Bericht Im Test vor 15 Jahren: Als Hyper-Threading aus einem Kern mehr machte

Robert

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#1
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#4
Hatte den damals aufm Asus P4P800 Board. Lang ists her. Für CS aber mehr als ausreichend. Lief vor allem einige Jahre lang ohne größere Probleme. :D
 
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#5
Hatte damals den 2.56GHz P4 mit HT und 1GB DDR, mit OC auf 3.2GHz oder sowas in der Größenordnung. Bis zum Pentium D und später Athlon 64x2 hat der alles locker gestemmt. AMD hatte ich damals keine guten Erfahrungen gemacht, mein Athlon ging recht schnell hopps und daher wieder zurück zu Intel, später durch die Dominanz der x2 dann wieder AMD und das bis zum Phenom 2x6. Mal schauen wie sich Ryzen entwickelt, mal wieder das Lager wechseln.
 
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#6
Mal ein Lob von mir für das schwelgen in der Vergangenheit. :daumen: Es soll bzw. gibt ja heute mittlerweile Leute die setzen Hyper-Threading mit echten Kernen gleich. Da kommt so eine Erinnerung mit Erklärung der Technik hinter Hyper-Threading mal wieder richtig gut ;)

@Bully|Ossi
der Phenom 2x6, war das ein 12 Kerner? :stacheln: :D ;)
 
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#7
Wo bleibt eine neue 1-Kern CPU mit 6GHz @Stock für die ganzen WOW und Starcraft 2 Spieler 😁.

Und wo sind eigentlich die ganzen schon von den Herstellern verbaute Turboknöpfe hin?🤔
 
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deo

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#8
Eine Zeit lang konnte man mit dem Pentium 4 mit aktivem HT Spiele laufen lassen, die einen Dualcore voraussetzten.
 

Phantom272

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#9
So interessant die Technik war, so oft las man von Problemen bei der Kompatibilität.
Zumal man mit einem AMD Thoroughbred B, auf jenseits der 2,5 GHz übertaktet, keine Probleme diesbezüglich hatte und idR. auch noch flotter unterwegs war - zu einem Bruchteil des Preises.

Seti/Boinc war da wieder etwas anders. Da half dem AMD auch das OC nicht an die Spitze.
Wer das aber ernsthaft betrieb, hat sich ein AMD Dual-Sockel Board besorgt und 2 preiswerte Athlon XP zum MP "umgemalt" und sich ein günstiges, aber echtes Dualcore-System geschaffen, das den P4+HT weit hinter sich ließ. Alle anderen haben wenig später den Pentium M per Adapter in den Dektop gepflanzt oder sich einfach nen Stapel Centrino-Notebooks in die Garage gestellt.


Selbst heute gibts bei Multicore & HT noch jede Menge Bedarf an der Weiterentwicklung. Wir schalten hier in der Firma (internationaler Großkonzern) regelmäßig HT selbst für ganz servertypische Aufgaben ab, da es häufig mehr Probleme in der Performance bereitet als es Zugewinn liefert.

Das Diagramm, dass Hintergrundprozesse im Vergleich zur Spieleperformance zeigt, macht ebenfalls deutlich, dass mit HT oft nur der Flaschenhals verlagert wird. Selbst bei echten Kernen macht sich das bemerkbar:
Ich kann auf meinem Ryzen 1700 (egal ob 8C/8T oder 8C/16T) bei einem Spiel, das max. 2 Kerne nutzt höchstens 3 Boinc-Threads zusätzlich im Hintergrund laufen lassen, bevor die Performance merklich einbricht. Hier ist wahrscheinlich schon lange vor der vollen Auslastung aller Kerne die Größe der L1/L2/L3 Caches und/oder die Speicherbandbreite limitierend.
Kann vielleicht jemand aus der Redaktion die Frage beantworten, welche Komponente hier genau die Limitierung darstellt?
 
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#10
selbst für ganz servertypische Aufgaben ab, da es häufig mehr Probleme in der Performance bereitet als es Zugewinn liefert.
Ist auch meine Beobachtung, im Gaming Bereich schätze ich mal das HT interessant wird wenn Star Citizen raus kommt. Das soll eine perfekte Multicore Optimierung bekommen laut Gerüchten. Dauert also noch ein paar Jahre bis ich bei meinem 6 Kerner HT einschalte.
 

raptor trx

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#11
Hallo, mir ist folgendes aufgefallen :

... Schlagabtausch mit immer höher getakteteren Einkern-Prozessoren...

