News Im Test vor 15 Jahren: AMDs Bulldozer war der Super-GAU

@mario_mendel34 ahjo wegen der weitaus besseren IPC Leistung
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zumindest beim Haswell, Sandy-Bridge hebt sich da nicht ganz so gut ab
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@mario_mendel34 wenn man jetzt mal den totgeprügelten 9590 nimmt, der 8350 schafft aber immerhin noch seine 60FPS und war auch in Crysis 3 mehr als ausreichend und lag selbst noch knapp 45% hinter nem 2500K, deswegen war Bulldozer nen harter Flop un bin deshalb direkt von meinem 1090T auf nen 4590 gewechselt, vor allem wegen Battlefield 4
 
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Verak Drezzt schrieb:
@mario_mendel34 ahjo wegen der weitaus besseren IPC Leistung
Aber die Kerne.🤔

Spaß beiseite, bei der schwachen ST-Leistung ist das ja vollkommen klar, das die AMD-FX-CPUs auch unter Ausnutzung aller Threads nicht wirklich schneller sein können als ein 2600K. Deswegen verstehe ich diesen Hype hier im Thread auch mal so überhaupt nicht. Zu der Zeit war Intel auch nicht besonders teuer, hat man nicht einen 2500K für 200 Euro kaufen können? Wie man da zu diesem Rohrkrepierer gegriffen hat, ist mir vollkommen unverständlich.

Dennoch, rein für die Wissenschaft würde es mich interessieren, was der in Cyberpunk so kann.
 
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@mario_mendel34 und wurde mit Battlefield 1 dann noch gegen nen Xeon 1246v3 getauscht, hier mal Benchmarks von Techspot, man schaue sich mal die min. FPS gegenüber den Skylakes an

https://www.techspot.com/review/1267-battlefield-1-benchmarks/page4.html
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zumindest unter DX12, unter 11 schmierten sie net ganz so doll ab, aber immerhin 30FPS Unterschied zum 6700K, auch wenn mit nem Bulldozer mit 60+ FPS immernoch spielbar
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hier noch Benchmarks von Gamers Nexus, sieht das Bild aber um einiges krasser aus zu den Bulldozern, auch wenn vergleichbar bei letzteren vom Ergebnis zu Techspot

https://gamersnexus.net/game-bench/2673-battlefield-1-cpu-benchmark-dx11-vs-dx12-i5-i7-fx
 
Joker (AC) schrieb:
Jetzt fängst du wieder an 🙄
Er war wesentlich langsamer in Games, in Anwendungen und verbrauchte dabei mehr.
Er kam zeitweise an Leistung des Vorgängers von Intel nicht vorbei (nämlich den C2Q bzw Gulftown)
Er kam schon garnicht an der Einsteiger Sandybridge vorbei,
Er kam erst Recht nicht an Enthusiasten EP vorbei - also X79 mit 4,6,8 ....Cores
Dieses "schlecht war er auch wieder nicht"
Doch, war er. Der war sogar noch schlechter als schlecht.

Er war die 200 Watt Glühbirne unter den Xenon und LED Brennern.
Es kommt drauf an von woher man gekommen ist.

Wenn man jetzt von älteren Doppelkern-Prozessor egal ob es ein AMD Athlon X2 BE-2300 oder Intel Pentium D 805 war, dann war es trotzdem ein gewaltiger Quantensprung nach vorne, auch wenn mit den Intel CPUs der damaligen Zeit noch mehr gegangen wäre.

wuselsurfer schrieb:
Und der Pentium Pro war doch die richtige Richtung.
War sehr teuer und einem Dual-CPU System mit zwei normalen Pentium CPUs unterlegen.

Pentium II war dann schon besser, aber auch der kommte sich vom Pentium MMX nur durch den höheren Taxt absetzen.

Hätte man die Pentium MMX Architektur für höheren Takt spezifiziert, und dann später noch SSE hinzugfügt, hätte man auch sehr lange mithalten können.
 
mario_mendel34 schrieb:
Deswegen verstehe ich diesen Hype hier im Thread auch mal so überhaupt nicht. Zu der Zeit war Intel auch nicht besonders teuer, hat man nicht einen 2500K für 200 Euro kaufen können? Wie man da zu diesem Rohrkrepierer gegriffen hat, ist mir vollkommen unverständlich.

