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NewsIm Test vor 15 Jahren: Der Pentium M machte dem Pentium 4 die Hölle heiß
Manchmal sollte man sich mit einer Frage auch wirklich beschäftigen und auch etwas mehr von der Materie verstehen, um zu wissen, worauf jemand hinaus wollte.
Und wieder schreibst du Unsinn. Ich selbst hatte einen der ersten E6300 und habe ihn jahrelang bei 3,5 GHz (FSB 500 MHz) mit minimal angehobener Kernspannung auf einem DFI-Board betrieben - bei absolut unkritischen Temperaturen und flüsterleise gekühlt. Tut mir leid, dich widerlegen zu müssen.
Ich sage das selbe wie du? Brauche nur mehr Wörter und dann ist es ein lustiger Satzt. Ah ja. Oh ha, da muss ich aber einen Nerv bei dir getroffen haben. Ja ich weiß, es tut weh, wenn man kritisiert wird und merken muss, dass man sich mit seiner Aussage einfach das Thema verfehlt. Es gibt dann zwei mögliche Arten darauf zu reagieren: Man schluckt es runter und wächst dran, oder man startet einen Gegenangriff und gibt sich erneut die Blöße. Du hast leider den letzteren Weg gewählt.
Er fragte speziell, wie eine aufgebohrte K6-Architektur aussehen würde und da könnte man auch ganz einfach drauf antworten: Sie würde eine längere Pipeline haben wegen Takt und hätte mehr Rechenwerke.
Du hast da aber lieber den Weg des Oberlehrers gewählt. Wenn man dann nicht kritisiert werden will, sollte man sich mehr Mühe geben als du es getan hast oder sich ein dickers Fell zulegen. Und nein, du hast nicht das selbe geschriebe wie ich, nur mit weniger Wörter. Du hast versucht ein wenig mit deinem Halbwissen zu prahlen und ihn zu belehren, ohne seine Frage zu verstehen.
Ich selbst hatte einen der ersten E6300 und habe ihn jahrelang bei 3,5 GHz (FSB 500 MHz) mit minimal angehobener Kernspannung auf einem DFI-Board betrieben
Zu der Zeit war das Board praktisch die entscheidene bzw. begrenzende Komponente zum Übertakten, zusammen mit dem Ram. Aufgrund des niedrigen Multis (7) benötigte man für den E6300 ein Superbrett mit i965P-Chipsatz, wie das P5B Deluxe oder sowas Feines wie Dein DFI. Hinzu kam möglichst exzellenter Ram, da auf den modernen Chipsätzen der FSB mindestens genauso hoch getaktet werden musste wie der Ram, demnach 1:1. 500MHz FSB -> DDR2-1000, und das war ziemlich teuer (am besten mit Micron D9GMH) ... Hat man den E6300 auf einem biligen Board betrieben, waren oft kaum 300MHz FSB drin (-> 2.1 Ghz). Lange Rede, kurzer Sinn: die CPUs waren meistens echte Granaten und brauchten kaum Mehrspannung (der E6600 ging auch gern auf 3.6 GHz ...), aber man musste ordentlich Geld in die Hand nehmen, damit man sie auch entsprechend in ihrem Potential nutzen konnte. Betrachtet man die Begeisterungsstürme, wenn Intel mit dem 9900KS 5-10% Übertaktung ermöglicht, kann man nur schmunzeln. Damals konnte man da noch eine 0 dranhängen ...
Und wieder schreibst du Unsinn. Ich selbst hatte einen der ersten E6300 und habe ihn jahrelang bei 3,5 GHz (FSB 500 MHz) mit minimal angehobener Kernspannung auf einem DFI-Board betrieben - bei absolut unkritischen Temperaturen und flüsterleise gekühlt. Tut mir leid, dich widerlegen zu müssen.
Gratulation, dann bist du über 1Ghz schneller als jeder andere übertaktete Core2 E6300 auf Conroe-Basis. Die höchsten Benchmarks von damals mit flüssigem Stickstoff lagen bei 2,4Ghz. Das aber klappt nur wenn man sie mit späten Intel 40er-Chipsets betreibt denn die zum Release verfügbaren P965 und sogar die nächsten P35 Chipsets haben enorme Probleme mit einem FSB über 300Mhz. Und das Chipset muß man dann auch mit Stickstoff kühlen.
Es gab übrigens auch Pentium Dual-Core E6300 bis E6800. Die kann man in der Tat mit deutlich über 3500Mhz betreiben, das mache ich selber auch so in mehreren Rechnern, bzw. genau genommen laufen die bei mir mit 3600 bis 4000Mhz ohne Erhöhung der Kernspannung. Das sind aber Penryns. Verwechselst Du da was?
