I7 920 ist viel zu heiß, bis zu 100°C

Cardhu. Warum ist das logisch? Das will ich aber erklärt haben :)
 
Naja, wie soll ich das nun erklären ohne mich zum Trottel zu machen, da ich das so nicht erklären kann :D

In einem "flüssigen" Stoff sind die kleinen "Moleküle" (oder wie die auch immer heißen) noch nicht so fest gebunden an die anderen. Bei einem Feststoff sind diese naja nunmal nahezu fest. Daher kann die Temperatur nicht so leicht aufgenommen und abgegeben werden. Weil das einfach eine feste Brücke aufbaut.
Ich kann das nicht erklären :D

Sollte das Schwachfug sein (bzw ich zu unfähig zum Erklären sein :D) berufe ich mich armseelig auf die Praxis xD Allerdings sind mir da keine Werte im 30°C Bereich bekannt :p

ps:
In dem Fall geh ich auch von ner altersemüdeten Hlaterung vom Kühler aus.
 
In einem "flüssigen" Stoff sind die kleinen "Moleküle" (oder wie die auch immer heißen) noch nicht so fest gebunden an die anderen. Bei einem Feststoff sind diese naja nunmal nahezu fest. Daher kann die Temperatur nicht so leicht aufgenommen und abgegeben werden. Weil das einfach eine feste Brücke aufbaut.
Ich kann das nicht erklären

Sollte das Schwachfug sein (bzw ich zu unfähig zum Erklären sein ) berufe ich mich armseelig auf die Praxis xD Allerdings sind mir da keine Werte im 30°C Bereich bekannt

Sorry aber das ist wirklich Schwachfug. Deiner Erklärung nach findet in WLP die Wärmeübertragung mittels Konvektion also Stofftransport statt. Das ist allerdings nicht der Fall, denn wie der Name Wärmeleitpaste schon andeutet leitet sie die Wärme, die Viskosität ist hierbei nebensächlich.
 
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Ja, das ist wirklklich sinnfrei ;)
Nur, weil die Wärmeleitpaste fester wird, heißt das noch lange nicht, dass sie die Wärme schlechter transportiert. Da mögen Unterschiede in die eine oder andere Richtung sein - aber generell zu behaupten, Wärmeleitpaste würde mit der Zeit schlechter halte ich für nicht richtig.

Entscheidend ist's, wenn man oft am Kühler rumfummelt. Sind die Bewegungen intensiv genug, bewegt sich auch die Kühlerplatte leicht mit (verschiebt sich um einen Bruchteil von Millimetern). Dadurch, dass die WLP schon fest ist, passt sie sich "der neuen Position" des Kühlers nicht mehr so gut an, wie "Frische". Ist ein Kühler aber fest und wird nicht bewegt (Nein, Computer normal hin und her schieben gehört nicht dazu!), sollte Wärmeleitpaste am 5000. Tag so gut sein, wie am Ersten.
 
der_henk schrieb:
die Viskosität ist hierbei nebensächlich.
Und wieso leitet vertrocknete WLP deutlich schlechter als neue?
Ist ne ernstgemeinte Frage ;)

edit:
Das "deutlich" möchte ich zurück nehmen
Aber warum trägt sich dann die Wärme schlechter ab? Fakto im einstelligen Gradbereich
 
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Cardhu schrieb:
Und wieso leitet vertrocknete WLP deutlich schlechter als neue?
Tut sie nicht. Nur wie auch schon gesagt: Wenn das Zeug trocken ist und man dran rumfummelt oder irgendwo Risse oder Kontaktprobleme entstehen kann sie ja nicht mehr leiten.

Und zur Erklärung Flüssiges leitet besser. Sorry. Aber so ziemlich jedes Metall leitet deutlichst besser als jede Wärmeleitpaste. Und die meisten Metalle sind bei für den Menschen anfassbaren Temperaturen fest.
 
Es geht schlichtweg um die Fläche die du damit abdeckst - einfachste Physik.
Risse oder Luftlöcher vermindern die effektive Fläche die die CPU mit dem Kühler verbinden.

Ist ein Kühler aber fest und wird nicht bewegt (Nein, Computer normal hin und her schieben gehört nicht dazu!), sollte Wärmeleitpaste am 5000. Tag so gut sein, wie am Ersten.

Wie gesagt kommt auf die Qualität der WLP an - sollten oben genannte Effekte auftreten wird sich die Hitzeübertragung verschlechtern und die CPU wird heißer.
 
