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NewsIm Test vor 15 Jahren: AMDs Bulldozer war der Super-GAU
EDIT: ein bisschen von all dem haben wir momentan eh in Zen, der Artikel beschreibt, dass Zen ohne Bulldozer wahrscheinlich nicht möglich gewesen wäre und vergleicht das mit neueren Intel-Architekturen die ohne Netburst nicht möglich gewesen wären.
Core Duo bis Nehalem ja, in Sandy Bridge sind dann viele Dinge eingeflossen, die bei Netburst zuerst gemacht wurden, ohne die Probleme von Netburst (Replay Storms) einzubauen. Siehe chipsandcheese.
Das einzig Gute am Bulldozer war, dass AMD diese katastrophale Architektur überlebt hat. Damit hatten glaube ich die wenigsten gerechnet. Die Aktie war über Jahre im Keller (glaub sogar Penny-Stock). Bulldozer war nirgends gut, weder im Heim Computer, noch Workstation noch Server. Intel hatte leichtes Spiel und so bekann die CPU Stagnation. Ich bin auch von Phenom auf Intel gewechselt, da ja über Jahre nichts kam. Klar eine neue Architektur wie Zen stampft man nicht in 2 Jahren aus dem Boden, so blieb AMD ja gar nichts anderes übrig als Bulldoser so lang weiter zu entwickeln, bis eben Zen fertig war. Aber DIESER Befreeiungsschlag war schon der Hammer :>
Das einzig Gute am Bulldozer war, dass AMD diese katastrophale Architektur überlebt hat. Damit hatten glaube ich die wenigsten gerechnet. Die Aktie war über Jahre im Keller (glaub sogar Penny-Stock). Bulldozer war nirgends gut, weder im Heim Computer, noch Workstation noch Server. Intel hatte leichtes Spiel und so bekann die CPU Stagnation.
Aber wirklich so schlecht war Bullzoner jetzt auch nicht, auch wenn er nirgends wirklich sensationell gut war.
Trotzdem ist Intel wesentlich öfter und stärker in Sackgassen gekommen: i432 Architektur, i960 Archtektur, Pentium Pro der dann erst später als Pentium II/III doch noch erfolgreich wurde, Pentium 4, Itanium, Xscale ARM, etc.
Innovation ist eben immer ein Risiko, Innovation kann in einem gigantischen Erfolg aber eben auch in einem ziemlichen Flop enden.
Wenn man immer auf Nummer sicher geht und sich nur an Detailverbesserungen traut hat man zwar deutlich weniger Risiko, aber wird nie eine wirkliche Innovation hervorbringen.
Jetzt fängst du wieder an 🙄
Er war wesentlich langsamer in Games, in Anwendungen und verbrauchte dabei mehr.
Er kam zeitweise an Leistung des Vorgängers von Intel nicht vorbei (nämlich den C2Q bzw Gulftown)
Er kam schon garnicht an der Einsteiger Sandybridge vorbei,
Er kam erst Recht nicht an Enthusiasten EP vorbei - also X79 mit 4,6,8 ....Cores
Dieses "schlecht war er auch wieder nicht"
Doch, war er. Der war sogar noch schlechter als schlecht.
Er war die 200 Watt Glühbirne unter den Xenon und LED Brennern.
durchgefallen ist dieses konzept damals va weg der schlechten singel-thread-leistung, dem hohen energie verbrauch und der nicht angepassten sw...
man brauchte wohl auch neue mainbords oder zumindest ein neues bios...
in späteren tests und in manchen bereichen konnte man aber durchaus mit intel mithalten...
und nicht zu vergessen: das teil war die grundlage für die weiterentwicklung...
ich selber hatte zwar vorher amd, bin dann aber ne weile auf intel hängengeblieben...
Wo?
Ich bin immer an neuen Informationen interessiert. Weil ich vielleicht was verpasst habe.
Aber meines Erachtens nach ging es bei Intel mit 1155 auf 3 Gen, dann 11504 Gen bis zum Broadwell und Devils Canyon, 1151....und bei den Enthusiasten ab X79 auf X99 und allen möglichen wirklich sehr starken CPUs
Also wo genau war das mit den späteren Tests, wo AMD mithalten konnte? AM4, oder?
Aber das nannte sich Zen. Nicht Bulldozer.