Jo. Aber solche Hardcore-Fans gab es damals eben auch schon. Und was denkst wie wir angegangen wurden damals. War am Ende auch für uns so eine schöne Genugtuung, als AMD es selbst bestätigt hat, dass es toter Shit war - und wir es eben nur von Anfang an gesagt haben^^
 
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RealMax123 schrieb:
Intel Pentium D 805
Der war bei der Geburt 2006 doch längst tot. Und wir reden vom Bulldozer 2011 und der 805 ist aus 2006.
Der 805 wurde vom Banias/Dothan (S479) doch längst getötet und dann kam auch schon der C2D. Und der kam auch 2006.
Du wirst kein Zauberkunststück volbringen können. Es gab kein Argument "Pro" Bulldozer.
Ich schrieb ja. Selbst die C2D / C2Q auf 775 machten dem das Leben schwer. Und da konnte man als Enthusiast mit Übertakten beim 775 noch richtig einen raushauen. Geschweige Sandybridge oder Sandybridge Pro (E)
Aber richtig, gegen den 805 war der Bulldozer natürlich passabel. Auch wenn da 5 Jahre zwischen liegen.🤣

Ich habe hier ein Rampage Extreme S2011 (X79) mit Sandy E verbaut (6 Core HT)
Besorg dir den Bulldozer aus 2011 ... Können wir gerne gegentesten.
1000012472.jpg
 
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Und trotzdem starb er bei jeder Profi-Anwendung und AMDs Server-Marktanteil gleich mit.
Es hatte einen korrekten Grund warum sie auf 1% abgesackt waren. Und der war eben nicht weil Bulldozer "gar nicht schlecht war". Doch war er. Und jeder der viel Geld für Server-CPUs ausgeben wollte sagte "Blos nicht" zu AMD Bulldozer.
 
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RealMax123 schrieb:
(Pentium Pro)
War sehr teuer und einem Dual-CPU System mit zwei normalen Pentium CPUs unterlegen.

Den benutzte man natürlich auch in einem Dual-CPU-System!
(war damals unter 32bit gar nicht schlecht...)
 
Da hat der @PhiE ja ein gutes Händchen gehabt, ein gutes Thema herauszukramen😁
....wenn der Boss sich sogar ins Getümmel schmeißt 👍
 
KA wen du meinst, aber ich bin nur der damalige Tester :D
Und ich weiß noch heute, wie blöd wir dagesessen haben und alles 3 mal gemacht haben, weil die Werte so scheisse waren. Nur 3 andere in Deutschland hatten Samples, also mit denen Kontakt gesucht "ja ist so schlecht". Von AMD kam nichts. Aber noch heute geht deshalb stets die Alarmglocke an, wenn man nur 3 Tage zum Testen hat. In der Regel ist das immer ein Zeichen für: der Hersteller will nicht, das man genau und ausführlich hinsieht.

Und das Thema herauszukramen war easy: Der Test war exakt vor 15 Jahren vergangenen Woche :D
 
Ich konnte es direkten vergleichen (AM3 Board, einzig die CPU getauscht): Beim Videoencoding (x264-Vorbis-mkv), da ich mit Spielen nicht am Hut habe:

Phenom II X6 @ 3,5 GHz vs. FX-8350 Piledriver @ 4 GHz

Beide CPUs ohne Turbocore (da sie aufgrund der höheren Spannung nur heißer wurden, aber nicht wirklich schneller) und Spannungsoptimiert.

Bei tendenziell geringerem Stromverbrauch (ca. 2-3 W bei an die 200 W des kompletten PCs) war der FX ca. 1/3 schneller. - Die IPC war also auch bei dem Pilrdriver schlechter als beim K10, aber insgesamt war er effizienter.

