Sammelthread Handwerker - Forum

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Hallo,

ich habe nun dieses Jahr auch einige weitere Projekte auf dem Hof vor.
Damals wurden bei unserem Doppelcarport die Balken einfach eingebuddelt und die gammeln natürlich irgendwann unten/im Boden.

Nun wollte ich die unten absägen und vernünftig mit Ankern in Beton setzen. Es sind 6 Balken auf jeder Seite, vermutlich zu viele. 4 hätten es auch pro Seite getan :D
Jedenfalls wollte ich mal fragen welche Säge ihr nehmen würdet? Generell möchte ich etwas kaufen mit dem ich langfristig auch andere arbeiten durchführen kann. Da ich die Balken säge während Sie angebaut sind, macht eine Handkreissäge keinen Sinn.

Ich tendiere zu einer vernünftigen Säbelsäge mit Akku (auch für die Zukunft). So kann ich dann auch Metall etc. sägen.
 
Wie entlastest du die Balken, damit das Sägeblatt nicht eingeklemmt wird und natürlich das ganze Carport trotzdem stabil stehen bleibt? Sowas? https://de.wikipedia.org/wiki/Baustütze

Ich habe eine Parkside Performance Akku Säbelsäge (die mit schwarzem Gehäuse). Mit langen Sägeblättern bin ich damit noch durch einige alte ca. 20 cm Dachbalken gekommen. Nicht wie durch Butter, das war eher die Lastgrenze. Aber das Ding hatte 60€ gekostet und seit dem habe ich nie mehr so starke Balken sägen müssen.
 
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@Knecht_Ruprecht Ja, mit mehreren Stützen werde ich das entlasten pro Balken. Mach mir das so leicht wie möglich. Ich habe Bosch Akkus von Grün und Blau, daher wollte ich bei einem dieser Systeme bleiben aber da gibt es ja genug Auswahl. Mir ging es nur darum ob die Säbelsäge dafür konform ist aber meistens mach ich mir wohl zu viele Gedanken.

Günstigste Variante wäre in dem Fall wohl sowas: Bosch Akku Säbelsäge AdvancedRecip 18
Eventuell nehme ich aber auch blau.

Stimmt aber schon, so oft wird man die nicht benötigen.
 
Ja, da würde ich natürlich auch in der Bosch Welt bleiben. Ich habe mit dem Parksideding so um die 20 Schnitte in die Balken gesägt. Teilweise auch diagonal/45°. Ist gut warm geworden, lebt aber noch. Insofern sollte ein Gerät von Bosch das sicherlich auch schaffen.
 
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Welche Dimension haben die Balken denn ? 10x10 oder größer ? Evtl macht dann eine Kettensäge mehr Sinn (vllt auch in Anbetracht einer evtl. WEiterverwendung auf dem Grundstück ?)...

Für eine Reciprosäge hätte ich jetzt nicht so eine regelmäßige Verwendung, aber das musst du wissen :D
 
Wir haben so ne Säbelsäge auch seit vielen Jahren von Black & Decker und auch dickere Balken kann man damit ganz gut schneiden. Wird auch unregelmäßig benutzt, ist aber nice to have, wenn die Kettensäge mal wieder Overkill wäre und Handkreissäge/Pendelhubsäge ungeeignet sind.
Hab irgendwann einfach mal nen Satz verschiedener Sägeblätter gekauft. Allerdings hab ich bisher nichts in der Ausrichtung geschnitten, da muss man vermutlich mehr noch drauf achten, nicht schräg zu werden, wenn der Balken dick ist.
 
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Das auf jeden Fall, das Sägeblatt wandert hinten gerne mal weg und dann hat man vorne eine gerade Kante und die Rückseite ist wellig oder schief.
 
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Hat jemand eine gute Idee, was man gegen Reifenspuren an der Einfahrt machen kann?
Rasengittersteine/Paddokplatten einsetzen vielleicht?

