Bericht Im Test vor 15 Jahren: Der Pentium M lief per Adapter von Asus im Desktop-PC

Robert

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Zock

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So gut und ich hatte mir einen Pentium 4 gekauft einer der größten fehlkäufe die ich je gemacht habe, hatte mich so geärgert das ich nicht auf den Pentium M gesetzt habe.

Hatte mir vor 2-3 Jahren dann mal ein Retro System zusammengebaut mit dem Aopen Micro-ATX-Board i915Ga-HFS Board und dem Pentium M 780 der darauf mit sehr scharfen RAM auf knapp 2,8 GHz läuft und natürlich macht der alles locker platt auch meinen FX55 schluckt er zum Frühstück.

Habe ihm ein Heatspreader verpasst damit der große Kühler drauf passt unter vollast erreicht er keine 50°c ein Traum von CPU.

https://www.heise.de/newsticker/mel...entium-M-mit-PCI-Express-und-SATA-144603.html

IMG_3153.JPGIMG_3145.JPGIMG_3146.JPGIMG_3152.JPG
 
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RaptorTP

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Kannte den Adapter. Nie selbst genutzt oder geschweige denn irgendwo gesehen oder für jemanden verbaut. Schade eigentlich.
 

conspectumortis

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Ich weiß noch, dass ich von einem Projektmanager einen Adapter zum Testen bekommen habe und einer der Ersten war, die das Teil in den Händen hatte. Mir war das nach mehreren Tests schon klar, dass der Pentium M so viel Potential hatte und dass das der richtige Weg war. Ich glaube ich hatte damals auch hier einen größeren Beitrag geschrieben und meine Erkenntnisse preis gegeben. Geile Zeit.
 

Rockstar85

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Zu den Zeitpunkt hatte ich einen a64 3000+.
Ich war aber immer wieder fasziniert und begeistert was die Community mit diesem Adapter so trieb. Eine Idee, die Asus zum richtigen Zeitpunkt hatte.
 

stefan@x700pro

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Weiß noch als ich einen selektierten 3700er Amd gebraucht gekauft hatte welcher so 3ghz packte.
Dachte mir damals zufrieden, dass es so das schnellste ist was ich jetzt habe.
Dann war einer in den Benchmarkthreads der einen Pentium M mit 3ghz laufen hatte und hatte eine Score welche von Stickstoffgekühlten oder zumindest gechillten Systemen bekannt war.
War beeindruckt und dachte mir wenn Intel das Ding schon hat warum dann nicht auch im Desktop?
 

MilchKuh Trude

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Ich glaube mich zu erinnern, das war damals auch ein Budgetproblem.
Pentiumboards waren teurer als die AMD Konkurrenz, die M-CPU ebenfalls und der Adapter kam noch dazu. Denke, das hatte mich damals davon abgehalten.
 

DerHalbmann

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Da sieht man, wie verbissen Intel AMD kaputt machen wollte mit dieser katastrophal beschissenen Idee von NetBurst.

Das pure Gift durch und durch. Statt einfach zu nehmen, was man eh im Portfolio hat. Weniger Energieverbrauch (ohne OC!? Wenn ich den Beitrag nach mir lese) und schneller als alles, was es so gab.

Aber Intel sieht ja heute ebenso den Wald vor lauter Bäumen nicht und droht, völlig den Anschluss zu verlieren. Irre.
 

steve-sts

Ensign
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War natürlich damals ein sehr teurer Spaß. Teures Board, Adapter und sehr teure CPU. Da konnte man viel Strom für verbraten.
 

konkretor

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Das war damals richtig geil mit dem Pentium M auf dem Desktop Board. Noch ocen und die Spiele rannten wie nie zuvor.

Der Pentium 4 war aber 2005 schon tot und jeder wartete gespannt auf Allendale. Trotzdem wurde der Pentium 4 damals noch wie blöde in die Büro Rechner gestopft.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Intel_Core_2#Allendale



Edit:

Was eher unbekannt war. Pentium 4 m auf dem Desktop Board.

Habe damals nen p4 1.8 irgendwas auf 3 GHz laufen gehabt. Damit wars erträglich was Wärme und Leistung anging.

http://dashwood.me.uk/intel-mobile-pentium-4-m-exploration/
 
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Marcel55

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Ach, was es nicht alles gab. Notebook-Prozessoren, die trotz weniger Takt schneller als deren Desktop-Pendants waren. Aber wenn neue Technologien dort zuerst Einzug erhalten durchaus sinnvoll.