Oder bin ich schief gewickelt?
der FX 8350 war eigentlich ziemlich gut im täglichen Einsatz, viele Threads und hoher Takt resultierten in guter Schwuppdizität - nur angesichts der Leistungsaufnahme und Konkurrenz war es einfach nicht gut genug, dafür aber relativ günstig afair
Jetzt fängst du wieder an 🙄
Er war wesentlich langsamer in Games, in Anwendungen und verbrauchte dabei mehr.
Er kam zeitweise an Leistung des Vorgängers von Intel nicht vorbei (nämlich den C2Q bzw Gulftown)
Er kam schon garnicht an der Einsteiger Sandybridge vorbei,
Er kam erst Recht nicht an Enthusiasten EP vorbei - also X79 mit 4,6,8 ....Cores
Dieses "schlecht war er auch wieder nicht"
Doch, war er. Der war sogar noch schlechter als schlecht.
Er war die 200 Watt Glühbirne unter den Xenon und LED Brennern.
du solltest hier nicht äpfel mit birnen vergleichen...wenn du den gesamtsystempreis betrachtest, dann hast du mit dem bulldozer schon was ordentliches bekommen...
mit einem etwas höherem stromverbrauch, der aber auch nicht soo schlimm war...
auf keinen fall der vergleich zw led und glühbirne...
intel sah sich damals jedenfalls gezwungen seine preise und marktstellung durch illegales markting zu unterstützen...
und letztendlich hat ja dieser mißerfolg auch zur entwicklung der heutigen generation geführt....
du solltest hier nicht äpfel mit birnen vergleichen...wenn du den gesamtsystempreis betrachtest, dann hast du mit dem bulldozer schon was ordentliches bekommen... mit einem etwas höherem stromverbrauch, der aber auch nicht soo schlimm war...
auf keinen fall der vergleich zw led und glühbirne...
intel sah sich damals jedenfalls gezwungen seine preise und marktstellung durch illegales markting zu unterstützen...
Wo?
Wo kann man solche Thesen nachlesen?
1150 Mainboards waren gümstig....der 2500K war günstig
Wo hat es was am Preis gedreht?
Die 1151 waren Konkurrenz im eigenen Laden (zum 2011)
AMD hatte doch nichts da entgegen zu setzen.
Du bist irgendwie 10-15 Jahre zu weit gesprungen.
Das Ganze drehte sich erst wieder am ZEN Architektur. Nicht mehr. Nicht weniger.
Der Rest ist Quatsch.
PS: Etwas höheren Stromverbrauch 🤣
Rulf schrieb:
intel sah sich damals jedenfalls gezwungen seine preise und marktstellung durch illegales markting zu unterstützen...
P4 Zeiten....🙄. Du verwechselst da echt so einiges.
Das war ab P-M (479) respektive C2D Architektur vorbei.
Du solltest echt mal Artikel der letzen Jahrzehnte nachlesen.
Da sind irgendwie Lücken.
@Tulol
Nein! Das Desing war einfach Schlecht... Fertigung kam dann noch oben drauf. Schon der Sandbridge lief ihm in SingelT wie auch Effiens davon...
Mein Bulldozer hat immer gekocht. Schon im Idlee.... Und ich weiß wie Kühlung geht, wie undervolting, overclocking geht. Aber beim Bollduzer habe ich schon an mir selbst gezweifelt, totz 20 Jahre PC bau, weil man das DIng von Desing her nicht stable Kühl bekommen hat. Ich habe ihn mir damals auch nur geholt, weil mein Phenom II x4 zu langsam für BF V war. Rückblickend, hätte ich mir die Kohle für das Spiel sparen können. Aber das Upgrade war halt billig, 60€ damals...
Als mir aber nen Kumpel seinen alten Sandy 2700k inkl Board geschenkt hatte, sah ich halt den Unterschied. Spätestens mit dem Upgrade auf nen 3930k die im ähnlichen Fertigungsgröße wie auch im ähnlichen Release-Zeitraum lagen, wie weit weg Intel da schon war. Und der 8350 war ja schon das "beste" nach dem Wakü 9xxx von AMD. Und selbst de Sandy ohne EP lief kreise um den. Mein Sandy-EP konnte ich stabel bei plus minsu 250 Watt auf fast 5ghz prügeln. Wo bei meinem 8350 plus D14 sptestens bei 4,4 und 1,475v, wen ich mich richtig erinnere, schluss war. Und selbst mittels Undervoltung hat er selbst im Idle gesoffen wie ein Loch. Wärend ich Ivy und Broadwell, die mit dem D14 die sich leider nicht mehr so einfach 5ghz prügeln, liefen dann auf aber auch stabel bei 4,7/4,8 mittels Undervoltung wie Eisblöcke zu nem Bruchteil der Spannung vom Bulldozer.