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Der Vorbesitzer hat sich immer Leitpfosten vom Straßenrand hingestellt - die sind regelmäßig von Straßen NRW eingesammelt worden. Hab aus Zufall den Mitarbeiter gesehen, wie er die bei uns vor der Türe rausgezogen hat und mit ihm gequatscht.
Das darf man nicht, was uns nicht bewusst war, denn wir dachten, die Leitpfosten wären "offiziell".
Passiert ein Unfall mit den geklauten Leitpfosten, haftet man halt und für die Dummheit anderer und das möchte man natürlich nicht.

Die Pfosten offiziell hinstellen lassen klappt wohl nicht, weils keine Straßeneinmündung ist und der Randstreifen gehört nicht zu unserem Grundstück. Außerdem:
Wenn es dir primär darum geht, dass Autos nicht auf deinem Grundstücksrand parken oder wenden, werden Leitpfosten oft abgelehnt, da sie den fließenden Verkehr leiten sollen und nicht dem Schutz privater Flächen dienen.
Durch die Pfosten hat da vorher dann auch niemand so angehalten und wir bekommen natürlich genauso Pakete etc wie jeder andere. Das wird bei dem nassen Wetter ja immer nur tiefer. Abseits des Postboten fährt da jeder über die Rasenfläche drüber, dabei macht es "technisch" keinen Unterschied, ob die aufer Straße stehen bleiben - ich verstehe natürlich jeden, der da nicht komplett drauf halten will, weil eben 100 erlaubt sind. Auch beim Rausfahren aus unserer Einfahrt fahren viele übern Rasen - das war mit den Pfosten auch nicht der Fall :p

Kies oder ähnliches reinmachen ist viel zu gefährlich. das landet zwangsweise aufer Fahrbahn und wird herumgeschleudert - und wir haben auch Fenster zur Straße. Ich weiß, dass ich schrieb, dass uns die Fläche nicht gehört, deswegen wäre was unauffälliges schon ganz nice :)
Dazu kommt, wenn die Furche wirklich tiefer wird und jemand fährt da drüber/durch, weil er nicht aufpasst, gehts ja auf jeden Fall schief.
 
Ich haette ja jetzt gesagt: Besorg dir nen schoenen dicken Findling (Granit-Naturstein).
Bei uns in der Gegend sind die fuer einen Gefallen beim Landwirt des Vertrauens einfach zu bekommen :D
Am besten gross genug dass genug Platz ist noch einen Reflektor dran zu schrauben.

Leider duerfte das auch raus sein wenn der Seitenstreifen nicht zum Grundstueck gehoert, aber mal bei der Gemeinde nachfragen schadet sicherlicht nicht.
Bei uns in der Gegend (Gemeinde in Niedersachsen) sind die aber durchaus ueblich bei Einfahrten die direkt an vielbefahrene Strassen muenden. Oft dekoriert, mit Hausnummer und Familiennamen.

Ansonsten fielen mir noch Rasengittersteine ein. Aber dafuer muesste auch erstmal der Seitenstreifen hochgenommen werden. Unauffaellig ist das erst, wenn die wieder zugewachsen sind.
 
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Ich würde Rasengittersteine aus Beton nehmen. Dann halten die auch den Bus/Lieferwagen des Paketzustellers aus. Betonsteine sind stabiler, müssen aber auch tiefer eingegraben werden, und sind schwerer zu bearbeiten. Winkelschleifer mit großer Diamanttrennscheibe ist aber vermutlich vorhanden? Und es wächst Gras/Unkraut durch. Was aber ja beabsichtigt sein kann. Oder man legt Unkrautflies drunter.

Etwas größer und tiefer ausheben, 3-5cm Split als Bettung und einigermaßen glatt ziehen, sollte halt nicht wackeln. Direkt an der Straße kommst du evt. wegen der Straßenschulter/Befestigung nicht so tief wie du möchtest.

Die Paddokplatten/Kieswabengitter sind meines Wissens nur dann befahrbar ohne zu brechen, wenn diese mit Kies oder Split gefüllt werden. Und der verteilt sich natürlich auch etwas auf die Straße. Erde/Gras gibt halt nach, vor allem wenn es nass wird. Wenn nach ein paar Jahren der Kunstoff durch UV Einstrahlung brüchig geworden ist, dann brechen die Plastikwaben gerne im oberen Bereich ab.