Und das Asus da gebaut hat...nicht schlecht. Wäre heute wohl undenkbar. Wobei Intel ja momentan einen ähnlichen Weg geht und 10nm Chips vorerst scheinbar nur im Mobile Segment anbietet.
 

NMA

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Die Voraussetzungen mit dem Bios erinnern ein wenig an die heutige Situation mit der AMD AM4 Platform.

War die "M" Serie nicht im Grunde genommen eine Verbesserung der P6 Architektur?
 
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andi_sco

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andi_sco

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...
Aber wenn neue Technologien dort zuerst Einzug erhalten durchaus sinnvoll.
...
Die neue Technik steckte im Desktop, die Alte im Pentium M! Denn es war so gesehen nur eine optimierte P iii Architektur, die Aufgrund der kurzen Pipeline sicherlich nie für 5GHz+ geschaffen war.
Die P IV Pipelines dürften 3x soviele gewesen sein, wie im Pentium M, also nichts für hohe Taktraten.

...
Entstehung der ersten Prozessoren/Compiler usw.
...
Dafür dürfte eher Sv3n zuständig sein 😉 - das hier war schon lange der 15 Jahre Rückblick, also das, was gerade ein Oldtimer wurde
 

konkretor

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Die Voraussetzungen mit dem Bios erinnern ein wenig an die heutige Situation mit der AMD AM4 Platform.

War die "M" Serie nicht im Grunde genommen eine Verbesserung der P6 Architektur?

Jap der Pentium m wurde in Israel entwickelt. Ist ein aufgebohrter Pentium 3 .Das hat Intel echt den arch gerettet. Damals fing die tick tock Entwicklung an.
 

[wege]mini

Captain
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Ach ja.....

Ich hatte mir damals extra für den "kleinen" Celeron mit 1 MB Cache solch ein System gebastelt und war sehr beleidigt, dass Intel denen einfach alles über 177 Mhz FSB verboten hat.

Multi war auch nicht frei, da musste es dann irgend wann ein kleiner echter Dothan werden, da liefen auch über 250 Mhz brauchbar, was mit DDR500 dann auch ordentlichen Boost gebracht hat.

Später hatte ich dann ein i975Xa-YDG von Aopen, da ich Stromschlucker im Desktop noch nie mochte (heiß bin ich alleine genug) und heute erfreue ich mich an den neuen AMDs.

Bei Intel warte ich persönlich am meisten auf die 2+8 Modelle aka Alder-lake p/m und die dann bitte 2, 3 oder auch 4 mal zusammen geflanscht.

Der Weg von riesen Cores mit HT und jede Menge Ballast, war schon zu P4 Zeiten nicht richtig, als man versucht hat, das Ganze mit hohem Takt und langer Pipeline zu kaschieren.

So hoch kann der Takt gar nicht werden, um solch eine lange Leitung zu rechtfertigen. Oder man arbeitet mit einer Sprungvorhersage, die Hellsehen in den Schatten stellen würde.

mfg
 

Ned Flanders

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Das war der erste Athlon64 Killer.

Lange hat's zwar noch gedauert bis die Architektur offiziell im Desktop ankam, wohl auch weil erst noch AMD64 implementiert werden musste, aber leistungsmäßig war der Pentium M das was später vom E6600 fortgesetzt wurde. Schneller, sparsamer... Nicht einzuholen mit einem A64.
 

bartio

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Hatte zwei Laptops zu der Zeit.

einen mit Pentium 4 Mobile 2,4GHz und einen mit Pentium M 750 1,86Ghz.
Der Laptop mit dem Pentium 4 mobile war im Vergliich zum Pentium M eine Katastrophe.
Viel langsamer und wurde dabei viel heißer (und damit auch lauter wegen dem Lüfter).

Der Laptop starb zwar vor vielen Jahren, den CPU hatte ich aber ausgebaut und liegt hier noch rum.
Wer also noch einen PentiumM 750 (1,86Ghz, 533FSB und 2MB Cache( braucht, einfach anschreiben. Habe keine Verwendung mehr für ihn
 
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