Sprich Intel damals lief was Effizens, Leistung und OC/UV anging Kreis um in. Viele AMD Fans, mich eingeschlossen wollte das nicht einsehen. Aber Rückblickend muss man leider sagen. Das Teil war einfach schlecht. Sellbst die APUs, später, sauften wie löcher und waren, zumindest aus der perspektive heutige Strompreise, für Microserver unbrauchbar... Man hat sie gekauft weil Intel teuer war und weil ne GPU drauf war. Aber wen man das Rechnen anfing, inkl. Idle verbraucht...
Alles andere ist an der realität vorbei gedachte Romantik... so wie die Itanium Fans, der ja auf dem Papier ja auch toll war.... weil jeder Intel sowohl im idle plus UV, wie auch im Singel Thread Extrem, im OC kreis um ihm lief.
## Anchor Master: Warum Bulldozer designseitig schlecht war
Kernaussage: Bulldozer war kein „Achtkern“, sondern ein Modul aus zwei halbautonomen Integer-Kernen mit gemeinsamem Nadelöhr. Das Design optimierte auf Fläche und Thread-Anzahl, nicht auf Single-Thread-IPC – und exactly dort scheiterte es.
### Die Designfehler (zentral)
1. Geteiltes Front-End als Hauptflaschenhals
Ein 4-Wide-Fetch/Decode-Block versorgte zwei Integer-Kerne. Effektiv blieb pro Kern sehr wenig Decode-Bandbreite; die Kerne waren nicht autonom versorgbar.
2. Zu schmale Integer-Ausführung
Pro Kern nur zwei ALUs plus zwei AGUs. Die „vier Pipelines“ waren teils Marketing; reiner Integer-Durchsatz lag unter dem Vorgänger K10.
3. Geteilte FPU, nur 128 Bit breit
256-Bit-AVX musste in zwei Uops zerlegt werden. Bei zwei Threads blieb pro Thread oft nur 128 Bit – Nachteil gegen native 256-Bit-Konkurrenz.
4. Schwache Speicherhierarchie
16-KB-L1D mit Write-Through, L2 geteilt, Cache-Bank-Konflikte: hohe Latenz, zusätzlicher Druck auf das ohnehin knappe Front-End.
5. Statische CMT-Teilung statt dynamischem Multiplexen
Die beiden Kerne eines Moduls konnten nicht auf die Integer-Ressourcen des jeweils anderen zugreifen. Brachliegende Einheiten blieben brach; ein Thread konnte den Nachbarn blockieren.
### Warum man es trotzdem so baute
AMD konnte sich keinen echten Achtkern-CMP leisten. CMT war der Kompromiss: billige Integer-Ressourcen replizieren, teure Blöcke teilen. Die Annahme: 80 % Integer, 20 % FP, plus „5 % Die-Fläche für 80 % Performance“. Man optimierte bewusst auf Fläche und Thread-Anzahl – nicht auf Single-Thread-IPC.
### Warum das eine Sackgasse war
Der Fix – Front-End verdoppeln, Integer-Kerne autonomer machen – hätte den Flächenvorteil zerstört, also das Designprinzip selbst. CMT war nicht per Mikrocode oder kleiner Revision reparierbar. AMD musste mit Zen zu autonomen Kernen plus SMT zurückkehren.
Ein-Satz-Anker: Bulldozer scheiterte am geteilten Front-End als Nadelöhr und an statisch partitionierten, zu schmalen Integer-Ressourcen; das Design war auf Flächenersparnis gebaut und bezahlte dafür mit dauerhafter Single-Thread-Schwäche – irreversibel.
'
Aber hey... dafür haben wir Zen! Ohne Bulldozer hätte es nicht diesn CEO und damit auch wohl nicht dieses Pönix aus der Asche szenario geben!