Neue Pentium Dual-Core auf Penryn-Basis bekommt man übrigens heute noch recht günstig und zuverlässig. Die sind nach wie eine günstige Möglichkeit einen alten Pentium4/Core2 Conroe mit Sockel 775 aufzurüsten. Ich habe in der Familie schon vor 7-9 Jahren alle alten Conroe E6xxx durch Penryn E6700 zu Spottpreisen von €10-€20 ersetzt. Dankbarerweise bietet Gigabyte für die P965/P35-Boards dafür noch vollen Support.
Für einen Verrein habe ich letztes Jahr vier PDC E6700 für zusammen €30 erworben. Es ging darum ein paar alte Pentium4-Rechner aus dem Jahr 2004(!!!) nochmal flott zu machen. Penryn E6700, 8GB RAM, 120GB SSD und Radeon 240 (Aufrüstung kostete pro Rechner knapp 40 Euro und 30 Minuten Arbeitszeit) und das Ding ist flotter als der neu angeschaffte Pentium J5005 daneben...
Die nochmals deutlich flotteren Core2 Q9xxx auf Penryn-Basis hingegen sind ratzekahl ausgestorben und werden nur noch zu Mondpreisen gehandelt.
Das ist kompletter Unsinn, sorry. Ob die Chipsätze höhere FSBs mitgemacht haben, hing an dem automatischen Strapwechsel. War das Bios entsprechend dafür vorgesehen, waren FSBs in Höhe von 400MHz und darüber kein Problem. Im Gegenteil waren die Penryn-Quadcores deutlich (!) schwieriger, was das OC mit hohem FSB betraf.
Crass Spektakel schrieb:
Die höchsten Benchmarks von damals mit flüssigem Stickstoff lagen bei 2,4Ghz.
Ich weiß es nun aufgrund des länger zurückliegenden Zeitpunktes nicht mehr, meine aber, dass auf jeden Fall der E6600 und der E6700 auch von Anfang an zur Verfügung standen, zumal ich den Letzteren damals auch gekauft habe. Übertaktet habe ich noch nie irgend etwas.
Bei der Extreme Edition weiß ich das hingegen nicht, aber kann schon sein, dass die erst später in den Handel ging.
Hat Crass Spektakel da vielleicht eine krasse Erinnerungslücke?
Er fragte speziell, wie eine aufgebohrte K6-Architektur aussehen würde und da könnte man auch ganz einfach drauf antworten: Sie würde eine längere Pipeline haben wegen Takt und hätte mehr Rechenwerke.
Und ganz nebenbei, Du weißt nichts über mich, also erspare mir Deine Küchenpsychologie und Towatai dürfte durchaus selbst in der Lage sein nachzuhaken, wenn ihm meine Antwort nicht gefällt, der braucht Dich nicht als Oberindianer.
Es gab übrigens auch Pentium Dual-Core E6300 bis E6800.
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Für einen Verrein habe ich letztes Jahr vier PDC E6700 für zusammen €30 erworben. Es ging darum ein paar alte Pentium4-Rechner aus dem Jahr 2004(!!!) nochmal flott zu machen. Penryn E6700, 8GB RAM, 120GB SSD und Radeon 240 (Aufrüstung kostete pro Rechner knapp 40 Euro und 30 Minuten Arbeitszeit) und das Ding ist flotter als der neu angeschaffte Pentium J5005 daneben...
Die "alten Dinger" sind nicht schneller als die aktuellen Pentium (Gold), auch nicht übertaktet. Ihnen fehlt SMT und die IPC ist deutlich niedriger. Ein (nicht übertaktbarer) Pentium G mit bis zu 4 GHz ab Werk ist deutlich zügiger als ein vergleichbar getakteter Allendale/Wolfdale.
Ich habe noch ein 2,26 Ghz Egineering Sample im Retro Notebook laufen ... Auf dem CT Adapter ging der Protz locker auf 2,6 GHz. Der hat jeden Athlon FX zerbügelt ... Komischerweise erkennt CPU-Z den ES als Pentium M 780 ... Das Notebook ist übrigens ein HP Compaq NX8220, super robust das Teil ^^ ...