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So, Wärmeleitpaste ist besorg und Bilder zu der Kühler-Befestigung sind auch unterwegs.

Edit:
Die Fotos findet man unter meinem Anfangslink, wenn noch etwas dazu kommt, immer dort rein schauen.
 
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Der Pin rechts unten (Bild 4 & 8 ), scheint mir gelöst zu sein. Ist nach Oben ausgerichtet.
 
Also der Pin sitzt jetzt richtig, jedoch hat sich noch nichts bei den Temperaturen getan.

Könnte eigentlich die CPU nach längerem Betrieb unter diesen Temperaturen beschädigt sein, da ich das Problem nur rein zufällig gefunden habe?
Kann die mögliche Beschädigung mein sehr langsames System verursachen, oder liegt das irgendwo anders?
 
Dazu könnte ein Prime95-Test Aufschluss geben. Ergeben sich Rechenfehler bei einem längeren Test unter Last, könntest du von einem CPU-Schaden ausgehen. Wahrscheinlicher wäre dann aber, das dein PC einfriert (Standbild), abstürzt oder Bluescreens produziert. Die Folgen müssten also dramatischer sein als "nur" ein langsames System zu verursachen.

Bei einem "langsamen" System würde ich erst mal an das Alter des aktiven Betriebssystems, und dessen "Zu-Müll-Status" denken. Gegebenenfalls würde eine Reinstallation des Systems mal wieder auf dem Plan stehen ;-) .
Parallel dazu den Festplattenstatus. Alte, bzw. Festplatten mit bereits schwebenden Sektoren, liefern miese Performance. Von Datensicherheit ganz zu schweigen. Daher kommt es zu längeren Zugriffszeiten und das System laggt. Sollte dies der Fall sein, könntest du gleich über die Anschaffung einer SSD als Systemlaufwerk nachdenken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke erstmal für die hilfreichen Antworten,

Nach längerem probieren und überlegen (hatte wenig Zeit übrig), ahbe ich einen neuen Cpu-Kühler gekauft und siehe da, auf einmal sanken die Temperaturen auf maximal 70°C, mit Prime vielleicht 80°C unter Last und im Idle ebenfalls auf "Normalniveau".

Jedoch habe ich beim probieren festgestellt, dass meine CPU dauerhaft mit ca. 2,8 Ghz läuft, auch im Idle, was ja eigentlich nicht sein sollte. Da die Herstellerangabe 2,67 GHz angiebt, denke ich mir, dass das wohl der Turbo Takt ist, jedoch habe ich auch alle Energiesparmaßnahmen aktiviert, die es der CPU ermöglichen sollten herunterzutakten.

woran kann das den liegen, doch eine defekte CPU oder Mainboarddefekt, oder etwas anderes?
 
nytau schrieb:
Danke erstmal für die hilfreichen Antworten,
Jedoch habe ich beim probieren festgestellt, dass meine CPU dauerhaft mit ca. 2,8 Ghz läuft, auch im Idle, was ja eigentlich nicht sein sollte. Da die Herstellerangabe 2,67 GHz angiebt, denke ich mir, dass das wohl der Turbo Takt ist, jedoch habe ich auch alle Energiesparmaßnahmen aktiviert, die es der CPU ermöglichen sollten herunterzutakten.

woran kann das den liegen, doch eine defekte CPU oder Mainboarddefekt, oder etwas anderes?

Hast Du unter Systemsteuerung\Alle Systemsteuerungselemente\Energieoptionen auf Ausbalanciert gestellt?
 
@Metis: Habs jetzt umgestellt und jetzt taktet die CPU zwar runter auf ca. 1,6 GHz, aber innerhalb der nächsten sekunden kurz wieder auf 2 GHz und auf 2,8 GHz, danach wieder auf ca. 1,6 Ghz, ist diese "Wechselspiel" normal?
 
nytau schrieb:

Ein schwankender Takt ist normal. Wenn ich meinen Rechner nicht anfasse schwankt die CPU zwischen 0,8 und 1,2. Kann bei Deiner CPU anders sein. Hoher Takt bei User Inaktivität deutet auf Hintergrundaktivität hin. (z.B. Defrag, Virenscan, Updates)

Vielleicht ist aber auch die schon empfohlene Neuinstallation eine gute Idee.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Zitat entfernt)
Die Neuinstallation ist sogar bereits in der Vorbereitung :), da das System wirklich sehr sehr langsam wurde und immer mehr Fehler aufwies. Also kann ich mich dann nur mehr für die Antwort bedanken und einen schönen Abend wünschen!:D
 
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