YouTube
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hauptproblem war, daß die damalige sw nicht für bulldozer optimiert war...
die kompiler setzten alle auf intel...
dafür war er aber viel billiger und zwang intel sogar sein illegales marketing fortzusetzen...
aus sämtlichen fehlern hatte amd dann aber gelernt...wie man heute gut sehen kann...
Das Illegale Marketing war 2000 (!) und kam erst final um 2010 zum Milliarden Vergleich.
Hier sind wir beim scheiß Bulldozer, der nix konnte, dafür aber viel verbrauchte.
An den Hypertrain damals konnte ich mich genau erinnern. Er war die Rache von AMD an Intel🤣
Das hatte ja prima geklappt.
Wir sind auch nicht bei ZEN.
Wir sind bei Black Friday (äh Mittwoch)- ein schwarzer Tag für AMD😁
PS: Keine Ahnung was das soll, permanent diese crap CPU zu loben.
Immer wieder das Einstreuen, die war ja eigentlich super...und pöses Intel hat Compiler, Markt und was weiß ich beeinflusst, um dieses tolle Stück Hardware kaputt zu machen.
Wem nutzt sowas eigentlich?
PPS: Irgendwie fehlt mir dieser Beweis, dass der Bulldozer bei späteren Tests (!) besser war (als Intel?)
Mit tollen BIOS, toller Software (welche?) und welchen relevanten Bereich eigentlich?
Rulf schrieb:
er nicht angepassten sw...
man brauchte wohl auch neue mainbords oder zumindest ein neues bios...
in späteren tests und in manchen bereichen konnte man aber durchaus mit intel mithalten
Ja lol, aber das stimmt nun wirklich micht.
Wie schlecht er war, sah man am Marktanteil bei Server-CPU, für das die Architektur ja gedacht war. Er näherte sich der Null an! So schlecht war er zuvor nur, als AMD gar keine CPUs dafür gebaut hatte^^
Selbst AMD sagt das heute, sie wurden verklagt und vor Gericht verurteilt weil sie falsche Angaben dazu gemacht haben usw usw. Es ist und war scheisse. Punkt.
Nur weil Marketing und PR das verkaufen will, stimmt es am Ende trotzdem nicht. Und ich bin heute noch stolz drauf, dass wir damals mit die ersten waren, die klar gesagt haben was Phase ist, während andere und vor allem US-Medien noch Lobeshymnen anstimmten. Oh das brachte uns gut Hate von den Fans - aber nicht von AMD (denn die wussten ja selbst was Phase ist^^). Und unserem Standing, vor allem bei AMD, hat das alles andere als geschadet, im Gegenteil.
Doch das war er.
Das muß man ganz offen zugeben.
Ist mir auch nicht leicht gefallen als jahrzentelanger AMD-Nutzer.
RealMax123 schrieb:
Trotzdem ist Intel wesentlich öfter und stärker in Sackgassen gekommen: i432 Architektur, i960 Archtektur, Pentium Pro der dann erst später als Pentium II/III doch noch erfolgreich wurde, Pentium 4, Itanium, Xscale ARM, etc.
Das prominenteste Überbleibsel ist mit Sicherheit HyperThreading. Kann mich noch erinnern, wie cool Leute das fanden als die ersten Pentium D mit HyperThreading rauskamen.
Ist ja hier ganz schön viel Mythen- und Legendenbildung zu AMDs Baustellenfahrzeugen. Da hätte ich ja direkt Lust, den FX-8350 und den 2600K in neueren Spielen, die viele Kerne auslasten, zu testen, um zu prüfen, ob der Piledriver wirklich an der Sandy Bridge vorbeizieht, oder ob es nicht vielleicht doch andersrum ist. Habe aber von der AM3+-Plattform keinen blassen Schimmer, müsste ich mich mal einlesen.
@Verak Drezzt Das finde ich interessant, da ist mit Crysis 3 ein Spiel dabei, was glaube ich auch schon 16 Threads nutzen kann. Wieso ist denn dann der hochgeprügelte FX-9590 trotzdem langsamer als ein Stock-2600K? Sollte das nicht die Überflieger-CPU werden, wenn die Spiele mehr Kerne nutzen?
Ich durchforste mal Kleinanzeigen ein bisschen und überlege, ob es mir das Wert ist. Eine Sandy-Bridge-Plattform bräuchte ich ja auch noch.