Da ich den FX erst gekauft habe, als er bei Amazon für 76€ verramscht wurde (den X6 hatte ich einige Jahre vorher für 60€ bei eBay ersteigert), war es mir das wert gewesen. ;)
 
Hätteste mal Linux genommen - duck und wegrenn 😁
Volker schrieb:
KA wen du meinst, aber ich bin nur der damalige Tester :D
Bist doch Herr des heiligen gesockelten Siliziums, oder? :schluck:
Ich weiß nur, irgendwann begann der Hypertrain. Und nichts ist emotionaler als eine crap CPU, in der so viel Hoffnung vereint war. Nach dem Phenom wollte AMD und Fans dem ultimativen Bösen (Intel) so richtig zeigen. DU WARST SCHULD 🤣
 
soLofox schrieb:
Damit hätte vor ~10 Jahren wohl kaum noch jemand gerechnet.
Das ist doch Unsinn. Es war bereits vor 10 Jahren langsam absehbar, dass Intel stagniert und AMD immer größere Sprünge macht. Man hat damals schon prophezeit, dass AMD in wenigen Jahren wieder eine mindestens ebenbürtige Konkurrenz zu Intel im Desktopsegment aufbauen wird (wenn es so weiterginge). Und allzu lange hat es dann auch nicht mehr gedauert, bis AMD nicht nur so weit aufgeschlossen hat, dass es gleichwertig war, sondern Intel sogar in einigen Bereichen übertreffen konnte.
 
Den i3 damals in den Test mit aufzunehmen -- das wäre evtl. ein schöner (Gaming-)Gag gewesen.

Sehe gerade, dass selbst die PCGH ihn nicht mit drin hatte. Aber das Testfenster war ja eng. Ein kleiner Ryzen 3 3100 war damals mein Einstieg in AM4 -- der war auch ne hübsche Geschichte zu der Zeit.
 
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Araska schrieb:
Den benutzte man natürlich auch in einem Dual-CPU-System!
Dual-CPU Systeme mit zweimal Sockel 8 für zwei Pentium Pro gab es zwar auch, aber das war dann auch das teuerste was man damals kaufen konnte.

Allein ein System mit einem einzigen Pentium Pro 166 oder Pentium Pro 180 war mindestens so teuer wie ein Dual-CPU System mit zwei Sockel 7 und zwei "normalen" Pentium 200.
 
Ich sehe gerade, dass im ComputerBase-Launchreview zu den ersten Ryzen-CPUs ja auch Vishera und Centurion in Form von FX-8370 und FX-9590 dabei waren, genauso wie 2500K und 2600K. Auf Seite 4 werden zum damaligen Zeitpunkt neuere Spiele getestet: https://www.computerbase.de/artikel/prozessoren/amd-ryzen-1800x-1700x-1700-test.58350/seite-4

Selbst da ist der 2600K immer noch 6 % schneller als der FX-8370, der schlägt nur den 2500K um 10 %. Nur die 220-Watt-Brechstange beim FX-9590 erreicht den 2600K, der die gleiche Performance bei 95 Watt erreicht. Und das waren schon die neueren Spiele, in dem älteren Parcours auf Seite 3 war auch der FX-9590 immer noch langsamer als der 2600K. Ist das diese tolle Fine-Wine-Technologie, von der immer alle reden oder ist Bulldozer eher ein Korkschmecker?

Auch bei den MT-Anwendungstests ist der Vishera oft nur auf dem gleichen Niveau wie der 2600K, selten mal ein paar Prozent schneller, bis auf POV-ray, wo es 25 % sind. Da hätte ich mir in 2011 doch lieber den 2600K gekauft, der seine Leistung nahezu immer auf die Straße bringt, und nicht nur in 1 von 100 Anwendungsfällen.

Und dann haben die Dinger ja noch nicht mal anständige Temperatursensoren, also technisch ist das wirklich alles einfach blamabel für Anfang der 2010er.
 
Ich warte heute noch auf das Windows-Update, dass die Module des Bulldozers vollumfänglich ausnutzen würde, so das er endlich an den verdammten i7 "vorbei zieht". 😼
 
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