Und hier ist glaube ich das "sich" fehl am Platz :

Bei der Kombination von Flask und Unreal Tournament 2003 konnte sich durch die parallele Abarbeitung der beiden Threads ein Zuwachs zwischen 16 und 46 Prozent beobachtet werden – gegenüber der separaten Ausführung des Spiels brachen die FPS allerdings weiterhin stark ein.

P. S. Super Artikelreihe
 
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#12
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#13
Viele wussten damals nicht das man in der Config der Quake Engine "SMT" einschalten musst es war eine der ersten die HT "SMT" nutzen konnte wenn auch sehr gering. Call of Duty Profitierte auch davon.

SMT = Simultaneous Multithreading

https://de.wikipedia.org/wiki/Simultaneous_Multithreading
 
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#14
AMD hatte ich damals keine guten Erfahrungen gemacht, mein Athlon ging recht schnell hopps und daher wieder zurück zu Intel
Naja zu 99% ist aber falls ein CPU wirklich kaputt gehen sollte, was recht unwahrscheinlich ist, der Anwender selbst, und nicht der Hersteller schuld ;-), in wiefern ging die CPU denn hopps? Ich habe bis jetzt auch schon ein paar Athlons gegrillt, war nicht die Schuld von AMD ;-)
 
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#15
Phenom 2 X4 (4C)
Phenom 2 X6 (6C)

Der gute hat wohl die Leertaste nicht gefunden ;)

Achja die guten alten und langsamen P4 in den Aldi Rechnern damals. Meine Kumpels waren alle Stolz wie Bolle mit ihren P4 mit oder ohne HT und dann kam der A64 :D Schade dass es AMD damals nichts genützt hat und man kann nur hoffen sowas wiederholt sich nicht

@Nureinnickname:
Wenn AMD damals auf die Athlons nen Metallring oder nen HS gesetzt hätte, wäre auch so viele DAUs nicht abgerutscht beim Kühler montieren :D Aber vom Prinzip her hast du Recht, meine Athlons haben auch alle überlebt
 

Giga-Gaga

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#16
Hatte damals einen P4 2,8Ghz mit HT und fand das klasse das einzelne Prozesse nicht mehr das System blockieren konnte. War ein viel angenehmeres arbeiten.
 

Vicky8

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#17
HT war toll damals, man konnte endlich brennen und musste nicht direkt Angst haben, dass man ein Rohling verballert nur weil man ein Fenster geöffnet hat oder die Maus bewegt hat :p
 

robertsonson

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#18
ich hab meinen p4c 2.8ghz+asus p4c800 deluxe noch immer irgendwo im schrank liegen, zwischenzeitlich wurde der mangels gehäuse auch in einem karton betrieben :freak:

HPIM0750-k.jpg

ghetto!
 
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#19
@II n II d II

Habe ich schon gesehen :D

@robertsonson

Das Karton Gehäuse ist echt genial. Sogar mit Gehäuselüfter. :lol:
 
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#20
Zitat von Artikel (Umfrage):
Von den sieben von der Redaktion aufgelisteten Herstellern konnte Asus mit knapp einem Drittel der Stimmen den größten Teil der Leser für sich verbuchen – das mag auch daran liegen, dass Asus nahezu alle Plattformen und Preisklassen bedient.
Bei mir liegt es daran, dass Asus i.d.R. viele 4-Pin-Header für Lüfter verbaut, die kein Fake sind (Hallo Gigabyte/MSI!) und im BIOS zwischen Spannungs- und PWM-Steuerung umschaltbar sind.

Seti/Boinc war da wieder etwas anders. [...] Wer das aber ernsthaft betrieb, [...]
Kaufen sich echt Leute Hardware, um BOINC zu betreiben?!?
Ich dachte der Sinn hinter diesem Rechner-Netzwerk ist es, brach liegende Leistung von Hardware zu nutzen, die sowieso schon da ist. (P.S. Ich lasse auch BOINC auf mehreren PCs laufen.)
 
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