Da hab ich mich damals schon gefragt, warum Intel? Stellt euch vor Intel hätte ehr vom Pentium M eine angepasste Variante für 478 bzw. 775 gebracht. Aber nein, die mussten ja unbedingt 6 Jahre den P4 Rummel vorran treiben, bis die erste Core-CPUs kamen.
das problem ist, dass intel den pentium M gar nicht auf dem schirm hatte. der pentium 4 war die aktuelle cpu-generation und der pentium M war nur eine notlösung, weil der pentium 4 für notebooks aufgrund seiner massiven verlustleistung denkbar schlecht geeignet war. so hat intel eine kleine abteilund darangesetzt, aus dem pentium III eine "notlösung" für notebooks zu stricken um das segment bedienen zu können. für den desktop hatten sie diese "notlösung" aus veraltetem pentium III mit ein paar zusatzfeatures, um ihn als was neues verkaufen zu können, nie vorgesehen. vor allem damals war intel quas im "takt-wahn". intel hat takt für die lösung für alle geschwindigkeitsprobleme gehalten. und takt konnte der pentium M nicht gut. alles unter 3 ghz war ja quasi nur low budget. darum haben sie so lange gebraucht um auf pentium M zu wechseln und aus ihm den core 2 zu entwickeln.
das problem ist, dass intel den pentium M gar nicht auf dem schirm hatte. der pentium 4 war die aktuelle cpu-generation und der pentium M war nur eine notlösung, weil der pentium 4 für notebooks aufgrund seiner massiven verlustleistung denkbar schlecht geeignet war
Das hatte wohl auch damit zu tun, dass Intel zwei unabhängige CPU-Entwicklungsabteilungen hatte (hat?). Eine in den USA und eine in Israel. Die haben damals so eine Art Staffellauf gemacht. Während eine Abteilung die nächste Architektur entwickelte, verpasste die andere der alten Architektur den Feinschliff und ergänzte sie um neue, sekundäre Features.
Es dauerte deshalb immer mehrere Jahre, bis die Ergebnisse beider Entwicklungsabteilungen zusammen in ein einzelnes Produkt eingeflossen sind. Diese Arbeitsteilung war ziemlich effizient, aber auch sehr unflexibel.
Die Pentium M / Core-Architektur kam aus Israel. Die Netburst-Architektur, die sich als Sackgasse herausstellte, aber auch zukunftsweisende Features wie Hyperthreading, aus den USA.
Das erklärt, warum den ersten Generationen der Core-CPUs wieder das Hyperthreading fehlte, das bei den Pentium 4 schon vorhanden war.
Intel hat sich mit dem Pentium M selbst Konkurrenz gemacht und die Leute haben spätestens beim Dothan gemerkt, dass das Ding richtig Leistung unter der Haube hat. Vor dem Asus CT-479 kamen noch Boards von Aopen und MSI mit 855GMe und 915er Chipsätzen auf. Ich selbst hab damals meinen Athlon 4000+ in Rente geschickt und mir ein AOpen i855GMEm-LFS mit Pentium M 735 und einer Gigabyte Geforce 6800 gekauft, diese dann auf 16 Pipes freigeschaltet. Das System war saueffizient und fraß nur den Bruchteil an Strom der Athlon64 CPU, füsterleise wars dazu auch noch. ...
Intel hat es dann Später gerallt, dass die Netburst Architektur fürn Anus war (Spätestens beim Press-Kot). Hat die aber nicht dran gehindert, dann noch den Prescott-2M/Smithfield/ Presler/ CedarMill erscheinen zu lassen, und erst danach den Conroe rauszubringen, wobei die das schon 2004 hätten machen können. Den Ur- Pentium M gab es zu der Zeit ja schon seit März 2003, in Form des Banias Kerns auf dem Markt. Die hatten genug Zeit gehabt um den Pentium M für den Sockel 478 zu portieren. Dann wäre AMD ordentlich ins Schwitzen gekommen, der Pentium M war nämlich die perfekte Spiele CPU zu der Zeit
Hier ist übrigens der Ursprüngliche Artikel zum Aopen MoBo
Ha, das P4P800 + CT479 Adapter hatte ich damals auch Ich habe mich ja auch schonmal gefragt, wie ne aufgebohrte AMD K6 CPU aussehen würde, da diese ne extrem kurze (integer) Pipeline (6 Stufen) besitzt.
Der Pentium-M konnte nicht nur schnell. Er konnte auch extrem sparsam. Ich habe es damals mit einem Pentium-M ULV 753 mit Dothan Kern sogar in die Zeitungen geschafft, ohne Kühler, undervoltet, und lauffähig. Ich finde den Artikel leider nicht mehr. Aber ULV Dothan mit Pins war damals extrem selten. Den gabs eigentlich nur als BGA, somit nicht in Desktop Boards einsetzbar. Aber ich hatte einen mit Pins, auf dem DFI 855GME-MGF.
Ha, das P4P800 + CT479 Adapter hatte ich damals auch Ich habe mich ja auch schonmal gefragt, wie ne aufgebohrte AMD K6 CPU aussehen würde, da diese ne extrem kurze (integer) Pipeline (6 Stufen) besitzt.