Beim Tierarzt um die Ecke passiert genau das. Dort sind die Parkplätze mit den Kunststoffgittern belegt und schon arg in Mitleidenschaft gezogen.
 
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2 schöne, hohe Blumenkübel mit Grünzeug hinstellen.
 
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Ranayna schrieb:
Besorg dir nen schoenen dicken Findling
MAYvonBlei schrieb:
2 schöne, hohe Blumenkübel mit Grünzeug hinstellen. [...]nicht zum Grundstueck gehoert
Leider sind wir haftbar, wenn da jemand gegen fährt. Gräflicher Eingriff in den Straßenverkehr und wenn sich jemand daran tot fährt, endet das halt ganz böse für uns. Als letztens schönes Wetter war, sind hier zig Motorräder vorbei geballert, die Überholen eher mit 150+ und das überlebt halt keiner, wenn er an nen dicken Kübel/Findling kommt. Der Seitenstreifen gehört dem Land NRW, deswegen wäre egal, was die Gemeinde dazu sagt.

Knecht_Ruprecht schrieb:
Kunststoffgittern belegt und schon arg in Mitleidenschaft gezogen.
Ah, danke für die Info, dann machen die aus Beton ja dann wirklich am meisten Sinn. Wir wohnen hier hoffentlich den Rest unseres Lebens
 
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Scheitel schrieb:
Leider sind wir haftbar, wenn da jemand gegen fährt.
Dann melde den Findling einfach am nächsten Morgen, nachdem jemand den da nachts heimlich abgeladen hat. Am besten per Fax mit Sendeprotokoll, falls du sowas noch hast. Das Amt hat das sicher noch.
 
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Scheitel schrieb:
Hat jemand eine gute Idee, was man gegen Reifenspuren an der Einfahrt machen kann?
Eine ganz verrückte Idee, die Einfahrt an die "Anforderungen" anpassen? Ich würde die schlichtweg breiter auslaufend zur Straße hinbauen, wie es sonst oft praktiziert wird.

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Du kannst halt nicht erwarten, dass alle bei so einer vermutlich recht schmalen Ausfahrt, erst mitten auf die Straße fahren und dann abbiegen. Klar könnte man das mit Steinen erzwingen, dann hast du aber immer wieder Besucher die sich damit bei schlechter Sicht die Seite zerkratzen und wenn du die nicht einbetonierst, liegt so ein Teil dann auf der Straße.

Es ist wie bei den allseits bekannten Trampelpfaden, der beste Weg die zu beseitigen ist die Wege entsprechend anzupassen.
 
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h00bi schrieb:
Dann melde den Findling einfach am nächsten Morgen
Schön wäre es :p

xexex schrieb:
Klar könnte man das mit Steinen erzwingen
Wir dürfen nach wie vor nichts auf den Grünstreifen legen, weil der dem Land NRW gehört und wenn da irgendwer von der Fahrbahn da rein/gegen kommt, sind wir mit schuld durch den gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr.

Die Idee mit der Verbreiterung hatte ich auch schon, aber die KI wird da leider nicht unrecht haben:
Das ist leider ein rechtlich und technisch komplexes Thema, besonders an einer Landesstraße wie der L480. Die kurze Antwort lautet: Nein, man darf eine Einfahrt nicht einfach in Eigenregie verbreitern.

Da die Zufahrt die Verbindung zwischen deinem Privatgrundstück und der öffentlichen Verkehrsfläche herstellt, unterliegt sie strengen Genehmigungspflichten.

Rechtliche Einordnung: Sondernutzung​

Gemäß § 18 des Straßen- und Wegegesetzes NRW (StrWG NRW) gilt jede Änderung einer Zufahrt an einer Landesstraße als genehmigungspflichtige Sondernutzung. Da die L480 eine überörtliche Verkehrsbedeutung hat, ist hier nicht nur die Gemeinde, sondern vor allem Straßen.NRW als Straßenbaulastträger involviert.

