News Im Test vor 15 Jahren: Intels Core i3-2100T sparte Strom und Leistung

Ist schon krass, was sich alles getan hat. Mein 9800x3d verbraucht beim zocken vlt. gerade mal doppelt so viel und ist gefühlt unendlich schneller.
An die Idle Verbräuche kommt man natürlich nicht ran.
 
namemayvary schrieb:
Ist schon krass, was sich alles getan hat. Mein 9800x3d verbraucht beim zocken vlt. gerade mal doppelt so viel und ist gefühlt unendlich schneller.
An die Idle Verbräuche kommt man natürlich nicht ran.
Ein 9800X3D-System braucht im Idle weniger, nicht mehr, als eines mit einem 2100T. Alles andere wäre auch extrem traurig...
wagga schrieb:
(...)
Passiv ist leider bei 180-253 Watt leider vorbei.
Man kann aber auch jede CPU bei intel mit PL2 reduzieren auf 45 Watt oder weniger. Aber hat dann nicht mehr die Leistung. Ich hätte mir 2023 lieber den i7 13700 oder i7 13700T kaufen sollen, inzwischen habe ich meine i7 13700K auf 13700T reduziert per BIOS. Allein damit der nicht immer die 100 Grad knackt.
Sowas wie der 9950X3D2 oder der 14900KS waren aber extreme Ausnahmen. Ein 7800X3D ging komplett in die andere Richtung und lässt sich problemlos passiv kühlen und es wäre ein leichtes für AMD, einen 1:1-Nachfolger auf Basis von GraniteRidge-X zu bringen.
 
Bin 28 und sag es jetzt zum ersten Mal. Damals war die Welt noch in Ordnung haha
 
Den 2100-non-T hatte ich praktisch das ganze Jahrzehnt genutzt -- der sagenhafte "Fortschritt" jener Jahre und die eher langsamen Mobile-Architektur-CPUs in Xbox one und PS4 machtens mit möglich.


wagga schrieb:
Ohje nur 2 Kerne das erinnert an meine HP Laptop der auch nur 2 Kerne hatte.
Ich habe damals 2008 mit dem Q6700 die richtige Wahl getroffen, 2 Kerne mehr 2,66 GHZ statt 3,0 GHZ.
DIe 0,36 GHZ weniger waren 2008-2010 ein Nachteil gegenüber den 3 GHZ Dualcore aber spätestens ab 2011 dann ein Vorteil.

Nicht für Gaming. Hier gilt von Core 2 Quad über Phenom II X6 bis heute: Bis die Kerne mal genutzt werden in der Breite, wird die Early-Adopter-Mehrkern-CPU längst von Wenigerkern-Budget-CPUs mit deutlich besserer IPC geschlagen. Die Vierkerner auf Basis derselben Architektur waren natürlich trotzdem bessere Gaming_CPUs -- aber das versteht sich auch im Preisverhältnis ja von selbst. Und bevor jemand unkt: Unter 60fps waren einst auch von den Upgrade-Influencern in der Redaktion und auch am PC "akzeptiert" (siehe Fließext unterhalb der Balken-Pornos). :D Hier wirds in Zukunft im Zweifel eher in Richtung diminishing Returns gehen. Weil vieles in Games schlicht sequentiell bearbeitet wird und sich nicht einfach komplett parallelisieren lässt. Heißt, ein paar Kerne werden vermutlich immer die Hauptlast tragen -- der Rest muss warten, bis etwa der Raketenwerfer endlich die Rakete abgefeuert hat, um den Impact zu berechnen.

BF3-Test-Multiplayer-CPU-Benches-720p (1).png
ly-
 
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Hatte ich in ner Eigenbau nas am werkeln.
Spannend zu lesen das das empfinden richtig ist das die CPU damals teilweise noch gut unter der tdp lagen.
Spätestens ab Gen 8 wars dann halt echt so das die tdp limitiert hat, grad bei Laptops mehrfach beobachtet das sich i5 und i7 zwar auf dem Papier unterscheiden haben aber in der Praxis echt null Unterschied spürbar war wenn die in Typ drosselung laufen.
 
Der "Sandy Bridge" als "T" machte die Micro-Desktops möglich. Auch mit Windows 7.

