennen, auf die du dich stützt.
 
DonDonat schrieb:
Warum der Mainstream keine MMOs mehr Spielt kann ich dir aber nicht sagen. Für plausibel halte ich aber, dass alle anderen "Service/Live Service" Spiele in exakt die selbe Kategorie fallen und daher heute einfach niemand mehr Lust hat die eher altbackenen MMOs zu spielen, wenn er stattdessen nicht altbackene Service-Spiele spielen kann. Ebenfalls denkbar wäre aber, dass diese Art Spiel den Leuten nicht mehr Genug Action ist oder dass Genres wie BR/ Find the Traitor/Extraction etc. den selben sozialen Aspekt befriedigen, nur halt besser als MMOs.

Meine Erklärung wäre, dass diese Live-Service Games besser in den Zeitgeist passen: Die Aufmerksamkeitsspanne der Spieler auf einen Titel ist einfach nicht mehr gegeben. Da wird von einem Contentpatch in Spiel X zum nächsten in Spiel Y gehüpft... Immer das, was grade angesagt ist. Viele können/wollen sich da nicht mehr intensiv mit nur einem Spiel beschäftigen.
 
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