Warum ist eine Genehmigung nötig?​

Die Behörden prüfen bei einer Verbreiterung vor allem technische Sicherheitsaspekte:
  • Sichtdreiecke: Eine breitere Einfahrt könnte dazu führen, dass Autos in Winkeln ausfahren, die die Sicht auf den fließenden Verkehr (oder Radfahrer) einschränken.
  • Entwässerung: Das Regenwasser von deiner (dann größeren) versiegelten Fläche darf nicht auf die Landesstraße fließen. Du müsstest technisch nachweisen, wie das Wasser abgeleitet wird (z. B. durch eine Entwässerungsrinne auf deinem Grund).
  • Verkehrssicherheit: Je breiter die Zufahrt, desto größer ist die potenzielle Konfliktfläche mit Fußgängern oder Radfahrern auf dem (theoretischen) Gehwegbereich/Bankett.

Besonderheit bei dir vor Ort (Bildanalyse)​

Auf deinem Bild sieht man, dass die Einfahrt bereits recht großzügig gepflastert ist. Eine weitere Verbreiterung würde bedeuten, dass du noch mehr vom öffentlichen Grünstreifen versiegelst.

xexex schrieb:
recht schmalen Ausfahrt,
das Tor/Einfahrt ist innen ~5m breit und vorne mit dem Schrägen sind es dann ~6m. Ich denke, das ist bereits das Maximum was der Vorbesitzer gemacht hat bzw durfte.
Und mitn Behörden verscherzen ist das Letzte, was wir gebrauchen können. Wir "müssen" u.a. noch ein Morgen Land von Ackerfläche zur (eingezäunten) Pferdewiese bekommen und die Auflagen sind schon extrem hoch im Außenbereich, wenn man kein Bauer ist - was wir natürlich nicht sind.
 
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Verstehe ich das richtig: die Rasenfläche ist Landesgrund und wird von Nutzern "beschädigt" (überfahren). Deine EInfahrt grenzt unmittelbar an diese dem Land gehörende Fläche.

Dazu ist die Örtlichkeit an einer L oder B gelegen, sodass entsprechend zügiger Verkehr dort keine direkte "Blockade oder Umlenkung" (Findling, Pfosten, Zaun, Mauer) zulässt.

Wo sollen denn die Rasengittersteine hin ? Die darfst du doch auch nicht auf fremden Grund setzen..
 
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Ja das habe ich mich auch gefragt? die müssen ja zwangsläufig dann im bereich des Landes NRW gesetzt werden - die Einfahrt ist auch ja nicht so schmal, dass man sagen könnte mit angemessener und erwartbarer Sorgfalt könnten die Autofahrer das nicht auch vermeiden. Glaube nicht dass das Land da Handlungsbedarf sieht? Auf kommunaler Ebene eher, weil die halt von der Struktur her bürgernäher ist - aber ab Kreis oder Land wird das doch eher nur nach Verwaltungsvorschrift X abgearbeitet.
 
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Scheitel schrieb:
Leider sind wir haftbar, wenn da jemand gegen fährt. Gräflicher Eingriff in den Straßenverkehr
Mit Randstreifen meintest Du also die Rasenfläche. Da könnt Ihr tatsächlich nichts machen.
 
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YomDom schrieb:
Die darfst du doch auch nicht auf fremden Grund setzen..
Das ist richtig, aber zumindest würden die Plastikdinger als Rasengittersteine unsichtbar links und rechts von der Einfahrt unterm/im Rasen verschwinden und es besteht keine Unfallgefahr und es wird nichts Versiegelt. Gut, der Rasen müsste erstmal wieder wachsen.

Es gibt keinen Fahrradweg auf der Landstraße an dem Teilstück hier und in der Nähe ist nen Campingplatz und gegenüber vom Haus hinterm Feld nen riesen Waldstück. Da fahren dann durchaus einige Leute mitm Rad lang und das mit dem größer werdenden Löchern links und rechts so nah an der Fahrbahn ist halt deswegen auch bescheiden. Klar wären es die Radfahrer wenn selber Schuld, wenn sie von der Straße abkommen, aber naja, ihr wisst schon.

Uzer1510 schrieb:
man sagen könnte mit angemessener und erwartbarer Sorgfalt könnten die Autofahrer das nicht auch vermeiden.
Besuch bekommt das sicher hin, aber die Paketdienste halt nicht, was ja bei deren Zeitdruck auch nachvollziehbar ist.
 
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