Wie Microsoft jedoch die häßliche Grafik von Windows 10, ohne jegliches Alpha-Blending, so ineffizient machen konnte, dass sie auf der "610"-Grafik mit nur 12 EU ruckelt, bleibt wohl ihr Geheimnis. Wayland und KDE-Plasma 6 werden in 4K mit allen Schikanen butterweich animiert.
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butchooka schrieb:
Hatte ich in ner Eigenbau nas am werkeln.
Spannend zu lesen das das empfinden richtig ist das die CPU damals teilweise noch gut unter der tdp lagen.
Spätestens ab Gen 8 wars dann halt echt so das die tdp limitiert hat, grad bei Laptops mehrfach beobachtet das sich i5 und i7 zwar auf dem Papier unterscheiden haben aber in der Praxis echt null Unterschied spürbar war wenn die in Typ drosselung laufen.
Na ja: Die ersten CPUs der Sandy-Bridge-Reihe wurden von Ingenieur/-innen gebaut. Die spätere der 8.-10. Generation von BWLern, und zwar dadurch, dass die den Ingenieuren die dazu nötigen Maschinen viele Jahre lang vorenthalten haben, um das Geld dafür stattdessen nicht erst nach der Entwicklung, sondern bereits vorher den Aktionären zurückzugeben.

Ein beliebtes Konzept namens "Aktienrückkauf", dass sich nicht nur auch z.B. bei GE oder Boeing, oder auch bei Mercedes-Benz, abgespielt hat, sondern, ganz aktuell, auch bei Biontech.
 
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An den i5-2100T im HTPC habe ich wie an alle Sandys nur gute Erinnerungen.

Tolles CPUs, die leider eine Zeit des Stillstands einläuteten.

Danke für die Zeitreise.
 
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Was leider bei den Tests solcher "T" Prozessoren nicht gemacht wurde, ist zB den normalen 2100 auf 35W zu limitieren und dann mit dem T Model vergleichen.

Meiner Meinung nach sind die ganzen T Prozessoren irgendwie sinnlos
 
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Erst mit der lüfterlosen HD 5670 später mit einer GTX 560 Phantom. Der AXP-140 passte lüfterlos perfekt unter das ATX Netzteil und konnte so den Netzteillüfter mit nutzen :)

Heutzutage wäre mir das viel zu groß.
 
Zum Vergleich ein Ryzen 8700G, der auf 25W power limit begrenzt ist, mit abgeschaltetem SMT: Eine Integer-Load auf allen Kernen (8 mal "yes >/dev/null"): relativ stabil 3900MHz. Eine FP-Last: 2000x2000 Matrizenmultiplikationen auf alle 8 Kerne verteilt: schwankend zwischen 3000MHz und 3850MHz.
 
Ich hab immernoch ein paar dieser 2100(T/S) hier herumliegen.
Ich sollte wohl mal was passives zusammenschrauben. Eventell als Heizung für den kommenden Winter? XD
 
Hatte mir damals einen 2400s besorgt. Der lief echt lang in meinem System und ich war einige Jahre sehr zufrieden damit.
 
Das Ding befeuert den Rechner mit dem ich dieses Posting setzte immer noch. 1A CPU für meinen Bürorechner :) Dafür langt die Leistung dickel.
 
Ein i3 2100 lief damals in meinem ersten HTPC.
Lang ist's her und es kommen grad einige Erinnerungen auf - nicht nur an den HTPC, sondern generell an die Zeit damals - war geil :) Danke dafür!
 
Ja, das war mal.
 
BlaBlam schrieb:
Ich war damals mir einem semipassiv gekühlten X3 450 unterwegs - komplett passiv hatte ich mich nicht getraut. Heute kaum noch vorstellbar, wenn man sieht, was sich Hardware so an elektrischer Leistung genehmigt.
Also ich glaube das bezieht sich jetzt mehr auf ajtuelle GPU's, oder?
Weil die normalen, aktuellen CPU's sind doch eigentlich mit ihrer TDP von 65 Watt nun wirklich sparsam, finde ich, für die gebotene Leistung.
Ich lasse meinen Ryzen 5 sogar im Eco- Modus laufen, reicht mir immer mehr als hin.
Wenn man natürlich die Top- CPU's mit hinzu zieht, naja, da geb ich dir dann doch wieder Recht, da sind ja die Verbräuche auf der Jagd nach dem längsten Benchmark- Balken doch sehr in die Höhe geschossen.

Am Rande sei erwähnt: ich nutze noch eine sehr ähnliche CPU wie die hier vorgestellte:
einen Core i5 2410m, in einem Laptop, den ich auch täglich noch nutze, auch jetzt hier beim schreiben.
Sicherlich nicht mehr der Schnellste, es fallen auch mal ein paar Wartesekunden an, aber alles in Allem für meine Bedürfnisse mehr noch als ausreichend.
Und kleiner Fakt am Rande: sogar T2 Dark Fate läuft auf der ollen Kiste noch flüssig 😅
Also: Herz, was will man mehr
 
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